Wozu lernt man in der Schule so unnötige Sachen?

12 Antworten

Du musst damit zeigen, dass du dazu in der Lage bist, dir komplexe Sachverhalte anzueignen. Manche sind wichtiger, manche weniger wichtig. Aber sehr oft dient es ja nicht der Allgemeinbildung, sondern dem Lernen an sich.

Die Themen an sich können also unnötig sein wie sie wollen, Wiedergeben musst du können und Transferleistungen musst du trotzdem erbringen.

Frag dich nicht so oft warum du etwas lernst, daran wirst du verzeifeln. Versuch, an jedem Thema etwas zu finden, was dich interessiert :)

Bsp Hundeskellett ist da noch etwas schönes würde ich sagen xD Wenn du Hunde magst, kannst du dich dafür einfach interessieren und merkst es dir auch schneller, vielleicht sogar länger :)

Die Lehrer geben uns damit die Chance, dass wir später mal alles machen können (z.B. Tierartz,...).
Ok, manche Sachen finde ich auch unnötig, aber so wissen wir wie es dann so z.B als Tierarzt läuft, da musst du auch alles über das Hundeskellet wissen.
Klar das einem nicht alles anspricht was man lernt, aber vllt wir man es später mal brauchen.
MfG Rapunzel

Ein komplexes Thema, daher beschränke ich mich nur auf wenige  Aspekte. Unser Schulsystem ist darauf ausgerichtet aus dem Nachwuchs ein funktionierendes Glied im unseren System (Beruf/WIrtschaft) zu machen. Allgemeinbildung ist wichtig um kein Fachidiot zu werden. Je früher man sich mit den unterschiedlichsten und fordernden Dingen beschäftigt, desto leistungsfähiger wird unser Gehirn.

Unsere Techik und Gesellschaft wird immer komplexer, daher muss auch der Nachwuchs mehr können um nicht nur Burgerbrater werden zu werden. Es reicht nicht mehr nur basische Arithmetik, lesen und schreiben zu können wie vor 150 Jahren.

Ausserdem kommen die meisten aus Haushalten mit nicht vielen Möglichkeiten (Eltern sind vielleicht einfache Arbeiter). Wie soll also ein Kind seine verborgenen Interessen und Talente erkennen? Vielleicht eröfnet ja genau das Biofach eine Tür für einen späteren Arzt/Vetrinär/Biologen....

Ich finde aber, es sollte ein System geben in dem Schüler zwar eine verpflichtende Allgemeinbildung erhalten, aber verstärkt nach eigenen Interessen gefördert werden.

mehr Wahlpflichtfächer als Vertiefungsbereiche fände ich schön...

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Weil jeder Mensch einen anderen Beruf erlernen wird. Für jemanden, der Krankenschwester oder Tierpfleger werden will, ist Bio extremst wichtig. Und wenn du dir später mal einen Hund halten willst, schadet es ganz sicher nicht, den Skelettaufbau zu kennen.

Wenn man hier die Fragen von so vielen Tierhaltern liest, dann weiß man, dass bei denen die Schulbildung gänzlich versagt hat.

Zum einen lernt man Dinge um in diese Bereiche "reinzuschnuppern". Wenn manBio nicht hätte, woher sollte man wissen, dass man sich für den Bereich (nicht) interessiert?

Die Schule gibt dir ein gewisses Allgemeinwissen mit, die Grundlage um sich mit anderen Leuten unterhalten zu können oder auch die Welt zu verstehen. Oder würdest du verstehen, wozu der Umweltschutz wichtig ist, wenn ihr in der Schule nichts über Biotope etc gelernt hättet?

Außerdem lernt ihr auch, um das lernen zu lernen. Sich selbst Dinge erschließen können, sich zu konzentrieren, Disziplin zu haben. Kurvendiskussion habe ich nie wieder gebraucht, lag mir auch nicht besonders. Aber ich habe mich auf den Hintern gesetzt und gelernt. Das wird dir im Arbeitsleben auch immer mal so gehen (will ich nicht, brauche ich nicht), da musst du dann durch.

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