Wenn eine Person in einer Bedarfsgemeinschaft von den GEZ Gebühren befreit ist zum Bsp wegen dem Jobcenter, muss dann die andere Person die arbeitet GEZ zahlen?

8 Antworten

Wenn eine Person im Haushalt Leistungsempfänger ist, dann muss niemand von euch den Rundfunkbeitrag zahlen.

Auf der Internetseite vom Rundfunkbeitrag ARD, ZDF gibt es Formulare die du ausfüllen und ausdrucken kannst. Damit kannst du die Befreiung beantragen. 

Wenn du keine Möglichkeit zum ausdrucken hast, dann kannst du dir entsprechende Anträge beim Jobcenter holen. 

Grundsätzlich bezieht sich die Befreiung nur auf die befreite Person. Von dieser werden aber auch Ehegatten und eingetragene Lebenspartner erfasst. Kinder bis 25 werden seit diesem jahr auch von der Befreiung erfasst.

Bezieht sich die gewährte ALG II-Leistung auf eine Bedarfsgemeinschaft, d. h. das Einkommen der 2. Person ist im Sozialleistungsbescheid mitberücksichtigt, so steht auch der 2. Person die Befreiung zu. Sie braucht keinen gesonderten Befreiungsantrag zu stellen.

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Alles richtig. Vor allem weil du entgegen vieler anderer hier deutlich klar machst, dass man auch wirklich Leistungen beziehen muss.

Aber naja, man sollte dem Beitragsservice schon informieren, dass man entsprechend befreit werden will.

Der Beitragsservice hat keine Ahnung über die Vermögensverhältnisse oder ob es eine WG ist oder eine Bedarfsgemeinschaft. Und er kann somit nicht so einfach beurteilen, ob er nun fordern darf oder nicht.

Einfach nur zu hoffen, dass das schon so wäre und sauer zu sein, wenn doch eine Forderung kommt, wäre aus meiner Sicht doch albern.

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Ja und nein!
Die arbeitende Person gehört zur BG, und das Einkommen wurde Angerechnet!
Man MUSS zunächst eine Gebührenbefreiung (Vorlagen gibt es beim Jobcenter) Beantragen. Die Bescheinigung vom JC (lag bei der letzten Bewilligung bei) kopieren, und das Original mit zu Deutschlandradio einschicken. Am besten per Einschreiben!

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Beim Beitragsservice geistern genug Falschinfos durch den Raum. Da wäre es gut, wenn man das alles wirklich korrekt darstellt. Du vermutest, dass die befreite Person entsprechende Stütze erhält, die gemäß Rundfunkstaatsvertrag bewirkt, dass die ganze Bedarfsgemeinschaft befreit ist.

Nur steht das nirgendwo.

Ja, man kann es vermuten, dass "ist beim JC" bedeutet, dass auch eine entsprechend hohe Stütze gezahlt wird, weil das Einkommen des anderen einfach nicht ausreicht. Aber das sollte man schon genauer klären.

Sonst rennen doch sofort die ganzen Beitragshasser wieder die Türen ein und stellen das falsch dar und Menschen kämpfen einen von Anfang an verlorenen Kampf, nur weil irgendwer in der Familie kein eigenes Geld verdient.

Ich meine damit: "Ist beim JC" kann auch sein, dass er in eine dieser lustigen sinnlosen Maßnahmen steckt...

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Selbst wenn durch das JC Aufgestockt wird, kann man die "Befreiung" Beantragen, da man nach SGB2 Hilfsbedürftig ist. Bei einer anerkannten Hilfsbedürftigkeit ist das Lohneinkommen OHNE BELANG !

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Muss ich rückwirkend GEZ-Gebühren zahlen, wenn ich in der fraglichen Zeit beim Jobcenter gemeldet war?

Gestern bekam ich einen Brief vom "Beitragsservice" ehem. GEZ. Ich soll rückwirkend für 2013 zweihundertnochwas EUR nachzahlen. In der Zeit war ich arbeitslos gemeldet und habe auch schon beim Jobcenter angerufen und mir diese GEZ-Bescheinigungen schicken lassen. Nun meinte aber jemand, wenn man sich nicht rechtzeitig dort meldet, muss man die Gebühr bezahlen, AUCH wenn man in dieser Zeit nicht beitragspflichtig war.

Stimmt das? Muss ich jetzt den Schxxß rückwirkend bezahlen, nur weil ich damals versäumt habe, mich freistellen zu lassen? Wenn ja, mit welcher Begründung?

Wenn nein, worauf muss ich achten? Irgendwelche Tipps?

Vielen Dank und Grüße an alle Antwortanten

p.s. Eine Bitte: Könntet ihr eure Antworten mit Quellen belegen? Jeder behauptet hier was ansderes und ich wüßte gern, ob ihr das nur von eurem Hausmeister gehört habt oder tatsächlich irgendwo in einem Gesetz gelesen. Danke!

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Jetzt will die GEZ von ihr Gebühren für die andere Wohnung kassieren, obwohl sie nachweislich dort im Frühjahr ausgezogen ist. Als Beweis haben wir der GEZ den abelaufenen alten Mietvertrag und meine schriftliche Bestätigung vorgelegt, dass sie seit Frühjahr bei mir wohnt. Das wird nicht anerkannt. Sie soll trotzdem zahlen bis zu dem Tag, an dem wir der GEZ diese Unterlagen gesendet haben.

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