Wir sollten jeden Tag aufstehen und dankbar sein. Wofür bist du dankbar?

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52 Antworten

ich bin ziemlich sicher, dass ich hier eine fast gleich lautende frage schon mal beantwortet habe (das mit der zickigen schwester und den nevigen eltern z.b. kommt mir sehr bekannt vor). aber wie dem auch sei:

ich stimme dir in vielem zu und glaube auch, dass es eine menge leute gibt, die sich selten oder nie bewusst machen, wie viel glueck sie eigentlich haben, dass sie hier leben und nicht anderswo, wo es jede menge existenzielle probleme gibt, die wir gar nicht kennen.

however: jeden tag deine eltern kuessen oder deiner schwester zu sagen, wie sehr du sie liebst, nutzt sich innerhalb von zwei wochen ab. dann wird es nur noch zur floskel oder gewohnheit. deine schwester verdreht die augen, wenn du ihr zum zwanzigsten mal sagst, wie sehr du sie liebst und deinen eltern geht die kuesserei auch irgendwann auf den senkel. es bedeutet dann ja auch nichts mehr.

es hin und wieder zu tun und aus einer passenden situation heraus, ist wesentlich effektiver und ehrlicher. sich zu streiten ist ja auch nicht das ende der welt, so lange man in der lage ist, sich auch wieder zu versoehnen.

Was für eine vernünftige und lebensnahe Antwort!    DH!

Sie sollte weiter oben stehen.

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@cyberoma

Ja, sie ist ehrlich und wirkt nicht weichgespült. Deshalb auch von mir ein DH!

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ja es kommt dir bekannt vor weil ich auch eien Accout bei Med1 habe :) ist mein Beitrag

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Hallo, 

schön gesagt. Ich bin dankbar, gesunde Kinder, ein warmes Zuhause und genug zu essen zu haben. Auch bin ich dankbar, dass ich jeden Tag ohne Schmerzen aufstehen darf und einem geregelten Leben nachgehen kann. 

Nach einigen Todesfällen und schweren Krebserkrankungen im Freundeskreis gewinnt man eine andere Sicht auf die Dinge. 

Lg 

Habt ihr schon einmal überlegt, wem genüber denn diese Dankbarkeit bestehen soll? Wem genau haben wir zu danken? Christen oder Muslime haben da eine rasche Antwort, nämlich Gott. Und das war's auch schon. Doch was ist mit den anderen? Und wer an Gott glaubt und satt und glücklich ist, dem fällt diese Pflichtübung sehr leicht, dankbar zu sein. Wer aber unglücklich und hungrig ist und ohne Grund geschlagen und verletzt wird, und wer leidet und schmerzhaft krank ist, weshalb soll der dankbar sein, wäre er doch lieber zornig und undankbar? Muss nicht da auch ein Vorwurf erlaubt sein, dass der Schöpfer ungerecht ist und alle demütige Dankbarkeit ihre Grenzen hat?

nein, nicht unbedingt ..auch wenn es für dich vielleicht gerade irrational oder abwegig klingt, aber es ist durchaus denkbar auch für sehr schlimm erscheinende Dinge dankbar zu sein ..es kommt halt darauf an, aus welcher Sichtweise man das Ganze betrachtet.. hier mal ein Erklärungsversuch aus muslimischer Perspektive :)

https://www.youtube.com/watch?v=ifllgTA2pmY

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Wenn es einen Schöpfer gibt, kann man ihm das durchaus vorwerfen - wenn es einen gibt.

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Die Dankbarkeit geht an meine Eltern die mich auf die Welt gebracht haben ! 

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Wem sollten wir dankbar sein? Dann müssten wir auch den Eltern dankbar sein, dass wir geboren wurden. Glaub nicht, dass das jeder für gut befindet.

Dankbar müssen wir niemanden sein aber wir sollten einfach schätzen lernen, dass es uns gut geht und nicht alles für selbstverständlich nehmen. Schnell kann sich alles ändern...

Ich bin dankbar dafür, dass ich dankbar sein kann.

Es haben ja einige den Beitrag von Piratin2000 kritisiert, aber ich kann verstehen, was sie meint. In meinem Leben gab es durchaus Situationen, in denen es mir sehr schlecht ging, weil schlimme und ungerechte Dinge passiert sind, für die ich nichts konnte und die ich momentan nicht ändern konnte.

In einer dieser Situationen, als ich nur noch ein Häufchen verzweifeltes Elend war, kam doch tatsächlich ein Bekannter und meinte: "Du solltest dankbar sein, Schmerzen zu fühlen, denn so weißt du, dass du lebst."

Ich hätte ihm in dem Moment äußerst gerne so richtig dick eine geklatscht und danach gesagt "Sei doch dankbar, jetzt merkst du, dass du lebst", und denke auch heute noch, dass es wenig Bescheideneres gibt, als jemanden, dem es wirklich schlecht geht, so etwas zu sagen. Denn es impliziert, dass jeder selber schuld ist, wenn er leidet. Das stimmt jedoch keineswegs. Nicht immer bist du selbst deines Glückes Schmied, das Leben kann auch wirklich mal grausam sein.

Das Ziel ist jedoch, dass man irgendwann wieder in der Lage ist, dankbar sein zu können. Nicht nur innerlich, sondern auch weil die Situation sich wirklich verbessert hat. Schlimme Situationen gibt es eben auch, in denen Dankbarkeit für viele Menschen etwa so machbar ist wie atmen unter Wasser.

Daher bin ich vor allem dankbar dafür, dass ich (wieder) dankbar sein kann. Und ich wünsche jedem eine Situation, in denen er/sie das auch sein kann.

das ist einer der schönsten Kommentare, die ich je auf GF.net gelesen habe.. freut mich für dich, dass du so denken kannst :) wirklich, von dieser Art auf das Leben zu blicken, sollten sich viele eine Scheibe abschneiden - es würde ihr Leben friedlicher und sie selbst zufriedener machen..

https://www.youtube.com/watch?v=ifllgTA2pmY hier schau mal.. in diesem Video wird darüber geredet, warum überhaupt Übles (Schmerzen, usw.) existieren, bzw. was das für einen Sinn haben könnte.. ich denke, das könnte dich interessieren!

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Ich bin dankbar für mein intaktes Umfeld in Familie, Freundeskreis, Berufsleben & Nachbarschaft sowie für alles, was ich habe.. außerdem bin ich dankbar für mein Leben in Gesundheit sowie dafür, dass es täglich neue Momente gibt die mein Leben i.wie bereichern :)

Ich finde das Wort dankbar unglücklich. Man muss ja immer gegenüber jemandem dankbar sein. In diesem Zusammenhang erinnert mich dankbar immer an "Lieber Gott wir danken dir .....".

Ich bin froh über viele Dinge, aber das Wort dankbar würde ich nicht verwenden.

Ich bin froh, dass ich in einem Land lebe, in dem ich meine Meinung frei äußern darf. Ich bin froh, dass ich keine schwere und/oder schmerzhafte Krankheit habe. Ich bin froh, dass ich nie hungern musste. Es gibt vieles worüber ich froh bin.

Ich bin dankbar dafür, dass ich eine gute Bildung bekomme. 

Ich bin dankbar dafür, dass ich noch nie in meinem Leben Hunger oder Not erleiden musste.

Ich bin dankbar dafür, dass ich wundervolle Eltern habe, die mich über alles lieben.

Ich bin dankbar dafür, dass ich ein Dach über dem Kopf habe und mir auch mal schöne Dinge leisten kann.

Ich bin dankbar dafür, dass ich tolle Freunde habe.

Ich bin dankbar dafür, dass ich gesund bin.

Ich könnte noch tausend weitere Sachen auf listen für die ich dankbar bin. 

In dem ganzen Alltagsstress, vergessen wir sehr oft für was wir dankbar sein sollten und was wir auch wertschätzen sollten. 

Stattdessen ärgern wir uns über sehr unwichtige Dinge oder jagen Wünsche hinterher, die wir eigentlich gar nicht brauchen (zb. Materielle Wünsche) 

Ich danke dir, für deine schöne Frage bzw. deinen schönen Beitrag!

Ich bin auch täglich dankbar, dass ich überhaupt aufgestanden bin. Außerdem bin ich dankbar für meine Mutter, mit der ich mich super verstehe und auch for meine Verewandten, auch wenn sie manchmal nerven. dann natürlich für meine Freunde, die tausende Kilometer von mir entfernt sind und wir trotzdem immernoch sehr gut befreundet sind und es mir möglich ist, sie oft zu besuchen. Ich bin auch dankbar für meine Hobbys und dass ich genug Zeit habe, ihnen nachzugehen. Auch für die gemütliche Wohnung in der schönen Gegend, in der ich wohne. Ich bin auch für viele Kleinigkeiten dankbar, z. B. wenn ich mein Lieblingsgericht essen kann, ich in ein Restaurant gehe, für die täglichen gemütlicheb Abende vor dem Fernseher oder einfach, dass bald Weihnachten ist. Oft sind es die kleinen Dinge, über die ich mich freue und die den Alltag erleichtern. Immerhin ist der Alltag ja so, wie man ihn sich selbst gestaltet.

Ist nicht jeder Tag ,egal wie er verläuft , etwas wie ein Geschenk ? Ich freue mich jeden Tag auf meine Kinder auch wenn sie manchmal zickig sind . Ich jeden Tag neugierig auf das was kommt . Das mit dem man hat noch soviel zu sagen und zu fragen wenn jemand nicht mehr da ist habe ich selbst erlebt ( meine Eltern ) . Aber es geht immer weiter zumal ich Kinder habe . Natürlich gibt es Tage die ich liebend gerne streichen würde , geht aber nicht . Aber auch die Tage geben die Möglichkeot etwas positives gelernt zu haben . 

Eigentlich sollte man für die kleinen Dinge des Alttags dankbar sein: dass ich in einer Wohnung wohne, warmes Wasser und Strom habe und mit keine Sorgen um Geld machen muss. Auch für die Möglichkeit der Bildung bin ich dankbar.

Außerdem kann man dankbar dafür sein, dass wir in Deutschland leben und nicht in einem Land in dem Krieg herrscht.

Auch bin ich  dafür dankbar, dass es meiner Familie gut geht und ich, egal wie doof der nächste Tag wird, abends im Bett liegen und einschlafen kann.

Und ich bin dankbar dafür, dass ich überhaupt lebe und nicht krank oder arm bin.

Es gibt also viele Dinge, wegen denen man dankbar sein kann- es ist uns nur nicht bewusst.

Ein sehr schöner Text, so Wahr :)

Und weil ich so eine schöne Idee unterstützen möchte, gib ich auch mal mein Senf dazu^^

Ich bin sehr Dankbar dafür das ich jeden Tag genug zu Essen und zu Trinken habe, ich bin dankbar das ich ein Dach über den Kopf habe und einen warmen Platz wo ich schlafen darf.

Ich bin sehr Dankbar dafür das ich in Deutschland groß werden durfte, wo zu meiner Lebzeiten weder Krieg noch Hungernot bestand hatte.

Ich bin Dankbar dafür das ich lesen, rechnen und schreiben lernen durfte.

Ich bin Dankbar dafür das ich mich gerade weil ich eine so beschie...Kindheit hatte, mich so gut in Menschen hinein versetzen kann und dadurch anderen Menschen mit Rat und Tat zur Seite stehen kann.

Ich bin Dankbar dafür das ich jede Lebensfrage kritisch betrachten konnte und somit die Wahrheit für mich erkennen durfte.  

aber vor allem bin ich soooo dankbar das ich endlich zu Gott gefunden habe und weiß es wird eines Tages Gerechtigkeit für alles und jedem geben.

Ich bin Dankbar für Ihn und sein Wort in der Heiligen Schrift. 

ich bin für alles gute was ich haben und sein darf, dankbar,und dass meine tollen freunde immer bei mir beiben auch wenn ich schon so viel mist gebaut habe. außerdem bin ich dankbar dafür, dass ich 11 Jahre mit meinem opa verbingen durfte, der mich praktisch großgezogen hat und mir so viel über kunst und das leben beigebracht hat,bis er vor 2 jahren starb.

danke opa.

Gut gesagt, das hat mich zu tränen gerührt. :`)

  • Dankbar dafür zu leben
  • Dankbar dafür Freunde zu haben
  • Dankbar dafür dass ich nicht auch noch blind bin (Bin nämlich im September 2014 taub geworden).
  • Dankbar dafür in Deutschland zu wohnen

Du hast recht wir sehen das Leben, diesen Planet und alles als selbstvertändlich an, dabei ist nichts selbstverständlich.

Wenn unsere Mutter z.B.: Mal das Kochen ausfallen lässt, was wir vllt. immer als selbstverständlich angesehen haben, merken wir dass es das nie war.

Und das war nur eins von Millionen Beispielen.

Ich weiß es gibt viele Menschen die das alles als selbstverständlich ansehen und manchmal denke ich dass diese Menschen undankbar sind und das finde ich falsch!

So mieslaunig zu sein, dafür ist das Leben doch viel zu schön, man lebt nur einmal!

Das Leben ist viel zu schön dafür mieslaunig, undankbar, böse usw. zu sein.

Aber jeder Mensch kann sich ändern, auch die von denen man meint sie könnten es nicht (Wofür z.B.: Das Buch Eine Weihnachtsgeschichte ein gutes Beispiel ist).

LG

Ich möchte gern dazu sagen (um von der anderen Seite zu schauen), dass es durchaus auch eine Menge Leute gibt, die sehr bewusst und dankbar durch ihr Leben gehen. Spätestens, wenn Katastrophen im nahen oder weiteren Umfeld passieren. Manchmal braucht es eben einen "Knall", aber das geht vielen so. 

@ClowdyStorm, ich verstehe, was du meinst, wenn du anregst, den anderen immer wieder deiner Zuneigung zu versichern, aber ich glaube auch,

@howelljenkins ... dass es sich abnutzt, wenn es inflationär gebraucht wird.

Schön gesagt, leider holpern oft andere Gefühle dazwischen.

Warum wird diese weltfremde Frage immer noch durchs Dorf getrieben, reichts noch nicht??

Kein "überirdisches Wesen" fordert von uns Dankbarkeit. Und was für einen Nutzen sollte es wem bringen, wenn da ein einfältiges Menschlein "danke, danke" brabbelt.

Und bei "zickigen Schwestern", "nervigen Eltern" braucht man sich nicht mit verlogenen Schmeichlereien blamieren.

Für Essen, das man aus eigenen Kräften erarbeitet hat, am besten durch eine nützliche Berufstätigkeit, braucht man auch niemand "danke" flöten.

Und ich werde den morgigen Tag garantiert nicht "aus vollen Zügen genießen" sondern eine Menge wichtigen Bürokram machen und mich danach sehr erleichtert fühlen.

Stellt also die Weltfremdelei in diesem thread endlich ein.

Bin dankbar für frisches Wasser am Morgen, freu mich, wenn die Sonne scheint und Wärme gibt, bin dankbar für meine Familie, und für meine Freunde,auch für meine Arbeitsstelle. Bin dankbar, dass ich einen Gott habe, der erfahrbar ist.

Ich bin dankbar dafür, dass es mir so gut geht, dass ich in der Lage bin, anderen zu helfen, die sich selbst nicht helfen können. Denn die Nächstenliebe trägt ihren Lohn schon in sich.

"Nur wer in der Gegenwart lebt, der lebt!"

Das ist meine Meinung, denn es bringt nicht, wenn die Leute ständig von der Zukunft sprechen. Nein, du lebst im Hier und Jetzt. Und man sollte lernen, genau das zu schätzen und nicht sein Leben auf die Zukunft beziehen. 

Seit dankbar, für das, was Ihr momentan habt. Meiner Meinung nach sollte man dankbar für die wirklich wichtigen Dinge im Leben sein. z.B. Für eine tolle Familie, für eine tolle Frau etc. 

Sucht euch das aus, was ihr am meisten schätzt und versucht dafür auch dankbar zu sein. 

Das können aber leider die wenigsten Menschen.

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