Wie soll man eigentlich reagieren, wenn ein unangeleinter fremder Hund auf einen losstürmt?

38 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hi Scopie,

ich bin zwar Hundsbesitzer, wie du weißt, aber mag es auch nicht, wenn ein fremder großer Hund, den man nicht kennt einfach so herstürmt, weil irgendein Herrchen meint, sein Hund dürfe alles, oder Leine wär ein Zwang. Gut, manchmal büchsen die auch aus...

Selbst ein gut gelaunter großer schwanzwedelnder Goldie, der in freundlicher Absicht herstürmt, möglicherweise noch pitschnass und mit dreckigen Pfoten ist nicht jedermanns gusto, denn manchmal hat man den Sonntagsanzug an...

Er knurrt nicht, kläfft nicht, die Rückenhaare sind nicht gesträubt, er fletscht nicht die Zähne, er wedelt mit dem Schwanz.....dann mag er vielleicht nur spielen, ist neugierig und kommt mit für dich unbedenklichen Absichten. Schmutzpfoten mal abgesehen, denn es gibt brave Hunde, die Leute anspringen. Uhh!

Kann auch sein, ein Bratwurstbrötchen in deiner Hund lockt sein Interesse^

Is er nich so freundlich, Schwanz eingeklemmt oder hoch droben und stocksteif, knurrt, verhält sich misstrauisch:

Möglichst ruhig stehen bleiben, nicht wegflitzen, nicht die Arme erheben. Den Besitzer herbrüllen^^ und bitten, seinen Liebling anzuleinen.

Ist kein Herr in Sicht, ruhig bleiben, ruhig auf das Tier einreden und langsam entfernen. Nicht rennen!

Wuff

Was ich noch vergaß: einen fremden, misstrauischen Hund nie direkt in die Augen sehen (Drohgebärde)

Was der absolute Notfall wäre: Hund aggressiv, beißt, niemand in der Nähe

Dafür lohnt sich Mittragen eines Pfeffersprays (theoretisch, so mans einstecken hat:)

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@adavan

In dem geschilderten Fall halte ich Pfefferspray nicht für angemessen. Denn es kann sozusagen ins Auge gehen :-) und Schlimmeres nachfolgen, auch für dich selbst.

Wie Aliha schon sagte, deeskalieren, nicht bewegen oder dich vom Hund abwenden. Das versteht jeder Hund sofort. Denn das tun Hunde untereinander auch.

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@Portbatus

Ich meinte ja Notfall

Und was du schreibst, gilt leider nicht für alle Hunde. Das mit dem Verstehen. Kenne Leute, teils selbst Hundehalter, die gebissen wurden. Nicht lustig bei einem großen Hund

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@adavan

Zum Thema Autobahnraststätte.....da kann es natürlich sein, dass der Hund zum Eingang sprintet, weil es so verdammt gut riecht.

Für den Fall, dass du also ein Wurstbrot, nen Schokoriegel etc. in der Hand hast und fremder Hund rast auf dich zu:

a) er ist wohlerzogen, setzt sich, kuckt dich absolut treuherzig an und macht klopfklopfklopf mit dem Schwanz auf den Boden.....kannst du dich ganz altruistisch zeigen und ihm ein Stück anbieten.

b) zeichnet sich ab, dass er sich dein Wurstbrot springend und schnappend aneignen möchte, gib's ihm lieber freiwillig und lass dich anschließend vom Hundeherrchen neu verköstigen :))

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@adavan

für mich besteht in dem Moment der Notfall wenn der Hund auf mich zu gerannt kommt,bei panischer Angst fange ich erst gar nicht an zu schauen ob er Schwanzwedelnd oder mit Knurren auf mich los stürmt,Pfefferspray ist da voll in Ordnung,und ich würde danach noch vom Besitzer eine neue Spraydose einfordern

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@adavan

Okay, Ruhe bewahren scheint wohl das oberste Gebot zu sein. Das mit dem Wegdrehen klingt auch einleuchtend.

An der Raststätte habe ich nicht aus Hunger gehalten, ich musste mal Revier markieren. ;-)) Einem fordernden Hund (Fall b) würde ich mein Essen überlassen, in Fall a wäre ich mir aber nicht sicher, weil ich ja nicht weiß, wie der Halter ihn ernährt und ob er es so toll findet, wenn sein Begleiter von Fremden gefüttert wird. ^^

Danke für deine Hinweise zur Hundelaune; das mit dem eingeklemmten Schwanz hab ich noch nie gehört.

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@WebZecke

Ein freundlicher Hund, der hergerannt kommt, ist kein Notfall und da ist Pfefferspray absolut überzogen. Das Zeuch ist übel.

Mal auf yt gucken, da gibt es Hundevideos. Ein aggressiver Hund ist ganz klar zu erkennen, mom...z.B. auf die Schnelle

http://www.youtube.com/watch?v=3kZZY9tllP4 (Vorsicht!!)

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@adavan

Muss da noch was anfügen.......nämlich, dass ich es reichlich dreist finde, dass die für die Fragestellerin hilfreichste Antwort einfach so hopplahopp weggelöscht wurde. Von wem auch immer. Und ohne Erklärung. Nachdem die Frage lange hier stand, auch die Antworten, eine Sternantwort rauszulöschen, zeugt nicht von Netiquette, eher von Kinderkram und banalen Animositäten. Antworten können kontrovers sein, doch der Fragesteller hat das Recht, den für IHN sinnvollsten Rat auszuwählen.

Den Stern nehme ich stellvertetend für user @Beutelkind an

Adavan

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@adavan

Du hast den Stern auch verdient, Ada. Aber es ist richtig, das zu erwähnen.

Auch von mir nochmal ein großes Dankeschön an mein Beutelkind. Eine kompetente Antwort, einwandfreier Rat.
"Besten Dank" an den Support.

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@scopie

Lieben Dank für Eure Solidarität!

Und lieben Dank an den Support, der mir meine Antwort zurückgegeben hat! :)

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Auf keinen Fall weglaufen, der Hund ist schneller und du löst erst recht seinen Jagdtrieb aus. Nicht jeder Hund der auf dich zukommt, will dir Böses. Bleib stehen, mache dich möglichst groß und vermeide direkten Blickkontakt. Wenn er dich anspringt, halte einen Arm schützend vor dich, ein Biss in den Arm ist weniger schlimm als in Hals oder Gesicht. Wenn die Möglichkeit besteht und du die Nerven hast, biete ihm deine Tasche oder deine Jacke als Beute an. Ansonsten kannst du nur hoffen, dass dir der Besitzer oder sonstwer zur Hilfe kommt. Aber Gott sei Dank ist es nicht gerade häufig, dass gefährliche Hunde frei herumlaufen.

Einen Regenschirm rasch aufspannen hilft in der Regel auch, weil der Hund dann perplex ist, wenn er davor steht. Vielleicht kann man stattdessen, weil man ja doch meistens keinen Schirm in der Hand hält, auch schnell die Jacke ausziehen und sie in ihrer ganzen Breite rasch vor sich halten wie bei einem Torero. Ansonsten ist der Tipp unten auch ganz gut mit der ausgestreckten Hand und den gespreizten Fingern und einem lauten "Halt!" oder "Nein!" Versuchen, mit dem Hund zu reden, sollte man in einer solchen Situation lieber nicht. Auch nicht versuchen, in den Nacken zu greifen, dass kann der Hund als aktiven Angriff werden und entsprechend reagieren (beißen).

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