WG Mitbewohner zieht aus, was muss weiter bis zum Auszug gezahlt werden?

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12 Antworten

Genau genommen muss sie alles mitzahlen, bis ihr Mietverhältnis endet.

Wenn Du schreibst, ihr standet beide im Mietvertrag, nehme ich mal an, dass der Mietvertrag zwischenzeitlich geändert wurde mit Wirksamtkeitsdatum der Änderung am 1.10.2017. Ist das richtig so? Oder wurde diese Änderung noch gar nicht vorgenommen. Dann steht sie nämlich immer noch  mit drin.

Wie auch immer. Bis 30.09. muss sie ihren kompletten Mietanteil zahlen. Wie bisher auch. Du könntest ihr entgegen kommen bei Strom und Wasser, wenn Du Dir die aktuellen Zählerstände notierst. Du müßtest aber dazu auch frühere Stände kennen.

So könntest Du ausrechnen, was eine allein braucht und was ihr beide immer gebraucht habt und dementsprechend nach Erhalt der Jahresabrechnung was zurück zahlen.

Gehe dabei von folgendem aus:

Wasser/Abwasser: 1 Frau ca. 45 m³ pro Jahr. Zu zweit wohl ca. 70 bis 80 m³. Man kann nicht einfach vom doppelten ausgehen. Der Unterschied beträgt somit rund 30 m³ im ganzen Jahr und somit 7,5 m³ im Vierteljahr. Je nach Wasserpreis. Hier geht es also um ca. 40 € weniger Verbrauch.

Strom: Vergleichsportale gehen von 3500 kwh bei 2 Personen aus und von 2000 bei nur 1 Person. Unterschied somit 375 kwh im Vierteljahr, bzw. rund 100 €.

Du bist aber nicht verpflichtet, so aufzuteilen. Das wäre ein reines Entgegen- kommen.

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Wenn ihr einen gemeinsamen Mietvertrag habt, könnt ihr auch nur gemeinsam kündigen - oder gar nicht.

Wenn alle Parteien (Du, Mitbewohnerin, Vermieter) einverstanden sind, kann man sich auch auf einen Aufhebungsvertrag oder eine Vertragsänderung einigen.

Bis der Mietvertrag endet, muss man Kaltmiete zzgl. Nebenkosten zahlen - völlig egal, ob man die gemieteten Räume nutzt oder nicht.

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Ein Auszug beendet nicht das Mietverhältnis. Sie hat die komplette Miete zu entrichten. Das Mietverhältnis besteht weiterhin und sie haftet also auch weiterhin, genau wie du, für sämtliche Forderungen des Vermieters, Schäden etc. Eine Teilkündigung ihreseits ist unwirksam, da ein gemeinsamer Mietvertrag auch nur gemeinsam gekündigt werden kann. Oder wurde mit dem Vermieter ein Aufhebungsvertrag geschlossen?

Durch ihren Auszug sinken zwar die verbrauchsabhängigen Nebenkosten, aber die machen ja nur einen kleinen Teil der NK aus. Versicherung muss weiter in der gleichen Höhe gezahlt werden, Grundsteuer, und, und, und.....

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Was hat sie denn vor, wie die Sache weiterlaufen will? Möchte sie bis zum Sankt Nimmerleinstag als Mietpartei in diesem Vertrag stehen, mit allen finanziellen Risiken, die eine solche BGB-Gesellschaft mit sich bringt?

Ne saubere Sache wäre eine Einigung mit dem Vermieter: Der jetzige MV wird (ggf. fristgerecht) gekündigt und Du schließt einen neuen MV mit dem Vermieter ab.

Bis zum Ende des aktuellen Mietvertrags zahlt auch Deine frühere Mitbewohnerin die Fixkosten mit. Danach ist sie komplett raus.

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Also wenn ich richtig verstehe habt ihr auch beide den Mietvertrag unterschrieben ?
Dann haftet ihr auch gemeinsam

Daher wird sie die Nebenkosten definitiv anteilig mit zahlen müssen
(Mülltonne wird ja weiterhin abgeholt oder der Schornsteinfeger kommt ja trotzdem)
Wasser und Strom Verbrauch hat sie ja nicht mehr
Das wäre zu rechtfertigen
Jedoch sind die vereinbarten Abschläge erstmal zu leisten und beider Rückzahlung musst du halt rechnen
Rede mit ihr darüber und versucht es zu lösen
Im Härtefall wenn du alleine nicht zählen kannst zB hat der Vermieter volles recht die Kohle bei euch beiden zu holen
Genau wie der Stromversorger,falls der Vertrag auf euch gemeinsam läuft

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Also wir haben den Mietvertrag zusammen kündigen müssen da sie sonst nicht ausziehen konnte und ich hab auch schon den Vermieter direkt gesagt das ich wohnen bleibe und somit einen neuen mietvertrag bekomme

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In einer WG teilt man sich üblicherweise die Nebenkosten gleichmäßig auf, auch wenn man nicht da ist. Ansonsten müsste man genau überprüfen, wer wie viel Strom/Wasser/etc. verbraucht hat.

Gerecht wäre folgender Ansatz: Sie muss weiterhin die Warmmiete zahlen, kann sich aber das anrechnen lassen, was ihr euch durch ihren Auszug nachweislich erspart. Diese Ersparnis wird aber nicht groß sein und ist schwierig nachzuweisen.


Was sie aber in jedem Fall weiterzahlen muss: Nebenkosten (Internet, Hausmeister, etc.), Strom für gemeinsam genutzte Gegenstände (z.B. Kühlschrank) und andere Posten, die - unabhängig davon, wie viele Mitbewohner da sind - zwingend anfallen.

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Wurde ein Aufhebungsvertrag gemacht oder gemeinsam gekündigt?

Bitte mal beantworten.

Das ist wichtig für den ausziehenden Mieter aber auch für Dich.

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Die Zahlugnsverpflichtung endet mit dem Mietvertagende gemäß erfolgter Kündigung.

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Sie hat beim Vermieter gekündigt? Was sagt der Vermieter dazu? Schlechtestenfalls hast Du jetzt auch keinen Mietvertrag mehr, da ihr ja zusammen einen(!) Mietvertrag habt.

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Kommentar von DarthMario72
14.07.2017, 14:52

Schlechtestenfalls hast Du jetzt auch keinen Mietvertrag mehr

Nein. Denn einen gemeinsamen Mietvertrag kann man auch nur gemeinsam kündigen.

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Kommentar von johnnymcmuff
15.07.2017, 13:55

Bleibe bitte bei Deinen Expertenthemen  bevor Du weitere falsche Antworten gibst.

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auf wann hat sie denn gekündigt ? bis zu dem datum zahlt sie auch

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Kommentar von 30SecondsToMars
14.07.2017, 14:25

Sie hat zum 30.9 gekündigt

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Kommentar von RobertLiebling
14.07.2017, 14:28

Sie allein kann gar nicht kündigen. Der Mietvertrag muss allen Mietern gekündigt werden; der verbleibende Mieter kann dann - wenn der Vermieter mitspielt - einen neuen MV abschließen.

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ansonsten musst du die warmmiete zahlen, ist dem vermieter egal, ihr haftet gesamtschuldnerisch

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