Wie viel Platz brauchen Katzen in der Wohnung?

6 Antworten

also wir haben 100 qm und hatten bis jetzt immer 4 katzen, die sich auch "katzenwohl" gefühlt haben. zwei der 4 sind dann im alter von 16 und 18 jahren gestorben. nun wollten wir uns im tierheim ein pärchen holen die sie im internet stehen haben. wir haben und die beiden (geschwister) im tierheim angesehen und wollten sie haben. die frau die dann bei uns zu besuch war um die wohnung zu begutachten wo die ktzen untergebracht werden sollen, hat dann geurteilt, das die 100 qm zu wenig seien für 4 katzen. dabei leben die armen tiere im moment mit 5 katzen auf max. 6 qm. also was tierheime angeht, da ist es nur schwehr ein tier raus zu bekommen wie ich mitlerweile von mehreren gehört habe :-(

Jou! So sind Tierheime. Und dann wollen die hiesigen auch noch 100 Euro pro Tier!!! Schreien immer das sie Überfüllt sind und vergessen, daß es 2mal im Jahr in der Zeitung ganz viele Katzen (ohne Macken) zu verschenken gibt!!!

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Mit gutem Willen und Verständnis für das Tier kannst Du die Quadratmeterzahl Deiner Wohnung mühelos verdreifachen und dann reicht es sogar für zwei Katzen (falls die eine zu lange alleine wäre - aber Dein Sohn wird sich doch sicherlich "halbtags" um sie kümmern?), indem Du nämlich alle drei Ebenen ("Fußboden" - "Mitte" wie Sessel etc. - "Höhe" wie Schränke usw.) "freigibst". Katzen lieben es, die Welt "von oben" zu betrachten. Warum also nicht oben auf den Schrank, auf den sie ohnehin immer springen möchte, eine Decke legen? Oder ihre Lieblingsecke auf dem Sofa mit einer Decke vor Katzenhaaren bewahren. Außerdem: wenigstens EIN Guckplätzchen auf dem Fensterbrett (bitte zur interessanten Seite raus!) freiräumen, sonst tut es die Katze selbst. Vielleicht hast Du einen Balkon? Vernetzt kann er zum Katzenparadies werden, wenn Du für beschattete Sitz- und Guckplätze sorgst. Aber Du merkst schon, man sollte sich erst einmal gründlich informieren, was so eine Katze braucht, um sich wohl zu fühlen, ehe man sich so ein Tier ins Haus holt.

Da kommt es auf die Rasse der Katze an. Es gibt die Haus-und-Hof-Katze, also keine reinrassige Katze, die brauchen normales Platzangebot(Einen Schlafplatz und ihr Katzenklo). Dagegen reinrassige Katzen wie zum Beispiel Bengal-Katzen brauchen Klettermöglichkeiten und sind sehr aktiv, d.h. brauchen auch Fläche zum Toben und laufen. Alson erst überlegen welche Katze und dann sich am besten im Tierheim beraten lassen, wenn es eine aus dem Tierheim sein soll.

Also - Eure 57 qm sind nicht zu wenig, wir hatten drei, jetzt zwei Schnurries auf 46 qm incl. Balkon und die fühlen sich katzenwohl! Wie alle Vorschreiber schon sagten, Katzen suchen sich Ihre Welt selber zurecht. Und auch ich rate zu gleich zwei Katzen, kostet im Futter und Katzenklo nicht viel mher als eine und Impfungen sind auch nicht soooo teuer. Dann haben sie sich selber, wenn keiner von Euch zu Hause ist und Ihr habt doppelte Freude wenn Ihr wieder daheim seid. Am besten ist es, wenn Ihr zwei aus dem gleichen Wurf nehmt - da ist die Chance gross, dass die sich vertragen.

Schließe mich meinen Vorrednern an. - Auch eine Wohnungskatze hat so zweimal pro Tag ihre "verrückte Viertelstunde", wie wir das nennen (haben drei von den Viechern in einer Vier-Zimmer-Wohnung.) Habe mal von einer Katze gehört, die dann wie ein Pfeil eine Maisonette-Treppe immer rauf und runter lief, sprich: sie suchen sich ihren Freiraum schon. Abgesehen davon wird sie wilde Spiele mit Deinem Sohn (und Dir?) spielen, wenn sie nicht gerade krank ist. Ein letzter Punkt: man kann Katzen auch mit der Leine "Gassi" führen: bei vielen klappt das problemlos, nur einige kriegen dann den Geschmack an der Freiheit und versuchen wegzulaufen, markieren mit Urin u.Ä.

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