Wie kann ich aus Starkstrom Drei Wechselstromdosen machen?

11 Antworten

wie der Profi schon schrieb:

denkbar ist das in der tat. allerdings gibt es einiges zu beachten:

Wenn der Stecker größer ist als 16 Ampere, dann müssen auf jeden fall Sicherungen dazwischen sein. außerdem muss dann zwingend ein Fehlerstromschutzschalter, ein RCD, auch als FI bekannt, verbaut sein. bei einer Ausfürung mit 16 Ampere Stecker empfielt sich das übrigens auch.

Was das Bauen angeht... du hast das System schon erkannt. die 3 Phasen jeweils auf die Steckdose(n) und zwar so, dass sie NICHT zusammen kommen und den N und den PE duchschleifen.

damit das ganze aber auch ordentlich auschaut etc. und vor allem auch sicher ist. brauchts schon einiges. hier wäre es also fast ratsamer, so was einfach zu kaufen... neu gibts die schon um 40 €

https://www.musicandmorestore.de/kabel/stromkabel-verteiler/showtec-powersplit-1-cee-16a-5x-schuko.html

gebraucht teilweise noch billiger bei ebay oder ebay kleinanzeigen...

lg, Anna

Ergänzung:

Hier fehlen die zwingend benötigten Sicherungsbauteile.

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@ProfDrStrom

nicht zwingend benötigt, da der stecker auch nur 16 Ampere ist. und der rcd ist auch nicht unbedingt erforderlich, wohl aber sehr zu empfehlen.

Sicherungen machen bei 16 / 16 keinen sinn, da zum erreichen einer kurzschlussselektivität die sicherungen entweder eine viel zu niedrige nennstromstärke aufweisen müssten oder / und eine viel zu flinke charakteristik.

lg, Anna

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Aus dem Ding kannst Du locker drei "normle" Steckdosen machen, ja.

Das hat jedoch den Nachteil, dass über den N die Stromstärke aller drei Steckdosen bestehen wird.

Hierbei ist zwar zwischen Wirkwiderstand und Blindwiderstand zu unterscheiden, dennoch sollte man das nicht aus den Augen verlieren.

Für Deine Lösung spricht jedoch, dass bei der Einrichtung von Drehstromsteckdosen unter Umständen ein größerer Kabelquerschnitt als Zuleitung verwendet wurde als bei Deinen normalen Steckdosen.

Bis 18 Meter Kabellänge darf aufgrund einer alten Ausnahmeregelung bei 16 A Sicherung 1,5 mm verwendet werden, darüber hinaus nur 10 A Sicherung - als Verwendung für Steckdosen.

Wenn Du also das ein oder andere Gerät angeschlossen hast, für das die 1,5er Lösung einfach zu gering belastbar war, hauts Dir natürlich die Sicherung raus.

Solltest Du Probleme mit Steckdosen gehabt haben beim Anschluß stärkerer Geräte, kann es schon sein, dass 1,5 mm verlegt sind. Es hat schon seinen Grund, warum man z.B. Anschlussdosen für E-Herde stets in 2,5er Ausführung verlegt, weil man da sicher weiß, dass nicht nur ein USB Ladegerät eingesteckt wird oder sowas popliges sondern wenn da was läuft, dann wirds happig.

Als Beispiel, bei meinem Neubau habe ich ausschließlich 2,5er Kabel verwendet und der Anschluss einer Sonnenbank, 2 mal 3000 Watt, an nur einer ! Doppelsteckdose (das Gerät hatte 2 Netzkabel) waren keinerlei Probleme zu verzeichnen, obwohl letzlich in der Wand nur eine Zuleitung bestand.

Ich hab das Ding dann verkauft und der Käufer hat sich umgehend bitterlich beklagt, weil es im sändig die Sicherung rausgefatzt hat bei sich und er dies auf einen Defekt am Gerät zurückführte. Bei dem nachgeschaut, 1,5er Kabel, 16 A Sicherung (jedoch bei deutlich mehr als 18 Meter Zuleitung zur Steckdose (wer auf solche Ideen kommt, dem gehörts nicht anders, als dass es ihm die Bude abfackelt) und batsch ist das Ding natürlich unbrauchbar.

Bei der Verlegung von Drehstromanschlüssen kommt eigentlich niemand auf die Idee, 1,5er Kabelquerschnitte zu verwenden, was Dein Problem an sich bereits dadurch alleine lösen könnte.

Zudem gibt es hin und wieder auch das Problem des Blindstrom, also nicht phasengleich, um 90 Grad verschoben.

Dieser entsteht durch die Verwendung induktiver Geräte, also Motoren, Transformatoren, Spulen jeglicher Art. Dies erhöht den Strom in Deinem Netz, was nicht unerheblich ausfallen kann..

Auch das kann dazu führen, dass Sicherungen auslösen, selbst dann, wenn die verlegte Lösung landläufig eigentlich ausreichen sollte, um das entsprechende Gerät zu betreiben, da ein Blindstrom dazu führt, dass die Sicherung dann doch rausfliegt.

Es gibt im Übrigen fertige Adapter, die aus einem Drehstromanschluss drei Steckdosen ableiten. Das ist sicherlich günstiger als ein Komplettumbau, einfacher zudem, sollte es dann nicht klappen, hat man nicht umsonst alles umgepfriemelt und man hat, wenn man ihn braucht, den Drehstromanschluss noch zur Verfügung.

Es wäre interessant zu wissen, wieso die Sicherung rausfliegt!

Ist der Verbrauch einfach zu hoch - oder sind die Anlaufströme zu hoch - oder benutzt Du alle 3 Verbraucher gleichzeitig - oder werden die Kabel zu warm ...

Ich bin mir nicht sicher, dass deine Konstruktion dein Problem löst!

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