Wie sieht ein Pferd mit nur einem Auge?

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Die meisten Pferde können sehr gut mit nur einem Auge leben und arangieren sich nach dem Verlust eines Auges relativ schnell damit.

Als Fluchttier ist das Pferd auf einen großen Überblick über seine Umgebung angewiesen, damit es anschleichende Feinde rechtzeitig bemerkt und flüchten kann. Aus diesem Grund liegen die Pferdeaugen seitlich am Kopf. Diese Seitliche Lage der Augen, ermöglicht dem Pferd eine große Rundumsicht. Nur das, was direkt vor seiner Nase passiert und hinter ihm liegt, dass kann das Pferd nicht sehen. Ein Pferd sieht nur zweidimensional (so wie der Menschen, wenn er ein Auge schließt). Nur, wenn das Pferd seinen Blick unmittelbar und starr nach vorne richtet, kann es ­einen kleinen Bereich auch dreidimensional wahrnehmen. (Trotzdem kann es den Bereich zwei Meter vor seinem Körper nicht richtig einsehen). Durch den großen Abstand der Augen zueinander und der geringen Anzahl von Sehzellen auf der Netzhaut, nimmt das Pferdeauge weitaus weniger Details wahr als das menschliche Auge und sieht nicht so scharf. Das Pferdeauge reagiert aber weitaus empfindlicher auf Bewegungen, (auch in weiter Ferne) als das menschliche Auge. Dieses ermöglicht ein dünnes Band von sehr dicht aneinander liegenden Sehzellen auf der Netzhaut.

Fehlt dem Pferd ein Auge ist das Blickfeld erheblich eingeschränkt.

Mögliche Ursachen für den verlust eines Auges bei Pferden:

- Verletzungen (Auge wird durch äußeren Einfluss verletzt.)

- Eine periodische Augenentzündung (Mondblindheit) kann auch zum Verlust eines Auges führen. Es handelt sich hierbei um eine Entzündung der Aderhaut, mit Beteiligung der angrenzenden Strukturen, wie der Hornhaut, der Linse, des Glaskörpers und der Netzhaut. Diese Entzündungen treten in periodischen Schüben auf, anfangs in längeren, später in kürzeren Intervallen. Ein Pferd, dass an periodischer innerer Augenentzündung  leidet, ist keineswegs sofort blind.

Die häufigsten Symptome sind bei einem entzündlichen „Schub“: geschwollene und temperierte Lider, gerötete Bindehaut, Lichtempfindlichkeit, Blinzeln/ Zukneifen des Auges, Tränenfluss, engere Pupille (im Vergleich zum gesunden Auge), eventuell eine Trübung der vorderen Augenkammer oder der Hornhaut. Je nach Schweregrad und Häufigkeit der entzündlichen „Schübe“ kann es zur Erblindung des Auges kommen (meistens sind die Entzündungsschübe mit Schmerzen für das Tier verbunden). Man nimmt an, dass der Hauptuslöser für eine periodische Augenentzündung sogenannte "Leptospiren", eine Bakterienart ist.

Vielen Dank, das war sehr informativ!

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hä hast du das aus nem Fachbuch abgetippt? unnötig

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Also erst einmal es isteinPferd du kannst nicht einfach so heraus finden wie es denkt um dieses wissen zu erreichen machen wissentschaftler oftüber jahre versuchsreihen und versuchen das verhalten eines pferdes richtig zu interpretieren vlt. kommen sie damit nah an die wirklichkeit ran aber genau wissen tut das niemand wirklich vestehst du

du musst auch ein bisschen daran denken dass das pferd die augen seitlich am kopf sitzen hat und wenn das pferd auf dem einen auge nehemen wir mal an links nichts sieht und du näherst dich schnell und lautlos stehst auf einmal neben dem linken ohr und fängst dann an zu reden erschrickt das pferd und versucht den kopf zu drehen weil es wissen will was da passiert so ein verhalten kannst du dir eigentlich denken oder?

deshalb ein tipp an dich bindedas pferd am besten länger an als einanderes damit es sich um schauen kann sonst verfällt es in Panik und rede viel mit ihm

ich hoffe ich konnte dir helfen

Ja, genau das mit der seitlichen Position der Augen ist ja das Problem, es ist ja nicht dasselbe wie wenn ich mir ein Auge zuhalte. Zumindest hatte ich gehofft, daß mir vielleicht jemand noch einmal das mit dem räumlichen Sehen beim Pferd erklären kann. (:

Ok, das mit dem Reden mache ich schon, aber das mit dem länger anbinden ist auf jeden Fall etwas, wo ich mal noch drauf achten werde. 

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Ich habe auch so ein Pferd.. Ich behandele es genau so wie ein Pferd das mit zwei Augen sehen kann :) Ich würde dir raten, dass du vllt. nicht genau von de Seite an das Pferd heran gehst, da es sehr gefährlich sein könnte. Es könnte passieren, dass es dich als Gefahr sieht, da es nicht sehen kann wer du bist... Du könntest ja ein Feind sein und so könnte es dich versehentlich treten oder auf dich losgehen...

Daher sprich sehr viel mit ihm und lobe es viel :)

Danke. (: 

Ich spreche ihn immer an, wenn ich auf ihn zugehe, besonders natürlich auf der blinden Seite. Und auch wenn ich was an ihm auf der blinden Seite mache, rede ich immer viel, damit er hört wo ich gerade bin. 

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Wie heißt es ein pferd kommuniziert nicht mit beiden augen sondern wenn es mit dem einem Auge was sieht hat es das andere Auge noch nie gesehen  macht also nicht viel aus wenn es super läuft kenne auch ein pferd mit nur einem Auge 😉

Also es ist zwar ein wenig eingeschränkt, aber schwerwiegend ist es nicht.

GLG ;D

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