Würden Menschen, die aktiv AfD wählen, mit Syrern befreundet sein?

12 Antworten

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Ich könnte es mir nicht vorstellen. Mein Patriotismus verbietet mir das. Migranten aus islamisch geprägten Ländern haben eine deutlich höhere Kriminaltiätsbelastung als die Einheimischen. Teilt man diese Gruppe nochmals nach Ländern auf, werden wahrscheinlich Syrer auf Platz eins der ethnischen Gruppen mit der höchsten Kriminalitätsbelastung in ganz Deutschland sein.

Nun, ich als Syrer bin Atheist und war noch nie in meinem Leben kriminell.

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Ich habe diese Antwort ausgezeichnet, weil ich zeigen möchte, wie manche AfDler alle Syrer über einen Kamm scheren und denken. 

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„Mein Patriotismus verbietet mir das“

Puh was eine Aussage. Ich denke mal du musst dich in Zukunft mit dem Gedanken anfreunden (haha Wortspiel), dass man mit Ausländern auskommen muss, denn wir leben in einer globalisierten Welt. Patriotismus hat nichts damit zu tun, mit wem man befreundet sein darf und mit wem nicht.

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Bin selbst kein AfD Wähler, deswegen kann ich auch nur vermuten (und ich meine natürlich auch nicht alle damit!), aber ich denke dass AFDler oft sehr voreingenommen sind, verallgemeinern/pauschalisieren und Vorurteile haben. Dann haben sie auch oft nicht persönlich was mit Ausländern zu tun und wissen/glauben dementsprechend nicht dass es auch nette Ausländer gibt, überspitzt gesagt. Und wenn man sich dann aber mit welchen beschäftigen muss, dann kann ich mir schon gut vorstellen dass sich Freundschaften/Bekanntschaften entwickeln können, weil sie merken dass „die Ausländer“ doch nicht immer so schlecht sind. Wie gesagt trifft natürlich nicht auf jeden AfD Wähler zu, aber ich kann mir vorstellen, dass das bei einigen so ist.

p.s. Hat mich sehr gefreut deine „Geschichte“ zu lesen, wieder ein gutes Beispiel, dass es nicht nur schwarz und weiß gibt :D

Vielleicht nicht jeder, aber vermutlich doch viele.

Ich habe in meinem Umfeld ein buntes Spektrum an politischen Ansichten. Da ist von ganz links bis relativ weit rechts alles vertreten und da wir alle auch hier und da mit Ausländern in Verbindung kommen, kann ich soweit aus Erfahrung sagen, dass es auch für die relativ weit rechts Angesiedelten nie ein Problem war, sich freundlich bis freundschaftlich gegenüber Ausländern zu verhalten.

Das Individuum bzw. dessen Verhalten scheint also zumindest für die eher rechts Geneigten im meinem Umfeld sehr viel weiter im Vordergrund zu stehen als die Herkunft.

Nur weil er die afd wählt, könnt ihr euch trotzdem gut verstehen. Er sieht halt das du dich gut benimmst und ordentlich deine arbeit machst (wahrscheinlich).

So sind viele andere nicht und können nur fordern.

Viele AfD-Wähler sind leider immer noch Protestwähler. Insofern klar, geht das.

Selbst ein Arabophober könnte mit dir befreundet sein, weil du für sie einfach nicht in die "Schablone" passt. Du bist ein Individuum und sie haben Angst und Sorge vor "der Kultur", "dem Kollektiv".

Typisch Hetzer ohne Plan

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