Wie schwer ist das Germanistik-Studium?

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3 Antworten

Aufsätze wie in der Schule, also dass du vier Stunden in nem Klassenzimmer ein Drama analysierst, gibt es nicht mehr.

Die Prüfungsformen sind meistens Hausarbeiten oder Klausuren.

Hausarbeiten sind schon ein wenig vergleichbar mit den Aufgaben in der Schule, da man meistens einen oder mehrere Texte mit Hinblick auf bestimmte Eigenschaften analysiert, aber man hat bedeutend mehr Zeit und Hilfsmittel dafür. Was dann natürlich auch bedeutet, dass die Hausarbeit "besser" sein soll als ein Schulaufsatz, das ist aber nicht nur in der Germanistik so, sondern in jedem Studiengang.

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Kommentar von Weihnachtswager
04.02.2017, 20:35

Die Aussage "sondern in jedem Studiengang" ist falsch. In den Mint-Fächern stimmt  das natürlich nicht. Wir befassen uns mit anderen Dingen und Aufsätze gehen uns sonst wo vorbei :)

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Ich studiere Deutsch auf Lehramt und es ist auf jeden Fall machbar, grade wenn du dich ohnehin für Literatur und die deutsche Sprache interessierst:) Allerdings muss ich sagen, dass ich, vor allem in den ersten paar Semestern, doch etwas... 'ernüchtert' war, was die Inhalte des Studiums anging. Vor allem zu Beginn ist es etwas trocken. Ich weiß nicht was du so für Erwartungen an/Hoffnungen in das Studium setzt, aber ich für meinen Teil habe eigentlich größtenteils die Literaturwissenschaft vor Augen gehabt. Allerdings macht auch die Sprachforschung, also Linguistik, Phonetik, Syntax usw. Einen ziemlich großen Teil des Studiums aus. Auch das ist machbar, aber eben trocken, besonders dann wenn man eh nicht so der Grammatikfan ist😄. Später kannst du dich aber durch Wahlpflichtmodule immer weiter spezialisieren, je nachdem was dich interessiert.  Die Grundpfeiler sind dabei Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft und Sprachgeschichte (du lernst tatsächlich Walter von der vogelweide und ähnliches auch ohne Übersetzung lesen und verstehen zu können^^) ich persönlich fand das sehr interessant. Viele Kommilitonen haben sich aber auch ziemlich darüber aufgeregt😄

Prüfungsleistungen sind tatsächlich zum allergrößten Teil Hausarbeiten, dafür hast du in der Regel mehrere Monate Zeit, in denen du zu einem von dir gewählten Thema (innerhalb des veranstaltungskontextes) etwa 12-20 Seiten schreibst. Entsprechend tief musst du dich da in die Materie einarbeiten. Je nach thema und prof ist es aber notfalls auch möglich sone Hausarbeit in einigen Nachtschichten hin zu klatschen, wenn man nicht unbedingt auf 15 Punkte aus ist😉. Nicht empfehlenswert und stressig, aber möglich^^

Ok das war jetzt sehr ausführlich, aber ich hoffe es hat dir weiter geholfen ^^. Wenn du noch fragen hast, hinterlass einfach nen Kommentar :)

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Als zukünftiger Lehrer sind die Einstellungschancen mit Deutsch nicht sehr gut. Das studiert so ziemlich jeder. Guck mal auf der Kultusministerseite Deines Bundeslandes, welche Fächer gesucht sind und wie da die Einstellungschancen sind.

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