sehr windig und stürmisch / reiten

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das mit den koliken stimmt nicht. ob dein pferd bei wind schreckhafter ist, kannst du dir selbst am besten beantworten. meiner läuft bei wind fast lieber als bei "normalem" wetter. wenn dein pferd allerdings sehr schreckhaft ist und du dir nicht zutraust, bei dem wetter zu reiten, solltest du es lieber bleiben lasse. wenn es windet können häfiger kleine äste von bäumen fallen oder tüten herumgewirbelt werden. je nachdem wie sicher du auf deinem pferd bist solltest du es lieber lassen heute. nícht dass du stürzt und dich verletzt.

Also ich rate Dir, lieber vom Pferd unten zu bleiben, wenn es sowieso schon bei stürmischem Wetter etwas nervig ist. Allerdings würde ich an Deiner Stelle dann wenigstens irgendwo longieren oder es auf der Koppel (gut verpackt mit Gamaschen und Springglocken) laufen lassen. Denn wenn man die Pferde stehen läßt, dann sammeln sich immer ungeahnte Energien an und Du hast es am nächsten Tag auch nicht unbedingt leichter. Manche Pferde gewöhnen sich auch an so ein Wetter - die meisten bekommen das ja in den abgeschirmten Reitanlagen gar nicht mehr mit, was für Wetter draußen herrscht. Kolik, denke ich, wird das Pferd von Wind nicht bekommen, außer es regt sich im Stall schon sehr auf und ist nervös. Das kann wiederum auch Bauchschmerzen verursachen. Allzeit "gut Ritt" und starke Nerven!

Hallo, du bist sicher nicht ausgeritten, deine Frage ist schon älter und alle ´vernünftigen Tips hier gingen in die Richtung, es lieber zu lassen :-) Ich persönlich MUSSTE vor rund 20 Jahren bei einem kräftig windigen Wetter, es war eher schon Sturm, reiten. Wir hatten den Stall gekündigt, alles war mit einem Transporter einen Tag vorher abgeholt worden, mit dem Stallbesitzer waren wir in Unfrieden und wollten nicht auch nur 10 Stunden verlängern und wir hatten nur den Sonntag, um die Pferde umzusiedeln. Leider hatten wir damals keinen Hänger und auch keine Kontakte zu Leuten, von denen wir einen leihen konnten. Ich kann dir nur sagen: Das war die längste Stunde meines Lebens!!!! Die Pferde, sonst nervenstark und extrem verlässlich, waren die reinsten Nervenbündel. Sprangen mal fast in den Graben, mal tänzelten sie mitten auf der Straße, immer einen Blick nach oben in die Bäume, immer die Ohren hinten, weil der Wind von vorn kam. Und trotzdem hatten wir permanent alle Hände voll zu tun, um die Herrschaften vom Losrasen abzuhalten. Es war ein mieser, kalter Februartag, aber die Pferde und auch wir Reiter waren klitschnass geschwitzt, als wir endlich im Schutz des neues Stalls angekommen waren. Und am nächsten Tag waren die Pferde wieder gelassen, ruhig und selbstbewußt. Der neue Stall war nicht der Rede wert, aber der Sturm am Vortag hatte sie in Bestien verwandelt..... übrigens: ich kenne kein Pferd was schon mal Kolik hatte, wenn es stürmisch war. Aber mein Sohn hatte im Kleinkindalter immer Koliken bei stärkerem Wind - also Bauchweh. Meine Schwiegermutter, die drei Jungs großgezogen hat, hat mir das auch bestätigt. Jungs seien "windsüchtig" ;-D Mädels sind da wohl weniger anfällig.... So, genug Roman für einen Sonntag Nachmittag. Alles Gute mit deinem Pferdi und halte dich von Sturm fern .... wink

danke für die tolle Antwoort!

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