Wie funktioniert Freihandfräsen auf Holzoberfläche mit Oberfräse?

2 Antworten

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Hallo,

das Freihandfräsen mit einer Oberfräse ist überhaupt kein Problem wenn man etwas Zeit und Geschick mitbringt. Am Besten bist du hier mit einem guten Schriftenfräser bedient mit dem du vorsichtig und Ruhig den aufgezeichneten Linien folgst. Mache jedoch die ersten versuche unbedingt auf einem Probestück um ein Gefühl fürs Fräsen zu bekommen.

Wenn du Maserungen gut hervorheben möchtest und vielleicht noch eine Rustikale Altholzoptik haben willst würde ich das Brett flammen.

SG

Woher ich das weiß:Beruf – Innenarchitektur & Möbeldesign, Möbelindustrie seit 20 Jahre

Danke, flammen würde ich ungern, aber mal sehen, was da noch kommt. Ich dachte mir eben auch, dass ich probefräse und dann den Schriftzug sehr langsam und vorsichtig nachfräse. Harte Stele wie Äste sind nicht drin, die den Fräser ablenken könnten...

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@darkhouse

Welchen Farbton würdest du in etwa gerne erhalten? Du könntest das Brett auch Bürsten und mit einer leichten Beize behandeln. So würdest du die Struktur etwas herausholen können.

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Zu Deiner letzten Frage, würde ich Leinöl, Leinölfirnis oder Danish Oil verwenden.

Was das Fräsen angeht, würd ich Dir davon abraten, da es viel Übung benötigt und es keinerlei Fehler zulässt. Ein Dremel wäre besser aber auch nur mit einer biegsamen Welle, die meistens im Set enthalten ist. An Deiner Stelle würd ich das Holz mit einem Lötkolben gravieren. Aber vorher üben.

Danke, mit Lötkolben hab ich schon Erfahrung, aber eben nur Brandzeichnen. Ich will ja nichts schwarz haben, sondern eine Rille.

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Lötkolben bitte nicht, dafür gibt es - wenn es sein muss - extra Brandkolben. Das ist ähnlich wie bei einem Lötkolben. Aber als Laie würde ich das gehen lassen, dafür wäre mir das Brett viel zu viel Wert. Überleg mal: 65 Jahre!

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