Wieso ist mir nie langweilig auch wenn ich nichts mache?

12 Antworten

So schnell wird mir auch nicht langweilig, allerdings habe ich nicht nur Gedanken im Kopf, ich setze sie auch um. Ich male, ich lese und wenn ich mal gar nichts zu tun habe, meine Familie aus dem Haus ist, dann gehe ich entweder raus oder ich denke darüber nach, wie mein nächstes Bild sein soll. Manchmal wird dann ein längerer Spaziergang aus meinen Überlegungen oder ich fange spontan an zu skizzieren oder grundiere sofort einen Keilrahmen.

Vollkommen tatenlos bin ich selten aber auch ich vermeide Stress. Stress kommt eh meistens von außen.

Ich genieße auch die mann- und kinderlosen Zeiten aber die kommen ja immer wieder zurück und dann gibt es eh keine Langeweile mehr.

Es ist ja die Frage, was du machst wenn du nichts machst außer Denken. Wenn du ausschließlich tatenlos und planlos zu Hause sitzt und auch nie etwas vorhast, planst, dann kann das durchaus krankhafte Züge haben. Das hört sich an als hättest du keine Freunde und keine Bekannten. Was ist mit deiner Familie?

Man kann es sich bequem machen in der eigenen Einsamkeit aber dauerhaft verliert man sein soziales Umfeld und wird ein Sonderling.

Ich wollte noch fragen, was du machst wenn du mal nicht nichts machst.

Bist du Schüler, arbeitest du, hast du Familie um dich herum??? Wenn ja, dann ist das schlicht entspannen, abschalten, Kopf frei bekommen.

0

Lach ... was ist Langeweile? Es gibt doch so viele Gedanken zu denken, Sachen zu planen, Dinge zu Ende zu träumen. Meine Katze kann das auch perfekt - stundenlang rumliegen und nix machen. Ist in unserer "leistungsorientierten" Gesellschaft zum Kulturgut geworden, das man "chillen" nennt, früher hieß es schlicht "dösen" - aber die Fähigkeit dazu hilt immer noch hervorragend zur Stressvermeidung und Entspannung. Sei froh, dass dus kannst, andere müssen dafür jahrelang trainieren.

:D das ist mal eine echt coole lustige Frage =)...vielleicht hast du eine zu blühende Phantasie :P :D...ich kenne das aber auch von daher mal ab :D

Dein Denken und Fühlen ist raumunabhängig - und unendlich. Im Kopf schwirrt es weiter, auch wenn Du mit Dir alleine im sterilen Raum hockst - Du planst weiter, erinnerst Dich, schöpfst Ideen, träumst - Du bist ein reicher Mensch. Würdest Du Dich gleich langweilen, wärst Du phantasielos - es sei denn, Du bist über Monate alleine eingesperrt. Selbst da wissen sich einige zu helfen - kennst du Stefan Zweigs Schachnovelle ?

Geht mir auch so! Wenn ich nichts zu tun habe, sausen mir seltsame Gedanken durch den Kopf, die mich dann Unterhallten! :D

Was möchtest Du wissen?