Ich vermute es wird daran leigen, dass viele dieser Stoffe nicht nur für uns wertvoll sind, sondern auch für die Pflanzen.

So schützen viele der Stoffe vor abiotischen und biotischen Stressfaktoren und damit den Embryo im Inneren der Früchte bzw. Samen. Auch kommen regulatorische Funktionen hinzu, so ist z.B. die Aleuronschicht bei Getridesamen für die pH-Regulation des Endosperms (Nährgewebe bzw. hier auch Mehlkörper) verantwortlich und bei manchen Arten ist sie auch für die Steuerung der Dormanz (Samenruhe) bekannt, da bietet es sich an, eine Gewebeschicht "umhüllend" anzulegen.

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In dem Artikel bzw. dem Urteil geht es nicht direkt um den Wirkstoff Glyphosat, sondern spezifisch um ds Produkt "RoundUp Pro 360". Es wird in dem Artikel auch differenziert:

Verwaltungsgericht in Lyon die Zulassung für Roundup Pro 360 widerrief [...] hätten wissenschaftliche Studien und Tierversuche gezeigt, dass das Unkrautvernichtungsmittel aufgrund seiner Zusammensetzung giftiger als Glyphosat sei

Die Zustimmung zur Verlängerung auf EU-Ebene bezog sich auf Glyphosat als Wirkstoff allgemein. Toxizitäten in Pflanzenschutzmitteln variieren immer, auch bei gleichem Wirkstoff, da es viele Zusatzstoffe gibt. Ein Beispiel dafür sind POE-Tallowamine, diese wurden in der EU auch ohne Verordnung nur durch eine Übereinkunft von Politik und Wirtschaft aus Herbiziden "verbannt".

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Kann man auf jeden Fall so pauschal nicht sagen.

Bio-Prdukte sind weder aus ökologischer noch aus gesundheitlicher Sicht immer die bessere Wahl und auch ein besseres Tierwohl wird nicht druch ein Bio-Siegel garantiert.

Im Durchschnitt haben Bio-Produkte zwar etwas weniger Pflanzenschutzmittelrückstände, aber auch bei konventionellen Produkten sind diese schon auf einem sehr geringen Niveau. Das gesunheitliche Risiko durch Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in der Nahrung wurde durch eine dänsiche Studie auf das Risiko von einem Glas Wein alle 7 Jahre eingestuft, da dürfte also jeder von uns größere Risiken in anderen Bereichen der Ernährung finden (z.B. hoher Fleisch- oder Zuckerkonsum etc.)

Wie ein paar andere schon angegeben haben, ist es da deutlich besser sich möglichst regional und saisonal zu ernähren und am besten die Herkunft der Produkte bzw. die Produzenten genau zu kennen, unabhängig von irgendwelchen Siegeln.

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Kokos hat einfach ein besseres "Image", wenn auch nicht wirklich begründet.

Es sind zwar zwei verschiedene Pflanzen (Ölpalme und Kokospalme), aber die Zusammensetzung der Fette sowie die "Lebensraumansprüche" sind sehr ähnlich. Palmöl dominiert in der industirellen Produktion, da die Pflanzen höhere Erträge liefern können und leichter (damit auch günstiger) zu verarbeiten sind.

Würde man die Palmölproduktion mit Kokosöl substituieren, wären die ökologischen Folgen sogar noch höher, da noch mehr Anbaufläche nötig wäre. Es ist also aus ökologischer Sicht besser auf heimische Öle zurückzugreifen anstatt Palmöl durch Kokosöl zu ersetzen.

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Eine wissenschaftliche Quelle eigentlich nicht, aber für eine Facharbeit in der Schule könnte das schon gehen, frage am besten bei deiner betruenden Lehrkraft nach.

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Nicht ganz. Die Basen der DNA sind alle auch Stickstoffbasen, aber Stickstoffbasen sind eine Stoffgruppe in die praktisch alle (organsichen) stickstoffhaltigen, basisch wirkenden Moleküle fallen.

In den Biowissenschaften werden aber in der Regel die 5 Nukleobasen gemeint, wenn von Stickstoffbasen gesprochen wird, dieser Begriff ist aber (heute) auch eher unüblich.

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Da gibt es wirklich keine allgemeinen Vorgaben.

Jeder Lehrstuhl hat eigene Ansprüche, die sich im Allgemeinen auf die Formatierung beschränken (maximale Länge, Schriftart- und größe, Ränder etc.).

Dinge wie die Anzahl an Abbildungen ist sehr stark vom jeweiligen Thema abhängig, also wie wichtig und sinnvoll Abbildungen sind bzw. eingesetzt werden können.

Meine Bachelorarbeit z.B. hatte knapp 40 Seiten Länge (inkl. der Verzeichnisse) und enthielt 18 Abbildungen. Wenn deine Abbildungen also alle wirklich sinnvoll den Text ergänzen dürfte das schon in Ordnung sein, aber für genaue Antworten solltest du eigentlich eine betreuende Lehrperson haben.

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Mit dem System selbst wirst du sehr wahrscheinlich nichts machen können, denn dafür bräuchtest du mindestens Zugang zu einem S1-Labor mit entsprechender Ausstattung.

Einzig würde mir gerade nur ein einfacher Test von Bakterien und Plasmiden mit Antibiotika-Resistenz einfallen, das hätte nicht direkt mit dem CRISPR-System zu tun, sondern wäre dann auf Vektoren bezogen und ich bin mir nicht sicher, wie es da mit den Sicherheitsbestimmungen aussieht (also ob es außerhalb von Laboren mit Schutzstufe zulässig wäre)

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Die gibt es, dafür brauchst du aber auch entsprechende DNA oder Aminosäure Sequenzen aller zu vergleichenden Spezies als sog. Alignment.

Du musst dir also z.B. ein bestimmtes Gen oder spezifischen Bereich der DNA aussuchen und dazu aus Datenbanken die Sequenzen heraussuchen, wichtig ist natürlich, dass dieser Abschnitt bei allen zu vergleichenden Lebewesen vorhanden ist. Weiter müssen diese dann in einem Alignment "ausgerichtet" werden und können schließlich verglichen werden.

Die größte Datenbank dürfte www.ncbi.nlm.nih.gov/ sein

Für das Alignment kann man z.B. online-tools wie www.genome.jp/tools-bin/clustalw nutzen oder kostenlose Software wie ugene.net/

Für die Sequenzvergleiche, also letztlich das Erstellen der phylogenetischen Bäume gibt es dieses Programm www.megasoftware.net/

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Du hast da etwas verdreht, bei der Stickstofffixierung wird der Luftstickstoff in Ammoniak umgewandelt, welcher dann zu Ammonium weiterregaiert und dieses dann von den Pflanzen aufgenommen werden kann.

Bei der Denitrifikation können dann z.B. Bodenbakterien aus Nitrat elementaren Stickstoff machen, welcher dann wieder in der Luft ist

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Hier findest du den enzymatischen Reaktionsweg:

https://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%A4rke#St%C3%A4rkebiosynthese

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Nein, es nicht schön zu finden ist noch vertretbar, aber Hass ist nun wirklich nicht verständlich.

Ich würde daraus schließen, dass du von der Natur entfremdet bist, denn "fressen und gefressen werden" ist eines der grundlegensden Prinzipien des Lebens hier. Die Natur ist nunmal grausam, wenn man sie an unseren gesellschaftlichen Werten misst.

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Totipotenz und Gewebekultur ist eigentlich das Gleiche hier, denn Totipotnez ist kein Verfahren, sondern die Voraussetzung für Gewebekultur.

Totipotenz ist eine "Zell-Eigenschaft" und bedeutet, dass sich aus einer einzelnen Zelle ein kompletter neuer Organismus entwicklen kann, also alle nötigen differenzierten Zelltypen aus dieser einen Zelle bzw. dessen Tochterzellen entstehen können.

Diese Eigenschaft besitzt prinzipiell jede lebende Pflanzenzelle, aber es gibt große Unterschiede bezüglich der Effektivität einer Gewebekutlur, abhängig von Pflanzenart, Gewebetyp, Zellalter uvm.

Bekanntes Beispiel wäre die Vermehrung von Orchideen als Zierpflanzen.

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Weil unser Körper viele Stoffe selbst synthetisieren kann, eben auch Fette. Die Grundbausteine für die Fettsäuresynthese können auch aus Kohlenhydraten gewonnen werden.

Fette haben pro Masse mehr als doppelt so viele Kalorein wie Kohlenhydrate und Proteine. Das sollte man bei der Ernährung beachten, letztlich ist aber für das Körpergewicht die gesamte Kalorienbilanz entscheidend und weniger wichtig woher die einzelnen Kalorien nun stammen.

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Da es etliche verschiedene Organismen und Substanzen gibt, die zu einer Vergiftung führen können ist eine allgemeine Antwort natürlich nicht möglich, genauso würde eine Erklärung für alle möglichen Ursachen den Rahmen hier sprengen.

Hier einmal eine Übersicht zu vielen möglichen Ursachen: www.netdoktor.de/krankheiten/lebensmittelvergiftung/

Folgend ein paar Beispiele für Wirkmechanismen:

  • Botulismus wird durch diverse Bakterienstämme aus der Gattung Clostridium ausgelöst, genauer durch eine Gruppe von Neurotoxinen, die als Botulinumtoxine zusammengefasst werden. Die Bakterien sind anaerob und kommen deshalb häufiger in Konserven vor. Die Botulinumtoxine hemmen die Reizleitung von Nervenzellen, eine genauere Beschreibung kannst du hier lesen

de.wikipedia.org/wiki/Botulinumtoxin#Wirkungsmechanismus

  • Aflatoxine sind Mykotoyine, also Pilzgifte. Sie werden z.B. von diversen Arten der Gettung Fusarium gebildet, welche viele verschiedene Pflanzen befallen können und besonders häufig bei Getreide und Erdnüssen problematisch sind. Neben ihrem hohen Potential krebserregend zu wirken, wirken sie auch lebertoxisch. Gnz genaue Wirkmechanismen fine ich leider auf die Schnelle nicht, aber durch Verstoffwechselung im Körper wird es praktisch aktiviert und kann mit Zellproteinen interagieren wodurch grundlegende Stoffwechselprozesse und die Proteinsyntehse gestört werden können.

www.spektrum.de/wissen/warum-aflatoxine-so-gefaehrlich-sind/1405350

www.sciencedirect.com/topics/pharmacology-toxicology-and-pharmaceutical-science/aflatoxin

  • Bei Fischverzehr können Dinoflagellaten (eukaryotische Einzeller) Vergiftungen verursachen, sie leben im Wasser und bilden Ciguatoxine (oder Vorstufen), welche sich in Fischen anreichern können. Es sind Neurotoxine die bewirken, dass spannungsgesteuerte Natriumkanäle an Synapsen schon bei niederigeren Spannungen geöffnet werden. Geöffnete Natriumkanäle können dann z.B. Paralyse, Herzkontraktion und gestörte Temperaturwahrnehmung zur Folge haben.

en.wikipedia.org/wiki/Ciguatoxin

  • Quecksilber kann auch zu Vergiftungen führen, aber hauptsächlich nur in ionischer oder organsich gebundener Form. Quecksilberionen haben eine hohe Affinität zu Schwefel und können dadruch leicht Disulfidbrücken in Proteinen stören, wodurch diese ihre Funktion verleiren können. Weiter können durch Verstoffwechselung, genauer Methylierung, neurotoxische Verbindungen wie Dimethylquecksilber gebildet werden.

de.wikipedia.org/wiki/Quecksilbervergiftung

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Eine vollständige vergleichende Liste ist mir leider nicht bekannt.

Bei Wikipedia gibt es eine kleine Übersicht ausgewählter Punkte:

de.wikipedia.org/wiki/Bio-Siegel#D%C3%BCnger,_Pflanzenschutzmittel_und_Bewirtschaftung

Bei dem EU-Bio-Siegel bzw. durch die EG-Öko-Basisverordnung ist praktisch der Mindeststandard gegeben, andere Siegel (für Produkte aus der EU) dürfen nur "schärfere" Kriterien haben, bei Importwaren von außerhalb der EU gibt es noch wieder spezielle Regelungen.

https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/Landwirtschaft/OekologischerLandbau/834_2007_EG_Oeko-Basis-VO.pdf?__blob=publicationFile

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