Ein klares ja, ganz ohne geht es nicht.

Man kann mit sortentechnischen und ackerbaulichen Maßnahmen viel präventiv erreichen und das Schadmaß häufig unterhalb einer Bekämpfungsschwelle halten, aber eine gänzlich gesichertes Vermeiden von Krankheiten und Schädlingen ist praktisch unmöglich. Der chemische Pflanzenschutz ist in dem aktuellen Maß noch reduzierbar, aber als letzte Möglichkeit der Bekämpfung unverzichtbar. Es geht dabei auch nicht bloß um Ertragshöhen, sondern häufig auch um Qualitäten.

Sowohl konventionelle als auch ökologische Landwirtschaft für eine "Massenproduktion" benötigen chemischen Pflanzenschutz. Solche Konzepte wie Permakultur können ohne auskommen, sind aber ungeeignet für die Versorgung vieler Menschen, in der Zukunft durch fortschreitende Digitalisierung und Automatisierung könnte sich das auch noch ändern, aber das ist in naher Zukunft nicht zu erwarten.

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Da gibt es doch haufenweise, was schwebt dir denn genau vor?

Hier ein paar Beispiele:

www.youtube.com/watch?v=ouXrsr7U8WI

www.youtube.com/watch?v=9_v0dqquUfY

www.youtube.com/watch?v=F9pO_J8jbN0

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(Hochmolekulare) Inhaltsstoffe von Futtermitteln sind nur in den seltensten Fällen im Fleisch zu finden.

Glutene sind Proteine und werden entweder im Verdauungsprozess aufgespalten oder ausgeschieden, im Fleisch sind daher keine relevanten Mengen zu finden.

Lektine sind wiederum eine recht vielfältige Stoffgruppe mit unterschiedlichsten Funktionen, es gibt auch tierische Lektine die lebensnotwendig sein können, manche pflanzliche Lektine sind Abwehrtoxine gegen Fraßfeinde. Lektine grundsätzlich als "schlecht" abzustempeln ist also schonmal Unsinn, da es eine so diverse Gruppe ist, können auch pflanzliche Lektine in Fleisch auffindbar sein.

Beide Stoffe sind aber im Allgemeinen wenig bedenklich und ein Verzicht in der Ernährung ist nur sinnvoll, wenn auch eine Unverträglichkeit besteht.

Weiterhin würde ich eine komplette Umstellung auf die Paleo-Diät nicht empfehlen, allein schon aus dem Grunde, dass nicht ein einziges Nahrungsmittel noch so ist wie es vor zehntausenden von Jahren war. Es sind aber ein paar prinzipiell sinnvolle Punkte enthalten und man kann gut etwas damit experimentieren.

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Nein er lebt nicht

Das "organisch" hat nichts mit den biologischen Begriffen "Organ" oder "Organismus" zu tun, sondern kommt aus der Chemie.

In der Chemie gibt es die Unterscheidung in organisch und anorganisch, wobei organsiche Moleküle (grob gesagt) solche sind, die auf Kohlenstoff basieren.

Für LEDs sind Halbleiter notwendig, bei "normalen" LEDs ist es z.B. die anorganische Halbleiterverbindung Galliumphosphid und bei OLEDs die organische Halbleiterverbindung Aluminium-tris(8-hydroxychinolin)

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Ja, das alles hat einen Einfluss.

Nitrat ist sehr mobil im Boden und je leichter, also sandiger, der Boden ist, desto schneller kann es ausgewaschen werden. Genauso die Jahreszeit, bei hohen Niederschlagsmengen bzw. genauer Versickerungsmengen, wird natürlich auch mehr Nitrat mitgenommen.

Bei den Kulturen gibt es auch große Unterschiede was den Stickstoffbedarf und Stickstoffaneignungsvermögen angeht, zusammen mit der Vegetationszeit ergeben sich daraus verschiedenste Düngungsstrategien. Ein Winterweizen erhält meist z.B. schon recht früh, also im Herbst, eine große Stickstoffgabe für die "Bestockung", also die Triebbildung. Kartoffeln z.B. sind über den Winter gar nicht auf dem Feld, die werden erst im Frühjahr gepflanzt, wenn also davor keine Zwischenfrucht ausgesät wurde, wird im Herbst gar nicht gedüngt.

Dann ist noch die Art der Düngung entscheidend, wird Stickstoff als Ammonium oder Nitrat gedüngt, da kommen dann auch wieder die EInflussfaktoren Boden und Witterung dazu, da es Umwandlungsprozesse zwischen diesen Beiden N-Formen im Boden gibt.

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Vertrauen kannst du ihnen allen, sofern die Produkte aus der EU kommen, bei Importwaren von außerhlb der EU werden auch mal Ausnahmen von EU-Richtlinien erlaubt.

Der entscheidende Punkt ist aber, was du von einem Bio-Produkt erwartest. Jedes Siegel hat untrerschiedliche Richtlinien, der Mindeststandard wird durch die EU-Bio-Verordnung vorgegeben und durch das EU-Bio-Siegel repräsentiert, andere Bio-Siegel haben meist noch "strengere" vorschriften.

Einen Vergleich einiger Siegel kannst du dir z.B. hier anschauen de.wikipedia.org/wiki/Bio-Siegel#Vergleich_der_Biosiegel

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Auf jeden Fall!

Erstmal enthalten alle Lebewesen Gene, Gen-Pflanze ist also ein mehr als unpassender Begrff für diese Frage, nenne sie am besten fürs nächste mal "gentechnisch veränderte Pflanze (GVP)", ist zwar länger, aber dafür auch unmissverständlich.

Es ist eine gute Teillösung.

Damit wird eine präzisere und so auch schnellere Züchtung möglich, wodurch wiederum besser auf sich schnell verändernde (Umwelt)Bedingungen reagiert werden kann und das bei wahrscheinlich gleichem oder geringerem Risiko. Probleme in der Landwirtschaft zur globalen Ernährung sind aber nicht allein mit Züchtung lösbar.

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Frauen können Zellen mit fremder männlicher DNA in ihrem Körper haben, soweit stimmt das, in dem Artikel ist auch die zugrundeliegende wissenschaftliche Studie verlinkt. journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0045592

Die Behauptungen zu der Herkunft dieser Zellen sind dann aber wirklich haltlos, sie stammen nicht aus der genannten Arbeit, sondern sind eine Hypothese von "Journalisten" ohne biologisches Verständnis, da diese fremden Zellen auch bei Frauen gefunden wurde, die (vermeintlich) nie schwanger waren. Denn tatsächlich stammen die fremden Zellen sehr wahrscheinlich aus Schwangerschaften. Man nimmt auch an, dass rund die Hälfte der Schwangerschaften in spontanen Fehlgeburten endet und so häufig unbemerkt bleiben.

Sperminen sind als Ursache praktisch auszuschließen, sie sind weder lange übelebensfähig, noch teilungsfähig.

Hier ein Artikel (auf englisch) der das ganze genauer erklärt und noch weitere Hypothesen zu der Ursache nennt: www.forbes.com/sites/quora/2017/08/15/male-dna-is-often-found-in-womens-brains-where-does-it-come-from/#19a9dd8d7459

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Nährstoffarm bedeutet nicht zwingend, dass keine Nährstoffe im Boden vorhanden sind, sondern kann auch bedeuten, dass sie nur nicht verfügbar sind.

In diesem Falle wäre der Boden also arm an pflanzenverfügbaren Nährstoffen ist. Die Pilze können nun einerseits zusätzliches Bodenvolumen durch ihr Mycel erschließen und dann auch mehr Nährstoffe "aufschließen" und pflanzenverfügbar machen, im Gegenzug erhalten sie z.B. Energie in Form von Zuckern durch die Pflanzen.

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Nicht jede einzelne Zelle hat eine für sich spezifische DNA, aber fast alle Zellen eines Organismus enthalten DNA, diese ist dann aber von der Basensequenz her bei allen gleich. Erst reversible Modifikationen und andere Regulationen sorgen dann für die zellspezifische Transkription und Translation.

Ausnahmen gibt es aber auch, z.B. die Erythrozyten (rote Blutkörperchen), sie enthalten weder einen Zellkern noch Mitochondrien und damit letztlich auch keine DNA.

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Prinzipeill ja, die bisherigen Antworten haben da schon richtige Punkte genannt.

Bei Hanglagen besteht immer eine erhöhte Erosionsgefahr, d.h. dass der fruchtbare Oberboden abgetragen werden kann, z.B. durch Wind weggeweht oder durch Wasser weggespült.

Die Erosion kann man aber durch verschiedene Verfahren mindern. Bei Dauerkulturen wie dem Wein, werden auf dem umgebenden Boden einfach Gräser ausgesät, welche durch ihr Wurzelwerk dann den Boden an Ort und Stelle halten.

Für den Anbau von Kulturen, die jährlich neu gepflanzt werden müssen, wird der gesamte Boden für die Kulturpflanzen benötigt und nicht alle können geschlossen den Boden bedecken, ein Maisanbau wäre da z.B. für Hanglagen schlecht geeignet. Man müsste dann etwas Erosion in Kaufen nehmen und sollte auf tiefere Bodenbearbeitung (wie Pflügen) möglichst verzichten und zwischen Ernte und nächster aussaat dann Zwischenfrüchte aussäen, damit der Boden möglichst das ganze Jahr bedeckt ist.

Eine andere Strategie ist die Bepflanzeung der Hangfläche mit Bäumen und Sträuchern, die ein breiteres Wurzelwerk ausbilden und langfristig den Boden "zusammenhalten" sollen, dazischen ist dann auch der Anbau von jährlichen Kulturen möglich.

Und, wie auch schon erwähnt wurde, gibt es noch den Terrassenanbau, wobei man auf der Hangfläche immer wieder Ebene Fläche befestigt, sodass praktische eine Treppenstruktur entsteht. Diese Ebenen kann man dann ganz normal nutzen.

Die letzten beiden Möglichkeiten sind aber hauptsächlich in Regionen der Welt verbreitet, die noch eine kleinstrukturierte Landwirtschaft haben, die wenig mechanisiert ist.

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Der pH-Wert deines Urins ist nicht Aussagekräftig, das ist einfach der pH deines Urins und gibt dir keine Aussage über den pH in anderen Körperflüssigkeiten oder Geweben.

Basische Ernährung ist im Großen und Ganzen Quatsch. Es gibt Nahrungsmittel die basische und saure physiologische Wirkungen haben, das beeinflusst den Körper aber kaum bis gar nicht, denn dieser hat diverse Puffersysteme, die das locker ausgleichen können. Ausnahmen sind da nur spezielle Stoffwechselkrankheiten oder Organschäden. Du kannst in deinem Körper nicht gezielt ein wirklich basisches Milleu erzeugen, die meisten Gewebe haben auch recht enge Grenzen für den pH und bei größeren Abweichungen hättest du dann noch ganz andere Probleme.

Die Nieren und letztlich auch der Urin sind eben eines dieser Puffersysteme und ein pH-Wert um 6 ist völlig normal.

Otto Warburg ist übrigens seit fast 50 Jahren tot, seitdem hat sich doch einiges in der (medizinischen) Wissenschaft getan.

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Nicht jedes Gen codiert für ein Enzym. Auch andere Peptide/Proteine und diverese RNAs sind in Genen codiert.

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Das heißt letztlich nur, dass DNA und Proteine, welche an DNA binden, eine fadenförmige (molekulare) Struktur bilden, welche man als Chromatin bezeichnet.

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Zwei bereits genannte Punkte sind möglich, in welchem Kontext diese Passage vorkommt, wäre dafür nötig zu wissen.

Einerseits ist das Potential noch längst nicht ausgeschöpft und nicht jede Anwendung ist in jeder Form der Landwirtschaft bzw. nicht in jeder Region gleichermaßen Vorteilhaft.

Andererseits sind durch gesetzliche Regularien nicht alle Anwendungen überall (einfach) verfügbar.

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Durch ihre Entdeckungen wurde ein großes Bevölkerungswachstum, beosnders in Ballungszentren, erst möglich.

Impfungen und mineralische Düngung gehen auf die beiden zurück, ohne diese Errungenschaften wären größere Menschenmengen (auf begrenztem Raum) entweder an Nahrungsmangel oder an Infektionskrankheiten verendet.

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Nein, wie andere auch schon angemerkt haben, ist die Menge entscheidend.

Eine Ernährung die im Wesentlichen auf Obst basiert ist sicher langfristig nicht die gesündeste Variante. Gerade bei der Fructose gibt es seit einigen Jahren Hypothesen, dass diese Form von Zucker (wenn in großen Mengen verzehrt) besonders schlecht ist, da es negative Effekte auf Stoffwechselprozesse, z.B. im Fettstoffwechsel haben könnte. Das sind aber bisher eben auch nur Hypothesen, also keine abgesicherten Theorien.

Obst ist ja auch nicht reiner Zucker, es kommen sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe etc. dazu, weshalb sie wertvolle Nahrungsmittel darstellen.

Eine einseitige Ernährung ist eigentlich immer langfristig ein schlechte Option.

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