Wieso schreiben so viele Leute "seit/seid", "den/denn" und "Packet" (Paket) falsch?

33 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Deine Wahrnehmung ist völlig   r i c h t i g, dass die Rechtschreibung immer schlimmer wird!

Das kommt aber daher, weil die Leute auch sehr oft falsch sprechen. Selbst Journalisten/Reporter und Politiker reden einen Mist zusammen, dass einem die Ohren wackeln. Achte mal im Fernsehen oder im Gespräch mit anderen Menschen auf fogende Aussagen:

"Bei unserem Gespräch mit Herr Meier konnte ich klären, dass...."                  Richtig ist: ".....mit Herrn Meier konnte......"

"Ich bin größer wie mein großer Bruder."                                                    Richtig ist: "Ich bin größer als mein großer Bruder."

A b e r: "Ich bin GENAUSO groß WIE mein großer Bruder."

(wie = immer gleich / als = ungleich und Adjektiv endet immer mit "er". Schöner, größer, kleiner, niedriger usw.

Wie oft höre ich: "Gestern habe ich dir gewunken!"                                                                  Richtig ist: "Gestern habe ich dir gewinkt!"

(winken - winkte - gewinkt / gewunken = Umgangssprache)

Viele vergessen, wenn "am, vom, zum, beim, das, dem" vor dem Verb steht, das "Verb" groß geschrieben wird.

"Wir fahren mit dem Auto nach Münchcen. Beim Fahren höre ich gerne Musik von.... Ich muss etwas trinken. Zum Trinken benötige ich aber ein Glas. Wenn ich vom Laufen komme, ziehe ich meine Schuhe aus. Ich habe richtige Freude am Singen im Chor. Das Schwitzen meiner Füße wird immer schlimmer.

Neuerdings schreiben viele zusammengesetzte Wörter auseinander, wie z. B. Feuerwehrauto (Feuerwehr Auto), Reinigungsmittel (Reinigungs Mittel), Bundestagsabgeordneter (Bundestags Abgeordneter), Lagerhalle (Lager Halle) usw.

Ebenso das "große" Problem mit 'daSS' und 'daS'!

DaSS ich daS Auto, daS meiner Mutter gehört, nicht fahren kann, liegt daran, daSS ich daS Autofahren noch nicht erlernt habe.

Ein weiteres Problem findest du bei der Kombination von "je/desto". Oftmals wird gesagt:

"Desto mehr Geld ich habe, desto mehr Sachen kann ich mir kaufen."

Richtig ist: "Je mehr Geld ich habe, desto mehr Sachen kann ich mir kaufen."

Auch hören wir oftmals so "interessante" Sätze wie:

"Das ist das Auto vom Freund meiner Mutter seiner Schwester."

Wie wäre es mit: "Das ist das Auto DER Schwester DES Freundes meiner Mutter."

Weiter geht es mit "zu". Wann getrennt und wann zusammen?

Ich muss die Tür zuschließen. (lang gesprochenes "u" - zuuuschließen)

Ich gehe, um die Tür zu schließen. (kurz gesprochenes "u")

Wie du siehst, haben wir mit unserer Sprache mehr Probleme, als man glaubt. Wenn wir Deutsche schon unsere Sprache nicht richtig beherrschen, wie soll sie dann der Ausländer richtig sprechen und schreiben. Noch schlimmer, wenn die Ausländer es dann von uns auch noch falsch hören und lesen. Wie sollen sie es dann richtig lernen?

Ich frage mich aber auch oft, was so viele in der Vergangenheit in der Schule überhaupt gerlernt haben bzw. heute lernen bzw. lernen WOLLEN?

So mancher wird sich in meinen Beispielen wiederfinden und zu der Erkenntnis kommen, dass er noch einmal das 3. - 6. Schuljahr wiederholen müsste.

Genau darum geht es mir. Einen Flüchtigkeitsfehler kann man verkraften, aber vielen sind ganz einfach die Regeln nicht mehr bewusst. Die Sachen mit dem Wille zu lernen spielt glaube ich auch eine grose Rolle. Einigen ist es sicher schlichtweg einfach nicht mehr wichtig, sich "richtig" ausdrücken zu können. Und nicht nur, dass sich Ausländer ein schlechtes Beispiel an uns nehmen, nein, Deutsche fangen an, mit einem "türkischen" oder "russischen" Akzent zu sprechen, bzw. eine eigene Slangsprache zu entwickeln.. Ob hier nun richtig oder falsch geschrieben wird ist wohl egal. Allerdings wäre es mir spätestens dann peinlich, wenn ich einen offiziellen Brief schreiben müsste.. Und deswegen sollte eine gute Rechtschreibung erstrebenswert sein

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@joanasi

Da bin ich ganz deiner Meinung.

Früher hätte man geschrieben: Da bin ich ganz Deiner Meinung.

Die damalige Großschreibung der Anrede war logischer. Da wusste man wenigstens, wer gemeinst war.

Zum Beispiel:

Ich habe mich nicht getraut, Ihre (Briefempfänger) Nachbarin zu fragen. Haben Sie (der Briefempfänger) sie (die Nachbarin) mal gefragt, ob sie (die Nachbarin) ihr (die Nachbarin) Geld wieder gefunden hat?

Wenn ich aber Bewerbungen, Briefe an Behörden, Versicherungen usw. schreibe, schreibe ich die Anrede immer groß. "Ich bitte Sie, dass ...... Wie mit Ihnen vereinbart, erhalten Sie...." usw.

Denn in allen Briefen von Behörden und Firmen wird die Anrede nach wie vor groß geschrieben.

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@Knastduscher

In Briefen macht man das natürlich so. Ansonsten wüsste ich nicht wo man die Regel anwenden sollte.. "Du" wurde früher in Briefen ja auch groß geschrieben, was jedoch nicht zur Verständlichkeit beitrug und diesbezüglich wohl auch abgeschafft wurde. 

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@Knastduscher

"Gestern habe ich dir gewinkt!"

Sagt fast niemand!  Zurecht, denn es klingt auch recht primitiv. 99% Sagen nunmal "gewunken".

Grammatik hat sich nach der mehrheitlich gesprochenen & geschriebenen Sprache zu richten, nicht umgekehrt!

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@wolgeron

Also sollte 1 Schrift vong der Nicigkeit her so fancy am been sein, dass vong der Einfachheit her, alle lazy am been sein können?

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@joanasi

[...] Die Sache mit dem Willen [...] große Rolle [...] nicht mehr wichtig (kein Komma) sich "richtig" ausdrücken zu können [...] zu entwickeln. (nur ein Punkt) [...] schreiben müsste. (nur ein Punkt) [...] erstrebenswert sein.

Im Grunde würde ich die ganzen Fehler nicht monieren, aber wenn sich jemand zum Retter der deutschen Sprache aufschwingt, dann sollte er keine Fehler machen.

Ich bin der Meinung, dass es mir egal ist, ob einer seid oder seit schreibt oder ob einer den statt denn schreibt. Man verfasst hier ja keine Bewerbung, sondern stellt mal schnell eine Frage oder antwortet mal eben schnell. Da können solche Flüchtigkeitsfehler immer passieren.

Kritisch sehe ich es nur, wenn die Frage so viele Fehler enthält, dass man nicht mehr erkennen was der Fragesteller eigentlich wissen will.

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Viele vergessen, wenn "am, vom, zum, beim, das, dem" vor dem Verb steht, das "Verb" groß geschrieben wird.

Großschreiben wird zusammengeschrieben, wenn damit die Majuskel am Wortanfang gemeint ist und nicht die Größe der Schrift. Auch im Partizip II ist das der Fall.

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mein deutsch ist zwar schlecht

seid kommt vom sein und seit von Zeit sowas weiß man ja

aber in der schule hab ich auch gelernt der Pferd das Pferd oder die Pferd.

ein DAS vorm Pferd
hört sich doch besser an
als DER oder Die

Ich sag:  Wie

anstelle:  Als

                         Hört sich in vielen Hinsichten bessern an

                         in den meisten fällen zumindest
(um die es hier geht)

wer mir folgen kann beherrscht die deutsche sprache besser
als jemand der jetzt anfangen wird an all dem was aus zusetzten 
und alles was ich sage stimmt  j nicht

viele Sachen die da oben stehen, finde ich nicht so...

( korrigiert - da es sich so besser anhört)
Zitat:

Das ist das Auto vom Freund meiner Mutter's  Schwesta."

Wie wäre es mit: "Das ist das Auto DER Schwester DES Freundes meiner Mutter."

was Theoretisch Falsch ist, ist zugleich 
               verständlicher, so sehe ich es..

was Theoretisch Richtig ist,  ist unverständlich

oder nennen wir es Kompliziert, die Betonnung alleine
will man es ein Dummen oder auch ein Mann im späten alter
mit gehöre schaden, so verständlich wie möglich machen !

was soll man dazu sagen

das Auto gehört dem Freund meiner Mutters Schwesta-
so wäre der Klang auch noch angenehm verständlich (sogar ein wort gesparrt)

 "Das ist das Auto DER Schwester DES Freundes meiner Mutter."

Ich will ja nicht erst schwere Mathe aufgaben lösen,
die uns Gut erklärt worden sind, und hinterher
irgendwo zu sehen 
wo einfach aufgaben sowas von präzise erklärt werden
müssen, weil sie ja so schwer zu verstehen sind, alle die Sprache doch nicht so gut beherrschen..geschweige denn überhaupt

omg Ich sage mit Stolz " Ich bin Dümmer wie du"
                                        Ich bin Dümmer als du

nein sowas sag ich nicht
wenn ich
ein als verwenden müsste
in dem Kontext, dann so:    " Ich bin Dümmer als Dumm" :D
Fertig.

wenn ihr mich jetzt belehren wollt dann lasst es

soll ich mich von der deutschen sprache belehren lassen
oder die deutsche sprache von uns, uns deutsche
die Deutsche Sprachen nicht Beherrschen -
oder die die deutsche sprache nicht beherrschen 
wem kümmerst mehrzahl oder nicht

Zitat:
haben wir mit unserer Sprache mehr Probleme, als man glaubt. Wenn wir Deutsche schon unsere Sprache nicht richtig beherrschen

-Die Sprache Beherrscht unsere nicht, oder eure
ihre, Seine

Hauptsache ich meine Eigene^^

ok ich belehre manche auch, ich gibs zu...

wie alt seit ihr

das macht mich in dem Moment auch zum Lehrer

aber mit den anderen,  irreführenden:de language REGELN Wird es kein nenner geben

Edit:
Ich bin dumm
ich bin dümmer 
ich bin am dümmsten 

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@Gtpunkt

Wieviel Langeweile muss man eigentlich haben um so lange Texte zu verfassen ?

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Betriebe stellen vielleicht schon jemanden ein, der solche Fehler macht, aber nicht jemanden, der sich so wenig Mühe mit seiner Bewerbung gibt, dass diese Fehler unkorrigiert bleiben, bis sie abgeschickt wird. Beziehungsweise jemanden, der solche Fehler macht, ohne dabei überhaupt zu realisieren, dass er in Rechtschreibung unsicher ist und es entsprechend nochmal nachschlägt oder jemanden bittet, nochmal seine Bewerbung zu lesen, bevor er sie abschickt. Es ist diese Mischung aus mangelnder Rechtschreibung und Ambitionslosigkeit oder mangelnder Selbsteinschätzung, die Arbeitgeber (zu Recht) sehr abschreckt.

Ursachen für diese Fehler sind, dass manche Menschen nunmal stärker mündlich als schriftlich orientiert sind, wenn es um Sprache geht. Dann haben sie vielleicht ein gutes Sprachgefühl und sind auch nicht unbedingt weniger intelligent, haben aber große Schwierigkeiten, gesprochene Sprache in geschriebene umzuwandeln.

Zu den konkreten Begriffen:

"Seid"/"Seit" wird fast gleich ausgesprochen, im Sprachgebrauch meistens genau gleich.

"Den"/"Denn" wird allerdings nicht gleich ausgeprochen, dieser Fehler ist schon ziemlich grob.

Bei "Paket" kann ich es auch nicht nachvollziehen, außer vielleicht wegen dem Wort "packen" oder dem englischen "pack".

SeiT wann seiD ihr schon unterwegs.. Mit T bezieht es sich auf die Zeit, mit D ist es ein Verb und kommt von sein. Ich bin, du bist, er/sie/es ist, wir sind, ihr seid, sie sind

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@joanasi

Das ist mir schon klar, ich bin selber ziemlich pendantisch, wenn es um die Nutzung von "seid" oder "seit" geht. ;)

Ich meinte nur, dass die Aussprache in diesem Fall besonders ähnlich ist (anders als z.B. bei "den" und "denn"), das erklärt vermutlich, warum so viele Menschen es falsch schreiben.

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Die direkte Schuld daran trägt der Schweizer Pädagoge Jürgen Reichen. Seine Ideologie "Kinder lernen umso mehr, je weniger sie belehrt werden" fand zu Beginn des neuen Jahrtausends großen Beifall, wurde an den Universitäten gelehrt und bald schon beinahe in allen Unterrichtsmodellen angewendet. Reichen zufolge lernen Schüler das Lesen viel besser, wenn sie so schreiben dürfen, wie sie hören (oder schlicht wollen). Grundschüler schreiben heute kaum noch Diktate, Rechschreibfehler in Aufsätzen werden toleriert und als " kreativ" angesehen und auch auf den weiterführenden Schulen wird Rechtschreibung und Grammatik nur noch am Rande unterrichtet.

Dazu kommt natürlich noch der Einfluss der modernen Medien. Die Schüler sind ebenfalls bereits oft als Grundschüler ständig online und kommunizieren schriftlich via Facebook, Twitter und Whatsapp. Und da sie alle so hübsch kreativ erzogen wurden, maßregelt sie niemand, wenn sie tippen, wie ihnen Schnabel und Finger gewachsen sind. So verfestigt sich in ihren Köpfen mehr Falsches als Richtiges.

Reichens Theorie wird inzwischen scharf kritisiert, doch der Schaden ist wie wir alle sehen bereits angerichtet. Und da viele "modern" eingestellte Junglehrer nach wie vor begeistert von seiner Ideologie sind, wird sich daran auch nichts mehr ändern lassen.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ich bin Schriftsteller; arbeite freiberuflich als Lektor

Dein Beitrag ist aber auch von einer Reihe Irrtümer gekennzeichnet.

Grundschüler schreiben heute kaum noch Diktate

Man lernt durch Diktate nicht schreiben. Sie werden/wurden geschrieben, damit Lehrer etwas zu zensieren haben. Die Lehrer glaub(t)en sich sinnvoll beschäftigt, wenn sie Zahlen zwischen 1 und 6 unter Diktate malen dürfen; und nicht nur unter Diktate.

Schreiben lernt man, in dem man schreibt und nicht, in dem man für Fehler gemaßregelt wird. Wer beispielsweise Tagebuch schreibt, tut das nicht, um Fehler zu vermeiden, sondern um seine Gedanken zu notieren. In dem er das tut, werden die Fehler im Laufe der Zeit weniger.
Um ein guter Pianist zu werden, muss man Klavier spielen. Das es Menschen gibt, die das Klavierspielen bewerten wollen, mag ja sein, aber davon wird das Spiel nicht besser.

Das Kinder schneller lernen, je weniger sie beleert werden, ist eine Tatsache. An der Schitinin Schule in Russland hat man erwachsene Lehrer abgeschafft. Im Schnitt sind die dortigen Schüler nach vier Jahren mit dem Schulstoff durch, für den hiesige Schüler zehn bis zwölf Jahre brauchen. Die intelligentesten an der dortigen Schule schaffen den ganzen Plumerquatsch in einem Jahr. An dieser Schule gibt es zwölfjährige Abiturienten.

Gleiche Erfahrungen macht man seit einiger Zeit in Klagenfurth (Österreich), wo das Konzept von Professor Schitinin in der Lais Schule kopiert wird.

Man kann bei uns den Eindruck bekommen, dass neue Konzepte und Ideen im Schulsystem nur deshalb eingeführt werden, um zu beweisen, dass sie NICHT funktionieren. Das geschieht in dem man bei der Umsetzung nur halbherzig vorgeht.

Die ganze Lehrplan- und Prüfungswirtschaft würde den Bach runter gehen, wenn man feststellte, dass man nicht mehr, sondern weniger (Be)Lehrer brauchte. Dabei weiß jeder aus eigener Erfahrung, dass man nach einer Kontrollarbeit oder sonstigen Prüfung genauso schlau (oder unwissend) ist wie vorher auch. Prüfungen tragen nicht zum Wissenserwerb bei, sehr wohl aber zum Einkommen eines Schulbürokraten.

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@Kuhlmann26

Eine Leistungsmessung muss trotzdem erfolgen. Wie sonst soll der zukünftige Arbeitgeber entscheiden, wen er einstellt? Wie seine Leistungen beurteilen? Erkennen wo Stärken und Schwächen liegen? Dass dies nicht unbedingt durch Ziffern 1 bis 6 erfolgen muss, sehe ich genauso. Es gibt sicher bessere Methoden, doch durch die kopflosen Handlungen in der jüngsten Vergangenheit ist absolut nichts Gutes bewirkt worden. Der Wissens- und Leistungsstand der Schüler ist katastrophal. Ihre Rechtschreibung so schlecht wie noch nie. Und jeder dritte Grundschüler der dritten Klasse liegt weit unter dem Erwartungshorizont.

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@Kuhlmann26

Rechtschreibung lerne ich sicher nicht, indem ich für mich allein Tagebuch schreibe. Wenn ich das und dass beim Tagebuchschreiben 10 mal falsch mache, fällt mir beim 10. Mal nicht auf, dass es falsch sein könnte.. Um es wirklich lernen zu können, sollte man viel korrigierte Schriften lesen. Und das gelingt sicher auch nur, wenn man besonders engagiert und ehrgeizig ist. 

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@joanasi

Genau, und natürlich, WENN man kontrolliert und verbessert wird. Ich hab es ja auch gelernt, und ich bin jetzt nicht so viel älter als die Schlechtschreiber-Generation. Bereits seit meiner Schulzeit gebe ich Nachhilfeunterricht, und schon damals fielen mir die ersten Defizite bei meinen Schülern auf. In den letzten Jahren hatte ich ein gutes Dutzend unterschiedliche Nachhilfeschüler und sie alle beherrschen die einfachsten Rechtschreibregeln nicht. Und das lag nicht daran, dass sie alle Idioten waren - sie haben es einfach nie gelernt.

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Wenn solche Leute einen Bürojob suchen, wird's eng! 

Perfekt ist ja niemand. Ich hoffe/glaube, dass viele Fehler aus Schlampigkeit geschehen. Du lieferst dafür ein gutes Beispiel mit Deinem "faksch". Typischer Schlampigkeitsfehler ... natürlich nicht noch einmal durchlesen, bevor man die Frage abschickt und schon ist es geschehen.

So manche Regel der Rechtschreib-Reform sind mir nicht geläufig und so schreibe ich auch öfter noch Sachen, die derzeit nicht mehr stimmen, die ich aber als richtig gelernt habe. 

Da hast du recht. Im Gegensatz zu den von mir kritisierten schreibformen bin ich kaum der Überzeugung, dass faksch immer so geschrieben wird..

Aber bei neuer Rechtschreibweisen meckere ich auch garnicht. Ob ss oder  ß, dass ist alles verkraftbar

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@joanasi

dass und daß ist noch ok, aber dass statt das oder andersrum ist schon ein echter Fehler (-> "dass ist alles verkraftbar")

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@Schnoil

Oh 😮 mir ist die Regel wann man dass und das verwendet durchaus bewusst, aber da hat sich doch ein Fehler eingeschlichen. Mir geht es um diejenigen, die es immer falsch schreiben und es immer falsch schreiben und das nichtmal merken..

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@joanasi

Aber woher willst du nun wissen, wer sich nur vertippt und wer was falsch gelernt hat? Sprichst du jeden auf seine Fehler an und hoffst, dass jeder ehrlich antwortet?

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@ninchens

Wenn jemand "Segrederin" schreibt ist das kein Schlampigkeitsfehler. Oft sind diverse Texte ja zugepflastert mit Rechtschreibfehlern - man sieht es schon irgendwo. Kleinigkeiten überliest man dann auch einfach.

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@ninchens

Man kann es sehen. Glaube mir. Das erkennt man an der Platzierung der Buchstaben und an Wörtern, die grundsärtlich sehr gerne falsch geschrieben werden

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@joanasi

"Aber bei neuer Rechtschreibweisen"

Entweder Singular oder Plural, aber beides ist net schön.

Dafür, dass du solche Dinge kritisierst, gehste net gerade mit gutem Beispiel voran.

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Packet vielleicht weil es im Englischen mit "ck" geschrieben wird und man dann immer beim "Paket" schreiben so ein Gefühlt hat als ob es falsch aussieht?

Den/denn kann ich nicht nachvollziehen, aber seit/seid ist etwas womit ich auch Probleme hatte, bis ich mir irgendwann gemerkt habe es im Kopf auf "seitdem" zu erweitern (was offensichtlich einen Zeitpunkt beschreibt).

Bei mir war dass so weil ich in der Schule nie wirklich aufgepasst habe und mit meinen Gedanken immer wo anders war (hab trotzdem Abi geschafft, haha). Besonders meine Rechtschreibung hat darunter gelitten, und ich habe es geschafft in Diktaten teilweise über 100 Rechtschreibfehler einzubauen (entsprechend froh war ich als Diktate in der 8 Klasse abgeschafft wurden).

Meine zwar immernoch nicht perfekte aber schon deutlich bessere Rechtschreibung habe ich mir nach der Schule im Internet angeeignet.

Wenn man selber etwas können möchte ist es halt noch mal etwas anderes als wenn andere möchten dass man etwas kann.

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