Wenn ein NATO Land angegriffen wird, müssen dann die restlichen NATO Länder unterstützen und helfen?

13 Antworten

Bündnisfall auf der Grundlage des NATO-Vertrags. Im Nordatlantikvertrag, dem Vertrag über die NATO, ist in Artikel 5 der Bündnisfall als bewaffneter Angriff mit der Reaktion der gemeinsamen Ausübung des in Artikel 51 der Satzung der UN anerkannten Rechts der Selbstverteidigung bezeichnet.

Wenn Nord-Korea die USA angreifen würde (eher wird Deutschland Schweden überfallen), dann muss es eine Kriegshandlung sein und schon können die Staaten dies anfordern aber das brauchen die nicht, da für Europa die höchsten Posten alles Amerikaner sind.

Würde Nord-Korea aber wegfallen, dann gäbe es keinen Grund den Süden so übertrieben aufzurüsten, daher wird das nicht passieren.

Im verteidigungsfall schon. Da müssten die USA aber einem bestimmten Artikel ausrufen und dann wird es vermutlich erst geprüft , ob dieser Fall konkret besteht. Sollten die Amerikaner einen Krieg führen der sich nur in Asien abspielt tritt dieser Fall glaube ich nicht ein. Es müssten also bestimmte vorraussetzungen erfüllt sein.

Bei einem Angriff auf ein Land, das der Nato angehoert, tritt der Buendnisfall ein.

Zuendelt ein Nato-Land aus eigenen Interessen, dann tritt der Buendnisfall nicht ein.

Den Anschlag vom 11.September hat die USA als Angriff gewertet und damals ganz offiziell die NATO um Hilfe gebeten. Es war das erste mal das ein Natomitglied darauf zurückgriff.

Nur wenn die USA sich auf Artikel 5 des NATO-Vertrages beruft und die Länder auch zu der Überzeugung gelangen, dass diese tatsächlich angegriffen wurden, ja.

Im Fall Nordkorea ist dies ein Hirngespinst.

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