Wie bekomme ich meinen Sohn aus dem Haus?

...komplette Frage anzeigen

13 Antworten

So rein aus dem Bauchgefühl glaube ich nicht, dass er gesetzlich noch Anspruch auf Unterstützung hat - ich meine, bis zu einem Alter von 27 Jahren unter bestimmten Voraussetzungen (erstes Studium o.ä.), aber dafür müsste er erstmal in die Pötte kommen... Ansonsten: rigoros den Geldhahn zu; wenn es sein muss, die Schränke und den Kühlschrank mit Schloss sichern, seine Wäsche nicht mehr waschen, sondern schön wieder zurück in sein Zimmer bringen - vielleicht zusammen mit der Bedienungsanleitung der Waschmaschine, etc. Also NICHTS, keinen Handschlag, gar nichts mehr für ihn tun. Stattdessen anbieten: ich wasche EINE Ladung Deiner Wäsche, sobald Du umgemeldet bist. o.ä. Dann diese Drohungen und Beleidigungen besonders vor seinem kleinen Bruder: GEHT GAR NICHT! Ihm das deutlich machen, in allem Fristen setzen, mit Konsequenzen drohen und die vor allem dann auch umsetzen. Klingt alles ein bisschen nach den Erziehungsmethoden für kleine Kinder - aber so benimmt er sich schließlich auch. Und ganz wichtig (wenn überhaupt noch möglich...): sachlich bleiben, ihm klar machen, dass Ihr ihm nichts Böses wollt, aber auch ein eigenes Leben habt, er aber jetzt erwachsen ist und schleunigst selbst ein eigenes Leben (mit allem, was dazu gehört) beginnen sollte.

Eigentlich habt ihr mir alle das bestätigt was ich selber im inneren schon weiß. ER MUSS RAUS. Es ist schlimm wie er sich entwickelt hat. Früher habe ich auch so geurteilt wie einige hier, da sind die Eltern Schuld. Doch ich musste leider derartige Erfahrungen machen. Im Freundes und Bekanntenkreis sagen sie auch, das ich und Mann alles getan haben was in unserer macht stand. Sie können das auch alle nicht verstehen. Bisher kam er mit seinen Lügen durch, doch wenn man ihn eine Weile kennt steigt man dahinter. Es sind so viele Dinge die drum herum sind. Er hat Schulden (Handyvertrag, Miete, Arge - zu viel kassierte Leistungen vor einem Jahr etc.) Ich habe ihm immer meine Hilfe angeboten. War immer da wenn er mich brauchte, genau wie mein Mann. Doch er nutzt es schamlos aus. Gespräche hatten wir zu Hauff. Wir haben ihm das klar gemacht, das es so nicht geht. das auch der kleine darunter leidet. Das es so kein Zustand ist, für uns alle. Er ist dann einsichtig und verspricht uns alles, doch es folgen keine Taten. Und das ist das schlimme daran. Es sind so viele Dinge, der ständige Stress und Streit mit ihm. Die hohen Kosten sei es Strom, Wasser etc. Er schaut auf nichts, da er ja selber nichts zahlt. Egal was wir sagen, er macht es ja eh nicht. Und so geht es nicht mehr weiter. Ich weiß das er austicken wird, wenn wir die Sachen vor die Tür stellen, ich weiß das ich dann die Polizei rufen muss. und genau davor habe ich auch etwas Angst. Doch es muss wohl so sein. Scheinbar will er es nicht anders. Ich bin erst mal froh das ich gesetzlich nicht dazu verpflichtet bin für ihn auf zu kommen.,

Das kannst du u. das würde ich auch tun, notfalls mit Hilfe der Polizei. auch wenn es dein Sohn ist. Warum nicht abschließen? Evtl. das Schloß auswechseln, denn den Schlüssel wird er nicht freiwillig her geben? Er geht entschieden zu weit, außerdem ist er alt genug, um auf eigenen Füßen zu stehen. Wenn ihr Ruhe haben wollt, bleibt euch keine andere Wahl.

sofort vor die tür setzen! ihm klar machen das es so nicht weiter geht und ihm sagen das du immer für ihn da bist aber das er jetzt lernen muss auf eigenen beinen zu stehen! kein geld geben! such dir unterstützung in der familie oder im freundeskreis - und setzt euch alle mit ihm hin.will er das nicht dann werf seine sachen vor die tür - und wenn er streß amcht dann ruf die polizei! dann merkt er sicher das es so nicht weiter geht und ist dir eines tages dankbar

Er ist 25 Jahre alt, somit seid ihr nicht mehr Unterhaltspflichtig. Ich würde ihn von der Polizei aus der Wohnung holen lassen und ihm seine Sachen direkt hinterher schmeissen. Auf Grund der Bedrohungen würde ich auch mal einen Anwalt konsultieren, evtl. wäre da auch ein Kontaktverbot möglich.

ThothAmon 13.09.2013, 13:41

ja sicher, ist klar, du zahlst ja keine steuern

0
Kandahar 13.09.2013, 13:45
@ThothAmon

Wie kommst du denn darauf, dass ich keine Steuern zahle? Ich zahle Steuern und nicht zu knapp! Ich bin auch nicht scharf drauf, dass solche Faulpelze auf Steuerzahlers Kosten leben. Aber in dem Fall zahle ich gerne, denn diesem Jungen Mann wird das JobCenter sehr schnell zeigen, wo es lang geht und er wird seinen Hintern bewegen müssen, wenn er nicht früher oder später eine komplette Sperre riskieren will. Aber vielleicht täte es ihm ja mal ganz gut unter einer Brücke zu campieren.

2

Unter diesen Umständen würde ich ihm seine Koffer vor die Tür stellen und ihm die Schlüssel abnehmen. Wenn er jegliche Arbeit / Mitarbeit verweigert, seid ihr auch nicht unterhaltspflichtig. Er muss lernen, sein Leben selbst in den Griff zu bekommen und offensichtlich fehlt ihm der Druck von außen.

Falls er noch offen ist für Hilfen, dann rate ihm, das Amt für Wohnen und Soziales aufzusuchen. Für die Wohnungssuche und Ämtergänge kann er sich einen Beistand suchen, der ihn unterstützt. Beratungen dazu gibt es meist in Rathäusern und bei caritativen Einrichtungen.

ankasiken 13.09.2013, 14:08

Das ist ja das schlimme, das er keine Hilfe annimmt. Ich habe ihn doch auch schon zum Amt gefahren und Anträge ausgefüllt etc. Doch er bringt nichts zu ende.. und nimmt auch keine Hilfe an, er ist der Meinung das ihm alle nur böses wollen....... Ich weiß mir eben keinen Rat mehr.

0

Eltern müssen für ihre Kinder bis zum Ende der 1. Ausbildung aufkommen ! Die Altersgrenze liegt bei 25 Jahren. Setze ihn einfach vor die Tür, Du bist nicht mehr für seinen Unterhalt verantwortlich !

In dem Alter muss er sich selbst kümmern !

Schmeis Ihn raus im hohen bogen, alles was er hat, raus damit, Schloß wechseln usw. hauptsache raus. Auch wenn es dein Sohn ist aber das geht wohl zu weit.

es ist verständlich, daß du ihn nicht einfach vor die türe setzt. an deiner stelle würde ich zum anwalt gehen, dem alles erzählen incl. der drohungen, und ihm schriftlich einen termin setzen lassen bis zu dem er entweder alle behördengänge erledigt, sich nachweislich um arbeit gekümmert hat oder sonst seine koffer vor der türe stehen.

auch würde ich mich mit dem zuständigen polizeirevier in verbindung setzen und diese über die drohungen deines sohnes informieren. vielleicht ist einer der beamten so nett und bestätigt dir schriftlich diesen besuch, damit du deinem sohn eine kopie vorlegen kannst.

dein sohn muß erkennen, daß ihr ernst macht und daß es so nicht mehr weitergehen kann. ich wünsche euch viel kraft. lg

ankasiken 13.09.2013, 14:49

Danke dir. Damit hast du mir echt einen guten Rat gegeben. Somit habe ich auch etwas in der Hand womit er sieht das es Ernst ist.

Den schriftlichen Termin habe ich ihm eben gesetzt. also nun muss ich da durch... Schlimm das eigene Kind......

1

Also zunächst mal scheinst du in seiner Erziehung etwas zu sanft oder gar lasch gewesen zu sein.

Wirf ihn endlich raus, zack. Ganz einfach. Mit 25 muss er langsam selbst mit seinem Leben klar kommen, und nur weil er nichts auf die Kette bekommt musst du nicht immer für ihn sorgen und aufkommen. Bezahlen musst du für ihn auch nichts mehr.

Wäre ich so drauf gewesen hätte ich ein paar aufs Maul und den direkten Freiflug bekommen.

ankasiken 13.09.2013, 14:23

ich weiß nicht ob ich zu lasch war. Fakt ist das er von der Oma sehr verwöhnt wurde. Dagegen haben wir immer angekämpft. Er hat immer seine Grenzen aufgezeigt bekommen und auch Konsequenzen tragen müssen. Doch da war er noch ein Junge. Mit 18 Jahre begann dann der heftige Terror. Wir dachten damals nach der 2 abgebrochenen Ausbildung das er eventuell beim Bund zur Vernunft kommen würde. Er hat da auch sein Ding durch gezogen und wir dachten nun ist der Knoten endgültig geplatzt, Doch kaum eine Weile zu hause verfiel er wieder in sein altes Strickmuster. Ich stand mit meinem Mann immer dahinter, was haben wir ihn geweckt damit der zur Arbeit geht. dabei mussten wir uns wüste Beschimpfungen anhören. Irgendwann beginnt man zu resignieren. Weil die Kraft nicht mehr da ist. Ich bin der gleichen Meinung, das er mit 25 Jahren auf eigenen Füßen stehen muss und für sein Leben die Verantwortung übernehmen muss. Doch er tut es einfach nicht. Wir schließen Räume bereits nachts ab, doch da hat er uns schon 2 Türen beschädigt, weil er in seiner Wut alles kaputt macht. Ich habe ihn bereits 2 mal raus geworfen. Doch der Opa, den wir pflegen, hat ihn immer wieder rein gelassen. Leider.

1
MaximBP 13.09.2013, 14:29
@ankasiken

Da gibts nur eins.. einfach rausschmeissen. Du/Ihr habt eure elterlichen Pflichten erfüllt, jetzt muss er auf eigenen Beinen stehen. Ich würde ihm auch keine Wohnung besorgen oder ihm beim Job helfen. Ihn soll das Leben mal mit voller härte erwischen. Entweder er ist dem gewachsen, erkennt dass er in seiner Situation einen Job braucht oder er geht halt zum Amt. Aber wenn er sich so verhält wird er kaum in der Lage sein einen vernünftigen Haushalt zu führen. Vielleicht realisiert er dann dass es auch so nicht weiter gehen kann.

Wenn er am Wochenende mal mit Freunden weggeht packt ihr seine Sachen, stellt sie neben sein Bett und am nächsten Morgen schmeisst ihr ihn einfach raus. Und macht dem Opa halt klar er soll ihn nicht rein lassen. Entweder ist er in einem Zustand in dem er das noch versteht, oder dem armen Mann geht es schon so schlecht dass er gar nicht mehr alleine auskommt, aber dann dürfte ja immer jemand da sein, oder nicht?

1

Er ist volljährig. Schmeisst Ihn raus. Das geht nicht so!

Setz ihn auf die Straße! Sowas müsst ihr euch echt nicht gefallen lassen!

Zum Teil seid ihr selber Schuld. Packt seine Sachen zusammen wenn er nicht da ist und wechselt das Schloss der Wohnungstür aus.

ankasiken 13.09.2013, 13:49

Ach ja... und wieso sind wir selbst schuld? das sagt sich immer sehr einfach...Er ist mein Sohn und ich habe immer versucht ihm den richtigen Weg zu zeigen..

1
Kandahar 13.09.2013, 14:19

So einfach ist das auch wieder nicht. Nicht immer sind die Eltern schuld daran, wenn sich ein Kind negativ entwickelt!

2
ankasiken 13.09.2013, 14:29
@Kandahar

Mit Sicherheit machen auch wir Eltern Fehler. Doch wir können dem Kind den richtigen Weg zeigen, oder sie zum richtigen Weg führen, doch gehen müssen sie ihn selber.

1

Was möchtest Du wissen?