Wozu eine Vaterschaftanerkennung?

4 Antworten

Damit die Behörden in Unterhalts- und Sorgerechtsfragen u.v.a einen Ansprechpartner haben, auch wenn ihr euch trennt.

Beispiel:

Ihr trennt euch und die Mutter wird dauerhaft drogensüchtig - Vater wird über kurz oder lang das alleinige Sorgerecht erhalten.

Ihr trennt euch und die Mutter wird arbeitslos - Vater muss Unterhalt zahlen.

Kind erbt Vermögen von den Großeltern, Mutter stirbt 14 Tage später, Kind stirbt ein Jahr später. Vater erbt Vermögen des Kindes.

Damit das Kind einen eingetragenen Vater hat, erstens wegen Unterhaltsansprüchen, aber auch damit der damit rechtmäßige biologische Vater ein (wenn gewünscht) Sorgerecht und Umgangsrecht mit seinem Kind hat.

Und bei nicht Verheirateten Paaren, kann nach der Vaterschaftsanerkennung, das Kind auch den Nachnamen vom Vater tragen, falls gewünscht.

Die Vaterschaftsanerkennung sollte in diesem Fall, vor Geburt des Kindes Unterschrieben werden. Damit die Geburtsurkunde gleich richtig ausgestellt wird.

(Macht sonnst auch Sinn, da es Kosten und Ämterrennerei mit nem Neugeborenen erspart)

Der Mann der die Vatetschaft anerkennt, wird in der Geburtsurkunde als Vater vermerkt. Punkt aus

Und was wenn er kein Sorgerecht bekommt ?

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@karinakatarina

Normalerweise bekommt er das Sorgerecht. Er müßte das Kind schon mißhandeln und mißbrauchen, um die gemeinsame Sorge nicht zu erhalten.

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@karinakatarina

Sorgerecht KANN man einvernehmlich festlegen. Am besten VOR Geburt des Kindes. Wenn er nichts mit dem Kind zu tun haben will, gut, dann Unterschreibt ihr beide, und DU hast das Sorgerecht.

Nicht mit Unterhalt verwechseln, den MUß er Zahlen, wenn ihr nicht zusammen wohnt. Auch deshalb die Vaterschaftsanerkennung.

Wenn er das geteilte Sorgerecht möchte, Umgangsrecht mit seinem Kind, dann wird es schwieriger. Falls du das nicht möchtest.

Es muß zur Sorgerechtsentscheidung die Unterschrift BEIDER Eltern auf der Sorgerechtsentscheidung sein. Und wenn er dir nicht freiwillig das aleinige Sorgerecht überlässt, entscheidet das Jugendamt oder falls einer von euch klagt, gegen die Amts Endscheidung, der Richter.

Und falls dir der Gedanke durch den Kopf geht, Vater unbekannt anzugeben.

Das Amt schnüffelt in deiner Vergangenheit rum, falls es Hinweise auf einen möglichen Vater finden, wird ein Vaterschaftstest angeordnet. Fällt der positiv aus, zahlst du das Ganze.

Ohne ermittelbaren Vater geht der Staat in Unterhaltsvorschuß, aber um das zu vermeiden, giebt es viele legale Wege den möglichen Erzeuger rauszuschnüffeln.

Macht Ärger, und im Zweifel Kosten.

Besser sich mit dem Kindsvater zusammensetzen, und das klären.

Noch besser das vor der Geburt regeln, auch schriftlich auf dem Amt.

Denn mit einem Neugeborenen hast du noch weniger Nerven für so was.

Und geh zu einer Schwangerschaftsbetatungsstelle. Die helfen dir. Kostenlos.

Elterngeld beantragen, Erstausstattungszuschuß, Kindergeld, Und auch Fragen über Sorge und Umgangsrecht, inklusive der genauen Rechtslage.

Und im Zweifel, hat ein Kind nicht ein Recht auf seinen Vater ???

Nur eine persönliche Anmerkung, nix für ungut und alles gute.

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@FunnysunnyFR

Also so viel Halbwahrheiten und Binsenweisheiten habe ich selten gelesen. Der größte Teil den du hier zum besten gegeben hast ist einfach falsch.

1. Bei einem Kind von nicht verheirateten Eltern hat grundsätzlich die Mutter das Sorgerecht.

2. Es gibt kein geteiltes Sorgerecht.

3. Die Eltern eines Kindes können das Sorgerecht für das Kind auf 2 Wegen gemeinsam ausüben. a. Durch die Eheschließung kraft Gesetz. b. Durch Erklärung beim Jugendamt außerhalb der Ehe

4. Das Amt schnüffelt nicht rum. Der Unterhaltsvorschuß wird auch gewährt wenn der Vater bekannt ist, aber nicht leistungsfähig ist.

usw. usw.

Es würde Sinnvoll sein, wenn du dich mit der Materie erstmal auseinandersetzt und nicht aus eine wahrscheinlich vorliegendem persönlichen Einzelfall  auf allgemeine Verfahrensweisen schließt.

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@Amtsschimmel25

http://mainz-kwasniok.de/sorgerecht-f%C3%BCr-unverheiratete-v%C3%A4ter/


Falls der Vater das gemeinsame (nicht geteilte- tausend mal Sorry an Wortklauber) Sorgerecht möchte, hat er seit 2013 sehr gute Chanchen vor Gericht. Auch gegen den Willen der Mutter.

Muß es eine Mutter darauf anlegen, statt es einvernemlich zu klären?

Genau, lasst lieber die Gerichte entscheiden.


Das Jugendamt stellt keine Nachforschungen an ???

http://mobil.ruhrnachrichten.de/staedte/bochum/Unterhaltsvorschuss-Jugendamt-ermittelt-bei-fehlender-Identitaet-des-Vaters;art932,1958962


Und Vater Unbekant angeben, obwohl der Vater bekannt ist, ist übrigens eine Staftat. Nur so am Rande, aber das ist sicher auch nur eine Binsenweißheit, würde der Amtsschimmel sagen.

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Damit das Kind einen schriftlichen Nachweis über seinen Vater hat und die entsprechenden Rechte geltend machen kann.

Gleiches gilt für den Vater. Erkennt er die Vaterschaft nicht an, hat er keinerlei Rechte am Kind.

Er wird sowieso keine Rechte haben, wenn er kein Sorgerecht hat!

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@karinakatarina

Auch wenn er kein Sorgerecht  hat  - er hat automatisch das Umgangsrecht.

Und - wenn er klagt, wird er die gemeinsame elterliche Sorge erhalten. Ob die Mutter will oder nicht.

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