Wie kann man als Atheist die Angst vorm Tod verlieren?

42 Antworten

Sterben müssen wir alle, das ist der Lauf der Natur. Werden und Vergehen ist das Prinzip des Universums. Nichs bleibt, wie es ist. Der Mensch ist ein Zufallsprodukt wie alle anderen Lebewesen auf der Erde. Er wird irgendwann genau so verschwinden, wie er gekommen ist. Klar möchte niemand sterben, aber das kann keiner verhindern. Und das ist gut so, denn jede alte Generation muss Platz machen für eine neue. Ansonsten würden sich die Menschen gegenseitig zerfleischen um einen Platz zu bekommen. Dann hätte die neue Generation keine Chance zum Überleben. Unser ursprünglichster Sinn ist Nachkommen zu zeugen und dann zu verschwinden. Was dazwischen liegt, ist halt menschliches Handeln und damit verbunden Veränderung an Umwelt und Ressourcen. Da der Mensch der größte Ressourcenvernichter ist, dürfte ihm das gleiche Schicksal wiederfahren, wie den Dinos. Also, sterben ist was ganz natürliches und nicht abwendbar!

Die Angst vor dem Tod hat jeder. Einige werden leichter damit fertig andere schwerer. Aber es ist besser, dass du Angst vor dem Tod und somit Achtung vor dem Leben hast. Es gibt Menschen die keine Angst vor dem Tod haben. Sie sehen das Leben allerdings auch als Qual, als etwas schlechtes, grauenvolles und schreckliches. Ich bin mir nicht sicher ob du deine Einstellung gegenüber dem Tod mit Hass auf das Leben tauschen willst.

Klar! Ich bin zwar nicht unbedingt Atheist, eher Agnostiker, also ich bin so ein "Ichweissnichtsager" XD. Ich sag mir einfach: Man weiss nicht was kommt, also bringt es eigentlich auch nichts, sich darüber den Kopf zu zerbrechen - geschweige denn Angst zu haben. Siehs mal so: Egal was kommt, du kannst es sowieso nicht ändern! Also am besten die Zeit geniessen die man hier hat. Wer Angst vor dem Tod hat, hat mit dem Leben noch eine Rechnung offen.

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