Wie werde ich als Teenager ein guter Christ?

...komplette Frage anzeigen

20 Antworten

Du stellst die Frage eigentlich falsch. Sie müsste heißen "Was muss ich tun um 1 guter Christ zu sein?" Der Glaube ist das wichtigste, was du haben musst um 1 Christ zu werden. Mit Kleidung hat das gar nichts zu tun. Du kannst dich anziehen wie du willst. Zeig deinen Mitmenschen gegenüber Respekt. Die 10 Gebote kennst du ja bestimmt. Auch wenn man sie nie zu 100% einhalten kann, ist man noch lange, ein Nichtchrist. Das Gespräch mit Gott, ist schon wichtig. Da braucht man aber keine Anleitung für. Rede so wie du immer redest. Hin und wieder kann man auch mal in den Gottesdienste gehen. Ist aber nicht zwingend notwendig, jeden Sonntag hinzugehen. Sei einfacvh "Du" und dann klappt das schon.

Bin zwar kein Muster-Christ, aber du kannst

-regelmäßig in die Kirche gehen

-freiwillig wohltätige Dinge in deiner Gemeinde tun

-(falls du katholisch bist) Messdiener werden

-in deiner Kirchengemeinde dazu beisteuern, den Gottesdienst zu gestalten

-die Säulen des christl. Glaubens beachten

-evtl. keusch sein

Davon, die Bibel stunde für stunde auswendig zu lernen oder gar strikt nach den vorstellungen der bibel zu leben, halte ich persönlich nichts! Das ist kaum möglich und macht einen, dem das nicht so wichtig ist, innerlich kaputt, da man sein komplettes leben umstrukturieren muss.

Ich hoffe ich konnte etwas helfen :) ChrisG0815

Na da hast du ja ein Ziel für´s Leben. Du kannst beten wie und wo du willst. Da gibt es keine klaren Einschränkungen. Im Gottesdienst ist etwas anders. Aber da kommt es darauf an, ob du katholisch oder evangelisch werden möchtest. Zu deinen Mitmenschen solltest du immer Respekt haben. Sonst klappt dass ganze nicht. Die Kleidung ist da sch... egal. Du kannst tragen was du willst. Eine zwingende Kleiderordnung gibt es zum Glück nicht mehr. ((Da hallte ich auch nichts von.)) Sei einfach wie du bist. Denn jeder wird von Gott geliebt.

Hallo Heylee, was ist wichtiger,ein guter Christ zu sein oder mit Gott zusammen seinen Weg zu gehen? Verstehst Du den Unterschied? Beim "guter-Christ-Sein" stehe ich am Ende doch wieder im Mittelpunkt, wenn ich an Gott hänge, mich sozusagen an ihn anschmiege wie ein Kleinkind an seineEltern, passiert das weniger.

Hallo Heylee,

da hast Du Dir ein gutes Ziel gesetzt - und das in jungen Jahren!

Was kann man unter einem „guten Christen“ verstehen? Woran ist er zu erkennen? Was ist sein Ziel?

Wenn nachfolgend von „ihm“ oder „er“ die Rede ist, ist immer der „gute Christ“ gemeint. Um zu prüfen, wer ein „guter Christ“ ist schauen wir mal danach, welches großartige Ziel 'er' erreicht:

Jesus Christus lehrt folgendes: Johannes 3:16 Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen einziggezeugten Sohn gab, damit jeder, der Glauben an ihn ausübt, nicht vernichtet werde, sondern ewiges Leben habe.

Er hat die Gabe – ewiges Leben – das der wahre Gott durch Christus Jesus angenommen. Er möchte auch gern leben und liebt das Leben.

Was wird er erleben dürfen? Hier ein kleiner Auszug mit der Einladung die ganzen Texte nachzulesen:

Micha 4:3 Und sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden . . .

Micha 4:4 Und sie werden tatsächlich sitzen, jeder unter seinem Weinstock und unter seinem Feigenbaum, und da wird niemand sein, der [sie] aufschreckt; . . .

Jesaja 65:21 Und sie werden gewiß Häuser bauen und [sie] bewohnen; . . .

Jesaja 35:5, 6 Zu jener Zeit werden die Augen der Blinden geöffnet, und die Ohren der Tauben, sie werden aufgetan. 6 Zu jener Zeit wird der Lahme klettern wie ein Hirsch, und die Zunge des Stummen wird jubeln. . . .

Offenbarung 21:4 … und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein

Psalm 37:29 Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, Und sie werden immerdar darauf wohnen.

Jesaja 33:24 Und kein Bewohner wird sagen: „Ich bin krank.“ . . .

Psalm 72:16 Es wird Fülle an Getreide auf der Erde geben; . . .

Psalm 145:16 . . .Du öffnest deine Hand Und sättigst das Begehren alles Lebenden.

Johannes 5:28-29 . . .der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen werden, . . .

Jesaja 11:9 . . .denn die Erde wird bestimmt erfüllt sein mit der Erkenntnis Jehovas, wie die Wasser das ganze Meer bedecken.

Wie ist er dorthin gekommen?

Falls er stirbt oder verstorben ist: Durch Jesus Christus: Die Auferstehung der Toten:

Apostelgeschichte 24:15 ...es eine Auferstehung sowohl der Gerechten als auch der Ungerechten geben wird. . .

Also beinahe alle Verstorbenen. (Alle Menschen, die je gelebt haben und heute leben könnte man bequem in Staat Texas USA zu einem großen „Welttreffen aller Menschen“ versammeln. Dann wäre die gesamte restliche Welt menschenleer.)

Als „guter Christ“ hatte er sich taufen lassen und zählt deswegen zu den „Gerechten“. Was weiter damit verbunden ist müssen wir abwarten.

Er muss also sterben um später auf einer paradiesischen Erde ewig zu leben?

Nicht zwingend. Als „guter Christ“ ist er Teil „der großen Volksmenge“. Mit der hätte er dann folgendes erlebt:

Offenbarung 7:9 Nach diesen Dingen sah ich, und siehe, eine große Volksmenge, die kein Mensch zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Zungen . . .

Offenbarung 7:14 . . .„Das sind die, die aus der großen Drangsal kommen, . . .

Was mit Har Magedon zusammenhängt. Wieso hat 'er' bzw. diese Volksmenge das überlebt?

Offenbarung 7:14 ...sie haben ihre langen Gewänder gewaschen und sie im Blut des Lammes weiß gemacht.

Wie das?

Das Blut Christi wäscht Sünden fort. Wie und wann?

1 Petrus 3:21 ..., rettet jetzt auch euch, nämlich [die] Taufe (nicht das Ablegen der Unsauberkeit des Fleisches, sondern die an Gott gestellte Bitte um ein gutes Gewissen), durch die Auferstehung Jesu Christi.

Das schrieb Petrus auf nach Jesu Himmelfahrt. Er spricht von „Rettung“ im „Weltgericht“ und weist darauf hin, dies mit dem Strafgericht der Sintflut vergleichbar ist (Auch Jesus spricht in Matthäus 24 davon).

Der aus dem Stamm Juda geborene Jesus (also ein gebürtiger Jude) teilt folgendes mit:

Johannes 20:17 ..: ‚Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott.‘ “

Er, der „gute Christ“, beachtete im Leben den „Menschensohn“ und folgt ihm „genau“ nach (= Nachfolger).

Auch Jesus ließ sich taufen, betete JHWH/Jahwe/Jehova, seinen Gott an und erfüllt das Gesetz des Christus durch Ausleben der Nächstenliebe. Alle Grundsätze christlicher Nächstenliebe sind bereits im sog. „Mosaischen Gesetz“ festgehalten, dem „Erzieher, der zu Christus führt“ (Galater 3:24). Im „Gesetz des Christus“ sind alle Gesetze des „Erziehers“ wie folgt zusammengefasst:

Matthäus 22:37-40 . . .„ ,Du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Sinn.‘ 38 Dies ist das größte und erste Gebot. 39 Das zweite, ihm gleiche, ist dieses: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.‘ 40 An diesen zwei Geboten hängt das ganze GESETZ und die PROPHETEN.“

→ Fortsetzung

JensPeter 12.07.2014, 00:33

→ Fortsetzung

Er, der „gute Christ“ beachtet das alles. Daran, das er das „Ziel“ erreicht hat, kann man erkennen, das er ein guter Christ ist (Anmerkung: Das „Ziel verfehlen“ = Sünde. Das Ziel erreichen bedeute wie festgestellt auch „das Paradies“ erreichen).

Als Nachfolger Christi befolgt er (wie jeder „gute Christ) natürlich folgenden Auftrag Jesu:

Matthäus 28:18 Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen, indem er sprach: „Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden. 19 Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. . . .

Was heißt das?

  1. Macht Jünger → lernen (von Jesus / aus der Bibel)
  2. Tauft sie: Wen? --> Natürlich nur die Jünger, keine Babys.

Daher hat „er“ sich als reifer Mensch taufen lassen und zu Jehova Gott (dem Vater), Christus Jesus (dem Sohn) mit ganzem Herzen und ganzem Verstand „JA“ gesagt und nimmt dankbar den Heiligen Geist als Helfer an und sagt auch zu diesem „JA“.

Im Römerbrief soll sich hier der Kreis schließen:

Römer 10:13 Denn „jeder, der den Namen Jehovas anruft, wird gerettet werden“. 14 Doch wie werden sie den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? Wie aber werden sie an den glauben, von dem sie nicht gehört haben? Wie aber werden sie hören, ohne daß jemand predigt?

Aus Liebe zu Jesus und seinem Vater Jehova Gott und aus Liebe zum Nächsten spricht er mit anderen für diese großartige „Gute Botschaft vom Königreich“. Dadurch kommt er nun dem Auftrag Jesu nach „Macht Jünger ...“ und beantwortet durch Taten des Glaubens die Fragen die in Römer 10:12 ff. gestellt werden und zeichnet sich hierdurch als „Christ“ aus.

Zusammengefasste Antwort:

Allen Menschen ist der freie Wille gegeben worden. So gesehen „muss“ sich niemand taufen lassen. Niemandem wird der damit verbunden Segen aufgezwungen. Die Liebe allerdings wird einen „guten Christen“ zur Taufe „drängen“, als reifer Mensch „JA“ zu sagen.

Ein guter Christ kann in der Auferstehung den „Gerechten“ zugerechnet werden. Er würde Har Magedon überleben da er sich auf Jesu Opfertod durch die Taufe berufen kann und seinen Glauben durch tätige Liebe gegenüber JHWH/Jahwe/Jehova Gott, Christus Jesus und allen Menschen durch Handeln bewiesen hat.

Im Weltgericht wird die Welt, wie wir sie heute kennen, „untergehen“, d.h. beseitigt und durch das weit bessere Königreich unter Jesus Christus ersetzt. Die erwähnte „große Volksmenge“ wird die Grundlage für eine neue menschlichen Gesellschaft unter der Herrschaft Christi stellen.

In jungen Jahren hast Du Dir ein gutes Ziel gesteckt. "Wer das Ziel nicht kennt, wird den Weg nicht finden!"

Allerbeste Grüße

JensPeter

ps.: Auf die „himmlische Auferstehung“ bin ich hier nicht eingegangen, hier ist nur die „irdische Auferstehung“ aufgegriffen. Nur eine kleine Auswahl „guter Christen“ erfahren die himmlische Auferstehung, denn diese steht über der Irdischen.

Ein Text in Bezug auf die Irdische Auferstehung:

Lukas 23:42: „Jesus, gedenke meiner, wenn du in dein Königreich kommst.“ 43 Und er sprach zu ihm: „Wahrlich, ich sage dir heute: Du wirst mit mir im Paradies sein.“

Das Paradies ist der Vorsatz für die Erde, wie das „erste Paradies“.

Himmlische Auferstehung:

(Offenbarung 20:5, 6) . . .Das ist die erste Auferstehung. 6 Glücklich und heilig ist, wer an der ersten Auferstehung teilhat; über diese hat der zweite Tod keine Gewalt, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und werden als Könige die tausend Jahre mit ihm regieren.

Also nicht nur „ewiges Leben“ sondern sogar „Unsterblichkeit“. Wo es eine erste Auferstehung gibt, folgt eine Zweite.

10
asteppert 12.07.2014, 16:34
@JensPeter

Hallo JensPeter,

das ist wieder einmal eine schöne und umfassende Antwort. DH!

Liebe Grüße Alfred

7
Schloemer 22.10.2014, 11:36
@Waldfrosch4

Fehler in der Auslegung christlicher Religionen: eine "Person Gott" gibt es nicht(alle übernatürlichen Kreaturen entspringen der menschlichen Fantasie) - es heißt ja auch: "du sollst dir kein Bildnis machen". Es gibt zwar eine "Schöpfung"(das Universum), aber die Erklärung dessen Entstehung liegt für uns unerreichbar jenseits von Raum und Zeit. "Gott" ist die Hauptsache, welchem du dein Leben widmest: Nächstenliebe, Naturschutz, soziale Gerechtigkeit("gute Hauptsachen", eigentliches Ziel einiger Religionen)... oder auch einem Fußballverein, ein Auto, Geld, Profit, Macht("Götzen"),... oder eben auch die Huldigung einer von Menschen erfundenen übermächtigen Kreatur.

0

Ich finde es gut, dass du dir in deinem Alter solche Gedanken machst! Damit hat du schon mehr als den ersten Schritt gemachdt, ein guter Christ zu werden...

Gottes Willen können wir am besten in seinem Wort, der Bibel, erfahren. Ein Vorbild sollten die Beröer sein, über die in Apostelgeschichte 17,11 steht: "Diese aber waren edler gesinnt als die in Thessalonich und nahmen das Wort mit aller Bereitwilligkeit auf; und sie forschten täglich in der Schrift, ob es sich so verhalte."

Wenn du magst, kannst du dir Bibelstellen aufschreiben, die dich besonders ansprechen.

Hilfreich zum Bibelstudium finde ich gute Bibelkommentare wie den Walvoord-Bibelkommentar oder die MacArthur-Studienbibel, die es sogar kostenlos als PDF gibt: http://www.sermon-online.de/search.pl?d1=MacArthur+Studienbibel&lang=de&author=113

Empfehlenswert sind natürlich auch christliche Literatur und Predigten. Auf Sermon-online finden sich viele Beispiele zu verschiedensten Themen.

Hilfreich ist natürlich auch, mit anderen Christen über den Glauben zu sprechen und eine christliche Kirche/ Gemeinde besuchen.

Du kannst Gott im Gebet deine Gedanken mitteilen, ihm alles anvertrauen und mit ihm wie mit einem Freund und Vater sprechen. Auch kannst du ihn bitten, dass er dir sein Wort erklärt und dir seinen Willen und Plan für dein Leben zeigt.

Wichtig auch: Ganz fest darauf vertrauen, dass Gottes Verheißungen, die in der Bibel aufgeschrieben sind, die absolute Wahrheit sind. Du kannst dich also fest darauf verlassen. Beispiele dafür:

"Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben." Johannes 3,16

"Ohne Glauben ist´s unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn gibt." Hebräer 11,6

"Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen." Johannes 5,24

"Dies habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes." 1. Johannes 5,13

"Wohl dem, der seine Hoffnung setzt auf den Herrn!" Psalm 40,5

"Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit." 2. Timotheus 3,16

Natürlich finden sich in der Bibel auch Verhaltensregeln für unser Leben. Einige Beispiele dafür:

"Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch!" Matthäus 7,12a

"Vergeltet niemand Böses mit Bösem. Seid auf Gutes bedacht gegenüber jedermann. Ist´s möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden. Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem." Römer 12,17.18.21

"Prüft aber alles, und das Gute behaltet. Meidet das Böse in jeder Gestalt." 1. Thessalonicher 5, 21.22

"Ihr sollt wissen, meine lieben Brüder: Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn. Denn des Menschen Zorn tut nicht, was vor Gott recht ist." Jakobus 1,19+20

"Jesus Christus spricht: Selig sind, die Friedens stiften, denn sie werden Gottes Kinder heißen." Matthäus 5,9

"Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern segnet vielmehr, weil ihr dazu berufen seid, dass ihr den Segen ererbt." 1. Petrus 3,9

Hallo :) Das ist eine sehr schöne und wichtige Frage! Ich stelle sie mir auch regelmäßig. Ich glaube, eine schon etwas passende Antwort gefunden zu haben, nach der ich mich jetzt grade auch orientiere um ein wahrer Christ zu werden.

Es gibt die sogenannten drei evangälische Räte. Sie heißen: Armut, Keuschheit und Gehorsam.

Speziell auf Teenager bezogen heißte das für mich folgendes:

Armut: Ein Teenager sollte sich bewusst werden, dass die Konsumgesellschaft schlecht für den Menschen ist. Denke nur mal daran, was heute als "modern" gilt. Jeder braucht ein Smartphone um cool zu sein, neue Schuhe und mindestens 10 Hosen, teure Schminke, und andauernd Partys mit Alkohol und anderen Drogen (Zigaretten, etc.) All diese Dinge könnte man mit dem Gruppenzwang erklären. Also heißt das für den Teenager, dass er bewusster über sein Handeln nachdenken sollte und in einer Armut leben sollte, die nicht bedeutet, dass man auf der Straße betteln sollte, sondern, dass man sich auf das nichtmaterielle Leben konzentriert. Den Blick mehr auf das wahre Leben richtet und nicht der Gesellschaft folgt, sondern Gott. Zur Armut gehört aber nicht nur das Ablehnen von materiellen Werten, sondern auch die Demut. Demut bedeutet, dass der Mensch sicht selbst zurücknehmen soll. Man soll nicht mehr ichbezogen, also egoistisch leben. Das hängt schon stark mit der Konsumgesellschaft zusammen. Denn für wen kauft man beispielsweise ein paar schöne Schuhe? Man möchte jemanden damit beeindrucken, um sich selbst bestätigt zu fühlen. Das ist nicht richtig, dann den einzigen, den wir beeindrucken wollen sollten, ist doch Gott oder? Das bedeutet, dass man seinen Stolz ablegen muss. Wenn du also etwas gutes machen möchtest, dann prahle nicht mit deiner tollen Tat, denn das zerstört alles wieder. Das ist reine Selbstdarstellung vor dem Menschen. Aber ein Christ lebt für Gott.

Keuschheit:Ja das ist ein Thema, welches viele Menschen an dem Christentum stört. Und ganz speziell die Jugend. Immerhin wird heute doch überall den Teenagern erzählt, man müsse sich "ausprobieren" und "Erfahrungen sammeln". Ist das wirklich so? Muss man erst drei Beziehungen gehabt haben, um einschätzen zu können, wen man wirklich liebt? Muss man schon mit 14 den ersten sexuellen Kontakt gehabt haben, nur weil alle anderen Freunde das auch schon hatten? Keuschheit bedeutet allerdings gar nicht, dass zum Beispiel ein Ehepaar unrein wäre, wenn sie Geschlechtsverkehr hätten. Keuschheit bedeutet eigentlich nur ein verantwortungsvollen Umgang mit den Mitmenschen und sich selbst, also auch mit seinem Körper. Man sollte nie vergessen, dass der eigene Körper das Haus für den heiligen Geist ist. Er wohnt in uns, so sollten wir also auch unseren Körper pflegen. Dass man keinen Sex vor der Ehe haben sollte, hat damit zu tun, dass man sich im Ehesakrament ein Versprechen gibt. Und das Versprechen sollte den höchsten Stellenwert haben, immerhin ist die Ehe ein Sakrament, ein Bund vor Gott.

Gehorsam: Dieser Rat bezieht sich auf das Folgen Gottes. Der Mensch muss Gott als seinen Vater akzeptieren und mit der Hilfe des Heiligen Geistes und der Erlösung durch Jesus Christus Gottes Gebote befolgen. Das heißt also, dass Gott an erster Stelle stehen sollte im Leben. Gott ist nicht so eine Person, die man einmal in der Woche für eine Stunde in der Kirche besucht und in der Schule dann peinlich darüber schweige, wenn jemand fragt, ob man gläubig ist. Gott ist das Höchste! Es gibt nichts, was wichtiger ist. Und dafür sollte ein guter Christ ein Zeugnis ablegen. Das muss nicht bedeutet, dass man gleich Missionar werden soll, aber man müsste sich mit seinem Glauben genügend auseinandersetzten, um anderen einen Einblick in das Leben mit Gott zu ermöglichen. Zum Gehorsam gehört bei mir auch dazu, dass ich jeden Sonntag und alle gebotenen Feiertage in die Kirche gehe und jeden Tag bete. Das ist sehr wichtig für eine Freundschaft, dass man mit den Freunden spricht. Also sollte man auch mit Gott sprechen, im Gebet.

Ich hoffe, ich konnte dir helfen. Wenn du noch ein paar Fragen hast, dann schreib mich einfach an :)

Liebe Grüße und Gottes Segen!

Brighet 29.06.2014, 19:45

Hier ein kleiner Hinweis zur Demut:

Demut ist keine Selbstherabwürdigung, sondern eine realistische Selbsteinschätzung mit der Bereitschaft, in aufrichtiger Hingabe zu dienen! (Lukas 14-11)

Schönen Sonntag noch Brighet

1
Ich1995Ich 29.06.2014, 21:21
@Brighet

Danke für den Hinweis, dieser erklärt es noch besser!

Gesegneten Sonntag ebenfalls :)

1
Michy72 14.12.2014, 18:10

Blötsinn. Sind wir denn noch im Mittelalter?

0

Den reinen Glauben und die Liebe, das macht dich zum guten Gläubiger. Nicht die Vorschrifften, Gebote, verbote oft am Tag beeten. Sonder die guten handlugen die dir und deinen mitmeschen etwas nützen und der Glaube zu G'tt

Jesus sagte, daß seine wahren Nachfolger an der LIebe zu erkennen wären, die sie zu einander hätten. Das bedeutet, niemanden körperlich oder seelisch bewußt zu verletzen.

In der Kleidung gibt es wohl keine besonderen Vorschriften, solange die Kleidung sauber und nicht ordinair oder herausfordernd ist. Warum solltest du das andere Geschlecht auf dumme Gedanken bringen, wenn du doch gar nicht vorhast, unsittlich zu handeln? Das würde sich mit dem Grundsatz der Liebe nicht vereinbaren lassen.

Beten: Jesus sagte: "niemand kommt zum Vater, denn durch mich." Bete als zu deinem himmlischen Vater Jehova, im Namen Jesu Christi. Lies Johannes 17, dort sagt Jesus: "ich habe deinen Namen meinen Jüngern bekanntgegeben, und werde ihn bekanntgeben".

Gottesdienst: Jesu wahre Nachfolger predigen wie er das Königreich Gottes, das alle Ungerechtigkeit in dieser Welt auslöschen und ewig bestehen bleiben wird. Mehr dazu auf jw.org

Hallo Heylee

Meiner meinung nach gibt es gar keine ''guten'' und weniger ''guten'' Christen.

Lass dich einfach vom heiligen Geist leiten. Bitte Gott darum und vertraue ihm :-)

Viele haben ein Bild von Christen wie sie sein sollten und was sie tun sollten. Aber ich finde dass alles muss gar nicht sein um ein ''guter'' christ zu sein. Wir sollten unser leben einfach in Gottes hände legen. er kennt unsere Wege :-) Und ich denke er hat mit jedem von uns andere Pläne.

Ich finde man sollte nichts tun, nur aus dem Grund weil es vielleicht von guten Christen ''verlangt'' wird. Sondern wir sollten das tun, was Gott will. Und um das zu erkennen, kann man darüber beten und ihn fragen ;-)

Du sollst dich auch nicht irgendwie gestresst fühlen oder so, ich glaube das entwickelt sich alles von selbst. Je grösser deine beziehung zu jesus wird, desto mehr wirst du auch erkennen was das beste für dich ist und was Gott von dir will.

LG :-)

Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Besser als Jesus es gesagt und vorgelebt hat kann man Deine Frage nicht beantworten.

Meinst Du, das braucht es alles, um ein guter Christ zu sein?

Liebe und Verständnis, Aufrichtigkeit und Wertschätzung leben, Hilfsbereitschaft, das ist es, was es ausmacht.

Was ist Beten? Ein Gespräch mit Gott? Das kannst Du so machen, wie mit Deinem besten Freund. Begibt Dich aber nur nie in eine Märtyrerrolle. Wenn man hilft, dann nicht aus Aufopferung und weil man selber gut sein will. Weil es dann keine Hilfe ist, sondern Selbstdarstellung. Und wer sich selber zum Märtyrer, zum Opfer macht, macht andere zum Täter.

Liebe ist der Schlüssel zum Christsein.

Maleeya 28.06.2014, 23:08

Schön geschrieben...

2
JTKirk2000 29.06.2014, 07:54
Schön geschrieben...

Dem kann ich nur zustimmen, aber ...

Begibt Dich aber nur nie in eine Märtyrerrolle. Wenn man hilft, dann nicht aus Aufopferung und weil man selber gut sein will. Weil es dann keine Hilfe ist, sondern Selbstdarstellung. Und wer sich selber zum Märtyrer, zum Opfer macht, macht andere zum Täter.

Zum Märtyrer macht sich niemand von allein. Es ist nichts daran auszusetzen Gutes zu tun. Aber Gutes macht man nur dann, wenn man niemanden dafür oder dadurch benachteiligt. Damit möchte ich zum Ausdruck bringen, dass es keineswegs gut ist, wenn jemand wegen seines Glaubens meint, dass Mitglieder anderer Religionen ungläubig sind und es daher gut sei, sie zu verletzen oder zu töten. Gutes zu tun bedeutet, zu helfen, dass es anderen besser geht, egal welcher Religion, Nationalität oder sonstigen Gruppe angehören. Außerdem bedeutet es, dass man nicht nur den Menschen, sondern auch der Natur gegenüber entsprechend hilft, doch sollte sich beides nicht einander im Wege stehen.

Wenn andere dies nicht entsprechend teilen wollen, dann macht sich nicht der Helfer selbst zum Märtyrer, sondern jene, die das, was er macht, angreifen wollen. Dadurch macht sich also nicht der Helfer selbst zum Märtyrer und andere zum Täter, sondern die Täter machen sich selbst zum Täter und den Helfer zum Märtyrer. Alles andere wäre eine Verfälschung der Tatsachen.

Eine Person kann sich nur dann selbst zum Märtyrer machen, wenn sie bewusst und absichtlich potentiell durch Benachteiligung anderer provoziert, dass sie umgebracht wird.

2
Luise 29.06.2014, 12:25
@JTKirk2000

Du hast das viel treffender gesagt, als ich und Du hast damit vollkommen recht.

Was ich sagen wollte und da ist das Wort "Märtyrer" falsch gewählt: Man sollte nicht mit dem Gefühl helfen, dass man sich selber aufopfert. Weil man aus Liebe und Freude, das was man tut, verschenken sollte. Das ist eine Gratwanderung, bei der man sensibel prüfen muss, wie man unterwegs ist. Mit welcher innerlichen Haltung.

Weil man sonst einen "Tauschhandel" macht: "Ich bin so gut und Dir geht es so erbärmlich. Ich helf Dir armen Wurm und erwarte dafür ewige Dankbarkeit. Weil ich so gut bin." Dann ist es nicht helfen um des Helfens willen und Hilfe, die gewünscht wird und die der andere braucht, sondern ein Schwächen von denen, den man hilft. Und ein Sich-selber-größer-machen.

0
Brighet 29.06.2014, 15:19
@Luise

Liebe Luise > Du hast das viel treffender gesagt, als ich und Du hast damit vollkommen recht.

Auch du bist eine gute Christin und wenn andere deinen Beitrag noch etwas hinzufügen heißt das nicht das du dich klein machen solltest. Dein Beitrag war sehr hilfreich. So sehe ich das jedenfalls. Mach weiter so. Ich habe auch mal eine Zeit gehabt wo ich 1 mal die Woche betete, bis ich beim Gottesdienst Frau Superchristin traf, die jeden Tag betete und ich dachte im stillen oje die ist ja christlicher als ich. Nein war sie nicht. Denn ich stellte schnell fest das jeder auf seine Art ein guter Christ ist. Denn wir sind ja nun mal alle einmalig. Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag und Gottes Segen Brighet

2
JTKirk2000 30.06.2014, 11:12
@Luise
Du hast das viel treffender gesagt, als ich und Du hast damit vollkommen recht.

Vielen Dank, aber wie ich schon angedeutet habe, ist Deine Antwort auch sehr gut. Sie hatte nur den einen Makel in Bezug darauf, sich selbst zum Märtyrer und andere damit zu Tätern zu machen.

Man sollte nicht mit dem Gefühl helfen, dass man sich selber aufopfert. Weil man aus Liebe und Freude, das was man tut, verschenken sollte. Das ist eine Gratwanderung, bei der man sensibel prüfen muss, wie man unterwegs ist. Mit welcher innerlichen Haltung.

In diesem Sinne ist es wie mit dem Fasten. Man kann fasten, und sich dann darauf konzentrieren, wie sehr man sich doch selbst dabei benachteiligt, zum Beispiel wie sehr man dabei hungert (dabei meine ich mit dem Fasten nicht den Verzicht auf ein einziges bestimmtes Nahrungsmittel, sondern beim richtigen Fasten um den vollständigen Verzicht auf Nahrungsmittel für eine bestimmte Zeit). Dieses Fasten, wo man nur an Hunger und Durst denkt, bringt nichts. Wenn man aber fastet, um sich mehr geistigen Eindrücken zugänglich zu machen, seinen Glauben zu festigen und geistige Inspiration zu bekommen, dann hat das Fasten seinen Sinn erfüllt. Ähnlich ist es mit dem Dienst am Nächsten, bzw. der Hilfe bei Bedürftigen. Man kann es aus Liebe tun, was der richtige Weg ist, und man kann es aus Berechnung tun oder dem Gefühl heraus, weil man es machen kann, da es einem besser geht als demjenigen, dem man nur deshalb hilft, damit es einem selbst geistig besser geht (beispielsweise durch Selbstbestätigung). Letzteres ist dann schon in der Tat schlimm genug, aber auf berechnende Weise jemanden zu helfen ist leider ebenso verbreitet, nur eben noch schlimmer.

Dann ist es nicht helfen um des Helfens willen und Hilfe, die gewünscht wird und die der andere braucht, sondern ein Schwächen von denen, den man hilft. Und ein Sich-selber-größer-machen.

Auch das gibt es leider viel zu häufig in der Welt. Nicht dass etwas falsch daran ist, Bedürftigen zu unterstützen, was deren Bedarf an existenziell notwendigen Gütern angeht, aber man sollte zusätzlich zur Versorgung mit Gütern auch dabei helfen, dass sie wieder selbstständig werden können und nicht dauerhaft abhängig von Unterstützung sind.

0
JTKirk2000 30.06.2014, 11:43
@Brighet
Auch du bist eine gute Christin und wenn andere deinen Beitrag noch etwas hinzufügen heißt das nicht das du dich klein machen solltest. Dein Beitrag war sehr hilfreich. So sehe ich das jedenfalls. Mach weiter so.

Sehe ich genauso. Wenn durch meinen Kommentar der Eindruck entstand, dass ich die Aussage in der Antwort schmälern wollte, dann tut es mir leid und ich möchte mich hiermit entschuldigen, Mir ging es lediglich darum, ein Missverständnis in Bezug auf Märtyrer und Täter auszuräumen. Da ich nicht wie ein Papagei alles nachplappern wollte, hatte ich am Anfang meines weiter oben stehenden Kommentars dem Kompliment eines anderen stattdessen entsprechend zugestimmt.

Ich habe auch mal eine Zeit gehabt wo ich 1 mal die Woche betete, bis ich beim Gottesdienst Frau Superchristin traf, die jeden Tag betete und ich dachte im stillen oje die ist ja christlicher als ich. Nein war sie nicht. Denn ich stellte schnell fest das jeder auf seine Art ein guter Christ ist. Denn wir sind ja nun mal alle einmalig. Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag und Gottes Segen Brighet

Ich finde auch, dass die Häufigkeit des Gebets keineswegs ausmacht, wie gut man als Christ ist. Ich meine, was bringt schon eine im Gebet ausgesprochene Fürbitte für jemanden, dem man selbst besser helfen könnte? Wenn man jemandem selbst helfen könnte, sollte man das tun, denn nur für ihn um Hilfe zu beten, anstatt selbst entsprechend den eigenen Möglichkeiten aus Liebe heraus zu helfen wäre "halbherzig" und nicht im Sinne dessen, was für einen Christen richtig ist. Natürlich gibt es auch Bedürfnisse von anderen deren Abhilfe nicht in unseren Möglichkeiten steht und da sind Gebete durchaus in Ordnung, aber selbst da geht es nicht darum möglichst oft und lange zu beten, sondern vielmehr darum, das im Gebet anzusprechen, was einem (auch für andere) besonders wichtig ist. Auch im Gebet sollte die Nächstenliebe immer auch mit einfließen, in dem worum man bittet.

Ich bin Mormone und viele Mormonen beten zu jeder Mahlzeit, sie beten morgens für den Tag und abends für die Nacht, selbst am Beginn und Ende jeder Versammlung oder Unternehmung. Ich halte es nicht ganz so. Ich bete, wenn ich meine, dass ich für etwas dankbar sein sollte, wenn ich Hilfe bei etwas brauche, um dadurch anderen besser helfen zu können und ich bete jeden Abend wofür ich dankbar bin und für das Wohlergehen anderer, denn das ist mir wichtig. Warum schreibe ich das? Ich schreibe das nicht für Anerkennung, sondern weil ich es als richtig empfinde. Ich meine damit nicht, dass ich es wichtig finde, dies hier zu schreiben, sondern vielmehr dass ich es richtig und wichtig finde, dann zu beten, wenn man es als Dank und (Für-)Bitte als richtig empfindet. Ich meine, beispielsweise Gebete dafür, eine Mahlzeit zu segnen, dass sie die betreffenden stärkt, ihnen bekommt und nichts schädliches darin ist (wie ich es oft bei anderen Mormonen fast als festgelegte Formel höre) finde ich nur begrenzt in Ordnung. Dass nichts schädliches darin ist, dafür kann man zu einem gewissen Teil selbst sorgen, indem man die Zutaten entsprechend wählt. Wenn man vor einer Fastenzeit und danach entsprechend zum Stärkung bittet hat es natürlich auch seinen Zweck, damit man geistig dafür besser zugänglich bleibt, wofür die Fastenzeit eigentlich da ist (siehe mein weiter unten stehender Beitrag von vor ein paar Minuten), oder um Kraft für Arbeit zu finden, doch dann kann man es normalerweise dadurch entsprechend an der Art und Menge der eingenommen Nahrung ebenfalls beeinflussen.

Ich weiß nicht, was Du mit "Frau Superchristin" meinst, aber wenn es darum geht, dass diese sich gern als solche darstellt, dann ist sie alles andere als eine gute Christin. Eine wichtige Eigenschaft eines Christen ist auch die Demut. Wer seine vermeintlichen christlichen Eigenschaften gern in den Vordergrund stellt, handelt aber alles andere als demütig. Um beispielsweise zu beten, muss dies nicht immer für andere offensichtlich sein. Die Aussage: "Du aber geh in deine Kammer, wenn du betest, und schließ die Tür zu; dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist. Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten." (siehe Matthäus 6,6 Einheitsübersetzung) ist dahingehend ziemlich eindeutig. Nach Möglichkeit sollte man so beten, dass es von anderen nicht bemerkt wird. Wenn es also nicht zuhause möglich ist, glaube ich, dass es wenn man in einer Gruppe ist und man nicht der Anerkennung wegen beten möchte, man nur in Gedanken das Gebet formulieren kann, welches genauso von Gott erhört wird, als würde man es aussprechen. Wenn man meint, es wäre auffällig die Augen zum Gebet zu schließen die Hände zu falten, Arme zu verschränken oder ähnliches, dann kann man auch das bei einem Gebet in der Öffentlichkeit bleiben lassen und sich stattdessen einfach nur auf die Gedanken konzentrieren, mit denen man beten möchte. ...

1
JTKirk2000 30.06.2014, 11:44
@JTKirk2000

Das mindert dieses Gebet in keiner Weise, sondern genau das Gegenteil ist der Fall, denn gerade weil man auf diese Weise auch in der Öffentlichkeit für bestimmte Zwecke beten kann, ohne dass es jemandem auffällt wird es gegenüber der Mahnung in Matthäus 6,5 überhaupt erst legitim - um es so auszudrücken.

1
Brighet 12.07.2014, 07:39
@JTKirk2000
Sehe ich genauso. Wenn durch meinen Kommentar der Eindruck entstand, dass ich die Aussage in der Antwort schmälern wollte, dann tut es mir leid und ich möchte mich hiermit entschuldigen,

Nein so habe ich das nicht gesehen. Ich wollte Luise nur mitteilen, das sie sich nicht kleiner machen sollte. Egal was wir hier kommentieren. Denn wir sind alle gleich. Das wollte ich nur ausdrücken. Ich schätze deine Beiträge sehr. Und es gibt nichts wofür du dich zu entschuldigen hättest. Alles liebe und Gottes Segen Brighet

0
Brighet 29.06.2014, 15:24
Liebe ist der Schlüssel zum Christsein.

damit ist schon alles erkannt und erfasst.

0

Die ersten drei Worte ja, die anderen vor allem usw. weiß ich nicht.

Du kannst ein guter Teenager werden oder ein guter Christ, aber niemals beides :P

(Scherz)

Es gibt ansonsten ja schon ausreichend ernsthafte gute Antworten :)

Vor allem mit bedingungsloser Liebe und Vertrauen zu Gott! Hast du die Bibel gelesen?

Heylee 28.06.2014, 23:05

Ab und zu. Ein paar Stellen

0
Maleeya 28.06.2014, 23:08

Was bewegt dich dazu?

0
Heylee 28.06.2014, 23:12

Es ist iwie so, als würde das was da steht nie die Meinung ändern und es gibt einem ein Gefühl von Geborgenheit

0
Maleeya 28.06.2014, 23:17

Wenn du dich geborgen fühlst und dir der Glaube an Gott Halt gibt, ist es sicher das richtige..Jeder wie er will und sich wohlfühlt, jeder braucht das doch an "Etwas" zu glauben...

0
Counsellor 29.06.2014, 08:51
@Maleeya

Es würde mich wundern, wenn du die Bibel lesen würdest, ohne einmal deine Meinung zu ändern. Daher kann ich dir empfehlen, dass du zu dieser Meinungsänderung bereit bist, wenn die Bibel deinem Gottesbild widerspricht o.ä.

0
Schloemer 22.10.2014, 11:39
@Counsellor

Fehler in der Auslegung christlicher Religionen: eine "Person Gott" gibt es nicht(alle übernatürlichen Kreaturen entspringen der menschlichen Fantasie) - es heißt ja auch: "du sollst dir kein Bildnis machen". Es gibt zwar eine "Schöpfung"(das Universum), aber die Erklärung dessen Entstehung liegt für uns unerreichbar jenseits von Raum und Zeit. "Gott" ist die Hauptsache, welchem du dein Leben widmest: Nächstenliebe, Naturschutz, soziale Gerechtigkeit("gute Hauptsachen", eigentliches Ziel einiger Religionen)... oder auch einem Fußballverein, ein Auto, Geld, Profit, Macht,... oder eben auch die Huldigung einer von Menschen erfundenen übermächtigen Kreatur.

0

Andere Religionen respektieren, nett zu anderen sein...

Frag dich lieber wie du ein guter Mensch wirst!

Denk dran: Kein Sex vor der Ehe!! ;)

Indem du die 10 Gebote beachtest :)

2 Worte: Liebe und Mitgefühl - sich darin bedingungslos zu üben, heißt, ein wahrer christ zu sein!

alles liebe!!

Was möchtest Du wissen?