Wie ist das Studentenleben so?

7 Antworten

Hallo,

das hängt stark von deinen gewählten Fächern ab, ob du nebenbeiArbeiten musst usw.

Viele Unis haben Uni-Sport, da kannst du dich malerkundigen. Bei den Einführungs-Veranstaltung lernt man meist niemanden kennen,da dort einfach viel zu viele Leute sind und das von allen Sachen gemischt.Viele lernt man dann eher später mal bei den Vorlesungen kennen oder aufVeranstaltungen.

Generell kannst du dir die Kurse selber wählen und hast so ebenmehr oder weniger Freizeit.

Wie viele Leute mit einem studieren ist auchunterschiedlich. In manchen Fächern sind es so viele, das anfangs gar nichtalle in den Saal passen. Am Anfang also lieber etwas früher kommen. BeiRand-Studienfächern sind es auch mal nur 40 Leute, also wie eine Klasse.

Mit wie vielen studiert man? Du hast da wohl die Vorstellung einer Klasse. Das gibt es aber nicht. Du studierst ganz allein für dich. Außerhalb der Einführungsveranstaltungen mischen sich in den Veranstaltungen alle Studenten deines Fachs. 

Es kommt immer auf deine Eigeninitiative und Selbstorganisation an. Du knüpfst selbständig Kontakte. Du bist ein Erwachsener, kein minderjähriger Schüler mehr, und  damit voll selbst verantwortlich. Infos und Rat musst du von dir aus beschaffen. Keiner nimmt dich an die Hand. 

Du belegst Kurse entsprechend der Anforderungen, die du bei der Prüfung erbracht haben musst. Wenn du zu spät bist, ist der Kurs voll und du musst ein Semester warten. 

Ob es Veranstaltungen gibt, wo man die anderen kennenlernt? Ja, sie nennen sich Vorlesungen, Seminare, Übungen, aber auch Pausen, Kantine, Aushänge vor denen alle stehen, um über Termine, Suche & Biete etc. zu informieren ....

Kommt zu nem guten Teil darauf an, wie viele ihr denn in dem Semester seid. Das ist eher was, das du rausfinden musst, weil wir ja nicht wissen, welches Fach in welcher Hochschule du antrittst. Können zwischen 10 und 1000 sein (beides die seltenen Extremfälle).

Wenn in Stuttgart 700 Menschen mit dem ersten Semester Maschinenbau anfangen, ist es was anderes, als wenn in Hintertupfingen 20 Leute ihr erstes Semester Theologie studieren. Davon hängt z.B. ab, wie familiär es semesterintern zugeht. Bei uns ist das Semester mehr oder weniger ein großer Kumpelkreis, der sich aus 2-3 Freundeskreisen bildet. Je größter das Semester, desto weniger kennt man davon.

Im Allgemeinen ergibt sich aber ziemlich schnell, dass man meistens bei den gleichen Leuten sitzt, und dass sich daraus die Freundschaften entwickeln. Dann natürlich je nachdem wo man wohnt, die WG-Genossen, die Nachbarn im Wohnheim o.ä.

Je nach Hochschule werden Veranstaltungen angeboten, oder eher nicht. Die einen machen richtige Ersti-Willkommensveranstaltungen, die anderen gar nichts. Dann gibts, wenn die Fachschaft entsprechend engagiert ist, auch Parties, Fachschaftstreffen usw., wo anwesend zu sein gar nicht verkehrt ist, weil es auch absolut sinnvoll ist, von ein paar Leuten aus höheren Semestern die Handynummern zu haben, um mal was nachzufragen.

Grundsätzlich wird dir aber niemand das Privatleben abnehmen.

Ganz wichtig: Häng dich nicht selbst vom Informationsfluss ab! Wenn ihr ne Semester-Whatsappgruppe habt, sei dabei. Und sowas ist ein Geben und nehmen... wenn bestimmte Personen vielleicht schon nen guten Draht "nach oben" haben und bei Unklarheiten für definitive Infos sorgen, sollte man denen vielleicht mal bei Übungsaufgaben helfen können.

Und: Verbring deine Freizeit mit den Leuten. Fahr die ersten Wochenenden nicht heim, sondern erkunde mit den anderen die neue Stadt. So bilden sich Freundschaften am Besten.

Ach ja, gewöhn dich schonmal dran dass du nicht in der Schule bist. Es ist völlig normal, dass es im ersten Semester mindestens eine Klausur gibt, wo 50% durchfallen. Da kommt dann die Zeit, wo der frühere Einserschüler plötzlich über seine 3,9 glücklich ist.

Gut, wegen den Noten muss ich ja mal keine Angst haben, bin von einem Schnitt zwischen 1,5 und 3,8 schon alles gewohnt :D

Ja, das ganze Privatleben macht mir eher Sorgen, weil ich jemand bin, der eher lange braucht, bis er sich mit jemandem anfreundet und auch sonst eher zurückhaltend ist ... ich hoffe ich schaffe es, da ein paar Leute kennen zu lernen, auch wenn ich bisher eher ungern auf andere zuging^^

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@AhsokaT

Sag das nicht mit den Noten. Kann immer unerwartet anders kommen.

Zu Studienbeginn seid ihr (normalerweise) alle in der gleichen Situation, dass niemand jemanden kennt. Das hat den riesigen Vorteil, dass es keine Vorurteile gibt und man sich ganz neu präsentieren kann. Ich dachte auch, ich sei ein schüchterner Kerl der kaum Freunde finden wird... Durch meinen Anspruch, möglichst schnell jeden der 40 Studis aus unserem Semester mit Namen zu kennen und mal mit jedem gesprochen zu haben, hatte ich aber bei allen praktisch sofort den Stein im Brett, dass man mich fragen konnte wenn man den Namen von jemandem nicht wusste. Dazu hab ich von einem Satz Übungsaufgaben, die mir aufgrund meiner Vorbildung sehr leicht fielen, direkt meine Lösungen in die gemeinsame Whatsappgruppe gestellt (nur zum Vergleich, versteht sich). Damit war ich zwar nicht der Star des Semesters, aber ich merke, dass mich auch abseits meiner "Clique" alle mögen.

Einfach in den Pausen nicht alleine rumstehen, sondern stell dich zu den anderen dazu. Und wenn du 

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Meine Uni bietet Sportkurse an, viele andere Unis auch. Ob das jede tut, weiß ich nicht.

Wir hatten in meinem ersten Semester zwei Einführungsveranstaltungen und ein paar Kneipenabende, um andere Studierende kennenzulernen. 

Mit wie vielen Leute du zusammen studierst kommt auf deinen Studiengang und deine Hochschule an. Das kann von sehr wenigen bis zu sehr vielen gehen.

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