Wieso fragen Lehrer die Schüler, wie sie sich selbst von der Benotung her einschätzen?

...komplette Frage anzeigen

10 Antworten

Ich denke das die Lehrer somit die Selbsteinschätzung prüfen und diese auch schulen wollen. Also auch die Reflektionsfähigkeit. Kann sich der Schüler realistisch einschätzen oder schätzt er/sie sich zu schlecht oder gut ein. Eine Realistisches Selbstbild soll geschult wird. Und das Selbstbild bildet sich nun mal über eigene Urteile und Fremdurteile. Fremde Einschätzung ist übrigens das, womit sich ein Kind als erstes definiert und so lernt, wer es ist, dazu kommen dann später weitere Faktoren, aber das führt nun zu weit. Also unterstützt dies die Selbstbildung. Außerdem stärkt es auch das Gefühl von Selbstwirksamkeit, wenn man nach der eigenen Meinung gefragt wird. Und man sich mit dem Schüler über die Noten unterhält und ihn auch Begründen lässt warum er etwas anders sieht. Selbstwirksamkeit ist ein elementar wichtiger Aspekt, denn nur wenn ein Mensch sein Verhalten , sein tun als wirksam und Ursache für ein Geschehen begreift wird er handelt, weil er dann weiß, dass er selbst etwas ausrichten kann. Wird dieses Gefühl nicht entwickelt , kann sich auch eine erlernte Hilflosigkeit als Folge zeigen (was aber auch wieder zu weit führt. Es ist also wichtig dieses Gefühl zu stärken. Und es soll ja auch durchaus Lehrer geben, die auch offen sind für die Meinung ihrer Schüler und vielleicht auch eine Begründung als sinnvoll erachten und ihre Meinung vielleicht minimal ändern?! Es stärkt natürlich auch das Selbstbewusstsein, wenn man sich richtig einschätzt oder auch wenn man sich schlechter einschätzt und dann hört man ist besser. Letzteres ist leider oft der Fall, also das Schüler/innen sich schlechter einschätzen aus Angst sich nicht nicht Selbstbewusst äußern zu dürfen, dass sie sich auch für gut befinden. Klar sollte man realistisch sein, aber auch später im Leben ist es wichtig sich nicht unter wert zu verkaufen.... Du sieht es kann mehrere Gründe haben, warum Lehrer so etwas tun. (einige vllt auch aus Ratlosigkeit, oder für die letzte Entscheidung, aber das erscheint mir wenig kompetent) liebe , dunkle grüße Lythen

Hallo,

die Lehrer wollen deine Selbsteinschätzung überprüfen, ob die total daneben liegt oder so ähnlich wie der Lehrer dich sieht.

Gleichzeitig kann er auc hschon auf deine Erwartungshaltung Einfluss nehmen, z:B. du denkst, dass du toatal spitze bist, kann er dich schon ein wenig auf die Zeugnisnoten vorbereiten. Er sagt dann, ja, so sehe ich das auch oder, ich sehe es ganz anders.

Damit möchten die Lehrer herausfinden, wie die Schüler selbst ihr eigenes Können und Wissen einschätzen.

Wahrscheinlich weil der Lehrer die Einschätzung des Schülers mit seiner vergleichen will. War bei uns damals jedenfalls immer so und falls es Abweichungen gab, wurde seine Einschätzung immer genau von ihm begründet.

LG Anuket

Ich vermute mal , dass das daran liegt das sie wissen wollen ob du noch auf der richtigen spur bist d.h. wenn du zum beispiel dich mit einer 4 einschätzt aber eine 1 hast kann dir der lehrer sagen das du daheim ein wenig lockerer sein kannst (lernen unso) so denke ich jetzt mal

Es mag den meisten Lehrern darum gehen, die Selbsteinschätzung der Schüler zu fördern.

Einige Lehrer tun dies sicherlich aber auch, um ihre eigenen Einschätzungen mit denen der Schüler zu vergleichen ! Klaffen die Einschätzungen deutlich auseinander, so wird sich mancher Lehrer fragen, ob SEINE EIGENE EINSCHÄTZUNG wirklich so korrekt ist...

paulklaus

Unsere Lehrerin hat es uns so erklärt das man damit lernen soll sich selbst einzuschätzen. Damit kann der Lehrer auch sehen welche Selbstwahrnehmung man gegenüber sich selber hat.

Sie wollen, dass du dich besser selbst und vor allem realistisch einschätzen lernst. Das braucht man unbedingt im Leben.

schüler sollen heute über ihr Lernverhalten mitbestimmen lernen, d.h. sich selbst "richtig" einbshcätzen: Wo fehlt es noch Wo sind die Stärken ? usw.

Das nenne die Lehrer : "Selbstreflexions-Fähigkeit"

damit bleibt der Schüler nicht Objekt von Anderen, sonder ein Subjekt , das sich einbringt und mitredet/ mitbestimmt.

das ist ein pädag. Ziel: den mündigen Bürger..!

Selbsteinschätzung nich übertreiben, aber auch nich untertreiben. Wer sich selber gut einschätzen kann, hats später einfacher im Leben.

Was möchtest Du wissen?