Wo verdient man mehr Geld?

12 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo

Mal abgesehen von moralischen Fragen kannst du in beiden Berufen wenn du gut bist gut verdienen.

Rein vom Kopf her sage ich dir aber, mach die Entscheidung im ersten Punkt nicht von dem Geld sondern vom Können und vom Interesse abhängig.

Suche dir zum Beispiel bei einem Heilpraktikerverband einen alten Fragebogen über die Fragen zur Prüfung zum "Heilpraktiker für Psychotherapie" (hab ich vor einiger zeit einmal gesehen frei im Netz zum ausdrucken) und überprüfe ob du den beantworten kannst. Eben nachschauen ob die Fragen richtig beantwortet sind. Nimm dir dann ein konkretes Problem oder einen im Internet veröffentlichten Fall (nur die Beschreibung vor dem Urteil)

Suche dazu die Gesetze und alles raus und probiere das Urteil zu finden.

Überprüfe mit dem realen Urteil ob du gut lagst oder nicht und frage dich dann ob du das neben den Gesprächen mit den Klienten die eben gut oder schlecht sein können haben willst oder nicht.

Als Psychologe hast du übrigens auch nicht nur mit dem reden mit dem Patienten zu tun sondern auch ganz viel mit dem ausführen von Tests, mit Rechnen welches Ergebnis raus kommt, dem weiterbilden und Statistiken zu tun. Je nach Zweig der Psychologie kann es durchaus sein das du gar keine Klienten mit Problemen im sinne dessen hast was die meisten unter Psychologie verstehen sondern damit das du von und für Firmen Werbung oder Informationen mit beurteilst ob die bei der Zielgruppe ankommen könnte, dem untersuchen ob ein Raum auf die Personen positiv oder negativ wirkt oder anderen Problemen. Es kann sogar sein das irgend wann irgend wer sein Spiel als Psychologisch wertvoll verkaufen will und das geht eben nur wenn es auch in dem sinne untersucht wurde. Eben zum Beispiel das zertifiziert wird das das Spiel autistischen Kindern oder auch sonst einer Gruppe mit Problemen helfen kann irgend ein Problem zu verstehen oder in Teilen zu bewältigen. 1000 Andere Einsatzgebiete die nur am Schreibtisch erledigt werden gibt es noch zusätzlich.

Übrigens: Beide Berufe sind im Studium viel gefragte Bereiche. Du brauchst für beide einen Notendurchschnitt von um 1.0.

Jetzt zu der moralischen Frage:

Als Anwalt liegt es genau so an dir ob du Verbrecher vertrittst oder wirklich nur die, die unverschuldet in eine Notlage geraten sind und ihre Hausverwaltung die im Winter 3 Monate die Heizung abgestellt hat und das warme Wasser gesperrt hast vertrittst oder aber eine große Bank, ein Unternehmen wo du nicht weist ob der den du dann verklagst wirklich die Schult hat oder nicht.

Als Psychologe hast du das Recht wenn du nicht gerade für Jugendämter oder im Auftrag des Staates tätig bist eine Behandlung auch ab zu lehnen.

Je nach dem was und wie du es machst kannst du in beiden Berufen "Stinkreich" oder auch "Bettelarm" sein.

Meine Entscheidung ist übrigens dafür gefallen zwar meinen Traum des "Heilpraktiker für Psychotherapie" nicht aufzugeben aber hinter das Glück der Familie zu stellen.

Als "Arbeiter" mein Geld zu verdienen und mein Wissen zum Beispiel hier aber auch an anderen Orten zur Verfügung zu stellen, anderen helfen sich Hilfe zu suchen aber auch wie zum Beispiel auf der Plattform hier Rat zu geben.

Es kommt nicht darauf an was man macht sondern darauf wie man es macht.

Anders ausgedrückt überprüfe dein Interesse und entscheide dich für das wo du besser dein Können rüber bringst. Wo du besser dein Ziel anderen zu helfen verwirklichen kannst.

Das Geld liegt in der Arbeit und in der Qualität der Arbeit und zum Teil natürlich auch an den Arbeitgebern. Die gibt es aber in beiden Berufen von schlecht bezahlend bis horrende Löhne.

Danke, wirklich hilfreich. Alles nochmal zusammen gefasst. Dankeschön.

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Das kann man pauschal nicht beantworten, sondern hängt von vielen Faktoren ab. Wo arbeitest du später und auf welche Bereiche spezialisierst du dich. Als Psychologe kannst du deinen Dr. machen, bist mit Ärzten dann gleichgestellt, kannst deine Praxis aufmachen, da verdienst du ordentlich oder du bist in einer Firma z.B. in der Perso, da bekommst du nicht ganz so viel, aber auf jeden Fall kannst du auch davon gut Leben. Als Anwalt kannst du dich auch selbstständig machen zusammen mit anderen Anwälten oder du wirst irgendwann Richter oder auch eben in einer Firma in der Rechtsabteilung. Ich denke, dass man in beidem Berufen ganz ordentlich Geld verdienen kann. Auf jeden Fall kann ich dir den Tipp geben, das du das machen solltest, was dir da mehr Freude bereitet, dann ist es auch egal ob es ein paar Euro mehr oder weniger im Monat sind (solange es nicht viel zu wenig ist). Stell dir am besten vor, in welchen Bereich du genau willst, bei beiden Fächern gibt es viele Möglichkeiten und arbeite dann darauf hin. Ich habe den Fehler gemacht, aus Vernunftsgründen BWL zu studieren, bin fertig geworden mit sehr guten Noten, aber es interessiert mich kein Stück und ich wünschte, ich hätte eher was anderes studiert.

mal zur schuld-frage: auch als psychologe kann es vorkommen, dass du schuldigen menschen helfen musst, obwohl du das gar nicht toll findest was diese menschen getan haben. so wie als anwalt, musst du auch als psychologe neutral bleiben und nicht verurteilen. also ist hier gleichstand geschaffen. die frage, wo man mehr geld verdient, ist schwer. du kannst nach beiden studiengängen beim aldi an der kasse landen. es ist nur eine frage des job-findens. in beiden bereichen gibt es genug jobs, nur braucht man zum teil ein talent für die sache und zum zweiten etwas Vitamin B. schau dir mal beide studiengänge an und auch die fächer die behandelt werden und frag dich selbst, ob du das jahrelang mit intensivem lernen durchziehen kannst. dafür musst du das was du mal werden willst echt wollen, und nicht nur des geldes wegen.

Stimmt schon, aber bei der Psychologie denk ich mal, macht es mir weniger aus, was er gemacht hat. Er kommt ja dann dahin, weil ihm es leid tut und er sich bessern will bzw. sie.

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@xlxJuLxlx

na ja er kommt her, weil es ihm schlecht geht und er wissen will, was er machen muss, dass es ihm wieder gut geht. also rein egoistische motive. er geht zum priester, wenn er wissen will was er machen soll, damit er seine fehler wieder gut macht. ;)))

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