Weshalb steigt die Stromstärke an wenn man einen Elektromotor leicht belastet?

6 Antworten

Was für ein Motor?

Ein Gleichstrommotor nimmt Strom auf, weil die Gegeninduktion durch das Drehen des Rotors abnimmt. Dadurch ist die Summe aller Spannungen nicht mehr null und es muss folglich ein Strom fließen.

-Uq + Ra Ia + cphi * w = 0

wenn cphi * w = Uq ist ist Ra Ia 0 wegen Ia = 0.

Ia = (Uq - cphi * w) / Ra

Für jede Motorkonstante cphi existiert also ein w, dass Ia gerade zu null werden lässt. Deshalb hat ein solcher Motor auch eine definierte Drehzahl.

nun, die leistung ist ein Priodukt aus kraft, weg und Zeit. und wenn du nun die sich drehende welle des Motors belastest, dann steigt natürlich auch der leistungsbedarf. und weil die spannung ja eher eine konstante ist, muss halt eben der strom steigen um dem gestiegenenen Leistungsbedarf des Motors gerecht zu werden...

deine Pumpe geht ja auch schneller, wenn du dich beim berg auf strampeln mit dem radel verausgabst...

lg, Anna

Weil dann die innerhalb des Motors wirksamen elektromagnetischen Felder durch die grössere Krafteinwirkung ebenfalls eine grössere Feldkraft erfahren. Und diese grössere mangnetische Kraftübertragung bewirkt im induzierenden Leiter ( der Motorwicklung ) einen entsprechend grösseren Elektronenfluss.

Soweit mal ganz stark vereinfacht.

kannst Du es einbischen genauer erklären?

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@97BlackWolF97

Die Maschine als Motor funktioniert doch überhaupt nicht durch Induktion. Sonst gäbe es kein Anlaufmoment. Richtig ist jedoch dass die Drehzahl eine Gegenspannung induziert. Sinkt die Motordrehzahl unter die Leerlaufdrehzahl wird die induzierte Spannung kleiner und kann der Quellspannung nicht mehr so stark entgegenwirken. Dadurch fließt mehr Strom und die Lorentz bzw. Maxwellkräfte werden größer.

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@97BlackWolF97

Wenn Du es für die Schule möglichst genau brauchst, so erklärt es Dir die "Wikipedia" incl. Formeln.

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