Wie lange war Jesus tot?

22 Antworten

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Zu jesu Tod wird folgendes gezeigt...

Am Freitag gegen Mittag wird Jesus an einen Marterpfahl genagelt, und er erleidet unerträgliche Schmerzen, als das Gewicht des Körpers an den Nagelwunden in Händen und Füßen zerrt (Johannes 19:17, 18). Etwa um drei Uhr nachmittags ruft Jesus aus: „Es ist vollbracht!“ Ja, er hat alles ausgeführt, weswegen er auf die Erde gekommen war. Er vertraut seinen Geist Gott an, neigt sein Haupt und stirbt (Johannes 19:28, 30; Matthäus 27:45, 46; Lukas 23:46). Am dritten Tag danach auferweckt Jehova seinen Sohn (Markus 16:1-6).

Jetzt zu Lukas 23:43..

(Lukas 23:43) Und er sprach zu ihm: „Wahrlich, ich sage dir heute: Du wirst mit mir im Paradies sein.“

Fällt dir in der Satzstellung etwas auf? Es heißt NICHT,heute wirst du mit mir im Paradies sein, sondern, ich sage dir HEUTE,du wirst mit mir im Paradies sein!!

Das Komma sitzt an der falschen Stelle und wird von den Religionen FALSCH interpretiert.

Mit dem Versprechen aus Lukas 23:43 ist gemeint, dass dieser Verbrecher die Chance erhält, einmal unter der himmlischen Königreichsregierung, (im ,,Vaterunser"beten wir ja um dieses Reich)hier auf der Erde zu leben.

Wenn du jetzt alles von von der Seite siehst die ich beschrieben habe, kommst du auch nicht mehr in den Konflikt mit den drei Tagen in denen Jesus tatsächlich tot war. Lg J.


HugoGuth  24.06.2011, 23:36

jungeoma39 ist Zeugin Jehovas, keine Christin, deshalb ihre Ausführungen bitte mit Vorsicht genießen! Zeugen Jehovas träumen von einem Gottesstaat auf der Erde, ähnlich wie im Iran die Mullahs! Im Altgriechischen gab es übrigens keine Kommata!

riara  25.06.2011, 01:05
@HugoGuth

Die Zeugen Fragen kommen jetzt in kürzeren Abständen, irgendwie haben die zur Zeit Probleme die Leute anzutreffen (Urlaubszeit) und stellen diese 'schlauen' Bibelkonflikte hier rein...:-)

Köstlich ist, dass sie die Konflikte mit Ihrer eigenen Version erst vor 100 Jahren geschaffen haben...

cornyriegel  25.06.2011, 09:27
@riara

@riara

Du verwechselst da wohl etwas - der Konflikt besteht für jeden aufmerksamen Bibelleser und die Er- bzw. Aufklärung eines Zeugen hat ihn für diese Person GELÖST!

@HugoGuth

Ja du hast recht, dass es in den alten Sprachen keine Kommas gab. In einigen gab es sogar überhaupt keine Satzzeichen. Doch in unseren heutigen Sprachen die Texte so wieder zu geben, wie es inhaltlich den damaligen entspricht, erfordert die Setzung dieser Satzzeichen. Es ist natürlich eine große Herausforderung für jeden Übersetzer und bedeutet auch eine riesige Verantwortung. Deshalb ist es notwendig, jeden Satz im Kontext der ganzen Heiligen Schrift zu sehen, um zu erkennen, wie er in unseren heutigen Sprachen richtig ausgedrückt wird.

Versuche doch einmal, die Bibel ohne jede Satzzeichen zu lesen!

Im Übrigen handelt es sich bei dem fehlgesetzten Satzzeichen in Lukas 23:43 in allen deutschen Übersetzungen um einen Doppelpunkt vor der wörtlichen Rede Jesu. In anderen Sprachen ist es das entsprechende Pendant und in der Vulgata (lateinisch) fehlt es ganz und gar.

Davon kannst du dich gern selbst auf bibleserver.com überzeugen.

redroo  25.06.2011, 09:35
@HugoGuth

Bloetsinn ob jemand ein Zeuge J ist oder nicht .Tatsache ist das es so ganz klar in der Bibel steht egal ob jemand ein ZJ ist oder nicht.Ich schliesse mich der Auffuhrung auch an da es auch in der Elbersfelder Ausgabe so drin steht.Wer sic h ausfuhrlich mit der heiligen Schrift befasst und auch taeglich in den Schriften forscht so wie Gott es den Menschen aufgetragen hatte wird auch immer mehr an Erkenntnis zu nehmen und viel mehr Wissen erlangen wie jemand der nur mal in der Bibel nachschlagt ab und zu.Das ist doch ganz logisch oder?

Sonnenschnauz  25.06.2011, 10:02
@redroo

Ich habe den Eindruck, dass sowohl die Frage als auch die "hilfreichste Antwort" von den ZJ kommt. Ebenso auch die Punkte für die "hilfreichste Antwort, sowie manche Kommentare.

Offensichtlich eine Strategie der ZJ, denn je mehr hier "richtig" steht, umso mehr Leutre kann man ködern, die sich auf GF informieren wollen.

Rowal 
Beitragsersteller
 25.06.2011, 11:03
@Sonnenschnauz

Hierzu kann ich, der Fragesteller, nur sagen: Ich bin kein ZJ und habe auch nichts mit ZJ zu tun. Aber die Antwort, die hier gegeben wurde, kann doch richtig sein. Wenn nicht, dann widerlege es.

HugoGuth  25.06.2011, 12:35
@Rowal

Liebe(r) Rowal! Junge Oma 39 ist Zeugin Jehovas! Wenn Du Dich mit denen einlässt, darft Du demnächst samstags in der Fußgängerzone Zeitschriften (Erwachet, Wachturm etc.) verteilen, wie meine Ex-Kollegin!

Befra1980  25.06.2011, 12:50
@Sonnenschnauz

Ich habe den Eindruck, dass es manchen Usern hier garnicht um die Beantwortung einer Frage geht, sondern darum eine andere Religion (in dem Fall die ZJ!) schlecht zu machen.

Aber damit muß man rechnen und es ist für alle ZJ eine Bestätigung dafür, dass sie auf dem richtigen Weg sind.

Komisch hier werden nie Katholiken oder Protestanten oder sonst jemand fertig gemacht. Die User(in) "Jungeoma39" hat hier nur eine Frage beantwortet ohne in irgendeiner Form "Werbung" für ihren Glauben zu machen. Trotzdem stürzen sich frustrierte und gelangweilte Leute wie "Sonnenschnauz" und Konsorten auf sie als wenn sie kleine Kinder essen würde. Ein echtes (geistiges!) Armutszeugnis für dergleichen User.

Aber wie gesagt, ein Auszeichnung für "JungeOma39" und alle anderen ZJ.

(Matthäus 10:22)"Und ihr werdet um meines Namens willen Gegenstand des Hasses aller Leute sein; wer aber bis zum Ende ausgeharrt haben wird, der wird gerettet werden." 

Fischreiher  25.06.2011, 13:21
@HugoGuth

Wir träumen von keinem Gottesstaat, sondern er wird in der Bibel vorhergesagt.

Folgende Schriftstellen belegen dies. Ich wähle absichtlich nicht unsere NW-Übersetzung, sondern eine andere z.B. die Elberfelder Übersetzung:

Ps. 37:10,11: 10 Noch kurze Zeit, und der Gottlose ist nicht mehr; und siehst du dich um nach seiner Stätte, so ist er nicht da. 11 Aber die Sanftmütigen werden das Land besitzen und werden ihre Lust haben an Fülle von Heil.

Ps. 37:28,29: Denn der HERR liebt Recht und wird seine Frommen nicht verlassen; ewig werden sie bewahrt3, und die Nachkommenschaft der Gottlosen wird ausgerottet. 29 Die Gerechten werden das Land besitzen und für immer darin wohnen.

Psalm 37:8-11: Denn die Übeltäter werden ausgerottet; aber die auf den HERRN hoffen, die werden das Land besitzen. 10 Noch kurze Zeit, und der Gottlose ist nicht mehr; und siehst du dich um nach seiner Stätte, so ist er nicht da. 11 Aber die Sanftmütigen werden das Land besitzen und werden ihre Lust haben an Fülle von Heil.

Diese Schriftstellen stehen in der Christlichen Bibel, wir glauben daran. Es tut mir leid, wenn andere Menschen die Bibel haben und nicht daran glauben, da ist die Bibel und der Glaube wertlos.

asteppert  25.06.2011, 14:42
@HugoGuth

@HugoGuth,

OH OH OH OH

und noch einmal OH. Bitte, kannst du mir sagen, warum meine Glaubensschwester keine Christin sein soll? Weil DU das sagst? Wir, lieber HugoGuth, wir TRÄUMEN NICHT VON EINEM GOTTESSTAAT auf der Erde, wir WISSEN zu 100%, dass das KÖNIGREICH auf der Erde Wirklichkeit sein wird. Zu deiner Aussage, dass es im Altgriechischen keine Kommata gab, daher das "Heute" anders zu interpretieren ist, siehe:

*** it-2 S. 518-519 Paradies *** Was ist das Paradies, das Jesus dem Übeltäter versprach, der neben ihm starb? Nach dem Bericht des Lukas verteidigte ein Übeltäter, der neben Jesus Christus hingerichtet wurde, den Sohn Gottes und bat ihn, seiner zu gedenken, ‘wenn er in sein Königreich komme’. Jesus erwiderte: „Wahrlich, ich sage dir heute: Du wirst mit mir im Paradies sein“ (Luk 23:39-43). Die Interpunktion bei der Wiedergabe dieser Worte hängt zwangsläufig davon ab, wie der Übersetzer den Ausspruch Jesu auffaßt, denn der griechische Urtext weist keine Satzzeichen auf. Die heutige Zeichensetzung kam erst im 9. Jahrhundert u. Z. auf. In vielen Übersetzungen steht vor dem Wort „heute“ ein Komma, so daß man den Eindruck gewinnt, der Übeltäter sei noch am gleichen Tag ins Paradies gekommen, wofür aber in der Bibel keine Stütze zu finden ist. Jesus selbst war tot und im Grab, bis er am dritten Tag als „Erstling“ derer, die auferstehen, auferweckt wurde (Apg 10:40; 1Ko 15:20; Kol 1:18). 40 Tage später fuhr er in den Himmel auf (Joh 20:17; Apg 1:1-3, 9). Alles deutet deshalb darauf hin, daß Jesus mit dem Wort „heute“ nicht sagen wollte, wann der Übeltäter im Paradies sein würde, sondern die Aufmerksamkeit auf die Zeit lenken wollte, zu der die Verheißung gemacht wurde und der Übeltäter einen gewissen Glauben an ihn bewiesen hatte. Es war der Tag, an dem Jesus von den höchsten geistlichen Führern seines Volkes verworfen, dann zum Tod verurteilt und den Römern zur Hinrichtung ausgeliefert worden war. Man hatte ihn verhöhnt und verspottet. Der Übeltäter neben ihm hatte somit eine edle Gesinnung und eine lobenswerte Herzenseinstellung bewiesen, wenn man bedenkt, daß er sich nicht der Menge anschloß, sondern für Jesus eintrat und Glauben an sein künftiges Königtum bekundete. Übersetzer wie L. Reinhardt und W. Michaelis (auch Rotherham und Lamsa, engl.) sowie der des Cureton-Syrers aus dem 5. Jahrhundert u. Z. haben erkannt, daß der Nachdruck richtigerweise auf die Zeit, zu der das Versprechen gegeben wurde, gelegt werden sollte, nicht auf die Zeit der Erfüllung des Versprechens, und haben deshalb diesen Text ähnlich wiedergegeben wie die in diesem Werk zitierte Neue-Welt-Übersetzung. Was die Frage betrifft, von welchem Paradies Jesus sprach, so ist es ganz klar, daß er damit nicht das himmlische Königreich Christi meinte. Etwas früher an jenem Tag hatte Jesus das himmlische Königreich seinen treuen Jüngern in Aussicht gestellt, weil sie ‘mit ihm in seinen Prüfungen durchgehalten hatten’, etwas, was der Übeltäter nicht getan hatte; er mußte einzig und allein seiner eigenen Verbrechen wegen an einem Stamm neben Jesus sterben (Luk 22:28-30; 23:40, 41). Der Übeltäter war offensichtlich nicht aus Wasser und Geist „wiedergeboren“, was Jesus als eine Voraussetzung für den Eingang in das Königreich der Himmel erwähnte (Joh 3:3-6). Er gehörte auch nicht zu den Siegern, von denen der verherrlichte Christus Jesus sagte, er würde sie mit ihm auf seinem himmlischen Thron sitzen lassen, und die an der „ersten Auferstehung“ teilhaben (Off 3:11, 12, 21; 12:10, 11; 14:1-4; 20:4-6).

Denke bitte nach, was ein Christ tatsächlich ist, dir will ich einen Tipp geben:

WIR ZEUGEN JEHOVAS SIND CHRISTEN

@jungeoma39,

ich freue mich sehr für dich, dass dein Beitrag als hilfreichste Antwort gekennzeichnet wurde. Es ist schon tragisch, dass gewisse Menschen nicht verstehen wollen oder können. Naja, was soll es?

Gruß aus Niederösterreich, von deinem Bruder Alfred

jungeoma39  26.06.2011, 09:17
@Befra1980

Danke für deinen Kommentar. Trifft genau zu. Ganz liebe Grüße,jungeoma39.

Szintilator  26.06.2011, 18:54
@asteppert

@asteppert, das ist aber schon überheblich, zu behaupten, daß ihr wißt, daß das Königreich auf Erden zu 100% Wirklichkeit sein wird! Daraus folgere ich, daß ihr allesamt Propheten seid, gottgleich!

Woher nimmst Du die Frechheit zu schreiben, nur ihr ZJs seid tatsächlich die wahren Christen¿

Nun versuche weiter zu missionieren, nachher nimmt Dir noch jemand dieses Märchen ab! Ω

Rowal 
Beitragsersteller
 27.06.2011, 02:47
@Szintilator

@Szintilator, Hier muss man die Frage stellen: Was haben dir die ZJ schlimmes angetan? Haben sie dich auf einer Streckbank bis zur Invalidität gefoltert? Nur dann könnte ich dafür Verständnis aufbringen, dass in diesem Zusammenhang dein Verstand aussetzt. Ich nehme an, dass die ZJ bestimmte Aussagen, die keine allgemeine Zustimmung finden, wie „wir wissen zu 100%, dass das Königreich auf der Erde Wirklichkeit sein wird“ aus dem Studium der Schriften, aus der Erfahrung usw. erschließen. Einen Einblick hat uns ja „asteppert“ gegeben. Seine Ausführungen sind für jemanden, der noch bei klarem Verstand ist, nachvollziehbar. Er zeigt also sogar auf, wie er zu dieser Aussage kommt und gibt dazu auch noch sorgfältig die Quellen an, die jeder einsehen kann. Es beruht zwar auf einer Interpretation, wo wahrscheinlich auch andere Interpretationen möglich sind, aber es ist immerhin eine mögliche. Wer eine Aussage als „überheblich“ bezeichnet, von der auch noch nachvollziehbar angegeben wird, wie man dazu kommt, hat die Fähigkeit verloren, mitzureden, wenn andere mit dem Ziel kommunizieren, Erkenntnisse zu gewinnen und auszutauschen. Nun weiter: Ich nehme an, dass sich die ZJ wg. ihrer gewonnen Interpretationen, wg. ihrer Lebensweise usw. Gott näher fühlen als andere. Aber dies hat nichts mit „gottgleich“ zu tun. Eine solche Schlussfolgerung ist regelrecht hirnrissig und bedarf keiner weiteren Erläuterung. Zum nächsten Punkt: Offensichtlich sehen die ZJ, wie alle christlichen Kirchen und Gemeinschaften, Jesus Christus als jemanden an, der über die menschliche Natur hinausgeht – in welcher Form auch immer. Damit allein schon ist der Ausdruck „Christen“ legitim. Ich würde das geradezu als Definition dafür hernehmen. Weiterhin wird sich jede aktiv praktizierende Gruppe einer christlichen Gemeinschaft als die „wahren Christen“ bezeichnen. Dies ist bei den großen Kirchen so und wohl auch bei den kleineren Gemeinschaften. Es ist also völlig legitim, wenn sich die ZJ als die „wahren Christen“ bezeichnen. So weit ist „asteppert“ noch nicht einmal gegangen! Er hat lediglich behauptet und dargelegt, dass ZJ Christen sind – und das stichhaltig. Hierin eine Frechheit zu sehen zeugt von Verwirrung.

Außerdem ist dein Kommentar beleidigend.

Und zum Schluss: Dein Kommentar trägt nichts zur Sache bei, während der Kommentar von „asteppert“ einen interessanten Beitrag zum Verständnis der in der Frage angesprochenen Lukas-Stelle liefert.

Szintilator  27.06.2011, 14:53
@Rowal

Wer behauptet, zu 100% zu wissen, daß das Königreich (welches Königreich, es gibt viele schon auf Erden) muß auch schreiben können, was für eines und wann es denn sein wird, in 10 Jahren, in 1000 Jahren, oder gar erst in 6 Milliarden Jahren( dann war aber schon Weltuntergang)!

Es ist vermessen, überheblich und mißachtend, wenn sich asteppert und es dann auch noch herausschreit(in Großbuchstaben geschrieben), wir zeugen jehovas sind christen, daß heißt doch, daß alle anderen Gläubigen keine richtigen Christen sind.

Nun, ein Kommata falsch gesetzt, kann vieles anrichten, einiges so darstellen, wie man es gerne hingebogen haben möchte, wie einem der Sinn danach steht.

Um mal in Deinem Jargon zu schreiben, @Rowal, ein Sprichwort aus 100000 besagt: Ein Dummkopf findet immer noch einen größeren Dummkopf, der ihn bewundert!

HugoGuth  27.06.2011, 21:22
@Rowal

Also: Wenn ihr Zeugen Jehovas Christen seid, dann tretet BittE in die ACK (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen) ein!

Szintilator  28.06.2011, 00:18
@HugoGuth

.... und die Antwort von jungeoma39 widerlege ich jetzt, wenn Jesus gesagt hätte, ...sage dir heute, du wirst mit mir...... ist eine Tautologie. Wenn Jesus schon mit 12 Jahren die Schriftgelehrten in Staunen versetzt hat, dann hat er nicht eine Sinndoppelung verwandt, wenn ich z.B. zu jemand sage, heute, ja wann denn sonst, wenn ich ihr was sage ist das doch heute, nicht gestern und nicht morgen, es ist heute , die Gegenwart! Das ist der gleiche Unsinn, wenn ich sage, ein lauter Knall, ein Knall ist immer laut, oder ein großes Hochhaus, ein Hochhaus ist immer groß!

Mit der Kommasetzung kann man sich einiges zurechtbiegen, z.B.:

Er wollte sie nicht; er wollte, sie nicht!

Der Scheich, der vom Emir ein Bericht über einen Verurteilten bekam. Da der Scheich guter Laune war, änderte er ein Komma ab:

Hängen, nicht laufen lassen! in: Hängen nicht, laufen lassen!

Rowal 
Beitragsersteller
 29.06.2011, 02:42
@Szintilator

@Szintilator, stell dir vor, an diese „Widerlegung“ habe ich auch gedacht, als ich die Antwort von jungeoma39 gelesen habe, obwohl ich dümmer als ein Dummkopf bin. Die Überlegung (Widerlegung ist es nämlich keine) sticht aber nicht. Wenn jemand sagt: „Ich sage jetzt: Der Antrag wird genehmigt“, so bedeutet dies, dass der Sprecher kraft seiner Autorität die Genehmigung verbindlich zusagt. Sagt er aber: „Ich sage: Der Antrag wird genehmigt“, so bleibt offen, ob der Sprecher den Antrag überhaupt genehmigen kann, ob er sich mit anderen abstimmen muss oder ob es gar nur ein Diskussionsbeitrag ist. Dass dies nicht an den Haaren herbeigezogen ist, kenne ich aus eigener Alltagspraxis: Wenn ich im Geschäft sage: „Ich sage jetzt: Wir machen das so“, so heißt dies, dass ich dies kraft meiner Stellenbeschreibung (mit den entsprechenden Befugnissen) sage und verbindlich ist. Sage ich aber: „Ich sage: Wir machen das so“, dann bleibt unklar, ob das vom Unternehmensvorstand erst genehmigt werden muss, ob es nur eine Meinung ist usw. Jedenfalls ist die Verbindlichkeit dann so nicht gegeben. Das wird allgemein intuitiv auch so verstanden.

Im übrigen gilt: Bereits der Satz: „Ich sage:“ wäre eine Tautologie, wenn der Sprecher danach etwas sagt. Aber auch hier muss man der Ankündigung, dass man etwas sagt, eine Bedeutung zumessen: nämlich dass er etwas sagen wird, obwohl andere dem widersprechen.

Nach diesen Vorbemerkungen kann man den Faden wieder aufnehmen und das eben beobachtete auf den Satz „Ich sage dir heute: Du wirst mit mir im Paradies sein.“ anwenden. Das möge der geneigte Leser nun selbst tun. Ob das Ergebnis kompatibel mit den Lehren der ZJ oder mit denen von bestimmten Kirchen ist, vermag ich an dieser Stelle nicht zu beurteilen. Vielleicht haben die ZJ ja recht. Ich weiß, dass ich damit hier einige zur Weißglut bringen kann, aber die kann ich auch gleich wieder abkühlen, denn ich besitze keine theologische Autorität, sondern bin lediglich einer, der das NT gelesen hat und neu in diesem Forum ist.

jungeoma39  01.07.2011, 23:34
@HugoGuth

EBEN! Weil wir Christen sind, treten wir weder irgeneiner religiösen, noch irgendeiner politischen Organisation bei.

Wir ahmen auch da unseren Herrn Jesus nach, der hat sich auch nicht mit den Pharisäern, Sadduzäern oder irgendwelchen Schriftgelehrten verbündet.

Einmal war das Volk im Begriff, Jesus zu ergreifen, um ihn zum König zu machen. Er zog aber so etwas nicht in Betracht; er wollte nur zu Gottes Zeit und auf die von Gott bestimmte Weise König werden (Joh 6:15).

Nämlich König in seinem himml. Königreich um das wir im Vaterunser beten. Lg J.

Es ist immer wieder verwunderlich, was so alles behauptet wird, was sich wie zugetragen haben soll. In Johannes 20, 1-18 steht, wie Maria Jesus am 1. Wochentag begegnete. Jesus sagt dort zu ihr: Rühre mich nicht an! Denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater. Geh aber hin zu meinen Brüdern und sage zu ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott. Später begegnet Jesus seinen Jüngern wieder. Dann läßt er sich von ihnen berühren. Daraus kann man zwei verbindliche Schlüsse ziehen: 1. Nicht die "Seele" Jesu ist zum Himmel, zum Vater, aufgefahren, sondern er selbst, und zwar am Sonntag. 2. Vor seiner Auferstehung war er nicht im Himmel.

Das bedeutet auch, dass die Lehre von der unsterblichen Seele nicht von der Bibel gestützt wird. Sie ist stammt ja auch aus der griechischen Welt und wurde nur ins christliche übernommen. Es gibt also kein Problem damit, wann der Schächer am Kreuz mit Jesus im Paradiese sein kann; nämlich wenn er selbst dort ist und wenn die Auferstehung der Gerechten stattgefunden hat. Diese findet am Tage der Wiederkunft Jesu statt. Deshalb ist der Schächer noch in seinem Grab. Dafür gibt es genug Bibeltexte, die den zeitlichen Ablauf belegen. Es ist für mich immer wieder schlimm, wenn ich sehe, wie die Grundsätze der Glaubens- und Gewissensfreiheit mißachtet werden, indem man Andersgläubige verunglimpft. Mit dieser Haltung kann man jeden fertigmachen. Auch die großen Kirchen können im Detail kritisiert werden. Wenn es etwas zu kritisieren gibt, dann kann man sich, ohne seine Ehre zu verlieren, nur nach der Bibel richten. Macht man das nicht, ist der Fantasie Tür und Tor geöffnet.


Rowal 
Beitragsersteller
 25.06.2011, 23:52

Das finde ich einen wichtigen Beitrag und bedeutet insbesondere, dass die Antwort von HugoGuth nicht stimmen kann (war mir selbst auch schon suspekt, siehe meinen Kommentar hierzu).

Zum 2. Teil: Es werden aber in der Kirche (zumindest in der katholischen) Fürbitten zu verschiedenen Heiligen in Alltagsangelegenheiten praktiziert. Für die Heiligsprechung ist ja sogar ein posthumes Eingreifen (Wunder) erforderlich. Das setzt voraus, dass zumindest manche nicht tot sind, also z.B. dass die Seele im Sinne Platons nahtlos weiterexistiert (zumindest die Vernuft- und Affektseele, um die Identität zu wahren) und sogar handlungsfähig ist. Es ist mir aber auch schon aufgefallen, dass die Seele im NT kaum vorkommt. Steht damit aber z.B. der Rosenkranz, bei dem es heißt: „Heilige Maria Mutter Gottes bitte für uns Sünder jetzt und …“ nicht auf tönernen Füßen? Immerhin wird die Anrufung von Maria (Mutter Gottes) so schon einige Jahrhunderte praktiziert.

Wilfri  27.06.2011, 00:19
@Rowal

Die Bibel sagt ohne jeden Zweifel, dass nur Gott der Vater, Gott Sohn gleich Jesus und der Heilige Geist angebetet werden dürfen. Die Anbetung von angefertigten Figuren ist nach der Bibel Götzendienst und unterscheidet sich in nichts von den Baals- und Aschara (Astarte)-kulten, die Gott als Grund ansah die gottlosen Völker zu vernichten. Vom Marienkult steht auch nichts in der Bibel. Auch wenn die Mutter Jesu eine aussergewöhnliche Frau war, wurde sie von Gott nie in einen Stand gebracht, wo sie Anbetung nehmen dürfte. Du hast insofern recht, dass das eine Erfindung katholischer Tradition ist und erst im 20. Jahrhundert zum Dogmar erhoben wurde. Nirgendwo steht in der Bibel, dass Menschen Vollmacht hätten, anderen Menschen Sünden zu vergeben - außer im ausdrücklichen Auftrag Jesu. Solche Aufträge werden von Gott in heutiger Zeit an Menschen nicht mehr vergeben, weil nach den Aussagen des Hebräer-Briefs wir einen Fürsprecher gleich Hohenpriester im Himmel in der Person Jesu haben. Den dürfen und sollen wir direkt ansprechen. Als Mose und Elia auf dem Verklärungsberge erschienen, hat Gott die anwesenden Apostel nicht aufgefordert, Mose und Elia als Fürsprecher vor dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist zu benutzen. Sogar Engel mit einer viel höheren Stellung im Himmel (siehe Offenbarung) haben die Anbetung oder Verehrung von Menschen nicht angenommen, sondern aufgefordert Gott anzubeten.

Als Argument für den Marienkult werden sicherlich die Marienerscheinungen angeführt werden. Die Bibel erklärt klar und unzweideutig, dass auch der Satan große Zeichen und Wunder tut, dass sie glauben der Lüge. Sie sagt sogar, dass, wenn es möglich wäre, auch die auserwählten Gläubigen von "Wundern" Satans verführt würden. Es ist von Fall zu Fall also noch nicht einmal Hokuspokus, sondern erscheint echt zu sein. Das einzige, was nicht stimmt, ist die Tatsache, dass diese Lehre nicht mit der Lehre Jesu übereinstimmt. Wollte man das als Lappalie übergehen, dann hätte dies zur Folge, dass jede Lehre "nachgewiesen" werden kann, durch Traditionen, die mit Gottes Wort nicht übereinstimmen. Letztlich kann jeder Christ dann glauben, was ihn behagt. Das wäre ein unverbindliches Christentum, wo es keine Bösen mehr gibt und alle irgendwie gut sind und in den Himmel kommen. Solche Lehre stimmt mit der von Jesus gelebten Praxis nicht überein.

Moment mal, an einem "Freitag" geschah gar nichts.

An einem Mittwoch wurde er gekreuzigt, gegen 15 Uhr starb er und stand 3 Tage später wieder auf (Samstag abend). 

Lk 23,43:

Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradiese sein.

Das ist  falsch übersetzt und (Komma waren damals nicht bekannt) heißt: "ich sage dir heute, du wirst mit mir im Paradiese sein"(Mk.8,31).

Du wirst hier von vielen Leuten, die alle ihren Glauben z. T. sehr intelligent und sehr achtungsgebietend verteidigen, sehr unterschiedliche Antworten bekommen.
Im Endeffekt wird Dir nur die Frage bleiben: was soll man aus all den vielen widersprüchlichen und unterschiedlichen Erklärungen (theologisch heißt das "Exegesen") als wahr ansehen, und wozu ist eine Antwort darauf überhaupt wichtig!

Entscheide selbst, ob die Antwort auf diese Frage für irgendetwas in deinem Leben irgendeine Bedeutung haben könnte.

By the way: manchmal gibt es zu vielen Themen sehr viel Geschwätz, aber wenn man Antworten von Theologen erwartet, sollte man deren Meinungen nicht von vornherein als "Geschwätz" abtun!


Rowal 
Beitragsersteller
 25.06.2011, 04:49

Ja, meine Formulierung mit dem "Geschwätz" war falsch, wie ich schon kommentiert habe. Warum die Antwort überhaupt wichtig ist (bzw. mir wichtig ist) möchte ich erläutern, da ich glaube, dass es vielleicht auch für andere interessant sein könnte: Nachdem ich die Schriften des Neuen Testaments gelesen hatte, bin ich zu dem Schluß gekommen, dass die Paulusbriefe von überragender Bedeutung sind (ausser die Pastoralbriefe). In den Briefen - es sind ja wirkliche Briefe - steckt an sich schon das ganze Christentum. Paulus benötigt für seine Theologie und seine Antworten auf alle Lebenslagen nur sehr wenige Grund-Annahmen bzw. Offenbarungen. Dies wird vor allem im 1. Korintherbrief deutlich. Die wichtigste Grund-Annahme ist natürlich die Auferstehung (nach Paulus Auferweckung) von Jesus Christus. Das ist zwar nach normalen Maßstäben gemessen unmöglich, aber doch so bezeugt, dass es auch mich überzeugt hat (man nehme nur Paulus, 2. Korintherbrief, wie ist sonst die völlige Hinwendung zu Christus zu erklären?). Einzelheiten aus dem Leben von Jesus wie Wunder, Predigten und Taten vor dem letzten Abendmahl spielen bei Paulus keine Rolle. Jetzt fragt man sich, ob die Evangelien überhaupt noch etwas zum Erkenntnisgewinn beisteuern können. Wenn ja, sind das dann mehr historische Reminiszenzen oder mehr Glaubensaussagen des jeweiligen Evangelisten? Bei manchem, was sich nach Bericht anhört, fragt man sich, woher die Zeugen kommen sollen. An der hier diskutierten Stelle z.B. wo Jesus mit dem Übeltäter spricht, ist überhaupt kein Jünger erwähnt, der als Zeuge würdig wäre. Für das Leben spielt das ganze nun deshalb eine Rolle, weil man das eigene Verhalten mehr an den Vorstellungen, die Paulus entwickelt, angleicht (bzw. versucht anzugleichen), sofern man sich mit den Grund-Annahmen anfreunden kann. Mir geht es jedenfalls so. Die Bedeutung der Frage ist also für mich kurz gesagt: In wie weit ergänzen, widersprechen oder bestätigen einzelne Punkte der Evangelien den Inhalt der wichtigsten Paulusbriefe? Hierbei sind natürlich vor allem jene Stellen interessant, an denen Aussagen von Jesus selbst stehen, die wie in diesem Falle - scheinbar - mit anderen wichtigen Stellen in Konflikt stehen.

Das war jetzt ein etwas längerer Kommentar, aber ich weiß nicht wie ich es hätte kürzer sagen können.

babulja  25.06.2011, 10:23
@Rowal

Ich bin kein Theologe, deswegen kann ich mich nur als Religions - Interessent äußern. Das gesamte Christentum in seiner heutigen Form kommt meiner Meinung nach von Saulus/Paulus und hat mit den Urideen der ersten Jesus - Gemeinde gar nichts zu tun! Die Bibel sollte man überhaupt nicht für historische Studien verwenden, denn dann hast du mehr Fragen als du jemals beantworten kannst bzw. als irgendjemand anderes dir jemals schlüssig beantworten könnte.

Glaub dran oder lass es sein! Meine Lebenseinstellung ist letzteres von beiden! Und ich bin damit bisher sehr gut "gefahren"! Es gibt absolut keine Hinweise darauf, warum das bis zum großen Finale und darüber hinaus nicht auch so sein sollte!

Jeshua war 3 Tage und 3 Nächte tot (Mt.12,40).

Die Übersetzung der Worte Jeshua's wurden wegen dem fehlenden Komma in der Original-- Übersetzung falsch übersetrtzt und sollte lauten:

" Ich sage dir heute: du wirst mit mir im Paradiese (Reich Gottes) sein" (LK.23,43).


Rowal 
Beitragsersteller
 25.06.2011, 21:05

ja, das habe ich mittlerweise auch erkannt (siehe Antwort jungeoma39).