Hallo oxBellaox,

es ist schön, dass du dir Gäste eingeladen hast und auf ihre religiöse Überzeugung Rücksicht nehmen möchtest. Am einfachsten wäre natürlich gewesen, die Geladenen selbst zu fragen, was sie eventuell nicht essen.

Was ihren Glauben betrifft, gibt es nur eines, dass in diese Kategorie fällt - und zwar alle Arten von Blut - es ist gemäß der Bibel heilig und Gott Jehova möchte nicht, dass ein Mensch dieses in irgendeiner Weise in sich aufnimmt. (Apostelgeschichte 15:29; 21:25; 1.Mose 9:4 u.v.a.)

Ansonsten können deine Gäste ja auch irgendeine Allergie oder Krankheit haben, wodurch einige Speisen für sie gefährlich würden. Aber das könnte jeden Menschen betreffen und  hat mit ihrer Religion nichts zu tun. Als guter Gastgeber darauf zu achten und gegebenenfalls vorher danach zu fragen, würde es dir erleichtern.

Ich wünsche euch eine angenehme Zeit miteinander

Liebe Grüße (ich würde gern mal von dem Buchweizen kosten, klingt lecker)

cornyriegel

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Hallo xXSchuelerXx,

zu dieser Frage kann ich dir einen Auszug aus einer relativ alten Schrift liefern, dessen Wortlaut ich nur voll und ganz zustimmen kann:

Wozu hat uns Gott seinen Namen kund getan? Wir müssen im allgemeinen sagen: Wir sollten ihn zu heiligen Dingen gebrauchen und uns durch ihn heiligen lassen; dass wir mit Gott im Verkehr stehen.

Daraus ergibt sich, dass der MISSBRAUCH (der unrechte Gebrauch) dieses Namens darin besteht: DASS WIR DEN NAMEN GOTTES NICHT NENNEN UND BRAUCHEN.

So haben die Juden dem Missbrauch des Namens Gottes dadurch zu entgehen gesucht, dass sie den Namen Jehova gar nicht aussprachen, sondern dafür das Wort Adonai gebrauchten.

Dieses Verfahren ist falsch, denn es widerspricht der Liebe zu Gott. Gerade die Liebe treibt dazu, den, welchen man zu Gefallen lebt, auch zu nennen, d.h. sich mit ihm in Gemeinschaft zu setzen, und die Furcht vor Gott hat nun dafür zu sorgen, dass dieses Nennen Gottes ein rechtes und heiliges sei, nicht aber den Gebrauch des Namens Gottes zu hindern.

Gottes Name ist der Schlüssel zum Umgang mit Gott. Hätte er uns nicht zu sich lassen wollen, hätte er uns nicht in sein Herz lassen wollen, so hätte er uns auch seinen Namen nicht gegeben. Mit diesem schließe ich die Tür zu Gottes Herzen auf“ (Ahlfeld, Johann Friedrich, evangelischer Theologe 1810-1904)

Wir sollen also den Namen Gottes gebrauchen. Es ist auch im zweiten Gebote nur verboten, den Namen Gottes zu missbrauchen. Der Missbrauch hebt aber den rechten Gebrauch nicht auf, sondern setzt eben den rechten Gebrauch voraus, so dass der Gegensatz von Missbrauch nicht etwa sie gänzliche Unterlassung des Gebrauchs, sondern nur der rechte Gebrauch ist, und gerade die Wahl des Wortes fordert, dass wir ihn allerdings brauchen sollten und dass der Nichtgebrauch auch ein Missbrauch ist.

Wir versündigen uns also auch an dem Namen Gottes, wenn wir von demselben gänzlich schweigen, weil wir ihn entweder geringschätzen oder uns dessen schämen.

Dies ist beides der Furcht und Liebe Gottes zuwider, denn die Furcht treibt uns, Gott hoch zu achten und die Liebe Gottes treibt uns, wenn unser Herz voll ist, auch von Gott zu reden.


Quelle: Handbuch des Katechismus-Unterrichts nach Dr. M. Luthers Katechismus für Lehrer und Prediger von Dr. J. Chr. Gottlob Schuhmann - Erster Band – Seite 2 – Jehova

Anmerkung: Dass in diesem Auszug vom 2.Gebot die Rede ist, liegt daran, dass in einigen Kirchen die ersten beiden Gebote zusammengefasst als ein Gebot angesehen wurden

LG cornyriegel

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Hallo SheikhabdulRauf,

Jehovas Zeugen nehmen den Auftrag Jesu sehr ernst, der u.a. in folgenden Worten zum Ausdruck kommt:

Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie  . . .  und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe (Matthäus 28:19, 20)

Jesus selbst hatte sich in den 3,5 Jahren zwischen seiner Taufe und seinem Tod in dieser Tätigkeit verausgabt. Die Evangelien sind voll von den Berichten über seine Predigttätigkeit und den damit verbundenen Reisen. Er erreichte buchstäblich Tausende Menschen, die ihn dankbar zuhörten.

Diese Tätigkeit, die ihm vom Vater Jehova Gott aufgetragen wurde, betrachtete er als seinen Lebensinhalt:

„Meine Speise ist, dass ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollende.“ (Johannes4:34)

„Er aber sagte zu ihnen: „Auch anderen Städten muss ich die gute Botschaft vom Königreich Gottes verkündigen, denn dazu bin ich ausgesandt worden.“ (Lukas 4:43)

Da er sich dessen bewusst war, dass seine Zeit auf der Erde begrenzt war, schulte er seine Jünger in der Verkündigung der Guten Botschaft und sandte sie dann aus, dies zu tun. (Matthäus 10:1,5; Markus 6:7; Lukas9:1,2; 10:1)

Er bereite sie auch darauf vor, dass sie ein weit größeres Gebiet bearbeiten würden:

„Wahrlich, ich sage euch: Wer Glauben an mich ausübt, der wird auch die Werke tun, die ich tue; und er wird größere Werke als diese tun, denn ich gehe zum Vater hin.“ (Johannes 14:12)

 „Ihr werdet Kraft empfangen, wenn der heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet Zeugen von mir sein sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judạ̈a und Samạria und bis zum entferntesten Teil der Erde.“ (Apostelgeschichte 1:8)

 


Und genau dieses Werk führen Jehovas Zeugen ganzherzig aus.

Allerdings kann ich dir nicht beantworten, warum andere christliche Denominationen das nicht tun, da sie ja vorgeben Jesus Nachfolger zu sein.

Allerdings, wenn man die Worte Jesu aus der Apostelgeschichte zu Hilfe nimmt, würde der Rückschluss heißen, dass es ihnen einfach an der Kraft des Heiligen Geistes fehlt, denn der sollte ja dieses weltweite Zeugniswerk in wahren Christen bewirken.

 

Was auch immer sie davon abhält, ich hoffe dir etwas weiter geholfen zu haben.

LG

cornyriegel

 

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Hallo KirJa70,

Dieser junge Mann ist kein Zeuge Jehovas und wird es auf diesem Weg auch nicht werden.

Selbst wenn er glaubt, seine Eltern und die Brüder in der Versammlung täuschen zu können, gibt es einen, der ALLES sieht, was er denkt und tut und wird ihn dementsprechend richten. (Sprüche 15:3)

Gemäß der Aussage Jesu in der Bibel ist der Teufel der Vater der Lüge und jeder der Lügen vorbringt, macht sich diesem Feind Gottes gleich.(Johannes 8:44)

Jeder Mensch, der auch nur etwas Anstand hat, würde dieses heuchlerischeTreiben nicht unterstützen.

Frage dich doch, wie du und dein Ehepartner – ihr als Eltern eurer geliebten Tochter -  in der umgekehrten Konstellation fühlen würdet. Wenn euch eure Tochter so hintergehen und belügen würde. Was würdet ihr von Erwachsenen halten, die solch ein Verhalten unterstützen und euch so weh tun würden?

Würdet ihr solche Menschen für anständige Personen halten? Möchtet ihr so belogen werden?

Dieser junge Mann sollte so viel Rückgrat haben, zu eurer Tochter zu stehen und das Verhältnis zu seinen Eltern auf ehrliche Weise klären. Ansonsten muss eure Tochter in dieser Beziehung damit rechnen, dass ihr Partner zu ihr auch nicht immer ehrlich sein wird, sie hintergeht und heuchelt sowie lügt, wenn es ihm in den Kram passt. Wünscht ihr euch einen solchen Menschen ohne Anstand für eure Tochter?

Vielleicht können euch diese Hinweise in der Entscheidungsfindung helfen – meine drei Kinder sind erwachsen und ich habe die Zeiten miterlebt, als zwei von ihnen den Partner für ihr Leben gefunden haben. Rein gefühlsmäßig kann ich mich also in deine Situation hineinversetzen.

LG

cornyriegel

 

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Hallo Sharky555,

alle bisherigen Antworten sind nicht korrekt -

Das gesamte weltweite gottesdienstliche Werk wird durch freiwillige und überwiegend anonyme Spenden finanziert.

Es wird keine Steuer erhoben und es wird auch nichts verkauft. Alle Schriften werden kostenfrei abgegeben.

Das entspricht dem Grundsatz aus Matthäus 10:8 „Kosten frei habt ihr empfangen, kostenfrei gebt“, der von Jesus Christus als Gründer der Christenversammlung aufgestellt wurde.

Weiterführende Informationen findest du auf jw.org / über uns / oft gefragt / Wie finanzieren Jehovas Zeugen ihr Werk?

Und es wird auch erklärt, wie die Mittel verwendet werden.

Woher nehmen Jehovas Zeugen die Gewissheit, dass für ihre Aktivitäten die Mittel immer zur Verfügung stehen werden?

Antwort: „Bei Menschen ist dies unmöglich, bei Gott aber sind alle Dinge möglich.“ Matthäus 19:26

 

LG cornyriegel

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Hallo nana1234567890,

die bisherigen Antworten gehen ausschließlich von der Zeit aus, die Jesus als Mensch auf der Erde verbracht hat, was natürlich nicht ausreicht, um herauszufinden, welche Religion Jesus hat oder welcher er angehört bzw. was er glaubt.

Man muss seine Existenz vor dem Menschsein mit einbeziehen und auch wie er jetzt nach seiner Auferstehung als Geistgeschöpf lebt und handelt.

Über alle drei Zeiträume werden wir in der Bibel informiert:

 - - - Jesus verbrachte eine für uns unvorstellbar lange Zeit mit Gott Jehova, seinem Vater, unserem Schöpfer, denn er ist der Anfang der Schöpfung Gottes (Offenbarung 3:14; Kolosser 1:15) – also vor allem und jedem anderen entstanden.

Über diese Zeit mit Gott sagt er selbst „Jehova selbst brachte mich als den Anfang seines Weges hervor, als das früheste seiner Werke vor alters.“ „ . . . da wurde ich neben ihm zum Werkmeister, und ich wurde der, den er Tag für Tag besonders liebhatte, während ich allezeit vor ihm fröhlich war, “ (Sprüche 8:22,30)

In dieser Zeit lernte er seinen Vater so gut kennen wie niemand anders es je könnte und das hat seine Persönlichkeit geprägt. Er wurde seinem Vater so ähnlich, dass über ihn gesagt wird, er sei das „Bild des unsichtbaren Gottes“ (Kolosser 1:15; 2.Korinther 4:4).

 - - - Als er auf der Erde unter den Menschen wandelte, war sein Bestreben, dass sie ihren Gott und Vater Jehova richtig kennen lernen. Er zeigte ihnen durch sein Handeln, seine Eigenschaften und seinen Umgang mit Menschen, wie sein Vater wirklich ist.

So konnte er sagen: „Wer mich gesehen hat, hat [auch] den Vater gesehen“ (Johannes 14:9) denn Jesus war und ist „der Widerschein [seiner(Gottes)] Herrlichkeit und der genaue Abdruck seines (Gottes) Wesens selbst“ (Hebräer 1:3).

Auch in seinem wohl innigsten Gebet als Mensch, das wir in Johannes Kapitel 17 lesen können bringt er dieses Bestreben zum Ausdruck, wenn er zu seinem Gott und Vater sagt: „Ich habe deinen Namen den Menschen offenbar gemacht. . .“ (Johannes 17:6) was beinhaltet, die Menschen mit der ganzen Persönlichkeit vertraut zu machen, für die der Name Jehova steht.

 - - - Er kehrte 33 u.Z. in den geistigen Bereich zu seinem Vater zurück, setzte sich „zur Rechten des Thrones Gottes“ (1.Petrus 3:22; Hebräer 12:2; 10:12; Kolosser 3:1; Römer 8:34), wo er als Mittler für Menschen eintritt und auf seine nächste Aufgabe wartet.


Offensichtlich freut sich Jehova Gott über seinen Erstgeborenen, seine Loyalität, seinen Gehorsam und das, was er bewirkt hat, denn er lobt ihn und belohnt ihn dafür:

-„Dieser ist mein Sohn, der geliebte, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe; hört auf ihn!“ (Matthäus 17:5 siehe auch 3:17; Markus 1:11 und 9:7; Lukas 3:22)

-„Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden.“ (Matthäus 28:18 vergleiche Daniel 7:14; Epheser 1:21; Philipper 2:9; Apostelgeschichte 4:12)


Und nun nach all dem wird Jesus Christus als „der treue und wahrhaftige Zeuge“ (Offenbarung 1:5; 3:14) bezeichnet. Er hat von der Wahrheit über seinen Vater und Gott Jehova Zeugnis abgelegt – mit dieser Aufgabe war er auf die Erde gesandt worden (Johannes 18:37).


Er war also der erste Zeuge für Jehova und er ist für immer sein größter Zeuge. Als Mensch war er in die jüdische Religion hinein geboren worden.


Wenn man allerdings die Grundbedeutung des Begriffes Religion „Rückbindung an Gott“ zugrunde legt, benötigte Jesus Christus so eine Institution nicht, denn er war nicht durch die Erbsünde von Gott entfremdet. Sein Verhältnis zu Jehova war immer ungetrübt.

Umso dankbarer müssen wir für seine Bemühungen sein, uns Menschen auch wieder in diesen Stand zu versetzen.

Ich hoffe sehr, dass ich dir damit helfen konnte.

LGcornyriegel

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Hallo Drhonk911,

in den letzten Jahren ist eine sehr erfolgreiche Übersetzung für den modernen Sprachgebrauch mit viel Engagement überarbeitet worden - sie kam 2013 in englisch heraus (inzwischen auch schon in anderen Sprachen).

Was ich bisher darin gelesen habe, gefällt mir vom Verständnis her sehr gut. Ich lese seit Jahren in diversen Übersetzungen immer wieder nach auch zum Vergleich.

Deshalb denke ich, dass sie für deine Ansprüche die beste wäre.

Hier ist ein Link, da kannst du dich online schon mal einlesen: http://www.jw.org/en/publications/bible/nwt/books/

LG cornyriegel

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Hallo Ichthys1009,

die Regel für Vergebung, die du anführst, stammt deiner Meinung nach aus der Bibel, wie ich annehme, da deine Frage unter Religion gestellt wurde.

Die entsprechende Erwähnung finden wir in Matthäus 18:21,22:

Dann trat Petrus herzu und sagte zu ihm: „Herr, wievielmal mag mein Bruder gegen mich sündigen und soll ich ihm vergeben? Bis zu siebenmal?“ Jesus sprach zu ihm: „Ich sage dir: Nicht bis zu siebenmal, sondern: Bis zu siebenundsiebzigmal.“ (wörtlich: siebzigmal sieben)

Aus der vorher von Jesus angeführten Vorgehensweise erkennen wir, dass dieser Vergebung etwas vorausgehen muss. Verse 15 bis 17:

„ Überdies, wenn dein Bruder eine Sünde begeht, so gehe hin, lege seinen Fehler zwischen dir und ihm allein offen dar. Wenn er auf dich hört, so hast du deinen Bruder gewonnen. Wenn er aber nicht hört, nimm noch einen oder zwei mit dir, damit jede Sache aus dem Mund von zwei oder drei Zeugen festgestellt werde. Wenn er nicht auf sie hört, sprich zu der Versammlung. Wenn er auch nicht auf die Versammlung hört, so sei er für dich ebenso wie ein Mensch von den Nationen und wie ein Steuereinnehmer.“

Auch du hast offensichtlich schon diesen Schritt unternommen und dem Menschen gesagt, was er bedauern sollte und ändern sollte. Hätte er nun auf dich gehört, wäre in jedem Fall und auch bei wiederholten Anlässen Vergebung deinerseits richtig und angebracht.

Es steht aber nichts davon in der Bibel, dass man auch Dinge vergeben muss, die derjenige gar nicht bereut und von denen er nicht abweicht, sondern die er immer wieder tut und damit anderen Menschen Schmerz zufügt oder Unrecht tut.

Zu diesem Thema aus dem Werk „Einsichten über die Heilige Schrift“ Band II unter dem Stichwort „Vergebung“:

Gott hat einen bestimmten Weg vorgesehen, den jeder, der von ihm Vergebung empfangen möchte, gehen muss. Der Betreffende muss seine Sünde eingestehen und anerkennen, dass sie ein Vergehen gegen Gott war; er muss sie unumwunden zugeben, muss sie zutiefst bereuen und entschlossen sein, die verkehrte Handlungsweise oder Gewohnheit aufzugeben (Ps 32:5; 51:4; 1Jo 1:8, 9; 2Ko 7:8-11). Er muss sein möglichstes tun, das begangene Unrecht oder den verursachten Schaden wiedergutzumachen (Mat 5:23, 24). Dann muss er zu Gott beten und ihn aufgrund des Loskaufsopfers Christi um Vergebung bitten (Eph 1:7; siehe REUE).

Außerdem sind Christen ohne Rücksicht darauf, wie oft jemand gegen sie gesündigt hat, zum Vergeben verpflichtet (Luk 17:3, 4; Eph 4:32; Kol 3:13). Wer sich weigert, anderen zu vergeben, kann nicht erwarten, dass Gott ihm vergibt (Mat 6:14, 15). Selbst wenn jemand in der Christenversammlung eine schwere Missetat begangen hat und der ‘böse Mensch’ entfernt werden muss, kann ihm — sofern er echte Reue zeigt — zur gegebenen Zeit verziehen werden, und alle in der Versammlung können dann ‘ihre Liebe zu ihm bestätigen’ (1Ko 5:13; 2Ko 2:6-11). Andererseits wird von Christen nicht verlangt, dass sie Personen vergeben, die böswillig und absichtlich Sünde treiben und nicht bereuen. Solche Personen werden Feinde Gottes (Heb 10:26-31; Ps 139:21, 22).

LG cornyriegel

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Hallo winnchest,

du solltest vielleicht von der Realität ausgehen, dass "Supernatural" nur der phantasievolle Erguss eines Autors ist, der mit der Verfilmung dieses Stoffes Geld verdient.

Ansonsten könntest du auch fragen, wo das Pfefferkuchenhaus der Hexe steht, die einst Hänsel und Gretel in ihrer Gewalt hatte.

LG cornyriegel

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Mit einfachen Worten gesagt, weil Gott es so bestimmt hat:

Jesaja 13:19-22

Und Babylon, die Zierde der Königreiche, die Schönheit des Stolzes der Chaldạ̈er, soll werden wie S�?dom und Gom�?rra, als Gott sie umkehrte. Sie wird niemals bewohnt werden, noch wird sie Generation um Generation verweilen. Und nicht wird dort der Ạraber sein Zelt aufschlagen, und keine Hirten werden [ihre Kleinviehherden] dort lagern lassen. Und dort werden gewiss die lagern, die ständig wasserlose Gegenden aufsuchen, und ihre Häuser werden mit Uhus gefüllt sein. Und dort sollen die Strauße hausen, und bockgestaltige Däm�?nen, sie werden dort umher hüpfen. Und Schakale sollen in ihren Wohntürmen heulen, und in den Lustpalästen wird die große Schlange sein. Und die Zeit für sie ist nahe herbeigekommen, und ihre Tage, sie werden nicht hinausgeschoben werden.“

Jeremia 51:37

Und Babylon soll zu Steinhaufen werden, zum Lager von Schakalen, zum Gegenstand des Entsetzens und zu etwas, was man auspfeift, ohne Bewohner.

Dieses göttliche Urteil wurde über Babylon ja nicht ohne Grund verhängt. Aus dem Bibelbericht geht auch das hervor.


Im Folgenden noch einige Auszüge zum Thema aus den „Einsichten über die Heilige Schrift“:

Geschichte. Nimrod, der in der zweiten Hälfte des 3. Jahrtausends v. u. Z. lebte, gründete Babylon als die Hauptstadt des ersten politischen Reiches der Menschheitsgeschichte. Die Bauarbeiten an der Stadt kamen jedoch zu einem plötzlichen Halt, als durch die Sprachverwirrung die Verständigung unmöglich gemacht wurde (1Mo 11:9). Spätere Generationen von Wiedererbauern kamen und gingen. Hammurabi vergrößerte und befestigte die Stadt und machte sie zur Hauptstadt des Babylonischen Reiches unter semitischer Herrschaft.

Unter der Herrschaft der assyrischen Weltmacht spielte Babylon in verschiedenen Kämpfen und Aufständen eine Rolle. Mit dem Niedergang der zweiten Weltmacht gründete dann der Chaldäer Nabupolassar um 645 v. u. Z. eine neue Dynastie in Babylon. Sein Sohn Nebukadnezar II., der die Wiederherstellung vollendete und der Stadt zu ihrer größten Pracht verhalf, rühmte sich mit den Worten: „Ist das nicht Babylon die Große, die ich selbst . . . gebaut habe?“ (Da 4:30). Sie behielt ihre Pracht als Hauptstadt der dritten Weltmacht bis zur Nacht des 5. Oktober 539 v. u. Z. (Gregorianischer Kalender), als Babylon vor den einmarschierenden medo-persischen Heeren unter Cyrus dem Großen fiel.

In dieser schicksalsträchtigen Nacht hielt Belsazar in Babylon ein großes Festmahl für tausend seiner Großen ab. Nabonid war nicht anwesend, als die unheilkündende Handschrift an der Wand des Königspalastes erschien: „MENE, MENE, TEKEL und PARSIN“ (Da 5:5-28). Nachdem die Perser Nabonid eine Niederlage bereitet hatten, hatte er sich sw. nach Borsippa zurückgezogen. Aber Jehovas Prophet Daniel war in der Nacht des 5. Oktober 539 v. u. Z. in Babylon zur Stelle und erklärte die Bedeutung der Worte, die an der Wand geschrieben standen. Die Soldaten des Cyrus in ihren Stellungen rings um die undurchdringlichen Mauern Babylons schliefen nicht. Für sie gab es in jener Nacht viel zu tun. Mit einer brillanten Strategie leiteten die Heeresingenieure des Cyrus den mächtigen Euphrat ab, so dass er nicht mehr durch Babylon floss. Darauf marschierten die Perser durch das Flussbett, kamen die Uferböschung herauf, drangen durch die Tore an den Kaianlagen ein und nahmen so die Stadt im Handstreich. Sie bewegten sich schnell durch die Straßen, töteten alle, die Widerstand leisteten, besetzten den Palast und brachten Belsazar um. Alles war vorbei. In einer Nacht war Babylon gefallen; Jahrhunderte semitischer Vorherrschaft waren zu Ende gegangen. Nun kam Babylon unter arische Herrschaft, und Jehovas Prophezeiungen hatten sich erfüllt (Jes 44:27; 45:1, 2; Jer 50:38; 51:30-32; siehe BILD, Bd. 2, S. 325; CYRUS).

Von jenem denkwürdigen Jahr 539 v. u. Z. an begann Babylons Pracht zu schwinden. Zweimal erhob es sich gegen den persischen Herrscher Darius I. (Hystaspis), und beim zweitenmal wurde es zerstört. Teilweise wiederhergestellt, lehnte sich Babylon gegen Xerxes I. auf und wurde geplündert.

Alexander der Große hatte nach seinem Eroberungsfeldzug große Pläne für den Wiederaufbau Babylons und dessen Erhebung zur Hauptstadt seines Reiches, aber er konnte sie nie verwirklichen. Wie Daniel vorhergesagt hatte, wurde er durch den Tod gleichsam umgehauen oder zerbrochen (Da 8:8). Alexanders ehrgeiziger Plan, Babylon wieder aufzubauen, misslang nicht in erster Linie, weil er im Jahre 323 v. u. Z. im Alter von 32 Jahren, in der Blüte seines Lebens, plötzlich an Malaria und den Folgen seines zügellosen Lebens starb, sondern weil Jehova lange zuvor entschieden hatte, dass Babylon nie mehr aufgebaut werden sollte (Jer 50:35-40).

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Hallo Windheart,

es gibt keine vorbiblische Quelle für die sogenannten apokalyptischen Reiter. Die prophetische Vorschau auf die heutige Zeit, die durch diese Reiter veranschaulicht wird, stammt vom Autor der Bibel, Jehova Gott und wurde von seinem Sohn Jesus Christus durch einen Engel dem Apostel Johannes dargelegt, damit er es für die Menschen aufschreiben konnte. (Offenbarung 1:1,2)

Wir heute sind in der Lage, die vorhergesagten Geschehnisse zu beobachten und erkennen daran, dass es tatsächlich nur durch göttliche Prophetie möglich war, dass dies schon vor über 2000 Jahren festgehalten wurde.

www.jw.org/de/publikationen/zeitschriften/wp20140201/krieg-und-leid/

siehe Kasten: Sind die vier apokalyptischen Reiter tatsächlich unterwegs?

LG cornyriegel

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Vielleicht hilft dir diese Erklärung, die ich aus einem Artikel für dich rausgezogen habe:

Gemäß Markus 4:1-9 beschrieb Jesus, wie ein Sämann Samen ausstreut, der auf unterschiedlichen Boden fällt: „Hört zu! Siehe! Der Sämann ging aus, um zu säen. Und als er säte, fiel einiges vom Saatkorn den Weg entlang, und die Vögel kamen und fraßen es auf. Und anderes Saatkorn fiel auf das Felsige, wo es natürlich nicht viel Erde hatte, und sogleich schoss es auf, weil es keine tiefe Erde hatte. Als aber die Sonne aufging, wurde es versengt, und weil es keine Wurzel hatte, verdorrte es. Und anderes Saatkorn fiel unter die Dornen, und die Dornen wuchsen auf und erstickten es, und es brachte keine Frucht. Andere Saatkörner jedoch fielen auf den vortrefflichen Boden, und sie gingen auf und nahmen zu und begannen Frucht zu tragen, und sie brachten dreißigfach und sechzigfach und hundertfach.“

In biblischer Zeit säte man Samen im Allgemeinen durch Ausstreuen. Der Sämann trug das Saatkorn in einer Falte seines Gewandes oder in einem Beutel. Mit einer weit ausholenden Bewegung warf er den Samen vor sich aus. Daraus ergibt sich, dass der Sämann in diesem Gleichnis den Samen nicht bewusst auf unterschiedliche Bodenarten verteilte, sondern dass der Samen eher zufällig an den verschiedensten Stellen liegen blieb.

Wir brauchen nicht zu rätseln, was dieses Gleichnis zu bedeuten hat. Jesus erklärte es, wie in Markus 4:14-20 aufgezeichnet: „Der Sämann sät das Wort. Diese nun sind diejenigen dem Weg entlang, wo das Wort ausgesät wird; doch sobald sie es gehört haben, kommt der Satan und nimmt das Wort weg, das in sie gesät wurde. Und ebenso sind die, die auf die felsigen Stellen gesät sind: Sobald sie das Wort gehört haben, nehmen sie es mit Freuden an. Sie haben jedoch keine Wurzel in sich, bleiben aber eine Zeit lang; sobald dann Drangsal oder Verfolgung wegen des Wortes entsteht, werden sie zum Straucheln gebracht. Und noch andere gibt es, die unter die Dornen gesät sind; diese sind es, die das Wort gehört haben, aber die Sorgen dieses Systems der Dinge und die trügerische Macht des Reichtums und die Begierden nach den übrigen Dingen dringen ein und ersticken das Wort, und es wird unfruchtbar. Schließlich sind die, die auf den vortrefflichen Boden gesät wurden, solche, die auf das Wort hören und es günstig aufnehmen und Frucht bringen, dreißigfach und sechzigfach und hundertfach.“

Beachtenswert ist, dass Jesus nicht von unterschiedlichen Samenarten sprach, sondern nur von einer Samenart, die auf unterschiedliche Bodenarten trifft, und zwar mit jeweils anderem Ergebnis. Der erste Bodentyp ist hart oder festgetreten, beim zweiten ist die Bodenschicht zu dünn, der dritte Boden ist von Dornen überwuchert, und beim vierten handelt es sich um Boden von ausgezeichneter Qualität, der gute Frucht trägt (Luk. 8:8). Wofür steht der Samen in dem Gleichnis? Für die Königreichsbotschaft aus Gottes Wort (Mat. 13:19). Was stellen die verschiedenen Bodenarten dar? Menschen mit unterschiedlichem Herzenszustand. (Lies Lukas 8:12, 15.)

Wen stellt der Sämann dar? „Gottes Mitarbeiter“, die die gute Botschaft vom Königreich verkündigen. Wie Paulus und Apollos pflanzen und begießen sie, aber trotz ihrer harten Arbeit fallen die Ergebnisse oft ganz unterschiedlich aus. Woran liegt das? Es liegt am unterschiedlichen Herzenszustand derer, die die Botschaft hören. Der Sämann im Gleichnis hat keinen Einfluss auf diese Ergebnisse. Ist das nicht ein großer Trost, vor allem für unsere treuen Brüder und Schwestern, die über viele Jahre — manchmal Jahrzehnte — praktisch ohne sichtbaren Erfolg hart gearbeitet haben? Ganz bestimmt! Warum ist das so tröstlich?

Wie treu ein Sämann seinen Auftrag erfüllt hat, ist nicht an den Ergebnissen seiner Arbeit zu messen. Paulus deutet das mit den Worten an, dass „jeder seinen eigenen Lohn gemäß seiner eigenen mühevollen Arbeit empfangen“ wird (1. Kor. 3:8). Der Lohn entspricht also der mühevollen Arbeit, nicht den Ergebnissen dieser Arbeit. Jesus machte das ebenfalls deutlich, als die Jünger von einer Predigtreise zurückkamen, überglücklich darüber, dass ihnen die Dämonen in seinem Namen unterworfen worden waren. So begeisternd das auch gewesen sein muss, sagte Jesus aber: „Freut euch nicht darüber, dass euch die Geister unterworfen werden, sondern freut euch, weil eure Namen in den Himmeln eingeschrieben sind“ (Luk. 10:17-20). Ein Sämann, der als Ergebnis seiner Arbeit kein besonderes Wachstum zu sehen bekommt, war deshalb nicht unbedingt weniger fleißig oder weniger treu als andere. Wesentlichen Einfluss auf die Ergebnisse hat der Herzenszustand des Hörers. Und letzten Endes ist es dann Gott, der es wachsen lässt.

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Aus Wikipedia über Graviola:

Pharmakologie

Laut 2011 veröffentlichter Forschungsergebnisse wurden aus Stachelannonen gewonnene Fruchtauszüge in Labortests erfolgreich zur Wachstumshemmung bestimmter Brustkrebszellen eingesetzt.[4][5] 2012 veröffentlichte Laborforschungsergebnisse deuten auf vergleichbare wachstumshemmende Wirkungen bei Bauchspeicheldrüsenkrebszellen.[6]

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Hallo CoraLen1,

dass dein Anliegen schwierig ist, kann ich gut verstehen. Ich selbst besitze etliche Bibeln, die genau so ein dünnes Papier haben, wie du es beschreibst. Und ich finde die Elberfelder prima.

Aber meine Gute Nachricht hat etwas griffigere Seiten, also etwas dicker. Dadurch ist sie eben auch größer und schwerer, aber blättern lässt sie sich gut.

Sie ist eine Sonderausgabe von der deutschen Bibelgesellschaft, Stuttgart von 2010 - hergestellt im Helmut Lingen Verlag in Köln und Bercker Graphischer Betrieb in Kevelaer.

Vielleicht konnte ich dir damit etwas weiterhelfen.

LG cornyriegel

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Hallo heednelp,

Ich möchte heute zu meiner Antwort von 2010 etwas ergänzen:

Christen müssen Nachfolger des Christus sein, anders geht es nun mal nicht. Die ersten, die diesen Weg einschlugen, hatten viel zu lernen. 3,5 Jahre lang waren sie mit Jesus selbst unterwegs und als er nicht mehr auf der Erde war, sorgte er liebevoll dafür, dass sie auch weiterhin nicht nur unterwiesen wurden, sondern sich auch an das von ihm Gesagte erinnern konnten:

  • Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten; und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Helfer geben, damit er für immer bei euch sei: den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn weder sieht noch ihn kennt. ... Der Helfer aber, der heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, dieser wird euch alle Dinge lehren und euch an alle Dinge erinnern, die ich euch gesagt habe. (Johannes 14: 15-17,26)

Wenn wir die gleiche Schulung erhalten möchten, müssen wir nur in der Bibel über damals nachlesen und dann darüber nachsinnen, wie wir all das in unserem Leben umsetzen können, damit wir auch unserem himmlischen König Jesus Christus gefallen und er uns gern als seine Untertanen hat, denn das sind wir als Christen. Auch wir können heute von dem gesandten Helfer profitieren, denn durch diesen Geist hat Jehova Gott die Bibelschreiber inspiriert, all das aufzuschreiben – für uns alle!

So wird es uns vielleicht gelingen, das „Gesetz des Christus“ zu erfüllen (Galater 6:2) und das Gebot der Liebe, das Jesus gab:

  • „Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe, dass auch ihr einander liebt. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe unter euch habt“ (Johannes 13:34, 35)

Denken wir daran, wie weit die Liebe des Christus zu seinen Jüngern ging: Er ließ sich für sie bereitwillig töten – gab sein Leben für das ihre und auch für uns.

  • Dies ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe. Niemand hat größere Liebe als die, dass einer seine Seele zugunsten seiner Freunde hingebe. (Johannes 15:12,13)

Ich denke, dass es das Leben schon sehr erfüllt, wenn man sich genau darum bemüht – und Jesus wird jeden Tag 24 Stunden daran teil haben.

Hier habe ich einmal erklärt, wie ich mich als Christ definiere, also was meines Erachtens alles dazu gehört:

http://www.gutefrage.net/frage/kennt-jemand-bibelzitate-und-kirchenlieder-in-denen-gesagt-o-angedeutet-wird-was-einen-christen#answer48160422

Das ist natürlich nur eine Zielstellung, an der man aber jeden Tag arbeiten kann und sollte. So kann man dem Christus Jesus immer ähnlicher werden – ganz wird es uns natürlich in der heutigen Zeit nicht gelingen. Und obwohl das unmöglich ist, lohnt es sich alle Mal, denn jeder Fortschritt im Formen unserer Persönlichkeit macht ungeheuer glücklich, gibt Kraft zu Weitermachen, wird von den Menschen um uns herum wahrgenommen und tut auch ihnen gut – aber vor allem freuen sich Jesus und sein Vater Jehova darüber unbändig!

LG Cornyriegel

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Hallo Marcellus19,

ich kenne die Haltung der katholischen Kirche dazu nicht, halte sie aber auch nicht für entscheidend.

Wenn jemand von Gott selbst wirklich den Heiligen Geist bekommt, um in Zungen (in diesem Fall in fremden Sprachen) reden zu können, ist es ganz allein die Meinung Gottes, die wichtig ist.

Dazu gibt die Bibel gute Anhaltspunkte, denn er ließ sie ja schreiben „zu unserer Unterweisung“ (Römer 15:4):

Schon wenn man die Szenerie in Apostelgeschichte Kapitel 2 betrachtet, ist deutlich der Zweck des Zungenredens zu erkennen:

In Jerusalem waren in diesen Tagen Menschen aus den verschiedensten Nationen anwesend, um die Pfingsttage des Jahres 33 mit ihren Mitgläubigen in der Anbetung ihres Gottes Jehova vereint zu sein.

Als gemäß der Verheißung dann Gottes Geist auf die 120 Jünger ausgegossen wurde, befähigte sie das, in den verschiedensten Sprachen der in der Stadt anwesenden Gäste zu reden. Es waren also keine unverständlichen Laute, sondern echte lebendige Sprachen, die nun über ihre Lippen kamen, um Gott zu preisen und von ihm zu erzählen. Die in der Muttersprache an sie gerichteten Worte erreichten das Herz der Menschen und sie wollten noch viel mehr über ihren Gott Jehova, über Jesus Christus und die Erfüllung der Prophetie über den Messias hören. Der Bericht spricht von Tausenden, die so reagierten und deshalb auch weiterhin in der Stadt blieben.

  • Folglich sind Zungen zu einem Zeichen, nicht für die Gläubigen [an Jesus Christus, den Messias], sondern für die Ungläubigen, (1.Kor 14:22)

Das Zungenreden war zum Nutzen anderer Menschen und auch ein Zeichen, dass die Betreffenden den Heiligen Geist Gottes bekommen haben und somit auch die Wahrheit von Gott sprachen. In Apostelgeschichte 10 ist es für die Jünger ein Zeichen, dass Jehova die Hausgemeinschaft des Kornelius angenommen hat und sie wurden getauft.

Was in jedem Fall das „Zungenreden“ in diesem Zusammenhang auszeichnete:

  • Denn sie hörten sie in Zungen reden und Gott verherrlichen. Apg 10:46

Keinesfalls jedoch war es eine gängige Praxis für das Zusammenkommen der Christen. In ihren Versammlungen redeten „nicht alle in Zungen“ (1.Korinther 12:30), auch „wenn jemand in einer Zunge redet, so lasst dies auf höchstens zwei oder drei beschränkt sein, und [das] nacheinander; und jemand möge übersetzen“ „Ist aber kein Übersetzer da, so schweige er in der Versammlung“ (1.Kor 14:27,28)

Ist ja auch logisch – die anderen Anwesenden verstanden ja sonst kein Wort und das Gesagte wäre von keinem Nutzen.

  • Gott hat die verschiedenen Arten von Zungen in der Versammlung gesetzt (1.Kor 12:28) damit die Versammlung Erbauung empfange. (1.Kor 14:5)

Dementsprechend äußerte der sehr gebildete Apostel Paulus:

  • Ich danke Gott, ich rede in mehr Zungen als ihr alle. Dennoch würde ich in einer Versammlung lieber fünf Worte mit meinem Verstand reden, damit ich auch andere mündlich unterweisen könnte, als zehntausend Worte in einer Zunge. (1.Kor 14: 18,19)

Was bedeutet das für uns heute? Sollten wir meinen, dass Zungenreden nach wir vor durch den Heiligen Geist Gottes hervorgerufen wird?

Sind heute noch derartige Zeichen notwendig, damit Menschen den Christus und die Wahrheit über ihn erkennen?

Sind nicht fast in allen Sprachen die Worte Gottes zu „hören“ ?

Die Bibel ist rein sprachlich für 98% der Weltbevölkerung zugänglich. Und es gibt aufopferungsvolle Christen, die die Wahrheit Gottes (Johannes 17:17) auch kleineren Sprachgruppen zugänglich machen, indem sie übersetzen und diese Sprachen lernen, manchmal sogar das allererste Wörterbuch in einer Sprache zusammenstellen.

Wenn dieses weltweite Werk und die damit verbundenen Anstrengungen nicht vom Geist Gottes angeleitet würden und Jehovas Segen hätten, wäre all dies wahrscheinlich nicht möglich. So leben diese Gläubigen die Liebe aus, die d a s Merkmal der wahren Christen ist und

  • Die Liebe versagt nie. Seien es aber [Gaben des] Prophezeiens, sie werden weggetan werden; seien es Zungen, sie werden aufhören (1.Kor 13:8)

LG

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Hallo AggRios

du siehst, dass die Meinungen darüber sehr auseinander gehen. Wenn du wissen willst, ob es dir erlaubt ist, musst du natürlich denjenigen fragen, der es dir erlauben könnte.

Dabei kann es sich doch nur um Gott selbst handeln oder um den Christus - oder?

Im Gesetz Mose gab Jehova (Gott) auch einige Anweisungen, was man mit seinem Haar oder der Haut nicht machen sollte, u.a.:

„...ihr sollt kein Tätowierungszeichen an euch anbringen.“ 3.Mose 19:28

Die Befolgung dieses Gebotes sorgte dafür, dass sich sein Volk von den Anbetern anderer Götter deutlich unterschied, bei denen das üblich war.

Ebenso sollten Christen sich heute deutlich von anderen Menschen unterscheiden und als Jünger von Jesus (Jehovas Sohn) zu erkennen sein. Hätte er, der heute als König im himmlischen Königreich Gottes über seine Nachfolger schon die Herrschaft ausübt, sich tätowieren lassen? Wohl kaum! Ich für meinen Teil denke, dass es für mich als Christ auch nicht in Frage kommt.

LG

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Hallo Seidelbast,

du möchtest ja gerne wissen, was die Bibel dazu sagt:

Die Juden, die vor Jesus lebten, wussten, dass ihnen ewiges Leben in Aussicht stand (Psalm 37:29; Prediger 3:10,11)

  • Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, und sie werden immerdar darauf wohnen.

  • Ich habe die Beschäftigung gesehen, die Gott den Menschensöhnen gegeben hat, mit der sie beschäftigt sein sollen. Alles hat er schön gemacht zu seiner Zeit. Auch die unabsehbare Zeit hat er in ihr Herz gelegt.

und sie wussten auch von der Auferstehung, die Jehova Gott allen in Aussicht stellt (Hiob 14:14,15; Hebräer 11:17,19)

  • Wenn ein kräftiger Mann stirbt, kann er wieder leben? Du wirst rufen, und ich, ich werde dir antworten. Nach dem Werk deiner Hände wirst du dich sehnen

  • Durch Glauben brachte Abraham, als er auf die Probe gestellt wurde, Ịsa·ak so gut wie als Opfer dar, doch rechnete er damit, dass Gott imstande sei, ihn sogar von den Toten aufzuerwecken; und in sinnbildlicher Weise empfing er ihn auch von dort.

Schon das allein macht deutlich, dass ewiges Leben von je her für alle Menschen vorgesehen war. Denn als die Menschen erschaffen wurden, hatten sie ja genau diese Aussicht. Erst die Strafe für Adam und Eva besagte, “dass der Mensch seine Hand nicht ausstreckt und tatsächlich auch [Frucht] vom Baum des Lebens nimmt und isst und auf unabsehbare Zeit lebt“ (1. Mose 3:22)

Menschen in anderen Völkern wussten das zwar nicht, aber auch sie sollten Nutznießer dieses göttlichen Segens sein (1. Mose 12:3; 22:18; 26:4)

  • alle Familien des Erdbodens werden sich bestimmt durch dich segnen.“ -
  • und durch deinen Samen werden sich bestimmt alle Nationen der Erde zufolge der Tatsache segnen, dass du auf meine Stimme gehört hast.
  • durch deinen Samen werden sich bestimmt alle Nationen der Erde segnen‘

Deshalb heißt es auch (Apostelgeschichte 24:15)

  • dass es eine Auferstehung sowohl der Gerechten als auch der Ungerechten geben wird.

und dass alle Toten aus ihrem jeweiligen Grab herauskommen werden (Offenbarung 13:14)

  • Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und der Hạdes gaben die Toten heraus, die darin waren

und dass es dann keinen Tod mehr geben wird (Offenbarung 21:4).

Denn das Opfer Jesu, mit dem er die Menschen von Sünde und Tod befreit, hat er nicht nur für diejenigen dargebracht, die nach ihm kamen – das wäre ja ungerecht - , sondern (1. Johannes 2:2)

  • er ist ein Sühnopfer für unsere Sünden, doch nicht nur für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt.

Und diese Welt begann mit Abel, dem zweiten Sohn Adams (Lukas 11:50, 51)

  • so dass das Blut aller Propheten, das seit Grundlegung der Welt vergossen worden ist, von dieser Generation gefordert werden kann, vom Blut Abels an bis zum Blut Sachạrjas,. . .

umfasst also alle Menschen, die seitdem lebten.

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Woher wusste denn Jehova Gott, dass Abel sein Opfer aus einem Herzen voller Glauben darbrachte, Kain jedoch nicht?

Dazu muss man wissen, dass eben dieser Herzenszustand von unserem Schöpfer gesehen werden kann, und dass er die Menschenherzen prüft:

  • (Psalm 7:9) . . .Und Gott als Gerechter prüft Herz und Nieren (innersten Regungen)

  • (Jeremia 11:20) Aber Jehova der Heerscharen richtet mit Gerechtigkeit; er prüft die Nieren und das Herz. . . .

  • (1. Samuel 16:7) Denn nicht wie der Mensch sieht, [sieht Gott,] denn der Mensch sieht das, was vor den Augen erscheint; Jehova aber, er sieht, wie das Herz ist.“

  • (1. Chronika 28:9) denn Jehova erforscht alle Herzen, und jede Neigung der Gedanken bemerkt er.

  • (Sprüche 11:20) Die verkehrten Herzens sind, sind für Jehova etwas Verabscheuungswürdiges, aber die auf [ihrem] Weg Untadeligen sind sein Wohlgefallen.

  • (Jeremia 17:10) Ich, Jehova, erforsche das Herz, prüfe die Nieren, ja um einem jeden zu geben gemäß seinen Wegen, gemäß dem Fruchtertrag seiner Handlungen.

  • (Jeremia 20:12) Du aber, o Jehova der Heerscharen, prüfst den Gerechten; du siehst die Nieren und das Herz.

  • (Offenbarung 2:23) so dass alle erkennen werden, dass ich es bin, der Nieren und Herzen erforscht, und ich will euch, jedem einzelnen, gemäß euren Taten geben.

Wie schon erwähnt, fand Gott in Abel den ersten Glaubensmenschen auf der Erde, der ihm völlig vertraute.

Doch in Kains Innerem sah es ganz anders aus:

Jehova fand Zorn vor und ein Gesicht, dass seine Aggression verstecken wollte. Er bat Kain um eine Änderung seines Wesens und versprach ihm Wohlwollen (Erhebung) „wenn du darangehst, gut zu handeln“. Doch sagte er ihm auch deutlich, was geschehen würde, wenn er sich nicht ändert: „Wenn du aber nicht darangehst, gut zu handeln, so kauert die Sünde am Eingang, und nach dir steht ihr tiefes Verlangen;“ – und er machte deutlich, dass es in diesem Fall kein Entrinnen gibt, denn mit seiner vorherrschenden Einstellung wird es ihm nicht gelingen „die Herrschaft über sie zu erlangen“ (1.Mose 4:6,7)

Gott hatte beide Männer genau betrachtet und durchschaute Scheinheiligkeit. Dennoch von seiner Güte bewegt, warnte er Kain und bat ihn, umzukehren. Offensichtlich hatte dieser ja schon schlecht gehandelt, sonst würde Jehova ihn nicht auffordern, das zu ändern. Und die bösen Taten konnten sogar Menschen damals sehen – der Mord (der erste der Menschheitsgeschichte) setzte dem nur noch die Krone auf. Und nicht einmal danach bereute Kain.

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Zeugen Jehowas

Weil wir lernen, dass es in Gottes Augen schon eine Sünde ist, schlecht über einen Menschen zu reden, schädliche Pläne zu schmieden oder etwas gegen einen anderen im Schilde zu führen.

So haben wir es von Jesus Christus gelernt und beginnen mit der Änderung unserer Persönlichkeit in unserem Inneren.

Das göttliche Prinzip der Liebe - sogar der Liebe zu Feinden - kann man nur ausleben, indem man den Frieden nicht nur sucht oder ihn erhält, sondern indem man ihm nachjagt und wo er noch nicht ist, zum Friedensstifter wird.

Psalm 34:14

Römer 12:18 ; 14:19

Hebräer 12:14

Jakobus 3:18

  1. Petrus 3:11
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