Wie schützt man sich vor der Abzocke einer Haushaltshilfe/ Putzkraft?

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4 Antworten

Hallo, 

wie oft war sie denn bei euch? Einerseits hat sie Probe geputzt, andererseits hat sie kürzer geputzt als vereinbart und ihr habt euch dann getrennt. 

Wenn sie wirklich nur einmal da war, dann geht ganz locker vor Gericht. 

Denn einerseits redest du von "wir", also bist du nicht alleine, somit stehen zwei Aussagen gegeneinander und da kommt nichts dabei raus. 

Wenn sie länger bei euch war, dann wird's schwierig, wenn ihr sie nicht angemeldet habt. Das wäre Schwarzarbeit. 

Wenn es nur ein Vorstellungsgespräch war, dann war es das und Ende.

Ansonsten mal zum Anwalt gehen und beraten lassen, denn so geht's nicht. 

Viel Erfolg, 

LG Mata

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Kommentar von Caralina03
13.04.2016, 20:18

Also es war ein Vorstellungsgespräch, bei dem sie kompetent rüber kam. Am nächsten Tag gab es das Probearbeiten. An dem Tag hatte sie allerdings eine Stunde weniger geputzt als vereinbart war.

Mit "wir" meine ich einen Angehörigen, der bei allem dabei war.

Einen Anwalt haben wir/ ich zwar, aber er meint es wäre schwierig, da es nix schriftliches gibt und im Zweifel eh immer für den Arbeitnehmer entschieden wird.

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Diese Putzfrau ist ziemlich schlau. Und hat euch sehr geschickt über den Tisch gezogen. Tatsächlich ist das sogenannte "Probearbeiten" gesetzlich gar nicht zulässig. Sobald jemand die allererste Stunde bei dir arbeitet, ist er einen richtigen Arbeitsvertrag eingegangen, der auch mündlich wirksam ist. Und ab der allerersten Arbeitsstunde gilt die gesetzliche Kündigungsfrist. 

Du hast dich gesetzeswidrig verhalten. Du hättest VOR Arbeitsantritt einen Arbeitsvertrag aufsetzen müssen, der für einen Tag befristet ist.

Und offensichtlich hast du es auch noch versäumt, ihr zu kündigen.

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Kommentar von Blacklight030
13.04.2016, 20:06

ja,hat was...absichtlich verunglückt hätte schlimm enden können für den Auftraggeber

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Kommentar von antonczerwinski
13.04.2016, 20:07

Oha, wenn das wirklich so ist, kommt mir nie mehr eine Putzhilfe ins Haus.

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Das könnte man als vorsätzlichen Betrug werten, hier steht doch Aussage gegen Aussage, was soll da passieren, sie kann nichts beweisen, wo es nichts zu beweisen gibt

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Kommentar von Caralina03
13.04.2016, 20:21

Deswegen nennt sie ja ihren Freund als Zeugen, der angeblich ein Telefonat mitgehört haben will, bei dem man sie schon eingestellt hätte….

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Und selbst wenn ihr sie eingestellt hättet, egal ob mündliche ( gilt auch als abgeschlossener Vertrag)  oder schriftliche Zusage, gilt in der Probezeit eine beiderseitige Kündigungsfrist von 14 Tagen ohne Benennung von Gründen.

Also alles im grünen Bereich.

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