Wieso gibt es Frauenhäuser, aber kaum/bis keine Männerhäuser?

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14 Antworten

Männer sind zwar genauso oft und  - ja nach Umfrage - sogar öfter von physischer Gewalt in Beziehungen betroffen, doch ist diese in den seltensten Fällen so unmittelbar brutal, dass eine sofortige, kurzfristige Lösung her muss, um Leib und Leben in Sicherheit zu bringen.

Das soll die Problematik nicht verharmlosen und ich stimme soweit zu, dass dies ein wenig beachtetes Problem ist. Aber eine akute Gefahrenlage, die einen sofortigen Auszug und eine Flucht notwendig macht, ist noch immer ein Problem, das Frauen wesentlich stärker betrifft.

https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4usliche_Gewalt#M.C3.A4nnliche_Opfer

Die allgemeine Benachteiligung von Männern in der Gesellschaft kann ich aber nicht nachvolziehen. Das Gefühl hatte ich - ganz subjektiv natürlich - nie.


Schöne Antwort mir auch nicht, bis ich mir darüber Gedanken gemacht habe und zu dem Thema recherchiert habe.

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In Neuguinea bei den Papuas gibt es Männerhäuser, allerdings zu anderen Zwecken, als hier die Frauenhäuser in Westeuropa und Nordamerika.

Ich würde es nicht schlecht finden, wenn es noch mehr Frauen, - und auch Männerhäuser gäbe, denn dann könnten sich dort das jeweiligen Geschlecht zu kulturellen Zwecken und sonstigen Freizeitzwecken zusammenfinden. Ich bin nämlich nicht der Meinung, dass Männer und Frauen so sonderlich viel zusammen unternhemen und gestalten sollen, denn schließlich passen die beiden Geschlechter meist nicht wirklich zusammen. Das Verhältnis ist oftmals gestört und nicht gerade toll. Daher gestaltet sich die Suche des Mannes nach einer Frau als schwierig, weil viele Frauen nicht sonderlich am Manne interessiert sind. Daraus muß der Mann die Konsequenz zeihen und gleichfalls mehr auf Distanz zum anderen Geschlecht gehen, statt stets den dämlich-balzenden Auerhahn abzugeben und schlimmer noch, gegenseitig wie ein bloßes Tier untereinander zu rivalisieren. Man muß als Mann nicht hingehen und Frauen wie Jagdtrophäen einsammeln, nur um sich und dem Kumpel zu beweisen, dass man ein toller Hecht ist. Was soll der Mist? Es macht Sinn eine neue Art von Apartheid von der völlig anderen Art als die in Südafrika herzustellen, also getrennte Wege zu gehen, nicht als Zeichen der Diskriminierung, sondern als Zeichen eigene und andere Wege zu gehen.

Und nun mal was zu den geschlagenen Männern, für die einige Männerhäuser erwägen. Davon halte ich nichts, bin vielmehr der Auffassung, dass er sich wehren muß und wenn er der Schwächere ist, sich schleunigst aus dem Staube macht, so dass sich so was wie ein Männerhaus erübrigt. Damit es erst garnicht große Eskalationen zwischen den Geschlechtern gibt, ist große Zurückhaltung in Sachen Zusammenwohnen angebracht.

Zum Thema Emanzipation ist anzumerken, dass diese konsequent anzusteuern ist, jedoch kein Jota mehr für die Frauen. Eine solche Gefahr ist gegeben, da dfiese solidarisch sind, Männer meist nicht, so dass es in Zukunft Bonobo-artig zugehen kann, wenn der Mann nicht aufpasst.

Der Beweis: bei den Grünen sitzen mehr Frauen in den Vorständen, als Männer, obwohl die sehr viel mehr Mitglieder haben. Im Vorstand 2 Frauen, geht, 2 Männer, geht nicht, Mann und Frau paritätisch, das geht halt auch.

Angesichts dessen, muß ich von einer trottelhaften Haltung etlicher gebildeter Männer ausgehen, die es als fortschrittlich und anständig offensichtlich ansehen, derlei Gebahren in der Partei zu billigen. Ich persönlich nenne das gegen die eigenen Interessen handeln, eine Gutewicht-Ader fließen lassen.

Daraus leite ich ab, zielstrebig die Emanzipation zu billigen, doch dann ist Stop zu sagen, wenn denn noch mehr begehrt wird. Menschen, egal ob Mann oder Frau neigen dazu, über das Ideal hinauszugehen, jede Revolution ist voll der Beispiele, daher ist Vorsicht und Mißtrauen im hohen Maße angebracht. Im Menschen steckt nun mal auch ein kleiner Schweinehund bzw. Schweinehündin, daher ist Kontrolle und Skerpsis stets wachzuhalten. Menschen mißbrauchen nun mal Macht, also sind zahlreiche Regularien einzubauen, damit der stets lauernde Machtrausch eingehegt bleibe. Vielen Menschen, in dem Fall fortschrittliche Männer, sind da zu vertrauensselig, daher sind sie zuweilen zurecht zustumpen, damit sie wieder zur Klarheit zurückfinden.

Fazit: um zur Ausgangsfrage zurückzukommen, sei angemerkt, dass Frauenhäuser als Zufluchtsort dann auszubauen sind, wenn das von etlichen Frauen gewünscht wird. Mißbräuchliche Verwendung von Geldern einiger Radikalfeministinnen, die so ihre Partikularinteressen bedienen, ist ein Riegel vorzuschieben. Statt Männerhäuser postuliere ich mehr Wohnungsbau.

Wenn ich mir deine Ansichten so anschaue, dann finde ich sie mehr als fragwürdig. Zum Glück bist du noch jung und kannst an deiner Denkweise noch vieles verändern.

Der größte Denkfehler ist, unseren jetzigen mitteleuropäischen gesellschaftlichen Standard als gegeben anzusehen. Die Frauen mussten sich ihre Rechte hart erkämpfen, erst dadurch kam der Feminismus als gesellschaftliche Bewegung zustande. Ohne den Feminismus hätten Deutschlands (bzw. Österreichs) Frauen heute nicht die Rechte, die sie haben. Bis 1977 brauchten Frauen die Erlaubnis ihres Ehemannes, um arbeiten zu dürfen. Bis 1958 durften Frauen in Deutschland nicht ohne Erlaubnis des Vaters oder Ehemannes den Führerschein machen. Bis 1962 durfte eine Frau ohne Zustimmung ihres Ehemannes kein Bankkonto eröffnen. Bis 1995 war Abtreibung in Deutschland illegal. Bis 1997 galt innerhalb einer Ehe der Straftatbestand der Vergewaltigung nicht, auch wenn sich ein Partner gegen den Willen des Anderen körperlich an diesem verging. Sexuelle
Gewalt in der Ehe war allenfalls Körperverletzung und Nötigung.

Verstehst du jetzt, wieso es Feminismus gibt? Vor allem sind die europäischen Industrieländer nicht repräsentativ für die ganze Welt. Hast du einmal auf den afrikanischen Kontinent geschaut? Dort gibt es - vielleicht mit Ausnahme von Südafrika - kein einziges Land, in dem Frauen auch nur ansatzweise die gleichen Rechte haben wie Männer. Es gibt dort aber entsetzliche Raten von häuslicher Gewalt, Unterdrückung und Vergewaltigungen. Ebenso im arabischen Raum, in Ländern wie Saudi-Arabien, Ägypten, Jemen etc. Auch in Asien, in Ländern wie Pakistan, Afghanistan, Indien, Thailand etc sind Frauen Menschen zweiter Klasse. Genau so sieht es in Lateinamerika aus, in Ländern wie Nicaragua, El Salvador, Guatemala, Venezuela, Kolumbien, Bolivien, Peru usw. - massenhaft Gewalt an Frauen.

Solche Dimensionen kann man nicht annähernd mit der einen oder anderen Benachteiligung, die ein Mann in Österreich hat, vergleichen. Benachteiligungen gibt es ja nach Blickwinkel für beide Geschlechter: Beispielsweise verdienen Frauen weniger, obwohl sie die gleiche Arbeit machen. Oder das gesellschaftliche Frauenbild: Als Mann kannst du Sex haben mit so vielen Frauen du willst und es wird dir allenfalls positiv angerechnet. Als Frau bist du sofort "billig" und eine N*tte, H*re, Schl*mpe, B*tch, Sl*t, H*e, wenn du so etwas tun würdest. Nach wie vor ist es also nicht zu 100% akzeptiert, dass Frauen frei über ihre Sexualität bestimmen. Und du selber hast doch noch ein extrem patriarchalisches Weltbild, wenn du die Meinung vertrittst, es sei natürlich und richtig, dass Männer die Anführer seien und Frauen ihnen zu gehorchen haben.


Ganz einfach: Häusliche Gewalt gegenüber Männern wird immer noch totgeschwiegen.

Dazu kommt dass viele veraltete Ansichten gegenüber Männern immer noch stark verbreitet sind. So hat der Mann von heute immer noch ein starker und unabhängiger Einzelkämpfer und Herr im Hause (ohne dabei seiner Frau irgendwelche Vorschriften machen zu dürfen) zu sein. Wer auch nur ansatzweise davon abweicht stösst öfter auf Spott als auf Verständnis, wird als "schwuler Waschlappen" und ähnliches bezeichnet weil er sich nicht gegen eine Frau durchsetzen kann, und wird für lange Zeit nicht mehr ernstgenommen. Bei sexueller Gewalt kommt zusätzlich noch das Klischee dazu dass Männer ja grundsätzlich jederzeit und mit allem Sex haben wollen, eine willkommene Gelegenheit sich sowohl über seine sexuelle Orientierung als auch seine Manneskraft lustig zu machen.

Und zu guter letzt stellt sich noch die Frage welche Konsequenzen einem Mann drohen könnten falls die Ehefrau erfährt, dass er sich wehren und Anzeige erstellen will (vorausgesetzt die Polizei schickt ihn nicht gleich wieder nach Hause). Was ist wenn die Frau nun sagt dass er versucht habe sie zu vergewaltigen und die Verletzungen auf seinem Körper kämen von ihren Abwehrversuchen? Selbst wenn der Prozess zu Gunsten des Mannes verläuft ist sein Ruf komplett im Abgrund.

Das ist eine Folge des radikalen Feminismus. Und es geht - wie so oft - um Geld.

Erin Pizzey gründete seinerzeit das erste Frauenhaus Großbritanniens. Sie beriet dabei Frauen, die Opfer häuslicher Gewalt wurden. Mit der Zeit stellte sie fest, daß die Gewalt in gewaltaffinen Beziehungen sowohl von Frauen als auch Männern ausgehen kann und keineswegs ein geschlechtsspezifisches Problem darstellt.

Als sie in ihren Veröffentlichungen Sätze wie diesen schrieb:

"Von den ersten hundert Frauen, die durch unsere Türen kamen, waren 62 genauso gewalttätig wie die Männer, die sie hinter sich gelassen hatten. Ich musste der Tatsache ins Auge sehen, dass den Männern immer die Schuld an Gewalt in einer Familie gegeben werden würde, dass man falsche Beschuldigungen geben sie erheben würde und dass man immer allein den Frauen glaubte."

...bekam sie den Zorn ihrer radikalfeministischen Mitstreiterinnen zu spüren. Sie und ihre Familie erhielten Morddrohungen, und ihr Hund wurde getötet. Also verließ Frau Pizzey das Land. Zu den Ursachen schreibt sie:

"Es gibt so viele gewalttätige Frauen wie Männer. Aber es steckt viel mehr Geld darin, Männer zu hassen, vor allem in den Vereinigten Staaten - Millionen von Dollar. Es ist politisch gesehen keine gute Idee, das hohe Budget für Frauenhäuser zu bedrohen, indem man sagt, dass nicht alle Frauen dort ausschließlich Opfer sind. So oder so, die Aktivistinnen dort sind nicht da, um Frauen dabei zu helfen, mit dem fertig zu werden, was ihnen widerfahren ist. Sie sind da, um ihre Budgets zu begründen, ihre Konferenzen, ihre Reisen ins Ausland und ihre Stellungnahmen gegen Männer."

Die Denkmuster in der Bundesrepublik sind ganz ähnlich. Das läßt sich zum Beispiel daran ablesen, daß bisher erfolgreich verhindert wurde, die Ergebnisse von hunderten internationalen Studien, die belegen, daß häusliche Gewalt zu 50 % oder mehr von Frauen ausgeht, in das öffentliche Bewußtsein dringen zu lassen.

So eindrucksvoll wie symptomatisch ist auch der Fall von Monika Ebeling: Wer sich als Gleichstellungsbeauftragte für Gleichberechtigung statt Frauenbevorzugung und Männerbenachteiligung einsetzt, legt sich mit Feministinnen an und wird deshalb wird gefeuert.

Patriarchalisches Denken!

Im Prinzip schaffen wir es damit, alle Menschen zu diskriminieren.

Frauen werden besonders geschützt, weil wir unterstellen, dass

* es nur zwei Sorten von Menschen gibt: Männer und Frauen;

* Männer stärker sind;

* Frauen keine eigenen sexuellen Bedürfnisse habe (außer schwanger werden zu wollen oder halt nicht);

* Frauen unfähig sind, "Täterin" zu sein;

* Männer unfähig sind, "Opfer" zu sein.

Im deutschen Strafrecht hat sich mittlerweile einiges geändert, weil man sich der Realität anpassen wollte.

Mittlerweile ist es in Deutschland sogar strafbar, wenn eine Frau einen Mann vergewaltigt. Weil auch das tatsächlich vorkommt.

Die Betreiber von sozialen Einrichtungen sind oft kirchlich und ihrer Zeit deshalb allgemein etwas hinterher.

Allerdings wäre ich eher für "Menschen-Häuser", die allen Opfern von Gewalt offen stehen. Auch und gerade Personen, die sich nicht so klar in dieses antiquierte Männlein-fickt-Weiblein-Schema einordnen lassen.

 Liebe Grüße,

Tanja

Ich empfehle dir dich mal mit der biologischen Geschlechterrolle besser auseinanderzusetzen, statt dein Denken mit einem Vorurteil zu beenden.

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erstmal es gibt Männerhäuser in der BRD, aber der Bedarf an so vielen wie bei den Frauenhäusern besteht nicht.. Schon weil die Männer meist  besser verdienend sind und nicht lange in einer Gewaltbeziehung ausharren, da sie sich gut selber versorgen können ..

 das ist bei dem Nurhausfraumodell anders, da sind die Frauen auch wirtschaftlich völlig ( wenn auch freiwillig)  dem Mann ausgeliefert und finden nicht mal eben eine Wohnung wenn die kein Einkommen haben..

Ich habe mal gehört, daß es in der Türkei (!) ein pedant zu Frauenhäusern gibt. Bei südländischem Temperament, da ist wohl schon der ein oder andere Mann geflohen ;)

Ansonsten ist es, wie schon andere sagten, sehr unwahrscheinlich, daß ein Mann von einer Frau körperlich bedroht wird bzw. sich nicht zur Wehr setzen könnte. Frauen spielen lieber mit psychischer Gewalt, das ist fast noch schlimmer.

Scheidung kann auch ganz schön teuer werden, vor allem halte ich es für einen Fehler in unserem Justizsystem, daß Männer pauschal als schuldig angesehen werden. Auch und insbesondere von Leuten der "Grünen" und "Linken", die sonst immer Gleichberechtigung wollen aber dieses wichtige Thema ausblenden.

Die politische Einstellung der Linken und insbes. der Grünen wird vor allem durch die Frauen beeinflusst. Darum wundere ich mich nicht, dass bei denen die Gleichberechtigung wegen Fluchthäuser für Männer aufhört.

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Frauen werden aber öfter Opfer von häuslicher Gewalt und dafür sind Frauenhäuser gedacht. 

Wenn du ne Schlägerei irgendwo vor der Disko hast, was bei Männern in der Tat öfter vorkommt, ist das kein Grund in ein Frauenhaus bzw. in dem Fall Männerhaus zu gehen.

Inwiefern werden Männer in der Gesellschaft benachteiligt?

Männer werden laut neuesten Studien genauso, wenn nicht sogar öfters Opfer von häuslicher Gewalt.

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zb ist das gesamte Schulsystem auf Mönner ausgeöegt und Nationalhymnensowie die gesammte Grammatik werden nur wegen dem Svheißfeminismus geändert

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@divadmastrr

Was meinst du mit dem Schulsystem ist auf Männer ausgelegt? Das wäre ja dann eine Bevorzugung der Männer.

Die Nationalhymne von Österreich wurde dahingehend geändert, dass jetzt beide Geschlechter darin vorkommen. Das ist keine Benachteiligung von Männern sondern Gleichberechtigung. Genauso ist es bei der, wie du nennst "Grammatik". Ich nehme an du meinst, wenn man Studierende statt Studenten sagt oder Polizist*innen statt Polizisten. Auch das ist keine Benachteiligung sondern Gleichberechtigung.

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@MrHilfestellung

Was meinst du mit dem Schulsystem ist auf Männer ausgelegt?

Das Frauen durchschnittlich bessere Noten bekommen, ist allerdings wahr. Insofern kann man sagen, dass es in Sachen Gleichberechtigung erheblichen Nachbesserungsbedarf gibt - und das auf beiden Seiten. 

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@Reptain

Klar sind Männer nicht in allen Bereichen bevorzugt. Und ja es gibt auch häusliche Gewalt gegen Männer und vieles wird aufgrund von Scham und dem Denken, dass man sich ja gegen eine Frau locker wehren kann nicht zur Anzeige gebracht. Das sind Dinge, die es zu ändern gilt. Geschlechterrollen müssen aufgelöst werden.

Aber Aussagen wie "es ist eben im blut des mannes, dass er eheranfphrt und frauen ihm folgen das war immer so und ist nicht unfair" (sic!) gehören, dann doch eher in die vergangen Jahrhunderte.

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@MrHilfestellung

Das mit der Grammatik kann man auch wirklich übertreiben, es ist im Deutschen nunmal üblich, daß der Überbegriff zufällig auf die männliche Form endet. Das hat garnichts mit Frauenbenachteiligung zu tun, es heißt auch "der Baum", soll man deswegen "das Bäumin" sagen?

Ansonsten ist unser Schulsystem gänzlich falsch konzipiert, nämlich auf Auswendiglernen und teilweise sogar politisch eingefärbt. Selbständiges und kritisches Denken hingegen, wird immer weniger gefordert.

Frauen will man mit Gewalt technische Berufe schmackhaft machen und Männer zu Erziehern machen - was soll der Mist? Das geht doch an den Grundbedürfnissen aller meilenweit vorbei...

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@Korkensammler

Das mit der Grammatik ist nicht das Genus des Wortes das geändert werden soll, sondern wenn es eine weibliche Form und eine männliche Form des Wortes gibt, wird oft nur die männliche Form des Wortes benutzt (das ist besonders oft bei Berufsbezeichnungen der Fall). Das bedeutet nicht, dass man für jedes Wort eine weibliche Form erfinden muss.

Kritik am Schulsystem halte ich auch für angebracht, hat aber wenig mit der ursprünglichen Fragestellung zu tun.

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google es navh

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@divadmastrr

Hab ich. Laut wikipedia und einer Statistik, die ich jetzt leider nur für die Schweiz gefunden habe, aber ich denke nicht, dass das in Deutschland groß anders ist, sind Frauen viel öfter Opfer von häuslicher Gewalt.

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*auf Frauen ausgelegt

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Der Feminismus ist nur für Frauen da und stellt die Männer in die Opferrolle. meiner meinung nach muss das jetzt aufhören

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@divadmastrr

Das ist Quatsch. Du gehst auf meine Argumente gar nicht ein. Feminismus ist für Gleichberechtigung und nicht für Bevorzugung. Welches Geschlecht verdient durchschnittlich für die gleiche Arbeit immer noch weniger, ich denke nicht die Männer.

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@MrHilfestellung

Männer verdienen im Schnitt einfach mehr, weil sie zum einen mehr arbeiten, aber auch eben Berufe wählen, die besser bezahlt werden.

Bezahlung sollte nach Leistung gehen und eine Frau, die gewissenhaft arbeitet mehr verdienen als ein Mann, der auf der Arbeit nur Mist abliefert - und andersrum!

Dieses ewige Aufteilen in Geschlechter geht mir langsam echt auf den Geist. Klar verdient eine Babysitterin weniger als ein Pilot. Klar bauen Männer mehr Unfälle und werden öfter geblitzt - weil sie eben auch viel weitere Strecken zurücklegen. Außendienstler, LKW-Fahrer etc. sind größtenteils Männer, auch sind Männer eher "bereit" weitere Strecken zu pendeln.

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@Korkensammler

Ich weiß, dass der Großteil der Verdienstunterschiede auf unterschiedliche Berufswahl zurück zu führen sind. Jedoch wenn man bedenkt, dass Männer oft besser bezahlte Berufe haben und Frauen oft eine Pause einlegen, um sich um Kinder zu kümmern, verdienen Frauen, in den gleichen Berufen, trotzdem 7% weniger als Männer. Diese 7% sind nach Ansicht von Gewerkschaften auf Geschlechterdiskriminierung zurück zu führen.

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ach wieso sollte dass denn in deutschland anders sein ?

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@divadmastrr

Ich habe doch gesagt, dass es wahrscheinlich in Deutschland ähnlich ist. In Österreich denk ich mal auch, aber da gibt es sicher auch Statistiken, ich habe jetzt halt die von der Schweizer Regierung genommen, weil die das erste Ergebnis war.

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bin ich froh dass ich in österreich lebe

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Ich habe mich länger mit dem feminismus beschäftigt als du und was heißtich gehnicht auf deine argumente ein? ich lann nur sagen, dass es schlevht um die mönner steht und der grund warum frauen weniger verdienen, ist der das frauen nicht so oft in führungspositionen sind und auch in karrenz gehen da ist es nur fair dass sie weniger verdienen

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@divadmastrr

Du gehst auf mein Argument mit der Nationalhymne beispielsweise nicht ein. Auf die Aufzählung beider Geschlechter in der Sprache gehst du nicht ein. 

Du hast keine Ahnung, wie lange ich mich mit dem Feminismus beschäftigt habe.

Wie gesagt: Frauen verdienen für die gleiche Arbeit weniger Geld, das ist Fakt. 

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und es ist eben im blut des mannes, dass er eheranfphrt und frauen ihm folgen das war immer so und ist nicht unfair

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@divadmastrr

Ach jetzt wird es mir klar, du bist mit einer Zeitmaschine aus dem 19. Jhd hier angekommen. Deswegen dieses rückständige Denken.

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50 Prozent aller häuslichen Gewalt geht von Frauen aus. Zu diesem Ergebnis kommen etwa 300 internationale Studien. Mal sehen, ob ich die Literaturliste dazu noch finde.

Einstweilen tut's auch dieses Interview des Deutschlandradios mit Astrid von Friesen:

"Ein anderes Tabu kommt hinzu: über weibliche Gewalt überhaupt zu
sprechen. 50 Prozent aller häuslichen Gewalt in den Industrienationen teilen Frauen aus - gegen ihre Männer und gegen ihre Kinder. Doch weder die Männer, noch die Kinder bringen dieses Schlagen, Boxen, Peitschen zur Anzeige, weil sie sich zutiefst schämen und ihnen sowieso niemand glauben würde."

http://www.deutschlandradiokultur.de/frauen-verletzt-und-aggressiv.1005.de.html?dram:article_id=206847

Es gibt keine Männerhäuser nicht weil kein Bedarf bestünde - der ist riesig - sondern weil es politisch nicht gewollt ist. Dann müßte man ja auch zugeben, daß man mit der Propaganda der angeblich überproportionalen Gewalt von Männern gegen Frauen falsch liegt.

Männer haben halt Pech gehabt. Die ziehen dann ins Büro oder in die Gartenlaube. Oft genug beobachtet. Oder wenn's richtig dumm läuft, werden sie obdachlos. Was soll's. Sind ja nur Männer.

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@Hegemon

Der mitteleuropäische Mann ist ein echter Trottel, denn er ist viel zu sehr auf die Frau/en fixiert. Statt sich auf dem Absatz rumzudrehen und das Zusammensein zu beenden, wenn es nicht mehr gut läuft, klammert er wie ein Art Klammeräffchen, diese Flasche.

Und noch so`n Schwachsinn, stets den balzenden Auerhahn für alle möglichen Frauen abzugeben, ihnen nachzusteigen, auch wenn die kein oder nur ein geringes Interesse haben, einfach armselig so was.

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@voayager

Anders formuliert: Viele Frauen sind auf ihre Männer neidisch, weil diese glücklich verheiratet sind.

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Es gibt auch Männer die Opfer der Gewalt ihrer Frauen sind. Dieses Problem wird gesellschaftlich jedoch verharmlost. Statt dessen wurden Begriffe wie "Pantoffelheld" geschaffen.

Weil bisher Männer vergleichsweise nur sehr selten Opfer von ausufernder Gewalt sind, gegen die sie sich nicht wehren können.

Frauenhäuser sind in allen Städten zumeist überbelegt. Männerhäuser würden vermutlich weitgehend leer stehen.

@divadmastrr

Allein die körperliche Überlegenheit gibt Männern oft einen ganz anderen Handlungsspielraum als Frauen. Dass Gewalt gegen Männer häufig ist, bedeutet längst nicht, dass Männer massenhaft auf Männerhäuser angewiesen wären und absolut keine Alternative zur Verfügung hätten. Sicher gibt es das - aber nicht in dem Ausmaß.

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@landregen

Männer werden darauf konditioniert, daß es sich nicht gehört, Gewalt gegen Frauen anzuwenden. Diese ist gesellschaftlich geächtet. (Gewalt von Frauen gegen Männer hingegen wird verharmlost und belächelt.) Allein schon deshalb nützt körperliche Überlegenheit gar nichts. Erst recht nicht bei psychischer Gewalt.

Der Mann riskiert bei Gegenwehr gesellschaftliche Ächtung. Er riskiert weiterhin, daß sich die Frau des Gewaltschutzgesetzes bedient, welches ausschließlich gegen Männer gerichtet ist.

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@Hegemon

Wenn mich eine Frau tätlich angreifen sollt, setzt es Schläge, denn ich bin kein Opferlamm. Ist sie verbal ausfallend, zahl ich mit gleicher Münze heim, denn ich sehe nicht ein den altmodischen Ritter abzugeben und ich bin auch nicht deren Zahlmeister, also ausführen und derlei Schiss.

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stommt stimmt nicht; )

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@divadmastrr

Du meinst also, wenn man ein Männerhaus in einer Kleinstadt eröffnen würde, dann wären ruckzuck 30 Plätze mit Männern belegt, die keine andere Chance gegen Gewalteskalationen von seiten ihrer Frauen sehen als diese Zuflucht. Du meinst, da müsste immer wieder Polizeischutz her, weil randalierende Frauen draußen es darauf anlegen, ihre Männer irgendwie zu fassen zu kriegen und zusammenzuschlagen? Dass es viel Gewalt gegen Männer gibt, macht die Situation von Männern trotzdem nicht identisch zu der Situation von Frauen.

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Gewalt ist Gewalt auch wenn dich eine svhwache Frau schlägt ist es Gewalt. Frauen darf man ja nicht schlagen aber frauen männer schon oder wie w

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@divadmastrr

Sicher. Nicht jede Gewalt macht aber einen Rettungsort notwendig. Ich habe zwanzig Jahre in einer Unfallambulanz gearbeitet und unzählige verletzte Frauen gesehen, die mehr oder weniger schwere Verletzungen von ihren Männern zugefügt bekommen haben. Eine Verletzung bei einem Mann zugefügt von einer Frau war die extreme Ausnahme. Ein Frauenhaus ist kein Ort, an dem ewas unter Gewalt leidende Frauen ein bisschen gehätschelt und getröstet werden, sondern bei Frauen, die dorthin kommen geht es nicht selten um Leben und Tod. In solchen Situationen, in denen Frauen in Frauenhäusern gesteckt haben, bevor sie dort Aufnahme gefunden haben, steckt ein Mann nur selten.

Ich glaube sicher, dass Gewalt gegen Männer verharmlost wird - aber man kann auf Probleme nur in angemessener Weise reagieren - flächendeckend Männerhäuser einzurichten scheint mir dem Problem nich angemessen zu sein und auch keine Probleme zu lösen.

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@divadmastrr

Sicher, Gewalt ist Gewalt. Aber auch eine Frau, die mal eine Ohrfeige bekommen hat, ist keine Kandidatin für ein Frauenhaus! Dafür werden diese teuren Einrichtungen nicht betrieben! Und für diese Art von Gewalt "mal eine Ohrfeige bekommen haben" sind die Häuser nicht eingerichtet worden. Was hast du für Vorstellungen? Erholungs- und Urlaubsheime für Spaß und Entspannung für Leute, die schon mal eine mehr oder weniger kleine Gewalterfahrung in der Partnerschaft gemacht haben?

Fast jeder, der Gewalterfahrungen in der Partnerschaft macht, hat Möglichkeiten zu reagieren. "Heim zur Mutter", Auszug zur Freundin, zum Kumpel, zur Schwester, zum Bruder, oder einfach das Gespräch mit dem Partner suchen, eine Partnerschaftsberatung aufsuchen, eine eigene Wohnung anmieten usw. usw.

Auch Männer haben diese Möglichkeit. Es gibt auch üblere Möglichkeiten: Zurückschlagen, die schlagende Partnerin festhalten und in den Schwitzkasten nehmen, bis sie sich beruhigt hat usw. Letztgenannte Möglichkeit haben die meisten Männer, Frauen aber in der Regel nicht. Erstgenannte Möglichkeit haben Männer wie Frauen. Für all diese Fälle sind Frauenhäuser NICHT gedacht! !!! Für all diese Fälle wäre es absurd, Milliarden auszugeben, um Männerhäuser einzurichten. Dazu sind sie wie gesagt NICHT GEMACHT und werden auch für diese Zwecke nicht teuerfinanziert - wann nur irgendeine Alternative zur Verfügung steht.

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@landregen

Zurückschlagen

... wäre eine absolut kontraproduktive Idee. Im Falle einer Gewaltsituation ruft man am besten sofort die Polizei und erstattet Anzeige wegen Körperverletzung. Der Sachverhalt wird daraufhin geprüft und bearbeitet. 

Im Übrigen unterscheidet das Gesetz nicht nach Geschlecht. Denn:  vor dem Gesetz ist jeder gleich - steht sogar im Grundgesetz. 

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@divadmastrr

Was heißt hier man darf sie nicht schlagen? Bescheuert der, der sich schlagen läßt.

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Die Frauen sind in der Tat körperlich benachteiligt. Daher ist es gut, dass es Frauenhäuser gibt. Männerhäuser einzurichten dürfte derzeit kein Thema sein, weil ein Mann immer noch in der Lage sein sollte sich im Bedarfsfall zu wehren.

Sollte der Feminismus sich aber weiter entwickeln und der Mann immer mehr zur "Memme" werden, sieht es natürlich anders aus.

Bei den vorausgehenden Antworten hat sich ein Disput wegen dem Feminismus entwickelt, so dass das Thema fast verfehlt wurde. Gewalt von Frauen gegen Männer hat es aber schon früher gegeben, bis zum Totschlag mit der Bratpfanne z.Bsp. Das hat mit Feminismus nichts zu tun. Außerdem hat eine Frau subtile Möglichkeiten, um einen Mann los zu werden. Allerdings hängt dies mit den bisherigen Kochkünsten von Frauen zusammen.  Vielleicht hat sich aus diesem Grund bisher noch keinen Bedarf für Männerhäuser ergeben. Da jedoch im Zuge der Gleichberechtigung auch die Frau das Recht hat nicht kochen zu können, könnte sich für den Mann künftig die Gewaltsituation im Hause ändern und somit in Zukunft doch Bedarf für "Fluchthäuser" entstehen...


Dafür bringt man das notwendige Geld nicht zusammen, was die Beschaffung von öffentlichen Beiträgen verunmöglichen kann.

die frauen haben sich halt was geschaffen?

männer  möchte es wohl nicht selbst schaffen?

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