Wieso hat der Buddhismus sich verändert?

10 Antworten

Liebes SpringFeeling95,  

es kam dazu, weil alles sich verändert, vergänglich ist, sich im Fluss befindet (außer endgültige Beendigungen (von Unwissenheit z. B.)).  

Allerdings ist das einerseits ein getäuschter Eindruck, andererseits ein Anzeichen des Niedergangs des Shakyamuni Dharmas, also der Lehre des historischen Buddhas Siddhartha Gautama Shakyamuni von vor zweieinhalbtausend Jahren. Die Lehre wird entsprechend Buddhas Worten nach 5000 Jahre vergangen sein. Der zukünftige Verkündungs-Buddha dieser Welt wird Buddha Maitreya sein, Buddha Kasyapa war der vorangegangene. Buddhas, also vollkommen und vollständig erleuchtete Personen indes gibt es ungezählte.

Die Annahme, dass die Gottesfrage im (späteren) Buddhismus (wieder?) eine (große) Bedeutung gewonnen habe ist getäuscht.  Zur Begriffsklärung: Mahayana (großes Fahrzeug in Bezug zum Hinayana (kleines Fahrzeug)) ist ein unkorrekter zeitgeistiger Sammelbegriff für Bodhisattvayana, Vajrayana und Tantrayana. Buddhas werden auch Gottheiten genannt. Als Götter und Halbgötter werden Existenzen in weltlichen Bereichen genannt, die zeitweise sehr angenehm oder angenehm erscheinen, jedoch für die Befreiung untauglich sind. Der monotheistische Gottesbegriff, wie er in unseren Kulturkreisen verstanden wurde, entspricht im Buddhismus dem Begriff des Klaren Lichtes, einem erkennbaren Erscheinen des Klaren und Erkennenden, welches jedoch keine Person ist, sondern das Anzeichen des Geistes an sich. Ferner: Göttern werden im Buddhismus grundsätzlich keine Tempel errichtet. Als Gebet werden allgemein Mantras, Pujas, Sutra-Rezitationen, Ritualhandlungen, Widmungen, Wunschgebete, Fürbitten usw. verstanden; diese beziehen sich jedoch nicht auf Götter oder einen Schöpfergott. 

Herzlichst O

 

 

Anspruch des Buddhismus ist es dafür zu sorgen dass alle Menschen glücklich werden. Es ist der Grundanspruch. Nun sind aber die Menschen unterschiedlich. Deshalb kann sich der Buddhismus den Bedürfnissen der Menschen so anpassen dass sie glücklich werden können. 

Nicht alle im Mahyana würden Lama = Lehrer  Siddhartha Gautama als Gott bezeichnen. So viel Flexibilität gibt der Buddhismus nun mal her. Sie werden es aber kaum an die große Glocke hängen um ihre Umwelt nicht daran zu hindern auf ihre jeweils eigene Art glücklich werden zu können. Das wäre dann wieder unbuddhisstisch. 

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