Wie trainiere ich meinem Hund das Anbellen anderer Hunde ab (aufgrund von Unsicherheit)?

3 Antworten

Hallo VanessaAbby,

das Problem mit der Unsicherheit von Hunden liegt häufig in der Art und Weise wie Hunde das Laufen - angeleint - mit dem Mensch gelernt haben. Ist ein Hund an der Leine kann er nicht selbständig entscheiden und ausweichen.

Er ist also darauf angewiesen, sich auf den Mensch verlassen zu müssen. Und genau da liegt auch heute noch vieles, in vielen Hundeschulen im Argen.

Es würde aber zu weit führen und es ist unrealistisch Dir hier, ohne den Hund und den Hundehalter und deren Verhalten in solchen Situationen zu kennen, Erziehungsratschläge zu geben.

Das zu versprechen wäre irreal und würde Vieles noch komplizierter machen.

Ich hänge Dir ein Video an, guck es Dir genau an! Das ist der Weg Deinen Hund und Dich so sicher im Umgang miteinander zu machen, daß es kein bellendes oder knurrendes Abwehren Deines Hundes mehr braucht - weil Dein Hund das Gefühl hat, daß er sich auf Dich immer verlassen kann.

Guck Dir auch das Video im Link an, denn ich wollte Dir zweierlei Beispiele zeigen:

http://www.animal-learn-tv.de/archiv/76-sendung-no-1-vom-21-juli-2013.html

Bitte: Suche Dir eine mit solchen Methoden arbeitende Hundeschule! Über das Internet sind diese sehr leicht zu finden, bei Dir vor Ort in Deiner Region.

Internetsuche: Suchbegriff: IBH-hundeschulen Achte auf folgende Ausbildungsrichtungen: anmial learn, cum cane, easy dogs, dog-Inform Kontaktiere einen gut erfahrenen & gut ausgebildeten Trainer bei Dir vor Ort, lasse Dich und Deinen Hund im gemeinsamen Umgang ansehen, dich beraten wie Du in Kürze Deinem Hund Sicherheit und Motivation beim gemeinsamen Laufen vermitteln kannst.

Auf diesem, einzigen Weg mit einem Hund ein Team zu werden - viel Glück!

https://www.youtube.com/watch?v=3BT3tFSUAm0
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Danke für den Tipp, es klingt auf jeden Fall ziemlich interessant :)

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Hey!
Also - wie du schon gesagt hast, liegt es bei deinem Hund an der Unsicherheit. D.H , dass dein Hund sich nicht sicher fühlt, wofür du jedoch eigentlich zu sorgen hast, da du sozusagen ja auch das höchste Tier im Rudel sein musst, damit sie dir gehorcht.
Wenn dein Hund dich jedoch nicht wie das höchste Rudelmitglied sieht, fühlt sie sich nicht sicher bei dir, und muss selber für Ihr Sicherheit sorgen. Dies tut sie während des bellens.
Jedoch sollte ein Hund seinen Besitzer eine höhere Position zuordnen, da sonst vieles unglücklich verlaufen kann und das Tier auch nicht mehr glücklich ist, da es immer selber für Sicherheit und Ordnung sorgen muss, was ein sehr hoher Stressfaktor für Hunde ist. (Man erkennt die Unsicherheit auch,  wenn die Haustür klingelt und die Hunde bellen)
Das anbellen anderer Wesen kannst du nun so verhindern ,indem du dich, wenn dein Hund gerade jemanden anbellt, zwischen deiner Hündin und dem anderen Wesen stellst. Du splittest das sozusagen und zeigst ihr damit, dass du alles im Griff hast und sie beschützt.
Danach sollte es eigentlich aufhören. Tut es das jedoch nicht bleibst du in dieser splittenden Position und drängelst deinem Hund weg, soweit es geht, bis sie mit dem bellen aufgehört hat.
Was du in so einer Situation nicht machen sollst, ist sie laut und wütend anzuschreien und sie einfach wegzuzerren. Dann macht sie noch mehr weiter weil du sie dann sozusagen "anfeuerst" weiter zu machen!

Ich hoffe ich konnte dir helfen (:
Alles Gute für euch!

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Danke für deine Antwort, das werde ich auf jeden Fall versuchen! Soll ich mich so lange zwischen sie und dem Hund stellen, bis sie sich sozusagen abwendet und das akzeptiert? Ich hab das nämlich schon mal gemacht (wahrscheinlich nicht lange genug?) und da hat sie mich nur angeschaut und als wir dann weiter gelaufen sind, hat sie weiter Theater gemacht. Aber danke für den Tipp!!

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Ja! Also du musst das echt einfach so lange machen bis sie still ist. Wenn sie sich anschaut ist es ein gutes Zeichen, dann fragt sie dich sozusagen um Erlaubnis. Dann kannst du sie wieder an den Hund ran lassen. Wenn sie dann wieder anfängt zu bellen, stellst du dich einfach wieder zwischen ihr und dem Hund und immer so weiter bis sie es akzeptiert.
Bitte! Und ich hoffe dein Problem löst sich bald ! (:

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Gerade bei unsicheren Hunden funktioniert das "Sicht rauben" durch dazwischen stellen nicht! Der Hund wird noch unsicherer, weil er das Objekt nicht mehr gucken darf. Das Verhalten wird verstärkt, bestenfalls hupft der Hund nun um den Halter herum um wieder sehen zu können.

Besser ist da "Zeigen und Benennen" mit Markertraining. Das lernst Du wie in meinem Rat beschrieben von eben solchen geeigneten Hundetrainern.

Guck Dir das Video an: So geht´s - Das kannst auch Du lernen.

https://www.youtube.com/watch?v=OXZzCpj0Y90

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Also ich habe das so gelernt bei einem professionellem Hunde Trainer. Danach war ging auch generell alles besser mit unserem Hund und sie sah meine Mutter in dem Fall als Rudelführeren an. Es ist ja in erster Linie nicht nur "Sicht rauben". Es ist ein Signal an den Hund das man alles im Griff hat und dass der Hund sich nicht zu "sorgen" und zu stressen hat.
Ich hab das auf jeden Fall so gelernt - es hat geklappt - und es kommt mir logisch vor und ist auch gut für das Tier.
Das es noch andere Methoden oder Sichtweisen gibt, ist mir klar! Bestimmt klappt auch die Methode, jedoch bleibe ich halt bei meiner (:

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Ein Hund macht das um dich zu beschützen. Wenn er/sie immer Bellt kneif einfach in den macken es tut ihm/ihr nicht weh aber sie mögen es nicht. Es ist wie beim Menschen, diese eine Stelle die weder kitzelt oder weh tut aber man es trzdm nicht mag

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Der Hund tut es aus Unsicherheit... Da ist durck das schlechteste was man machen kann

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Danke für die Antwort, aber ich kann meinen Hund doch nicht bestrafen, weil er unsicher ist. Das kann rein von der Logik her schon nicht funktionieren.

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Unsicherheit und will hundefuehrer beschuetzen?

Dein Tip ist auch etwas .... nun wirr .... ablenkung kann insoweit helfen als dass sofort danach eine korrektur moeglich ist, aber als ausbildungsmittel voelliger unfug.

Wenn der Fragesteller tatsaechlich einen hund, der vom wesen her das des Labrador hat, ist es relativ ungefaehrlich fuer den eingreifenden, sollte da sowasw wie Terrier durchdruecken, dann war der tip ein klares eigentor, bestenfalls greift Hund nach dem stoerer, schlimmstenfalls ist es das signal zum ausflippen

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Hund, selbst wenn er glaubt vor allem beschützen zu müssen - derart zu bestrafen = ein absoluter Vertrauensverlust in den Halter, bedeutet das Verhalten wird verschlimmert!

Oder aber - der Hund verknüpft diese Bestrafung mit dem Wesen, welches er gerade sieht = ein völlig unberechenbar, aggressiver Hund wird durch derartiges "Bestrafen" erzogen!

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Was wir bisher schon erreicht haben in der Woche ist, dass er nicht mehr unbändig Herumbellt, wenn die Haustür geschlossen ist und Nachbarn im Hausflur an der Tür vorbeilaufen. Er schlägt allerhöchstens ein- bis zwei mal an, oder grummelt vor sich hin, geht dann aber auch auf seine Decke und schaut uns von unten an. Billy ist ein toller Hund, der zurück kommt, nicht zu weit weg läuft im Park, gerne Ball spielt und super zurecht kommt mit anderen Hunden und sich uns unterwirft. Trotzdem hat er vor vielen Dingen Angst, oder ist skeptisch. Genau sagen können wir es nicht, da wir Billy noch nicht sehr lange kennen und die Vorbesitzerin sich leider auch nicht mehr zurückmeldet. Nur dieses Bellen, das wirklich nicht mehr zu kotrollieren ist, wenn er in "Rage" ist, stört sehr. Sein Körper bei Besuch ist nach vorne geneigt, seine Ohren nach hinten gelegt und seine Augen sehen ein bisschen wahnsinnig aus. Er hat aber keine Anstalten gemacht, jemanden zu beißen und lässt sich auch aus dem Weg bringen, bellt aber trotzem eine Zeitlang weiter, und grummelt danach herum, nachdem er aufgehört hat zu bellen, als würde er sich zunächst selbst daran hindern zu bellen, weil wir es nicht erlauben. Oder ist es Stressabbau?

Wir waren am Samstag in einer Hundesportschule und haben unterschiedliche Tipps bekommen: Wasserpistole, aber wir wollen ihn nicht wasserscheu machen, kleine Schellen in die Richtung werfen, als Überraschungsmoment, aber wir wollen ihm nicht noch mehr Angst machen und dass er Besuch mit Schrecken verbindet, Körbchen, aber wenn er bellt, bellt er trotzdem auch auf seinem Bettchen, Stubsen mit Fuß oder Hand, aber Angst hat er dann trotzdem,

Bisher versuchen wir es mit einem klaren NEIN, dann PST, aber es klappt nicht immer leider.

Meint ihr, es wird sich noch legen? nachdem er mehrere Wochen bei uns verbracht hat? Wir wissen: Training und Konsequenz ist die halbe Miete. Aber Ist die Strategie die Richtige? Gibt es noch weitere Tipps, Tricks, gewaltlose Methoden, die auf ängstliche Hunde ausgerichtet sind? Wir wollen wirklich das beste für Billy, damit er mal ein selbstbewusster, nicht ängstlicher Hund wird! Wir danken sehr für zahlreiche, nette Antworten

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Wenn die Haustür klingelt macht sie dass ebenfalls.

Ich bin verzweifelt und brauche Hilfe

 

Danke

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