Induktion bei Elektromotor?

2 Antworten

Du bist gar nicht mal schlecht, denn deine Betrachtungen zum einfachen Gleichstrommotor sind nicht von der Hand zu weisen.

Anders siehts bei einem Wechsel- bzw. Drehstrommotor aus.

Bei Asynchronmotoren, die auch Drehstrom-Induktionsmotoren genannt werden, gibt es gar keine Dauermagnete sondern nur außen im Stator  die Magtnetspulen, die ein drehendes Magnetfeld erzeugen und innen gibt es einen Käfigläufer aus Stahl ohne Spulen und Dauermagnete.

Bild eines Käfigläufers siehe hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Drehstrom-Asynchronmaschine#/media/File:Squirrel_cage.jpg

Nun ist es so, dass das drehende Magnetfeld des Stators im Käfigläufer Ströme induziert. Diese Ströme erzeugen dann ihr eigenes Magnetfeld und da wir nun ein Magnetfeld innen und außen haben, dreht auch der Motor. Das drehende Magnetfeld des Stators zieht nun sozusagen das statische Magnetfeld im Läufer hinter sich her.

Die Erklärung mit dem umgepolten Magneten greift da nicht.

Während ein Elektromotor sich dreht verhält er sich auch ähnlich zu einem Generator. Das heißt, durch die Drehbewegung wird eine Spannung erzeugt, die der von außen angelegten entgegenwirkt (Lenz'sche Regel) und den Strom hemmt. Wird der Motor jetz abgebremst fließt dadurch automatisch mehr Strom

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