Wie lange war Jesus tot?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Zu jesu Tod wird folgendes gezeigt...

Am Freitag gegen Mittag wird Jesus an einen Marterpfahl genagelt, und er erleidet unerträgliche Schmerzen, als das Gewicht des Körpers an den Nagelwunden in Händen und Füßen zerrt (Johannes 19:17, 18). Etwa um drei Uhr nachmittags ruft Jesus aus: „Es ist vollbracht!“ Ja, er hat alles ausgeführt, weswegen er auf die Erde gekommen war. Er vertraut seinen Geist Gott an, neigt sein Haupt und stirbt (Johannes 19:28, 30; Matthäus 27:45, 46; Lukas 23:46). Am dritten Tag danach auferweckt Jehova seinen Sohn (Markus 16:1-6).

Jetzt zu Lukas 23:43..

(Lukas 23:43) Und er sprach zu ihm: „Wahrlich, ich sage dir heute: Du wirst mit mir im Paradies sein.“

Fällt dir in der Satzstellung etwas auf? Es heißt NICHT,heute wirst du mit mir im Paradies sein, sondern, ich sage dir HEUTE,du wirst mit mir im Paradies sein!!

Das Komma sitzt an der falschen Stelle und wird von den Religionen FALSCH interpretiert.

Mit dem Versprechen aus Lukas 23:43 ist gemeint, dass dieser Verbrecher die Chance erhält, einmal unter der himmlischen Königreichsregierung, (im ,,Vaterunser"beten wir ja um dieses Reich)hier auf der Erde zu leben.

Wenn du jetzt alles von von der Seite siehst die ich beschrieben habe, kommst du auch nicht mehr in den Konflikt mit den drei Tagen in denen Jesus tatsächlich tot war. Lg J.

jungeoma39 ist Zeugin Jehovas, keine Christin, deshalb ihre Ausführungen bitte mit Vorsicht genießen! Zeugen Jehovas träumen von einem Gottesstaat auf der Erde, ähnlich wie im Iran die Mullahs! Im Altgriechischen gab es übrigens keine Kommata!

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@HugoGuth

Die Zeugen Fragen kommen jetzt in kürzeren Abständen, irgendwie haben die zur Zeit Probleme die Leute anzutreffen (Urlaubszeit) und stellen diese 'schlauen' Bibelkonflikte hier rein...:-)

Köstlich ist, dass sie die Konflikte mit Ihrer eigenen Version erst vor 100 Jahren geschaffen haben...

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@riara

@riara

Du verwechselst da wohl etwas - der Konflikt besteht für jeden aufmerksamen Bibelleser und die Er- bzw. Aufklärung eines Zeugen hat ihn für diese Person GELÖST!

@HugoGuth

Ja du hast recht, dass es in den alten Sprachen keine Kommas gab. In einigen gab es sogar überhaupt keine Satzzeichen. Doch in unseren heutigen Sprachen die Texte so wieder zu geben, wie es inhaltlich den damaligen entspricht, erfordert die Setzung dieser Satzzeichen. Es ist natürlich eine große Herausforderung für jeden Übersetzer und bedeutet auch eine riesige Verantwortung. Deshalb ist es notwendig, jeden Satz im Kontext der ganzen Heiligen Schrift zu sehen, um zu erkennen, wie er in unseren heutigen Sprachen richtig ausgedrückt wird.

Versuche doch einmal, die Bibel ohne jede Satzzeichen zu lesen!

Im Übrigen handelt es sich bei dem fehlgesetzten Satzzeichen in Lukas 23:43 in allen deutschen Übersetzungen um einen Doppelpunkt vor der wörtlichen Rede Jesu. In anderen Sprachen ist es das entsprechende Pendant und in der Vulgata (lateinisch) fehlt es ganz und gar.

Davon kannst du dich gern selbst auf bibleserver.com überzeugen.

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@HugoGuth

Bloetsinn ob jemand ein Zeuge J ist oder nicht .Tatsache ist das es so ganz klar in der Bibel steht egal ob jemand ein ZJ ist oder nicht.Ich schliesse mich der Auffuhrung auch an da es auch in der Elbersfelder Ausgabe so drin steht.Wer sic h ausfuhrlich mit der heiligen Schrift befasst und auch taeglich in den Schriften forscht so wie Gott es den Menschen aufgetragen hatte wird auch immer mehr an Erkenntnis zu nehmen und viel mehr Wissen erlangen wie jemand der nur mal in der Bibel nachschlagt ab und zu.Das ist doch ganz logisch oder?

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@redroo

Ich habe den Eindruck, dass sowohl die Frage als auch die "hilfreichste Antwort" von den ZJ kommt. Ebenso auch die Punkte für die "hilfreichste Antwort, sowie manche Kommentare.

Offensichtlich eine Strategie der ZJ, denn je mehr hier "richtig" steht, umso mehr Leutre kann man ködern, die sich auf GF informieren wollen.

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@Sonnenschnauz

Hierzu kann ich, der Fragesteller, nur sagen: Ich bin kein ZJ und habe auch nichts mit ZJ zu tun. Aber die Antwort, die hier gegeben wurde, kann doch richtig sein. Wenn nicht, dann widerlege es.

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@Rowal

Liebe(r) Rowal! Junge Oma 39 ist Zeugin Jehovas! Wenn Du Dich mit denen einlässt, darft Du demnächst samstags in der Fußgängerzone Zeitschriften (Erwachet, Wachturm etc.) verteilen, wie meine Ex-Kollegin!

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@Sonnenschnauz

Ich habe den Eindruck, dass es manchen Usern hier garnicht um die Beantwortung einer Frage geht, sondern darum eine andere Religion (in dem Fall die ZJ!) schlecht zu machen.

Aber damit muß man rechnen und es ist für alle ZJ eine Bestätigung dafür, dass sie auf dem richtigen Weg sind.

Komisch hier werden nie Katholiken oder Protestanten oder sonst jemand fertig gemacht. Die User(in) "Jungeoma39" hat hier nur eine Frage beantwortet ohne in irgendeiner Form "Werbung" für ihren Glauben zu machen. Trotzdem stürzen sich frustrierte und gelangweilte Leute wie "Sonnenschnauz" und Konsorten auf sie als wenn sie kleine Kinder essen würde. Ein echtes (geistiges!) Armutszeugnis für dergleichen User.

Aber wie gesagt, ein Auszeichnung für "JungeOma39" und alle anderen ZJ.

(Matthäus 10:22)"Und ihr werdet um meines Namens willen Gegenstand des Hasses aller Leute sein; wer aber bis zum Ende ausgeharrt haben wird, der wird gerettet werden." 

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@HugoGuth

Wir träumen von keinem Gottesstaat, sondern er wird in der Bibel vorhergesagt.

Folgende Schriftstellen belegen dies. Ich wähle absichtlich nicht unsere NW-Übersetzung, sondern eine andere z.B. die Elberfelder Übersetzung:

Ps. 37:10,11: 10 Noch kurze Zeit, und der Gottlose ist nicht mehr; und siehst du dich um nach seiner Stätte, so ist er nicht da. 11 Aber die Sanftmütigen werden das Land besitzen und werden ihre Lust haben an Fülle von Heil.

Ps. 37:28,29: Denn der HERR liebt Recht und wird seine Frommen nicht verlassen; ewig werden sie bewahrt3, und die Nachkommenschaft der Gottlosen wird ausgerottet. 29 Die Gerechten werden das Land besitzen und für immer darin wohnen.

Psalm 37:8-11: Denn die Übeltäter werden ausgerottet; aber die auf den HERRN hoffen, die werden das Land besitzen. 10 Noch kurze Zeit, und der Gottlose ist nicht mehr; und siehst du dich um nach seiner Stätte, so ist er nicht da. 11 Aber die Sanftmütigen werden das Land besitzen und werden ihre Lust haben an Fülle von Heil.

Diese Schriftstellen stehen in der Christlichen Bibel, wir glauben daran. Es tut mir leid, wenn andere Menschen die Bibel haben und nicht daran glauben, da ist die Bibel und der Glaube wertlos.

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@HugoGuth

@HugoGuth,

OH OH OH OH

und noch einmal OH. Bitte, kannst du mir sagen, warum meine Glaubensschwester keine Christin sein soll? Weil DU das sagst? Wir, lieber HugoGuth, wir TRÄUMEN NICHT VON EINEM GOTTESSTAAT auf der Erde, wir WISSEN zu 100%, dass das KÖNIGREICH auf der Erde Wirklichkeit sein wird. Zu deiner Aussage, dass es im Altgriechischen keine Kommata gab, daher das "Heute" anders zu interpretieren ist, siehe:

*** it-2 S. 518-519 Paradies *** Was ist das Paradies, das Jesus dem Übeltäter versprach, der neben ihm starb? Nach dem Bericht des Lukas verteidigte ein Übeltäter, der neben Jesus Christus hingerichtet wurde, den Sohn Gottes und bat ihn, seiner zu gedenken, ‘wenn er in sein Königreich komme’. Jesus erwiderte: „Wahrlich, ich sage dir heute: Du wirst mit mir im Paradies sein“ (Luk 23:39-43). Die Interpunktion bei der Wiedergabe dieser Worte hängt zwangsläufig davon ab, wie der Übersetzer den Ausspruch Jesu auffaßt, denn der griechische Urtext weist keine Satzzeichen auf. Die heutige Zeichensetzung kam erst im 9. Jahrhundert u. Z. auf. In vielen Übersetzungen steht vor dem Wort „heute“ ein Komma, so daß man den Eindruck gewinnt, der Übeltäter sei noch am gleichen Tag ins Paradies gekommen, wofür aber in der Bibel keine Stütze zu finden ist. Jesus selbst war tot und im Grab, bis er am dritten Tag als „Erstling“ derer, die auferstehen, auferweckt wurde (Apg 10:40; 1Ko 15:20; Kol 1:18). 40 Tage später fuhr er in den Himmel auf (Joh 20:17; Apg 1:1-3, 9). Alles deutet deshalb darauf hin, daß Jesus mit dem Wort „heute“ nicht sagen wollte, wann der Übeltäter im Paradies sein würde, sondern die Aufmerksamkeit auf die Zeit lenken wollte, zu der die Verheißung gemacht wurde und der Übeltäter einen gewissen Glauben an ihn bewiesen hatte. Es war der Tag, an dem Jesus von den höchsten geistlichen Führern seines Volkes verworfen, dann zum Tod verurteilt und den Römern zur Hinrichtung ausgeliefert worden war. Man hatte ihn verhöhnt und verspottet. Der Übeltäter neben ihm hatte somit eine edle Gesinnung und eine lobenswerte Herzenseinstellung bewiesen, wenn man bedenkt, daß er sich nicht der Menge anschloß, sondern für Jesus eintrat und Glauben an sein künftiges Königtum bekundete. Übersetzer wie L. Reinhardt und W. Michaelis (auch Rotherham und Lamsa, engl.) sowie der des Cureton-Syrers aus dem 5. Jahrhundert u. Z. haben erkannt, daß der Nachdruck richtigerweise auf die Zeit, zu der das Versprechen gegeben wurde, gelegt werden sollte, nicht auf die Zeit der Erfüllung des Versprechens, und haben deshalb diesen Text ähnlich wiedergegeben wie die in diesem Werk zitierte Neue-Welt-Übersetzung. Was die Frage betrifft, von welchem Paradies Jesus sprach, so ist es ganz klar, daß er damit nicht das himmlische Königreich Christi meinte. Etwas früher an jenem Tag hatte Jesus das himmlische Königreich seinen treuen Jüngern in Aussicht gestellt, weil sie ‘mit ihm in seinen Prüfungen durchgehalten hatten’, etwas, was der Übeltäter nicht getan hatte; er mußte einzig und allein seiner eigenen Verbrechen wegen an einem Stamm neben Jesus sterben (Luk 22:28-30; 23:40, 41). Der Übeltäter war offensichtlich nicht aus Wasser und Geist „wiedergeboren“, was Jesus als eine Voraussetzung für den Eingang in das Königreich der Himmel erwähnte (Joh 3:3-6). Er gehörte auch nicht zu den Siegern, von denen der verherrlichte Christus Jesus sagte, er würde sie mit ihm auf seinem himmlischen Thron sitzen lassen, und die an der „ersten Auferstehung“ teilhaben (Off 3:11, 12, 21; 12:10, 11; 14:1-4; 20:4-6).

Denke bitte nach, was ein Christ tatsächlich ist, dir will ich einen Tipp geben:

WIR ZEUGEN JEHOVAS SIND CHRISTEN

@jungeoma39,

ich freue mich sehr für dich, dass dein Beitrag als hilfreichste Antwort gekennzeichnet wurde. Es ist schon tragisch, dass gewisse Menschen nicht verstehen wollen oder können. Naja, was soll es?

Gruß aus Niederösterreich, von deinem Bruder Alfred

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@Befra1980

Danke für deinen Kommentar. Trifft genau zu. Ganz liebe Grüße,jungeoma39.

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@asteppert

@asteppert, das ist aber schon überheblich, zu behaupten, daß ihr wißt, daß das Königreich auf Erden zu 100% Wirklichkeit sein wird! Daraus folgere ich, daß ihr allesamt Propheten seid, gottgleich!

Woher nimmst Du die Frechheit zu schreiben, nur ihr ZJs seid tatsächlich die wahren Christen¿

Nun versuche weiter zu missionieren, nachher nimmt Dir noch jemand dieses Märchen ab! Ω

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@Szintilator

@Szintilator, Hier muss man die Frage stellen: Was haben dir die ZJ schlimmes angetan? Haben sie dich auf einer Streckbank bis zur Invalidität gefoltert? Nur dann könnte ich dafür Verständnis aufbringen, dass in diesem Zusammenhang dein Verstand aussetzt. Ich nehme an, dass die ZJ bestimmte Aussagen, die keine allgemeine Zustimmung finden, wie „wir wissen zu 100%, dass das Königreich auf der Erde Wirklichkeit sein wird“ aus dem Studium der Schriften, aus der Erfahrung usw. erschließen. Einen Einblick hat uns ja „asteppert“ gegeben. Seine Ausführungen sind für jemanden, der noch bei klarem Verstand ist, nachvollziehbar. Er zeigt also sogar auf, wie er zu dieser Aussage kommt und gibt dazu auch noch sorgfältig die Quellen an, die jeder einsehen kann. Es beruht zwar auf einer Interpretation, wo wahrscheinlich auch andere Interpretationen möglich sind, aber es ist immerhin eine mögliche. Wer eine Aussage als „überheblich“ bezeichnet, von der auch noch nachvollziehbar angegeben wird, wie man dazu kommt, hat die Fähigkeit verloren, mitzureden, wenn andere mit dem Ziel kommunizieren, Erkenntnisse zu gewinnen und auszutauschen. Nun weiter: Ich nehme an, dass sich die ZJ wg. ihrer gewonnen Interpretationen, wg. ihrer Lebensweise usw. Gott näher fühlen als andere. Aber dies hat nichts mit „gottgleich“ zu tun. Eine solche Schlussfolgerung ist regelrecht hirnrissig und bedarf keiner weiteren Erläuterung. Zum nächsten Punkt: Offensichtlich sehen die ZJ, wie alle christlichen Kirchen und Gemeinschaften, Jesus Christus als jemanden an, der über die menschliche Natur hinausgeht – in welcher Form auch immer. Damit allein schon ist der Ausdruck „Christen“ legitim. Ich würde das geradezu als Definition dafür hernehmen. Weiterhin wird sich jede aktiv praktizierende Gruppe einer christlichen Gemeinschaft als die „wahren Christen“ bezeichnen. Dies ist bei den großen Kirchen so und wohl auch bei den kleineren Gemeinschaften. Es ist also völlig legitim, wenn sich die ZJ als die „wahren Christen“ bezeichnen. So weit ist „asteppert“ noch nicht einmal gegangen! Er hat lediglich behauptet und dargelegt, dass ZJ Christen sind – und das stichhaltig. Hierin eine Frechheit zu sehen zeugt von Verwirrung.

Außerdem ist dein Kommentar beleidigend.

Und zum Schluss: Dein Kommentar trägt nichts zur Sache bei, während der Kommentar von „asteppert“ einen interessanten Beitrag zum Verständnis der in der Frage angesprochenen Lukas-Stelle liefert.

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@Rowal

Wer behauptet, zu 100% zu wissen, daß das Königreich (welches Königreich, es gibt viele schon auf Erden) muß auch schreiben können, was für eines und wann es denn sein wird, in 10 Jahren, in 1000 Jahren, oder gar erst in 6 Milliarden Jahren( dann war aber schon Weltuntergang)!

Es ist vermessen, überheblich und mißachtend, wenn sich asteppert und es dann auch noch herausschreit(in Großbuchstaben geschrieben), wir zeugen jehovas sind christen, daß heißt doch, daß alle anderen Gläubigen keine richtigen Christen sind.

Nun, ein Kommata falsch gesetzt, kann vieles anrichten, einiges so darstellen, wie man es gerne hingebogen haben möchte, wie einem der Sinn danach steht.

Um mal in Deinem Jargon zu schreiben, @Rowal, ein Sprichwort aus 100000 besagt: Ein Dummkopf findet immer noch einen größeren Dummkopf, der ihn bewundert!

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@Rowal

Also: Wenn ihr Zeugen Jehovas Christen seid, dann tretet BittE in die ACK (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen) ein!

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@HugoGuth

.... und die Antwort von jungeoma39 widerlege ich jetzt, wenn Jesus gesagt hätte, ...sage dir heute, du wirst mit mir...... ist eine Tautologie. Wenn Jesus schon mit 12 Jahren die Schriftgelehrten in Staunen versetzt hat, dann hat er nicht eine Sinndoppelung verwandt, wenn ich z.B. zu jemand sage, heute, ja wann denn sonst, wenn ich ihr was sage ist das doch heute, nicht gestern und nicht morgen, es ist heute , die Gegenwart! Das ist der gleiche Unsinn, wenn ich sage, ein lauter Knall, ein Knall ist immer laut, oder ein großes Hochhaus, ein Hochhaus ist immer groß!

Mit der Kommasetzung kann man sich einiges zurechtbiegen, z.B.:

Er wollte sie nicht; er wollte, sie nicht!

Der Scheich, der vom Emir ein Bericht über einen Verurteilten bekam. Da der Scheich guter Laune war, änderte er ein Komma ab:

Hängen, nicht laufen lassen! in: Hängen nicht, laufen lassen!

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@Szintilator

@Szintilator, stell dir vor, an diese „Widerlegung“ habe ich auch gedacht, als ich die Antwort von jungeoma39 gelesen habe, obwohl ich dümmer als ein Dummkopf bin. Die Überlegung (Widerlegung ist es nämlich keine) sticht aber nicht. Wenn jemand sagt: „Ich sage jetzt: Der Antrag wird genehmigt“, so bedeutet dies, dass der Sprecher kraft seiner Autorität die Genehmigung verbindlich zusagt. Sagt er aber: „Ich sage: Der Antrag wird genehmigt“, so bleibt offen, ob der Sprecher den Antrag überhaupt genehmigen kann, ob er sich mit anderen abstimmen muss oder ob es gar nur ein Diskussionsbeitrag ist. Dass dies nicht an den Haaren herbeigezogen ist, kenne ich aus eigener Alltagspraxis: Wenn ich im Geschäft sage: „Ich sage jetzt: Wir machen das so“, so heißt dies, dass ich dies kraft meiner Stellenbeschreibung (mit den entsprechenden Befugnissen) sage und verbindlich ist. Sage ich aber: „Ich sage: Wir machen das so“, dann bleibt unklar, ob das vom Unternehmensvorstand erst genehmigt werden muss, ob es nur eine Meinung ist usw. Jedenfalls ist die Verbindlichkeit dann so nicht gegeben. Das wird allgemein intuitiv auch so verstanden.

Im übrigen gilt: Bereits der Satz: „Ich sage:“ wäre eine Tautologie, wenn der Sprecher danach etwas sagt. Aber auch hier muss man der Ankündigung, dass man etwas sagt, eine Bedeutung zumessen: nämlich dass er etwas sagen wird, obwohl andere dem widersprechen.

Nach diesen Vorbemerkungen kann man den Faden wieder aufnehmen und das eben beobachtete auf den Satz „Ich sage dir heute: Du wirst mit mir im Paradies sein.“ anwenden. Das möge der geneigte Leser nun selbst tun. Ob das Ergebnis kompatibel mit den Lehren der ZJ oder mit denen von bestimmten Kirchen ist, vermag ich an dieser Stelle nicht zu beurteilen. Vielleicht haben die ZJ ja recht. Ich weiß, dass ich damit hier einige zur Weißglut bringen kann, aber die kann ich auch gleich wieder abkühlen, denn ich besitze keine theologische Autorität, sondern bin lediglich einer, der das NT gelesen hat und neu in diesem Forum ist.

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@HugoGuth

EBEN! Weil wir Christen sind, treten wir weder irgeneiner religiösen, noch irgendeiner politischen Organisation bei.

Wir ahmen auch da unseren Herrn Jesus nach, der hat sich auch nicht mit den Pharisäern, Sadduzäern oder irgendwelchen Schriftgelehrten verbündet.

Einmal war das Volk im Begriff, Jesus zu ergreifen, um ihn zum König zu machen. Er zog aber so etwas nicht in Betracht; er wollte nur zu Gottes Zeit und auf die von Gott bestimmte Weise König werden (Joh 6:15).

Nämlich König in seinem himml. Königreich um das wir im Vaterunser beten. Lg J.

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ui einige Fragen ;) Ich versuche sie mal zu beantworten:

Der Tod, das Paradies etc steht außerhalb von Raum und Zeit. Demnach, wenn du stirbst, kommt es dir vor als ob du sofort im Paradies bist. Denn wenn man stirbt, sitzt man nicht mit Milliarden von Menschen im Wartezimmer und wartet darauf, dass die Erde zu ende geht. Kannst dir das ein wenig wie ein KOma vorstellen. Die Wartezeit kriegst du nicht mit. Wenn du aufwachst, denkst du, es ist keine lange Zeit vergangen.

Ja, Jesus ist am Karfreitag gestorben und am Sonntag auferstanden, laut Bibel. Dies ist sogar sicher, laut Bibel, da am Sonntag die Soldaten, die das Grab bewachen sollten, ein Erdbeben erlebten und plötzlich ein leeres Grab. Demnach ist laut Bibel klar davon auszugehen, dass Jesus am Sonntag auferstanden ist. Davor war das Grab zu und Jesus drinnen ;)

Die Parallele zu Jona. Er war 3 Tage im Fischbauch, ist trotzdem vergleichbar mit Jesus, da er auch an drei Tagen tot war: Karfreitag, Samstag und Ostersonntag. Wobei er am letzten Tag auferstanden ist.

Demnach: Die Theorien, dass er am Freitag oder Samstag auferstanden ist, kann ich 0 aus der Bibel logisch herleiten. Die Theorien interessieren mich echt, wie Menschen darauf kommen^^

Es ist, wie du eingangs schreibst, nur ein Antwortversuch, der aber nicht zu einer echten Antwort ausgebaut werden kann, denn wenn einer im Koma liegt und nach 3 Tagen wieder aufwacht, so mag er vielleicht glauben, dass er nur einen Augenblick im Koma war, das ändert aber nichts daran, dass er trotzdem 3 Tage im Koma war.

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@Rowal

na ja^^ Koma ist ja nicht 1:1 vergleichbar mit dem Tod ;) Wenn man Tod ist, dann wartet man ja nicht in einem dunklen Raum darauf, dass das Ende kommt :D deshalb macht es schon sinn zu sagen: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein, da für Gott ja keine Zeit gilt, da er außerhalb von Raum und Zeit ist. Wenn man also stirbt, dann ist man sofort beim "Gericht". Zumindest was das Bewusstsein angeht. Klar, wir, die Lebenden, wir erleben noch Tage und Nächte. Der Tote aber nicht. Deshalb ist es für ihn heute, für uns ... bis zu unserem Todestag.

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Nach Christlichem Glauben (Junge Oma ist Zeugin Jehovas - und das ist eine eigenständige Religion zw. Christentum und Islam) war Jesus 40 Stunden tot! Was er gesagt hat und was er selbst geglaubt hat, weiß niemand! Alle Berichte der Evangelien sind KeineE Augenzeugenberichte, sondern diese Texte sind viel später zu Predigtzwecken "komponiert" worden! Nach Kath. Glauben KönneN Menschen nach dem Tod direkt in den Himmel kommen, bes. die Heiligen und Seeligen! Es ist aber nicht gesagt, dass das für alle Menschen gilt! In dieser Frage darf bei Katholiken und Protestanten jeder glauben, WaS er will!

Das interessante daran ist, dass die Evangelien zwei Varianten zum Leben nach dem Tode eines Menschen offen lassen:

  1. Die Person erlischt vollständig, kann aber durch die Gnade Gottes bei Bewährung (später) wiederhergestellt werden mit einem Auferstehungs-Leib. Dies wäre in Übereinstimmung mit den späten Schriften des Alten Testaments (z.B. Makkabäer).
  2. Es gibt einen unsterblichen Teil im Menschen, die Seele gemäß der Lehre Platons.

Es ist klar, dass die Kirchen die zweite Variante gewissermaßen implementiert haben, denn sonst wären ja Fürbitten an Heilige nicht sinnvoll. Die Evangelien scheinen das aber offen zu lassen. Die genannte Textstelle wäre ein Hinweis auf die 2. Version. Doch ist dies nur sehr vage und außerdem von der Übersetzung her nicht eindeutig. Man könnte sich auch eine Mischung aus beiden Varianten vorstellen, wie du bei deiner Antwort andeutest. Klar geworden ist aus der Diskussion aber folgendes: Textstellen bei den Evangelien, die eine der beiden Positionen sicher belegen, gibt es nicht.

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@Rowal

Die Bibelstelle ist ein Zusatz des Evangelisten! Es geht schlichtweg darum, dass Gott jedem menschen, selbst einem "Schächer" (= Raubmörder) verzeiht, wenn er ehrlich bereut und um Vergebung bittet! Die seriösen kath. und ev. Theologen behaupten nicht, dass Jesus diesen Satz wirklich gesagt hat! Dieser Streit ist nur für Anhänger von Sekten (Z.J. etc.) und "Bibeltreue"/"Evangelikale" b.z.w. Piusbrüder etc. interessant!

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