Mir fehlt der Neutralleiter an drei Steckdosen, Adernbruch?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Wenn die Verbraucher ordnungsgemäß funktionieren (dabei auch mal ein Gerät mit Schukoanschluss nehmen, Staubsauger haben ja keine Erde) und der FI nicht auslöst scheint mir der Stromkreis in Ordnung! Besorge dir (leihweise) mal einen FI-tester, der stellt ja kontrolliert einen Strom zwischen Erde und Phase ein bis der FI auslöst. Wenn das an jeder Steckdose ordnungsgemäß geht ist der Kreis io.

Den FI kann man auch anders auslösen,Einfach eine Brücke zwischen N und PE setzen,ein Stückchen Draht reicht dafür.

0
@Chefelektriker

@Chefelektriker:
Das funktioniert aber nur, wenn irgendwo ein Verbraucher angeschlossen ist. Bei z.B. einer nicht bezogenen Wohnung ist die Brücke nutzlos.

0

Der Neutralleiter ist in durchgeschleiften Steckdosen oder in einer Abzweigdose unterbrochen. In der Reihe der letzten Steckdose die noch funktioniert oder in der ersten die nicht mehr funktioniert nachsehen. Da ist bestimmt ein Draht aus der Klemme rausgerutscht bzw. die Verschraubung hat sich gelockert. Warum kein Duspol mit Last Testfunktion, das ist doch vielseitig nutzbar.

steckdosen in einem gemeinsamen stromkreis sind sehr häufig von dose zu dose durchgeschliffen, heißt konkret kabel auf der einen seite rein auf der anderen wieder raus zu nächsten steckdose.

ich würde mal die steckdosen rausbauen und nachschauen, ob eventuell eine der klemmstellen in den schukosteckdosen einen fehler aufweist.

falls du fündig wirst, steckdosen einsatz tauschen und alles ist gut.

als tip falls das die ursache sein sollte.....

da man ja meist nach gewisser zeit keine ersatzsteckdosen in der farbe/ausführung etc bekommt oder nur durch erhebliche kopfstände, würde ich eine aus der bestehenden installlation verwenden die an einer "verstecken" stelle im einsatz ist. dort dann die nachgekaufte einsetzen

Schon mal was von Verteilerdosen gehört? Oder glaubst du das Kabel fängt am Sicherungsverteiler an, hört an der Steckdose auf?

in den Abzweigdosen werden Kabel durch geschliffen, also auf mehrere Steckdosen verteilt. In diesen Abzweigdosen gibt es diese sogenannten Lüsterklemmen, und in diese werden meist 2 oder mehr Adern gleicher Farbe "verklemmt".

Das Metall in diesen Lüsterklemmen ist natürlich stabliler als das Kupfer. mit der Zeit lässt der Druck der Schraube dieser Klemme etwas nach, und somit kann eine Kupferader sinngemäß in der Luft hängen, keinen Kontakt mehr haben.

In vielen Industriebetrieben hatten die Elektriker alle paar Jahre die Klemmen nach zu ziehen, bzw zu überprüfen, damit es keine plötzlichen Ausfälle von Anlagen geben kann.

Naja, ein Duspol kannst du nicht verwendet haben, denn ein typischer Duspol hat diese Lastspule, die eine gewisse Grundlast darstellt und als Anzeige dient. Solche Duspole sind zwar gut, haben aber nur 30 % ED.  ;-)

Du müsstest also mal nach Abzweigdosen ausschau halten, Klemmen darin überprüfen, nach ziehen.

Ist mit ED die Einschaltdauer gemeint?

0

Nicht jeder Duspol hat diese "Lastspule",besonders nicht die elektronischen Varianten.Diese "Lastspule" kann man bei diesen uralten Duspolen,per Taster zuschalten,Nachteil,sie feuern jedesmal den FI raus,wenn man zwischen L1 und PE mißt.

Ferner lassen nicht die Schrauben in den Klemmen nach,sondern das Kupfer setzt sich,wie man so sagt.

Ein erfahrener Elektriker bist Du nicht,sonst wüßtest Du das.

0

Natürlich kenne ich Verteilerdosen. Es wurde aber mit Wagoklemmen gearbeitet. Ich habe alle Wago-Klemmen Überprüft leider ohne Ergebnis. Desweiteren habe ich einen verbraucher mit PE angeschlossen. Das Resultat, ein Automat hat ausgelöst NICHT der FI. Defakto kein Erdschluss....

Mir ist in einer Verteilerdose ein anderer Stromkreisaufgefallen der "Dazwischen geklemmt wurde"....mhh?1

DANKE soweit

Gruß TURBO

Was möchtest Du wissen?