Wer war Isebel (Jezebel)?

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8 Antworten

Hallo MargaretB,

vielen Dank für deine interessante Frage: Wer war Isebel (Jezebel)?

In 1. Könige 16:30, 31 (NWÜ Studienbibel) wird erklärt, woher Isebel kam.

30 Und Ạhab, der Sohn Ọmris, trieb es dann schlimmer in den Augen Jehovas als alle, die vor ihm gewesen waren.+ 31 Und es geschah — [als ob es] das Geringste+ für ihn [gewesen wäre], in den Sünden Jerọbeams,+ des Sohnes Nẹbats, zu wandeln —, dass er jetzt Ịsebel+, die Tochter Ẹthbaals, des Königs der Sidọnier+, zur Frau nahm+ und begann, hinzugehen und dem Baal zu dienen+ und sich vor ihm niederzubeugen. 

Der König des 10-Stämme-Reichs Israels nahm sich die den Baalskult fördernde lsebel zur Frau, wahrscheinlich aus politischen Gründen.  

Nachdem er diese Verbindung eingegangen war, bestand der nächste Schritt erwartungsgemäß darin, dass er seiner dem Baalskult ergebenen Frau zu gefallen suchte, indem er einen Tempel und einen Altar für Baal baute, einen „heiligen Pfahl“ (ein Phallussymbol) errichtete und sich dann mit ihr an diesem Götzenkult beteiligte.

Isebel gab sich damit, dass der Baalskult vom Thron offiziell anerkannt worden war, nicht zufrieden, sondern bemühte sich, die Anbetung Jehovas aus dem Land auszurotten. Sie befahl daher, alle Propheten Jehovas zu töten, doch Gott forderte Elia auf, in das Gebiet jenseits des Jordan zu gehen; und Obadja, der Palastverwalter, hielt 100 andere Propheten in Höhlen versteckt (1Kö 17:1-3; 18:4, 13).

Als Ahab starb, folgte ihm zunächst Isebels Sohn Ahasja auf den Thron, der zwei Jahre regierte. Ihm folgte Joram, ein anderer ihrer Söhne, der 12 Jahre regierte, bevor Ahabs Dynastie schließlich endete (1Kö 22:40, 51-53; 2Kö 1:17; 3:1).

Während der Herrschaft ihrer Söhne beeinflußte Isebel — jetzt als Königinmutter — das Land weiterhin durch ihre Hurereien und Zaubereien (2Kö 9:22). 

Als Isebel erfuhr, dass Jehu ihren regierenden Sohn Joram getötet hatte und auf dem Weg nach Jesreel war, schminkte sie sich kunstvoll die Augen, machte ihr Haar schön zurecht und setzte sich in ein Fenster, von dem aus sie auf den Palasthof hinabschaute. 

Sie begrüßte den Sieger bei seinem triumphalen Einzug mit den Worten: „Ist es Simri, der seinen Herrn getötet hat, gut ergangen?“ Dieser sarkastische Gruß war vermutlich eine versteckte Drohung, denn Simri hatte — 7 Tage nachdem er seinen König getötet und den Thron an sich gerissen hatte — Selbstmord begangen, als sein Leben in Gefahr war (2Kö 9:30, 31; 1Kö 16:10, 15, 18).

Jehus Antwort auf diesen feindseligen Empfang lautete: „Wer ist mit mir? Wer?“ Als zwei oder drei Hofbeamte herausschauten, befahl er: „Laßt sie herunterfallen!“ 

Durch die Wucht des Aufpralls bespritzte ihr Blut die Mauer und die Pferde, und sie wurde niedergetreten, wahrscheinlich von den Pferden. Kurz danach, als Männer kamen, um diese „Tochter eines Königs“ zu begraben, stellten sie fest, daß Straßenhunde mit ihr bereits so gut wie vollständig aufgeräumt hatten, wie dies durch „das Wort Jehovas, das er durch seinen Knecht Elia“ geredet hatte, vorhergesagt worden war. Nur der Schädel, die Füße und die Handflächen waren von ihr übriggeblieben als Beweis, daß alles, was Jehova sagt, eintrifft (2Kö 9:32-37).

In Off 2:18-23 wird "ein Weib" mit Isebel verglichen.

Grüße, kdd

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Kommentar von kdd1945
27.10.2015, 08:18

Anhand von Daten aus der Wachtturm ONLINE-BIBLIOTHEK

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Hallo Margaret,

zu Isebel siehe 1. Könige 16,31; 18,4-19; 19,1-2; 21,5-25; 2. Könige 9,7-37.

Der Tod Isebels wird in 2. Könige 9,30-37 beschrieben (http://www.bibleserver.com/text/HFA/2.K%C3%B6nige9). 

Der "Turm" ist ein balkonartiges Präsentationsfenster am Königspalast. Zwei oder drei Hofleute stoßen Isebel auf Befehl des neuen Königs Jehu aus dem Fenster.

Dabei ist zu beachten, daß Isebel den neuen König bewußt verspottet und ihm ihre Verachtung gezeigt hat.

Isebel war Tochter des Königs von Sidon, Etbaal, der ein früherer Priester der Astarte gewesen sein soll. Die Nichtjüdin heiratete den israelischen König Ahab, förderte sowohl den Baalskult als auch den Ascherakult in Israel und trachtete danach, die israelischen Propheten auszurotten. Sie wurde etwa 60 Jahre alt.

Grüße

Michael

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Isebel – Die Powerfrau . Es ist ein politisches Thema im Mittelpunkt, bei dem eine Frau eine wesentliche Rolle spielt,das Thema Isebel führt uns in eine  politische Situation .928 bis 720 vor Christus gab es in Israel zwei Königreiche: Israel und Juda waren die beiden getrennt nebeneinander existierenden Reiche. Das ging so bis zum Untergang Samarias, der neuen Hauptstadt des Nordreichs namens Juda. In diesem Nordreich herrscht ein König, der einen Sohn hat: Das ist der König Omri und dessen Sohn Ahab, der sich eine ganz besondere Frau leistet. Wieso hat es eigentlich diese zwei Königreiche gegeben? Haben die Juden damals vergessen, dass ihnen Jahwe eigentlich nur einen König zugedacht hatte, der der Gesalbte des Herrn sein sollte? Es geht hier um die Wiedervereinigungsproblematik. Unter Saul waren versuchsweise diese schwierigen zwölf Stämme Israels, die wir seit Jakobs Zeiten kennen, unter einen Hut gebracht worden. Diese ganze Sache ist aber sehr kompliziert und es deuteten sich auch schon Schwierigkeiten zwischen Thron und Altar, also zwischen Saul und Samuel an, denn zwischen den beiden klappt es überhaupt nicht. Das Volk aber schrie: "Wir wollen eins sein!" Das kommt uns auch heute noch bekannt vor. Der Wiedervereiniger schlechthin, dem die Wiedervereinigung in ganz großem Stile gelingt, war David. 40 Jahre lang ist David der große Wiedervereiniger. Sein Sohn Salomo genießt nach ihm die Früchte des Davidischen Reiches. Alles ist vereinigt: Israel erstreckt sich vom heutigen Eilat bis in den Norden zu den Golanhöhen. Auch ganz Jordanien gehört dazu und es herrschte Friede.Aber die großen Männer versagen häufig bei der Bestellung ihrer Nachfolger zu ihren Lebzeiten. Denn Nachfolger muss man sich erst mal heranziehen: Sie fallen nicht wie Schnee vom Himmel. Salomo und all die anderen versagen auf diesem Gebiet total. Als Salomo stirbt, ist sein Sohn Rehabeam nicht in der Lage, dieses vereinigte Königreich zusammenzuhalten. Es bricht auseinander und es gibt wie zuvor wieder zwei Reiche. So kam es zur Situation. In der Zwischenzeit sind mehrere Jahrhunderte vergangen. Die Könige des Nordreichs aus der Samaria, dem heutigen Nablus, und die judäischen Könige aus dem heutigen Hebron, die dann später nach Jerusalem gehen, vertrugen sich mal besser, mal weniger gut: Wenn es einen gemeinsamen äußeren Feind gibt, können sie recht gut miteinander. Und solche Feinde von außen gibt es noch eine ganze Menge. Da gab es z. B. die Bedrohung durch Aram: Das ist die Gegend des heutigen Syriens. Das waren große Könige, die in der Stadt Damaskus herrschten. Wenn es äußere Gefahren gibt, dann schließen sich diese beiden Reiche zusammen. Wenn es aber keine äußere Gefahr gibt, dann schlagen sie sich untereinander. Genau diese Situation herrschte zu Zeiten des Omri. Man kann das genau Datum heute nicht mehr feststellen, aber ich glaube, dass die Isebel als Tochter des Königs von Sidon, dem heutigen Tyrus, das im Libanon liegt, circa 800 vor Christus geboren wurde. Ihr Geburtsland war ebenfalls ein großes Königreich, denn wir wissen ja schon von Salomo, dass es dieses große. wohlhabende Reich von Sidon gegeben hat: Man handelte von dort aus mit Zedern und betrieb überhaupt vor allem Holzwirtschaft – so wie heute die Finnen oder die Schweden. Man lebte auch damals schon von Export und Import: Das hat es auch schon früher gegeben. Dieser Omri betreibt jedenfalls eine ganz präzise dynastische Politik, eine Politik, die in den Großraum hineinfühlt: Seit dem 9. Jahrhundert vor Christus ist z. B. Assyrien eine aufsteigende Macht, die die ganze Region bedroht. Dies scheint der Grund dafür zu sein, dass Omri sich gesagt hat, er bräuchte nun eigentlich gute Verbündete. Er schaut also nach Tyrus, zu den Sidoniern und deren wichtigem Herrschaftsbereich. Er meint, dass es das Beste wäre, mit den Leuten eine Verwandtschaft zu begründen. Wenn wir die damalige politische Großwetterlage betrachten .bräuchten wir eine große Landkarte. Es gibtdies aufstrebende Reich Assyrien: Das ist für damalige Verhältnisse sehr weit weg, denn dieses Reich lag da, wo sich heute in etwa Teheran und Persien befindet. Das war das Ende des bekannten Landes: Hinter dem Hindukusch wusste man nichts mehr. Man dachte, dort sei die Erde zu Ende. Die Welt erstreckte sich wie ein Brett vom östlichen Ende Persiens, vom Hindukusch, bis nach Gibraltar. Rechts und links davon befand sich der damaligen Ansicht nach das Nichts. Dieses neue Reich Assyrien bedroht den ganzen Mittleren Osten. Assyrien erobert dann später auch dieses Gebiet. Dazwischen saß damals vor der Eroberung noch das Reich Aram,mit der Hauptstadt Damaskus. Im Süden saß das alte Ägypten, das mit dem heutigen Ägypten allerdings nichts mehr zu tun hatt. –

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Kommentar von tinimini
26.10.2015, 22:49

 Dies gilt höchstens für die heute christlichen Kopten, die zumindest ihrem Namen nach auf dieses alte Ägypten verweisen. So sah damals die politische Großwetterlage aus. In dieser Lage besaß Salomo so viel Verstand – deswegen hatte er ja auch den Erfolg –, ringsherum Verbündete zugewinnen. Er schloss z. B. die geschäftlichen Verbindungen mit Tyrus. Auf dem Handel aufbauend konnte man damals schon Frieden schaffen. Damit wächst der Wohlstand. So war das zur Zeit Salomos arrangiert. Omri spürteebenfalls die drohenden Gefahren weit im Osten. Aus diesem Grund möchte er die bestehenden Verbindungen weiter ausbauen. Sein Nachfolger wird dann Ahab. Das ist sein Sohn. Es geht darum, eine Handlungsbasis gegen den drohenden Feind aufzubauen. Dieses winzig kleineLand der zehn Stämme erstreckte sich in etwa nur auf dem Gebiet der heutigen Westbank. Es gibt damals dort mehrere Hauptstädte: Schilo, Tirza usw. Das ging so lange, bis man sich auf Samaria einigte. Samaria hatte im Laufe der Geschichte viele verschiedene Namen: Sebaste, Nablus, Napoli usw. Das waren all die Namen für diese Stadt Samaria, von der wir sprechen. Napoli nannten sie z. B. die Römer: Das war die "Neustadt". Omri hatte Samaria als Hauptstadt neu gegründet: als Hauptstadt des Nordreichs. Wegen der andauernden Kämpfe mit allen möglichen Völkern bis dahin ist die Hauptstadt von Fall zu Fall schon mal verlegt worden. Omri entschied sich für Nablus. Nablus, damit wir uns das geographisch leichter vorstellen können. Diese Stadt liegt auf einem Erdrücken und befindet sich in der Mitte zwischen Galiläa und Hebron bzw. Jerusalem. Sie liegt an diesem Weg, der das Land verbindet. Von Jesus wird im Evangelium erzählt: "Und er begab sich abermals von Galiläa nach Jerusalem..." Auf dem einfachsten Weg dorthin kommt man immer in Schomron, also in Samaria vorbei. Im Hebräischen hieß diese Stadt darum Schomron, weil Omri den Boden einem Mann namens Schemer abgekauft. Das ist wie auf dem Lande, wo über Jahrhunderte der Name des Urinhabers haften bleibt. Dieses Land gehörte einem gewissen Schemer und Omri hat dann die Stadt darauf gebaut, die letztlich eine Konkurrenz zu Jerusalem sein sollte. Tyrus ist die Hauptstadt und Isebel die Königstochter in einem Reich, das von den Juden her eigentlich ein Reich der Heiden darstellt. Wie kommt denn ein gesalbter König Israels dazu, für den Sohn eine solche Frau auszusuchen? Omri war quasi..längst säkularisiert. Vielleicht ist man in der Zeit noch nicht beim Ein-Gott-Glauben angekommen. Das ist demnachder umgekehrte Fall, denn Säkularisation bedeutet ja, dass ein Gott, der vorhanden war, verschwindet. Gesalbt waren nur die judäischen Könige in Jerusalem. Jerusalem bleibt auch immer das Zentrum: Darum dreht sich die Sache. Die Könige von Juda halten sich für die Träger der Verheißung, die sich von Jakobs Segen über den Stamm Jehuda ableitet. Das wissen wir bei Jesus. Er ist der "Sohn" Davids. Die Salbung ging immer nur auf die Könige in Jerusalem über. Diese Teilung sollte aber gar nicht sein: Denkt man dabei immer an die Jahrzehnte der Teilung in Deutschland. So passt es, dass der Sohn von Omri die Tochter eines ehemaligen Astartepriesters heiratet, denn ein solcher Priester ist der Vater von Isebel wohl gewesen: Er war ganz in diese Kulte einbezogen, denn der Baalskult war am Hof in Tyrus üblich. Dessen Tochter bestimmt Omri als seine Schwiegertochter. Das war nicht der einzige Fall, denn das war gang und gäbe. Auch Salomo hatte schon Prinzessinnen von rings herum geheiratet: Die Hauptfrau Salomos war eine Prinzessin aus Ägypten. Diese Heiraten waren wichtig zur Befestigung des Handels. Denn nach dieser Heirat hat Salomo z. B. Pferde aus Ägypten importiert. Das Pferd war damals das Kriegsgerät. Die Propheten am Hof Salomos rügen diesen Handel. Aus dem Grund kommt z. B. auch bei Jesus der Esel als Tier des Friedens vor. Dass man an den Königshöfen die Söhne und Töchter untereinander verheiratet hat, war auch in unserer Kultur aus politischen Gründen normal.Denken Siehe Maria Theresia. Isebel kommt an den Hof nach Samaria. Ahab, der Sohn von Omri, übernimmt in dessen letzten Jahren mehr oder weniger die Herrschaft über das Land. Das mag vielleicht auch der Grund für die unterschiedlichen Zahlenangaben bei seiner Regentschaft sein: Man spricht da entweder von 871 oder 875 bis 852 bzw. 854 vor Christus. Isebel etabliert sich am Hof. Sie war eine großartige aber auch eine böse Frau, und gut aussehend. Die Geschichte fängt recht schön an: Ahab verliebt sich in sie. Diese Ehe ist nicht nur eine politisch-rationale Verbindung. Hinzu kam , dass das politisch zusammenpasst." Tyrus ist eine Stadt im heutigen Libanon. Der Vater von Isebel war ein mächtiger Mann und ein Heide, dem der Monotheismus fremd war. In Samaria ging es zu der Zeit auch nicht besonders "heilig" zu. Die Heirat mit Isebel stellte daher kein  Problem dar und so tat sich für Ahab mit der Heirat eine gute Zukunft auf.

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Hallo Margaret

hab mich schon gefragt wie es dir geht :-)

Die Geschichte von Isebel könntest du in der Bibel nachlesen. Hier hab ich dir alle Stellen herauskopiert, wo Isebel drin vorkommt. Willst du es im Zusammenhang lesen, fang dann vielleicht bei 1.Könige 18 an. Das gehört zum Alten Testament. Das Alte Testament ist für beginnende Bibeleser schwierig zu verstehen.

http://www.bibel-online.net/suche/?qs=isebel&translation=3

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Kommentar von MargaretB
27.10.2015, 16:58

danke fürs Antworten :D Mir gehts gut! Ich lese es mir heute noch durch. Ach, mir ist vor ein paar Tagen etwas total tolles passiert (seit dem ich mich richtig zu Gott "gewand" habe) bloss manchmal habe ich immer noch etwas negatives (das es ihn nicht gibt,alles Zufall ist... bin ja Atheistisch augewachsen) im Hinterkopf, naja und das nicht so toll...denkst du das geht nach einiger Zeit weg??? LG Margaret :D

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Auf Bibelkommentare findet sich folgendes über Isebel: "Tochter Etbaals (1. Kön 16,31), des Königs der Sidonier, und Ehefrau Ahabs, des Königs von Israel, sowie Mutter von Ahasja, Joram und Athalja. Sie war eine kühne, böse Götzendienerin, die ihren Mann dazu aufstachelte, Böses gegen den Herrn zu tun. Sie rottete die Propheten des Herrn aus (1. Kön 18,4.13) und hatte selbst 450 Propheten des Baal und 400 Propheten der Aschera, die an ihrem Tisch aßen (1. Kön 18,19). Als diese von Elia getötet wurden, bedrohte sie das Leben des Propheten, aber er entkam ihrer Hand (1. Kön 19,1-2). Als Ahab den Weinberg verlangte, den Nabot ihm zu verkaufen verweigerte, sorgte Isebel dafür, dass Nabot fälschlicherweise angeklagt und zum Tod gesteinigt wurde. Danach sagte sie ihrem Mann, er solle hingehen und sich das Gewünschte aneignen. Elia war bald zur Stelle, um Ahab seinen Untergang mitzuteilen und über seine Frau vorauszusagen: „Die Hunde sollen Isebel an der Vormauer von Jisreel fressen" (1. Kön 21,5-29). Jehu sollte dazu das Instrument der Rache werden. Er tötete Joram und verwundete den König von Juda. Als er dann nach Jisreel kam, schaute Isebel - mit geschminktem Gesicht und geschmücktem Kopf - aus einem Fenster und verhöhnte ihn: „Erging es Simri gut, dem Mörder seines Herrn?" Auf Jehus Frage hin, wer an seiner Seite wäre, schauten die Hofbeamten heraus. Seinem Aufruf folgend stürzten sie sie herunter auf den Boden. Ihr Blut spritzte an die Wand, und sie wurde unter Füßen zertreten. Als Jehu ihnen befahl, die „Verfluchte" zu begraben, stellte sich heraus, dass die Hunde sie gefressen hatten - so wie durch den Propheten vorausgesagt. Nur ihr Schädel, ihre Füße und Hände blieben übrig (2. Kön 9,7-37). Im Neuen Testament wird sie erwähnt als Symbol für ein böses, verführerisches System in der bekennenden Kirche, das andere in götzendienerische Verbindungen führt (Off 2,20). 

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keiner will die ilsebill , kam der koch , nahm se doch .

so kenn ich die story von Ilse .

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Offb 2,20 Aber ich werfe dir vor, dass du das Weib Isebel gewähren lässt; sie gibt sich als Prophetin aus und lehrt meine Knechte und verführt sie, Unzucht zu treiben und Fleisch zu essen, das den Götzen geweiht ist.

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