Zunächst ein Koordinatensystem zeichnen. Die allgemeine Formel für lineare Funktionen lautet f(x) = y = mx + n (m = Steigung, n = Schnittpunkt mit y-Achse).

y-Achse = Zeit, y-Achse = Weg/Strecke. Auf der x -Achse je 1 cm = 1 Stunde, auf der y -Achse je 1 cm = 100 km.

0-Punkt (Schnittpunkt von x- und y- Achse) ist sowohl Zeit Null als auch Ort X. Dort fährt Fahrer A los.

Nach einer Stunde ist er bei y = 75 (denn er fährt in einer Stunde 75 km).

Auf der y -Achse, bei 700 km (= Ort Y) fährt Fahrer B zur gleichen Zeit los (in entgegengesetzter Richtung). Nach einer Stunde ist er bei 600 km (er fährt ja faktisch "zurück"). Zeichne das exakt und lies am Schnittpunkt beider Graphen sowohl Zeitpunkt als auch Treffort ab.

Rechnerisch geht das auch:

Funktion für A ist y = 75x

Funktion für B ist y = -100x + 700 (Steigung negativ, weil B "zurück" fährt, Schnittpunkt mit y-Achse bei 700 ergibt für den Wert n = + 700).

Jetzt setzt du beide Funktionsgleichungen gleich, also

75x = -100x + 700

und rechnest x aus (= Zeitpunkt des Treffens), danach setzt du das Resultat (es müssten 4 Stunden rauskommen, nach Abfahrt von A) in eine der Formeln ein, also

y= 75 mal 4 = 300.

Das sind die Kilometer ab Punkt Null, an denen die sich treffen.

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Aufg. 1) Die gegebenen Zahlenpaare stehen immer in der Form [x;y].

Setze aus dem ersten Zahlenpaar für x = 7 ein und rechne y aus. Wenn 2 rauskommt, erfüllt dieses Zahlenpaar die vorgegebene Gleichung!

Und so gehst du alle Beispiele durch.

Aufg. 2) Hier setzt du für x willkürlich drei verschiedene Werte ein und rechnest die zugehörigen y -Werte aus.

Diese Punkte zeichnest du in ein Koordinatensystem ein. Alle drei Punkte müssen bei jeder Gleichung auf einer Geraden liegen (= "Graph" der Funktion).

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Das ist ein Märchen!

NTE gibt es nicht nur bei Christen und selbst bei denen erscheint nicht immer ihr Jesus!

Aus Wiki:

"Nahtoderfahrungen werden unabhängig von der Weltanschauung in fast allen Kulturen der Menschheit erwähnt."

Und in allen Kulturen spielen die Hirne der Betroffenen verrückt (weil man eben in einer absoluten Ausnahmesituation ist - nämlich "nah am Tod"!), das Unterbewusstsein bringt oft das zum Vorschein, was die Leute ihr Leben lang am meisten beschäftigt hat.

Und bei Christen reproduziert eben das Unterbewusstsein das, was sie ihr ganzes Leben lang eingetrichtert bekommen haben: Jesus.

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Spielt faktisch keine Rolle!

Hier noch einmal die Klarstellung:

Der einzige Grund, dass es die Unterscheidung "Männchen" und "Weibchen" auf Erden gibt, ist dieser hier (bitte festhalten, liebe Christen!):

Sex, Sex, Sex.

Ohne "Dingsen" kein Mann und auch keine Frau. Lange Zeit ist das Leben ohne die aufwändige Prozedur des Sexualakts ausgekommen, der übliche Vorgang war die Selbstteilung, also das, was wir heute als Klonen bezeichnen würden.

Dann, vor zirka 600 Millionen Jahren, wurden die beiden Geschlechter erfunden:

Der Koitus erlaubte dem Leben einen enormen Entwicklungssprung, denn nun wurden Genome kombinierbar und somit konnte die Art sich wesentlich schneller an veränderte Umweltbedingungen anpassen – ein klarer Evolutionsvorteil gegenüber den Selbstbefruchtern.

Der Mann ist nur eine Hälfte "seines" Erfolgsmodells. Ohne seinen Gegenpart macht es aber überhaupt keinen Sinn.

Wenn Gott ein Mann wäre, dann muss es auch eine Göttin geben. Aber wo steckt sie?

Hält sie sich im Hintergrund, während ER ab und zu die eigene Großartigkeit in die Welt hinausposaunt? Räumt sie still und leise auf, wenn ER mal wieder Erdbeben, Seuchen und Kriege gemacht hat? Ist sie das "Gute", das unsichtbare, warme Band zwischen den Menschen, das es niemals in die Schlagzeilen schafft? Gott jedenfalls scheint das klassische Männchen zu sein, wie wir bei Wiki lesen: "Für männliche Individuen vieler Spezies gilt, dass sie mit dem Geschlechtsakt ihren biologischen Anteil zur erfolgreichen Reproduktion bereits beigetragen haben."

Ja, das klingt ganz nach IHM.

Schauen wir uns doch mal um auf der Welt: Den Zeugungsakt hat er gerade noch hinbekommen. Ab jetzt sind die Menschen mit ihrem angeblich "freien Willen" zuständig. Urwälder werden flachgelegt, Meere vergiftet, die Gier der Reichen zerstört die Armen, der Planet heizt sich auf, mit Gott auf den Lippen sprengen Menschen sich und andere in die Luft....

Den Urheber kümmert das offensichtlich nicht groß. Anbeten lassen will er sich trotzdem. Man kann aber sonntags auch schön Spazierengehen zum Beispiel, oder kicken im Park, man kann Fremden zulächeln oder einen Kuchen backen mit seinen Liebsten.

Vielleicht schaut ja irgendwo die Frau Gott zu und freut sich daran?

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Mit Logik funktioniert Gottesglaube nicht. Also auch nicht, wenn man ihn für sich ablehnt.

Was du allerdings als Frage wiederaufleben lässt, ist das Theodizee-Problem.

Und das ist für den Gottesglaube wie Kryptonit für Superman.

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Es gibt nichts allgemein Gültiges, das irgendeine Religion unvermeidbar und unersetzbar machen könnte.

Ihren "Nutzen" muss jeder für sich entscheiden - und damit möge er in seiner Kirche, Synagoge, seinem Tempel, Minarett oder Pagode usw. bleiben.

Woraus entspringt die menschliche Religiosität und der Glaube an explizite Gottheiten? Drei Erklärungsansätze haben sich in den letzten Jahren herauskristallisiert: ein sozialpsychologischer, ein kognitiver und ein kontextueller.

Säkularisierung – Die sozialpsychologische Säkularisierungstheorie vermutet, dass religiöse Gefühle und Gemeinschaften die Funktion eines gesellschaftlichen Klebers erfüllen. Frühere Studien haben bereits gezeigt, dass der Glaube an einen grausamen und rachsüchtigen Gott die Menschen Zusammenleinen kann. Diesem Ansatz folgend entsteht Atheismus aus wohlhabenden und angstfreien gesellschaftlichen Strukturen, in denen die Individuen nicht gegenseitig ums Überleben wetteifern müssen.

Kognition – Der kognitive Ansatz postuliert einen direkten Zusammenhang zwischen neurologischen Strukturen und Religiösität. Demzufolge sei die Fähigkeit unseres Gehirns, zu abstrahieren und zu repräsentieren ausschlaggebend dafür, dass sich Religionen entwickelt haben. Kurz gesagt: Ein Lebewesen, das fähig ist, in seinem Geist (noch) nicht existierende Entitäten zu visualisieren, sprich, Pläne zu fassen und sie auszuführen, wird diese Fähigkeit automatisch auf andere Lebensbereiche anwenden. Religiosität kann in dieser Theorie als "Werkseinstellung" des menschlichen Gehirns betrachtet werden. Analog dazu wäre Atheismus das Ergebnis zielgerichteter und anstrengender Arbeit.

Doppelter Ursprung – Dieser Ansatz geht davon aus, dass Religiosität durch das Zusammenspiel einer fortgeschrittenen Neuro-Architektur mit der sie umgebenden Kultur entsteht. Menschen neigen dazu, manche Konzepte eher anzunehmen als andere, entweder aufgrund ihrer Inhalte oder wegen des Kontexts, in dem ihnen diese Konzepte begegnen. Die Kernfrage dieses Ansatzes ist weniger die Frage, ob wir glauben, sondern warum wir woran glauben.

Diese drei Theorien haben eines gemeinsam: Sie alle prognostizieren, dass die überwältigende Mehrheit der Menschen auf die eine oder andere Art religiös ist. Sie unterscheiden sich jedoch fundamental in ihren Erklärungsansätzen dafür, wie und warum jemand religiös oder eben areligiös ist.

(Siehe weiter dazu: Forschungsartikel vom 5.3.21-

https://doi.org/10.1177/1948550621994001)

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Na, irre interessant!

Und nur einen Blinddarm, nur ein äußeres Geschlechtsteil (meistens jedenfalls), nur einen Anus, nur einen Bauchnabel, nur ein Steißbein, rechts nur eine Po-Backe, nur eine Leber, nur eine Milz und nur eine Bauchspeicheldrüse....

Ist dir aufgefallen, dass die doppelte "Ladung" zumeist bei Organen anzutreffen ist, die für den unmittelbaren Kontakt mit der Umwelt notwendig sind und meistens die angeborenen 6 Sinne betreffen?

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Du bist und bleibst ein Wichtigmacher!

Dieses Thema ist ein Uraltthema und Streitpunkt zwischen Äternalisten und Temporalisten. Dazu wurden ganze Bücher und meterweise Abhandlungen geschrieben, zu. B.

Ludwig Neidhart: "Gott, Zeit und Ewigkeit. Eine Verteidigung des klassischen Theismus."

veröffentlicht in: Roessler, Kurt (Hg.) "Unendlichkeit, Ewigkeit und der Mönch von Heisterbach", Bornheim 2018

Lies selber, falls du dazu in der Lage bist!

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Richtiger ist natürlich, weshalb die Anhänger diverser Religionen...!

Weil die zugehörigen Götter es ihnen so befohlen haben, selbst keine Kritik an sich und ihren Glaubenskonstrukten tolerieren, geschweige denn, Selbstkritik üben, und weil diese Religionen sofort noch mehr an Anhängern verlieren würden, wenn ihre Fans und Apologeten zugestehen würden, dass ihre Götter auch nur teilweise oder in Stücken falsch liegen.

Am 4.9.2009 hielt Dr. Eisenbeiß in Köln im "Allerweltshaus" einen Vortrag unter dem Thema "Alle Religionen irren, 17 Argumente gegen falsche Wahrheitsansprüche".

(Unter anderem hier zu finden: https://giordanobrunostiftung.wordpress.com)

Ein Glück, dass sich trotzdem selbst unter einigen Hardcore-Vertretern von Religionen die Tatsache durchsetzt, dass es "eine" Wahrheit nicht gibt.

Aus https://www.deutschlandfunk.de/der-alleinvertretungsanspruch-der-religionen-wir-haben-die-100.html

Swami Agnivesh: „Gott verehren bedeutet nichts anderes als: aus der ‚Wahrheit‘ leben, ‚wahrhaftig‘ sein. Dazu braucht man keine Moschee, keinen Tempel und keine Kirche, nichts Äußerliches. Aber in allen Religionen, auch bei uns im Hinduismus, begegnen wir heute leider mehr oberflächlichen Riten als echter Spiritualität, mehr Theorien und Dogmen als Wahrhaftigkeit.“

William Vendley: „Vertreter anderer Religionen lehren uns oft, unsere eigene Religion besser zu verstehen. Was es bedeutet, ein guter Christ zu sein, habe ich im Austausch mit Buddhisten, Juden und Muslimen gelernt. Die Wahrheit besitzt niemand, aber jeder von uns kann ihr im Herzen begegnen.“

Rabbi Rosen: „Keine Religion sollte so arrogant oder kurzsichtig sein, zu meinen, dass ihr die ganze Wahrheit exklusiv gehört. Die Behauptung, ein Monopol für die Wahrheit zu haben, ist letztlich ein Angriff auf die göttliche Quelle, die uns Juden ebenso geschaffen hat wie all die verschiedenen Kulturen und Menschen.“

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Geh zum Arzt, vorzugsweise gleich zu einem Psychiater!

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Das "Reich Gottes" hatte der Gottessohn ja schon für seine Lebzeit verkündet (Mk 1:15, Mk 9:1, u.a.)

Und da das damals und bis heute nicht eingetroffen ist, darf man schon mal etwas hämisch fragen, ob "er" nun ewig als Lügenbold gelten will.

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