Wie lange hat man in der DDR auf einen Trabi gewartet?

7 Antworten

Theoretisch 15 Jahre.
Praktisch gab es einen "Markt", die Bezugsscheine für einen Trabbi wurden mit Aufpreis gehandelt.
Auf diese Art und Weise verkürzte man die Wartezeit drastisch.

Im Ergebnis kostete ein Trabbi, Listenpreis um 8.000 Ostmark, am Ende um 15.000 Ostmark, je nachdem wie eilig man es hatte.

Teilweise mehrere Jahre.

Scherzhaft hat man gesagt, dass man die Bestellung zu seiner Geburt tätigen sollte, damit man zu seinem Führerschein das Auto abholen kann.

Sowohl FS und Trabi sollte bei Geburt bestellt werden, da 12 Jahre Wartezeit

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unterschiedlich ... gab Zeiten da hatte man 20 Jahre Wartefrist und gab auch Personen die beruflich ein Auto benötigten die bekamen es sofort

Auf einen neuen und ohne "Vit. B" mitunter mehr als 10-12 Jahre.

Komisch war schon, dass Gebrauchtwagen teurer waren als Neuwagen und dass trotz Mangels und langer Wartezeiten trotzdem jeder einen hatte, der einen wollte!

10 Jahre und mehr waren keine Seltenheit

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