Wie gut eignet sich ein Raspberry Pi als NAS?

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9 Antworten

Hallo

von vielen verschiedenen Geräten von überall auf meine Dateien zugreifen will und mir Dropbox

Eine Cloud (wie Dropbox) kann man doch nicht durch ein NAS ersetzen, das ist was völlig anderes.

und mir Dropbox zu Teuer ist

Dann miete einen Webspace und installiere dort NextCloud - Das wäre eine Alternative. Klappt bei mir sowohl mit OwnCloud als auch mit NextCloud. Sowas gibt es bereits ab 2,- €/mtl. beispielsweise hier:

https://hosting.d42c-networks.eu/

Da ich sowieso noch einen Raspberry PI 2 herumliegen habe der im Moment
nicht gebraucht wird dachte ich das ich diesen dazu verwende

Als NAS mit LAN-Anschluss ist der Raspi ganz OK, aber als Cloudserver wäre er mir zu langsam (Habe es schon probiert) und dazu hängt es noch davon ab wie viel Upload-Geschwindigkeit hoch genug ist (Keine Home-Leitung bietet dafür genug Leistung.

Linuxhase

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Der Raspi eignet sich als NAS. Ich habe hier einen RasPi 2 im Einsatz mit Nextcloud. Die Performance ist nicht der Renner, das ist klar. Das Webinterface von Nextcloud macht es nicht besser. Da die Dateien jedoch auf dem Rechner lokal synchronisiert wird, stört mich das nicht. Als Festplatte habe ich eine 128 GB SSD angeschlossen, so ist das ganze geräuschlos.

Was die LAN-Anbindung angeht: Viele bemängeln die Ethernetschnittstelle, die maximal 100 Mbit/s bringt. Der Download von Deinem Server über das Internet erfolgt mit der maximalen Uploadrate Deines Internetzugangs. Und der dürfte deutlich unterhalb der Leistungsfähigkeit der Ethernetschnittstelle liegen. Ich habe einen Internetanschluss mit 100 Mbit/s Down- und 20 Mbit/s Upload. Da dürfte das Nadelöhr liegen, nicht bei der Netzwerkanbindung.

Für den 24/7-Betrieb solltest Du allerdings die Schreibzugriffe auf die SD-Karte optimieren. Ansonsten ist die nach wenigen Wochen weggestorben.

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Ausgerechnet der Raspberry Pi ist als NAS schwach.  Der Grund  dafür ist die Anbindung der LAN und USB-Ports an den CPU Soic Chip  über einen einzigen SPI-Bus.   Lese / Schreibgeschwindigkeit ins / vom LAN  ca. 5 MBytes / s.  

Bei einem Banana Pi sieht das Ganze schon viel besser aus.  Der kostet das selbe, hat die stärkere CPU und hat diese SPI-Schwachstelle nicht.  Mt einem Gb-LAN und einem dedizierten S-ATA-Port ist er als NAS um den Faktor 10 schneller als ein Raspberry Pi ! Das richtige optimale System, natürlich ohne grafische Oberfläche vorausgesetzt.

Ich rede hier jeweils von der ersten Generation dieser Geräte,  nicht von Raspberry Pi M2 oder M3, oder gar dem Banana-Pi M3, der als Octa-Core für so einen Zweck kaum Wünsche offen lässt und fast jeden NAS schlagen kann....

Ich setze schon seit Jahren so ein Ding als NAS / WEB Server und als Fernwartungsportal ein und habe keine Probleme...  Der Bannana Pi kann einen 100 Mbit Netzwerkanschluss zu 100% auslasten, egal welche Richtung.  Bekommt er einen Gigabt-Link, bringt er es sogar bis zu > 35 MBytes / s
, was immerhin > 30% Auslastung bedeutet...   >30% Auslastung eines GigaBit-LANs ! Da sind wir aber mit den durchschnittlichen Geschwindigkeiten von Internetanschlüssen noch weit hinterher und das Internet wird das Limit setzen...

Immer wieder diese dummen Herumquaker,  die behaupter, der Raspberry Pi habe nur 10 Mbit Netzwerk !?  Können die alle nicht richtig lesen, oder was ?

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Kommentar von franzhartwig
05.02.2017, 12:42

Immer wieder diese dummen Herumquaker,  die behaupter, der Raspberry Pi habe nur 10 Mbit Netzwerk !?  Können die alle nicht richtig lesen, oder was ?

Bleib mal etwas sachlich. Es gibt nämlich auch Herumquaker, die immer von SATA und Gigabit-Ethernet tönen. Die Fragestellung hier bezieht sich auf den Zugriff über das Internet. Was willst Du da mit Gigabit-Ethernet? Selbst wenn Du zu den Glücklichen gehörst, die einen 100 Mbit/s-Internetanschluss haben, hat Dein Upload 20 oder 40 Mbit/s. Dann ist das der Engpass. Gigabit-Ethernet oder SATA bringen Dir da herzlich wenig.

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Klar der ist dafür super geeignet. Der Raspi erledigt alle FTP und Webserver Aufgaben ohne Probleme. Owncloud ist auch super.

Solange die gleichzeitigen Zugriffe im Rahmen bleiben, musst du dir kein NAS kaufen.

Nur eine Kühlung im 24h Betrieb würde ich nicht vergesssen.

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Also: Ich hatte meinen RPi 2B ca. 1 Monat im Einsatz. Danach habe ich mir einen "richtigen" Server gekauft. 

Zur Frage: Ja kannst du. Ich habe eine 1 TB Festplatte via USB angesteckt. Da der Pi nur einen 10 MBit LAN-Anschluss besitzt, ist das NAS sehr langsam. Für Dokumente oder Fotos bzw kleine Videos eignet es sich als Low-Budget-NAS recht gut.

Bei weiteren Fragen immer her damit :D

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würde zu einem banana pi greifen da die übertragungsrate einfach höher ist 

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Eignet sich gut, jedoch verschwendet Owncloud meines erachtens sehr viele Ressourcen. Versuchs lieber mit einem SMB/DLNA Server. Das ist wesentlich schneller.

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Kommentar von Jack63G
05.02.2017, 07:08

Owncloud hat viel Overhead und braucht noch mehr CPU-Power, und da siehts gerade beim Raspberry dünn aus...  SMB ist zwar äusserst effektiv und schnell, jedoch nicht sicher, deshalb besser nicht übers Internet....  Verschlüsselt man das Ganze, dann geht das wieder nach hinten los,  denn dafür ist wieder viiel CPU-Power nötig...  Raspberry Pi ´ s ARM-Chip ist eine einfache RISC-Architektur, ohne Hardware-Encryption-Support, und die Verschlusselungsjobs müsste die ohnehin nicht so schnelle CPU zusätzlich noch erledigen...  Der Durchsatz wird dadurch unakzeptabel lahm.   Der ganze Verschlüsslungskram ist auch ein Hauptgrund, warum Owncloud auf den Dingern so langsam ist...

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Bringt nicht wirklich viel. Der LAN Port am Raspberry ist ein 10 MBit Port. Die Datenraten sind also extrem langsam und eignet sich somit kaum als NAS. Für Dokumente etc. ok. Nicht aber für Filme, Bilder unsw.

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Kommentar von Nemesis900
04.02.2017, 19:39

Nein, dort wird ein 100Mbit Port genutzt.

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Hallo,
Mache ich genauso. Im Vergleich zum mediaserver einer Fritzbox ist diese Lösung um Welten besser. Es geht aber nichts über ein richtiges nas System.

Preisfrage halt.

Lg

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