Wie soll man eigentlich reagieren, wenn ein unangeleinter fremder Hund auf einen losstürmt?

39 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hi Scopie,

ich bin zwar Hundsbesitzer, wie du weißt, aber mag es auch nicht, wenn ein fremder großer Hund, den man nicht kennt einfach so herstürmt, weil irgendein Herrchen meint, sein Hund dürfe alles, oder Leine wär ein Zwang. Gut, manchmal büchsen die auch aus...

Selbst ein gut gelaunter großer schwanzwedelnder Goldie, der in freundlicher Absicht herstürmt, möglicherweise noch pitschnass und mit dreckigen Pfoten ist nicht jedermanns gusto, denn manchmal hat man den Sonntagsanzug an...

Er knurrt nicht, kläfft nicht, die Rückenhaare sind nicht gesträubt, er fletscht nicht die Zähne, er wedelt mit dem Schwanz.....dann mag er vielleicht nur spielen, ist neugierig und kommt mit für dich unbedenklichen Absichten. Schmutzpfoten mal abgesehen, denn es gibt brave Hunde, die Leute anspringen. Uhh!

Kann auch sein, ein Bratwurstbrötchen in deiner Hund lockt sein Interesse^

Is er nich so freundlich, Schwanz eingeklemmt oder hoch droben und stocksteif, knurrt, verhält sich misstrauisch:

Möglichst ruhig stehen bleiben, nicht wegflitzen, nicht die Arme erheben. Den Besitzer herbrüllen^^ und bitten, seinen Liebling anzuleinen.

Ist kein Herr in Sicht, ruhig bleiben, ruhig auf das Tier einreden und langsam entfernen. Nicht rennen!

Wuff

Was ich noch vergaß: einen fremden, misstrauischen Hund nie direkt in die Augen sehen (Drohgebärde)

Was der absolute Notfall wäre: Hund aggressiv, beißt, niemand in der Nähe

Dafür lohnt sich Mittragen eines Pfeffersprays (theoretisch, so mans einstecken hat:)

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@adavan

In dem geschilderten Fall halte ich Pfefferspray nicht für angemessen. Denn es kann sozusagen ins Auge gehen :-) und Schlimmeres nachfolgen, auch für dich selbst.

Wie Aliha schon sagte, deeskalieren, nicht bewegen oder dich vom Hund abwenden. Das versteht jeder Hund sofort. Denn das tun Hunde untereinander auch.

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@Portbatus

Ich meinte ja Notfall

Und was du schreibst, gilt leider nicht für alle Hunde. Das mit dem Verstehen. Kenne Leute, teils selbst Hundehalter, die gebissen wurden. Nicht lustig bei einem großen Hund

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@adavan

Zum Thema Autobahnraststätte.....da kann es natürlich sein, dass der Hund zum Eingang sprintet, weil es so verdammt gut riecht.

Für den Fall, dass du also ein Wurstbrot, nen Schokoriegel etc. in der Hand hast und fremder Hund rast auf dich zu:

a) er ist wohlerzogen, setzt sich, kuckt dich absolut treuherzig an und macht klopfklopfklopf mit dem Schwanz auf den Boden.....kannst du dich ganz altruistisch zeigen und ihm ein Stück anbieten.

b) zeichnet sich ab, dass er sich dein Wurstbrot springend und schnappend aneignen möchte, gib's ihm lieber freiwillig und lass dich anschließend vom Hundeherrchen neu verköstigen :))

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@adavan

für mich besteht in dem Moment der Notfall wenn der Hund auf mich zu gerannt kommt,bei panischer Angst fange ich erst gar nicht an zu schauen ob er Schwanzwedelnd oder mit Knurren auf mich los stürmt,Pfefferspray ist da voll in Ordnung,und ich würde danach noch vom Besitzer eine neue Spraydose einfordern

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@adavan

Okay, Ruhe bewahren scheint wohl das oberste Gebot zu sein. Das mit dem Wegdrehen klingt auch einleuchtend.

An der Raststätte habe ich nicht aus Hunger gehalten, ich musste mal Revier markieren. ;-)) Einem fordernden Hund (Fall b) würde ich mein Essen überlassen, in Fall a wäre ich mir aber nicht sicher, weil ich ja nicht weiß, wie der Halter ihn ernährt und ob er es so toll findet, wenn sein Begleiter von Fremden gefüttert wird. ^^

Danke für deine Hinweise zur Hundelaune; das mit dem eingeklemmten Schwanz hab ich noch nie gehört.

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@WebZecke

Ein freundlicher Hund, der hergerannt kommt, ist kein Notfall und da ist Pfefferspray absolut überzogen. Das Zeuch ist übel.

Mal auf yt gucken, da gibt es Hundevideos. Ein aggressiver Hund ist ganz klar zu erkennen, mom...z.B. auf die Schnelle

http://www.youtube.com/watch?v=3kZZY9tllP4 (Vorsicht!!)

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@adavan

Muss da noch was anfügen.......nämlich, dass ich es reichlich dreist finde, dass die für die Fragestellerin hilfreichste Antwort einfach so hopplahopp weggelöscht wurde. Von wem auch immer. Und ohne Erklärung. Nachdem die Frage lange hier stand, auch die Antworten, eine Sternantwort rauszulöschen, zeugt nicht von Netiquette, eher von Kinderkram und banalen Animositäten. Antworten können kontrovers sein, doch der Fragesteller hat das Recht, den für IHN sinnvollsten Rat auszuwählen.

Den Stern nehme ich stellvertetend für user @Beutelkind an

Adavan

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@adavan

Du hast den Stern auch verdient, Ada. Aber es ist richtig, das zu erwähnen.

Auch von mir nochmal ein großes Dankeschön an mein Beutelkind. Eine kompetente Antwort, einwandfreier Rat.
"Besten Dank" an den Support.

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@scopie

Lieben Dank für Eure Solidarität!

Und lieben Dank an den Support, der mir meine Antwort zurückgegeben hat! :)

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Das ist für mich auch der Horror obwohl ich wirklich (fast) alle Hunde liebe. Aber ich habe eine Kleine hier und große Hunde meinen sie schon mal jagen zu müssen, das ist mir schon öfter passiert, sie wird von großen Hunden angegriffen. Wenn ich mit ihr unterwegs bin, habe ich jetzt immer einen großen Schirm dabei und kloppe auf alles drauf, das der Kleinen ans Leder will. Nun bist du nicht mit Hund unterwegs aber die Ideen mit dem Gürtel ist wirklich gut oder wie der Rütter mal sagte, wenn ein Hund wie blöde auf einen zustürmt solle man einen Knirps aufspringen lassen, in Richtung des Hundes, das bringt sie schnell auf andere Gedanken. Na ja, einen Knirps hat man auch nicht immer dabei, ich denke, dass du es schon richtig gemacht hast, deine Körpersprache hat dem Hund schon gesagt, dass du genervt und unbeeindruckt bist und es für ihn vielleicht nicht so gut ausgehen könnte. Die meisten Hunde, die Scheinangriffe starten, reagieren dann auf so etwas, ein total durchgedrehter, nicht. Ich bleibe bei meinem Schirm, der bringt's. Ach ja, als die Kleine wieder mal angegriffen wurde, habe ich die Hunde laut angeschrienen und in ihre Richtung aufgestampft (und mit der Leine geprügelt), das hat die auch beeindruckt.

Ich würd dich gerne mal in Aktion sehen! Eine wütende Hundemami,...das hat was! ;-))

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Hey, du hättest es eig. nicht besser machen können.

Wenn ein Fremder Hund auf einen zurennt, dann sollte man immer an der Stelle stehen bleiben wo man ist. hunde denken wenn der Mensch vor ihm Angst zeigt und wegrennt er will mit einem spielen und rennt Automatisch hinter einem her.

Daher war es gut, dass du einfach nur stehen geblieben bist. Da du keine Ahnung von Hunden hast, war das die beste entscheidung die du als nicht kenner je treffen konttest.

Wenn der Hund bei dir stehen bleibt und dich z.B. anknurrt. Dann einfach keine Angst zeigen und wegrennen. Einfach warten bis der Besitzer da ist und den Hund wieder mit nimmt.

Ich hoffe ich konnte dir Helfen ;)

Nicht weglaufen, grade stehen, nicht direkt ansehen, Arm vor den Oberkörper, wenn er da ist und dich anspringt, entweder, wenn er dir nichts will, ruhig mit ihm reden und wenn er nicht in freundlicher ABsicht kommt, dann dreh dich am besten ein bisschen zur Seite und lass den Arm vorm Oberkörper.

Das ist mir schon beim Walken passiert . Mit flatternden Ohren kam ein Jagdhund auf mich zu, die Besitzerin noch zu weit weg um einzuschreiten .Deshalb blieb ich stehen und wartete ab. Darauf rief mir die Hundebesitzerin zu:" gut das du angehalten hast"!!! "Warum wäre er mir dann ans Bein "?, fragte ich zurück . Von der Besitzerin kam nur ein Achselzucken. Wenig später hab ich erfahren das Sie diesen Hund einschläfern ließ, weil die Krankheit sich auch auf sein Verhalten auswirkten. Hundehalter sollten generell ihre Hunde an der Leine lassen. Oder ihn wenigstens ruhig halten wenn andere Passanten ihren Weg kreuzen.

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