Würdet ihr mit jemandem der Asperger hat eine Partnerschaft eingehen? Lieben sie anders?
8 Stimmen
5 Antworten
Nein, weil manchmal ein normaler Arbeitstag, schon eine Herausforderung ist. Der "Arbeitskollege" ist ein ganz lieber Mensch an sich, trotzdem ist es manchmal irgendwie komisch, oder nicht wirklich angenehm wenn er mit da ist, manchmal ist er ganz wie ein fremder, dann wieder, ganz anders. Von sich aus mal was erzählen, kommt so selten vor, dass sofort auffällt, wenn er mal was erzählt. Humor, ist auch so eine Sache, weil gedanklich ist er manchmal für sich und wirkt auch so, als ob er nichts mitbekommt. Wenn meine Chefin und ich z.B. laut lachen, also nicht über ihn, weil wir über alles lachen können. Da reagiert er drauf, als ob das Lachen in geweckt hätte. Dann sagt er immer: Ja, Ja, 30 sek. später wieder, Ja, ja, damit sagt er uns dann sowas wie, lacht nicht, oder lasst mal. Seinen Arbeitsplatz, hält er super sauber, da darf nichts irgendwie anders sein, er hat dann eine richtig offensichtliche Unruhe, bis alles so ist wie es sein soll. Er hat allgemein keine Ruhe bis das was in seiner Planung war, auch Erledigt ist. Also er ist ja nicht immer da, ich glaube, wenn es jeden Tag mit ihm ein Arbeitstag wäre, könnte es anstrengend sein.
Ich könnte hier noch stunden drüber schreiben, der hat so viele Facetten. Aber wegen dem Asperger ginge das nicht.
Dir ist klar, dass jeder Autist und jede Autistin unterschiedlich ist?
Grundsätzlich ja. Kommt aber auf die Ausprägung an. Da sind die Menschen auch verschieden. Manche leben im betreuten wohnen und andere gehen normal arbeiten und leben in einer Wohnung im eigenen Haushalt.
Ich kann generell nicht gut mit Menschen umgehen und habe selbst beispielsweise eine BPS, das würde nicht gut gehen.
P.S.: Es heißt Autismus, Asperger ist ein erniedrigender Begriff.
Der Begriff Asperger wurde von einem Arzt für Autisten benutzt, welche seiner Meinung nach "fähig" genug waren. Die anderen hat er umbringen lassen/umgebracht, da sie ja "nicht zu gebrauchen" waren. Er hat also zwischen "wertvollen" und "wertlosen" Autisten unterschieden.
Komtm drauf an wie hardcore das ausgeprägt ist...irgendwann würd eich glaube nicht damit Klarkommen wenns zu stark ist aber an sich ja klar :D
Ich bins glaube ich auch...ein bisschen at least :)
Ich bin selber Asperger, wird glaube ich nur unnötig stressig
Ach so, das hätte ich jetzt genau umgekehrt gedacht. Ich hatte "Autismus" als abwertend verstanden und "Asperger" als neutral.
Oder - weiß nicht, eigentlich habe ich mir das noch nie überlegt.