Die ETFs sind Fonds, die aber nicht von echten Menschen gemanagt werden, sondern eine fixe Zusammensetzung haben.

Wenn Du nur einzelne Aktien hast, hängst Du an Gedeih und Verderb dieses Unternehmens.

Bei ETFs ist das Risiko geringer, aber wenn alle Papiere an der Börse fallen, fällt dieser Fonds auch mit.

Wenn Du ganz risikoscheu bist, nimm so was wie Bundesanleihen; dass die Bundesrepublik insolvent wird, ist doch eher unwahrscheinlich. Dafür sind die Chancen auf Kursgewinne überschaubar.

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Normalerweise wird das in der Messe nicht gesondert erwähnt - außer Du wolltest das. Kannst das ja mit dem Pfarrer klären. Er könnte das in der Messe erwähnen, dass heute jemand seine Erstkommunion feiert.

Es gibt keine Formpflicht für die Erstkommunion, das ist nur "Brauch".

Es müsste nicht mal der Priester davon wissen, dass gerade jemand seine Erstkommunion hat.

(Die Bedingungen musst Du natürlich erfüllen, also entsprechend über das Wesen der Eucharistie aufgeklärt sein).

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Meinung des Tages: Verlag streicht diskriminierendes Wort aus Neuauflage von "Jim Knopf" - wie bewertet Ihr diese Entscheidung?

Insbesondere ältere Zeichentrickfilme und Kinderbücher greifen oftmals auf rassistische Bilder und Sprachelemente zurück. Der Thienemann-Verlag hat nun einen anstößigen Begriff aus dem beliebten "Jim Knopf"-Roman gestrichen. Hier stellt sich auch die Frage danach, inwieweit Originaltexte im Nachgang verändert werden sollten...

Kontroverse über die weitere Verwendung rassistischer Begriffe

Gerade im Hinblick auf ältere Kinderbuchklassiker fragen sich manche Eltern heute sicherlich, wie sie beim Vorlesen mit Begriffen umgehen sollen, die nach heutigem Verständnis als klar rassistisch / unangemessen erachtet werden. Sollen diese Begriffe weiterhin vorgelesen werden? Erklärt man diese seinem Kind ausführlich? Oder versucht man, die Begrifflichkeiten zu umschreiben?

Bereits im Jahr 2009 wurde eine Debatte um politisch korrekte Kinderbücher angestoßen; damals entschied sich der Oetinger-Verlag dazu, die deutsche Ausgabe von Pipi Langstrumpf (1945) überarbeitet und ohne das diskriminierende N-Wort herauszugeben. Auch im Jahr 2022 gab es zahlreiche Diskussionen rund um das Thema, als sich der Ravensburger Verlag dazu entschied, den Verkauf einiger Winnetou-Titel angesichts rassistischer und kolonialistischer Erzählmuster zu stoppen.

Für Verlage, die Klassiker verlegen, stellt sich die Frage nach einer etwaigen Überarbeitung spätestens dann, wenn Neuauflagen erscheinen. Im aktuellen Fall geht es um den beliebten Kinderbuchklassiker von Michael Ende...

Neues Cover und geringfügige Änderung des Originaltextes

In enger Absprache mit den Erben Michael Endes hat man sich seitens des Kinderbuchverlags Thienemann dazu entschieden, bei der am 24. Februar erscheinenden Neuauflage der beiden "Jim Knopf"-Romane auf das N-Wort zu verzichten. Obgleich Ende, der als weltoffener und keineswegs rassistischer Mensch galt, das N-Wort dem Charakter Herrn Ärmel bewusst in den Mund gelegt hat, um "auf die fehlende Weltoffenheit dieses typischen Untertans hinzuweisen", entschied man sich seitens des Verlags, das Wort komplett zu streichen.

Ähnliches gilt für die Gleichsetzung von schwarzer und schmutziger Haut, die Ende als Stilmittel nutzte, um die enge Verbindung zwischen Jim Knopf und dem Lokomotivführer Lukas hervorzuheben. Vor dem Hintergrund von Rassismuserfahrungen farbiger Menschen habe man sich auch hier entschlossen, die Darstellung des Charakters (siehe Bild) zu überarbeiten.

Der Verlag begründete die Änderungen dahingehend, dass "Kinder, die die Bücher jetzt lesen, diese sprachlichen Elemente nicht in ihren Alltagswortschatz übernehmen" sollten. Die Ausgaben mit den schwarz-weißen Originalillustrationen bleiben jedoch weiterhin unverändert lieferbar. Diese werden künftig allerdings ein einordnendes Nachwort erhalten.

Verschiedene Positionen zum Thema

Bärbel Dorweiler, Geschäftsführerin des Thienemann Verlags, betonte, dass es in solchen Fällen grundsätzlich zwei Positionen gebe: Menschen, die sich dafür einsetzen, dass - in ihren Augen - veraltete Bücher überarbeitet und bestimmte Begriffe ausgetauscht, gestrichen oder ersetzt werden sollten. Gegenstimmen argumentieren jedoch, dass es sich bei Texten um Kunstwerke handele, die in ihrer Originalform bewahrt werden müssten.

Der kulturpolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion Baden-Württemberg, Rainer Balzer, verurteilt derartige Änderungen als "seltene[n] Akt von Kulturbarbarei gegen einen Autor, der sich nicht mehr wehren kann". Anne Chebu, Mitglied in der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD e.V.), begrüßt, dass die klischeehafte Darstellung durch eine zeitgemäße ersetzt worden ist. Die Änderungen könnten ihr zufolge dazu führen, dass der Roman für afrodeutsche Kinder in Zukunft eine besondere Identifikationsrolle übernimmt.

Unsere Fragen an Euch: Wie bewertet Ihr die Entscheidung des Verlags? Sollten Texte mit rassistischen Begriffen auch in Zukunft unverändert bleiben oder grundsätzlich überarbeitet werden? Wie weit dürfen Änderungen am Text Eurer Meinung nach gehen? Wie sollten Eltern ihre Kinder hinsichtlich diskriminierender Begriffe sensibilisieren / aufklären? Welche Mittel würden sich eignen, Texte im Original zu erhalten, aber dennoch auf die Problematik genutzter Begriffe zu verweisen?

Wir freuen uns auf Eure Antworten

Viele Grüße

Euer gutefrage Team

Quellen:

https://www.spiegel.de/kultur/literatur/jim-knopf-von-michael-ende-thienemann-verlag-streicht-n-wort-aus-neuauflage-a-1fcc6242-fdff-483a-ab71-7763e31bd318

https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/rassistische-sprache-jim-knopf-buecher-verlag-aenderungen-100.html

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Ich finde die Änderungen nicht gut, weil...

Ich find's lächerlich.

Kinder sind nicht so dumm, dass die das nicht kapieren würden.

Ich erinnere mich an meine Grundschulzeit, da haben wir auch Grimm's Märchen gelesen, in denen zB ein "altes Weib" vorkam. Da hat die Lehrerin erklärt, das das zur Zeit der Brüder Grimm eine normale wertfreie Bezeichnung für eine Frau war, aber heute beleidigend wäre.

Das haben auch die dümmsten Mitschüler kapiert.

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Weil Aristoteles im Altertum lehrte, Fische entstünden durch Spontanzeugung und wären daher keine "richtigen" Tiere. Das wurde bis ins Mittelalter nicht hinterfragt.

Dann natürlich die christliche Tradition, die (aus aristotelischer Tradition) Fische nie zum Fleisch rechnete, die durften auch an Fasttagen gegessen werden. Das wirkt bis heute nach: In keinem Supermarkt wird Fisch zum Fleisch gerechnet; Fleisch sind nur Warmblüter und Fisch ist Fisch.

Vielleicht argumentieren manche, dass die gefangenen Fische immerhin aus keiner "industriellen" Tierhaltung kämen, sondern "eh da" sind, aber das stimmt so pauschal natürlich nicht; es gibt ja Aquafarmen und Fischteiche.

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Wenn Du aufgefahren wärst, wäre die Schuld bei Dir gelegen - Du musst immer so viel Abstand halten, dass Du in der Reaktionszeit bremsen kannst. (Ggf. bekommt er eine Teilschuld für das plötzliche Anhalten)

Wenn er Dir rückwärts reingefahren wäre, wäre das natürlich dessen Schuld gewesen, selbst wenn er geblinkt hätte, muss er sich um seinen Fahrweg kümmern.

Blöd nur, wenn's keine Zeugen gegeben hätte und der behauptet hätte, er wäre gestanden und Du ihm aufgefahren.

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In Kroatien würde ich's vielleicht nicht tragen, die könnten Dich irrtümlich für serbisch halten, in Polen vielleicht auch nicht unbedingt, aber ansonsten....

Ist ja keine Glaubensfrage, sondern nur "üblich".

Hab' (als Katholik) auch ein orthodoxes Kruzifix im Zimmer.

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Ist verschieden.

Oftmals schmeiße ich zu Hause gleich das Notebook an und schaue, ob neue dienstliche Mails gekommen sind.

Aber manchmal denke ich auch, mit was für Mist man seine wertvolle Lebenszeit vertut.

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Entgegen viel zu hörender Gerüchte ging die Hexenverfolgung nicht von der Kirche aus. Der Herr Kramer war zwar Geistlicher, aber wurde von der kirchlichen Obrigkeit zwangsversetzt.

"Deutschland" gab es in der frühen Neuzeit noch nicht - es gab zwar das "Heilige Römische Reich deutscher Nation", aber das hatte wenig zu sagen. Ob in einzelnen Teilstaaten die Hexerei explizit gesetzlich verboten war, bin ich aber überfragt.

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Kann mir keine Offene Beziehungen vorstellen

Mir erzählte neulich ein Kunde, er lebe in einer offenen Beziehung und habe noch eine andere Freundin in der Stadt.

Ein paar Wochen später, mal beiläufig, dass die Beziehung, aus der sie zwei Kinder haben, gerade am Zerbrechen ist.

Ist vielleicht doch nicht so locker wie die tun....

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Frauen orientieren sich meist "nach oben" - dass eine Meisterin etwas mit einem Azubi anfängt, wäre die Ausnahme.

Mir geht's ein bisschen ähnlich, hab' mich auch ein bisschen in eine Mitarbeiterin (sie ist bei mir angestellt, also hierarchisch drunter) verschaut [jetzt nicht im erotischen Sinn gemeint, aber ich mag sie halt sehr gern]; ich weiß nicht, ob ihr das bewusst ist, aber ich bewahre da strikte Professionalität.

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Ich bin schon älter.... das Binnen-I gibt's ja schon seit 40 Jahren, hab' das als Folklore immer akzeptiert....

Was mich aber aufregt, daß jetzt selbst konservative Vereinigungen (wie die österr. Steuerberaterkammer) da glauben, mitmachen zu "müssen" und sich in "Kammer der Steuerberater:innen" umbenennen zu müssen, ich unterstelle mal entgegen persönlicher Überzeugung, aber man muß ja als "hip" erscheinen.

Es ist zuviel!

(Aber geht ja schon wieder zurück.Der ORF hat den Glottisschlag im Fernsehen nach Kritik wieder abgeschafft).

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Habe ich ihn erpresst?

Guten Abend zusammen,

mein Partner (47) und ich (36) sind seit 3,5 Jahren ein Paar. Wir haben beide schon eine Ehe hinter uns und jeweils ein Kind aus diesen Ehen.

Es hat sich schon zu Beginn unserer Beziehung herausgestellt, dass ich noch mal heiraten möchte und eine neue Familie gründen möchte, er jedoch nicht unbedingt noch mal heiraten will.

Die ersten zwei Jahre verliefen recht harmonisch, ich habe zwar immer wieder durchschimmern lassen, dass ich mir noch ein Kind wünsche und heiraten möchte, es jedoch nie groß thematisiert, da ich dachte, dass sich so etwas mit der Zeit entwickelt. Vor einem Jahr fing ich dann aktiv an immer wieder zu erwähnen, dass ich mir noch ein weiteres Kind wünsch, aber nicht unehelich. Anfangs reagierte er noch recht gefasst, formulierte zwar immer wieder, dass er das eigentlich nicht wolle, da er das alles schon mal hatte und schlechte Erfahrungen gemacht habe (die Ex hat ihm alles weggenommen und ihn in einer leere geräumten Wohnung hinterlassen). Ich versuchte Verständnis aufzubringen, gab ihm Zeit, war innerlich jedoch gekränkt, dass er mich als potentielle Gefahr sieht und mir unterstellt, dass ich genau so gemein zu ihm sein werde, wie er es von der Ex-Frau erlebt hat.

In unserer gesamten Beziehung habe ich ihm nicht einen einzigen Grund gegeben, dass er auch nur ansatzweise misstrauisch mir gegenüber sein könnte- ganz im Gegenteil! Er will sich quasi vor mir, als potentielle Gefahr- schützen und somit keine Eheschließung eingehen. Aus meiner Sicht ist das eine große Vertrauenslücke mir gegenüber. In letzter Zeit wurde das Thema immer ungemütlicher. Mittlerweile sind wir so weit, dass er sich erpresst fühlt, dass ich gesagt habe, dass das mit uns nicht funktioniert, weil ich mir noch ein Kind wünsche, die Ehe für mich dazu gehört und nicht heiraten möchte.

Heute ist es eskaliert, er war völlig wütend, wiederholte immer wieder „Ich lasse mich nicht erpressen, ich werde nichts unterschreiben!“ Er nahm mir seine Hausschlüssel ab und ist wütend aus dem Auto gestiegen.

Meine Absicht war es nicht, ihn zu erpressen. Seit einem Jahr geht dieses hin und her. Ich musste eine Konsequenz ziehen, weil ich unglücklich bin. Ich habe das Gefühl, dass ich am Bahnhof stehe und auf einen Zug warte, der niemals kommen wird. Ich liebe ihn, aber wir haben völlig unterschiedliche Ansichten von unserer Lebensplanung. Ich kann mir nicht vorstellen, weiterhin mit einem Mann zusammen zu sein, der nicht heiraten möchte. Ich fühle mich tatsächlich persönlich dadurch angegriffen. Ich möchte ihn nicht verlieren, aber ich bin nicht glücklich.

Wenn es nach ihm geht, kann das bis zu unserem Lebensende so weiter gehen, dass ich damit unglücklich bin scheint ihn nicht zu interessieren. interessanterweise, basieren die Aussagen, dass er niemals heiraten möchte, auf eine Angst. Ich bin mir so sicher, dass wenn er seine Angst überwinden würde und diesen Schritt mit mir gehen würde, dass wir sehr glücklich sein können. Denn außerhalb dieses Themas, harmonieren wir sehr gut. Das einzige, was uns im Weg steht ist, dass er aus Angst handelt oder eben nicht handelt und seine Traumata auf ich projiziert.

Ich bin komplett durch mit meinen Gefühlen und mit meinen Gedanken. Ich möchte nicht egoistisch sein, und frage mich gerade, ob ich ihn wirklich erpresst habe oder ob das einfach nur eine Konsequenz ist, die ich ziehen muss um meinen Weg zu machen.

Danke fürs lesen ❤️

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Tja, wenn das einfach wäre.

Ich verstehe, wenn Du 36 bist, kannst Du das nicht mehr ewig rausschieben.

Aber ich kenne eine solche Konstellation aus meinem Nahbereich, da wollte der Mann eigentlich kein Kind. Sie bekamen dann eines, aber die Ehe scheiterte drei Jahre später.

Wär's Dir das wert?

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Wenn das keine illegalen Dinge waren, könnte ggf. die Polizei Telegram verpflichten, den Namen rauszurücken (wobei die den Klarnamen wahrscheinlich selber nicht wissen).

Aber da Telegram was Russisches ist, wirst Du es wohl als Lehrgeld abschreiben müssen.

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Gute Fragen eigentlich, die ich mir auch schon gestellt habe. (Nicht, dass ich selbst etwas verkaufen wollte, eher auf einer theoretischen Ebene....)

Paypal will zwar Deinen Namen wissen, aber Du kannst das m.E. mit einer Mailadresse verbinden, die keine Rückschlüsse zulässt.

Darauf würde ich schon Wert legen - nicht, dass Dich später mal jemand damit erpresst, wenn Du erfolgreiche Geschäftsfrau bist.

Gewerbeschein und Steuern, eh klar, oder?

Ich frage mich nur, ob man als Geschäftsperson gegenüber dem Kunden anonym auftreten darf. Aber Künstlername und Postfachadresse sollte gehen.

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Früher war das Argument für Metro, dass sie das Ladenschlussgesetz nicht beachten mussten.

Nachdem das in Deutschland ja stark liberalisiert wurde, weiß ich gar nicht, warum die da noch unterscheiden zwischen Gewerbe- und Privatkunden.

Sie dürfen Nettopreise ausweisen, dann sieht's optisch billiger aus, aber bringt das wirklich was, das weiß ich nicht.

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