Elektromotor-Leistungsanpassung?

3 Antworten

Wenn die Welle belastet wird (gebremst) dann dreht sich der Rotor langsamer, als die Nennfrequenz. Dieser Schlupf sorgt dazu das Verschiebeströme als Ausgleich im Rotor fließen, welche auch ein Magnetfeld aufbauen. Dieses Magnetfeld wirkt dem Erregermagmetfeld entgegen. Die somit entzogene magnetische Energie muss durch elektrische Energie im Stator durch das aufrechterhalten des Erregerfeldes zu gewährleisten erzeugt werden. Abstrahierter ist die Betrachtung jedoch auf elektrotechnischer Basis. Dort gilt der Zusammenhang dass bei angelegter Nennspannung und stehendem Rotor lediglich der Wirkwiderstand als Verbraucher den Strom begrenzt (Kurzschlussstrom). Mit beginnt der Rotation erzeugt der Rotor ein eigenes Magetfeld, welches einen induktiven Widerstand darstellt. Somit gibt es neben dem Wirkwiderstand der Wicklungen auch noch den Scheinwiderstand des Rotors welcher einen wesentlichen Einfluss auf das Laufverhalten des Motors hat.

Wenn der Motor frei dreht, wird durch das Magnetfeld eine Gegenspannung induziert, welche den Stromfluss in der Spule verkleinert. Wenn man den Motor mechanisch belastet (die Spule bremst), sinkt diese Gegenspannung, und die Stromstärke steigt, und wenn der der Motor steht, ist er nur ein Elektromagnet, und der Strom ist maximal.

Deshalb ist auch das Drehmoment bei Drehzahl null maximal.

Von welchem Motor sprichst du? Asyncron-, Syncron-, Gleichstrom Nebenschluss Reihenschluss, diverse Brushless Motoren gibt so viele Motoren die sich alle unterschiedlich verhalten

Gleichstrom

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