Wenn ein Arbeitgeber Sozialabgaben nicht zahlt

5 Antworten

Ihr seid witzig . Dem Arbeitnehmer kann nix passieren ! Grade war Hauptzollamt bei mir weil mein Ex Cheff Krankenkasse nicht gezahlt hat und nu wollen die die Kohle von mir . Wieder so ein scheis wo der kleine für die Schweinerei der Bonzen verantwortlich ist .

Er hat auf jeden fall einen gewaltigen ärger. Nettolohn heisst dass du auf jeden fall die gleiche summe netto bekommst egal wie hoch die sozialabgaben sind bzw. wie die sich ändern (zu deinem günsten oder nachteil). wenn dein ag pleite macht und auch persönlich eine insolvenz anmeldet (der geschäftsführer ist persönlich haftbar für die sozialabgaben) und die firma nicht eingezahlt hat, dann kann dein rentenanspruch vermindert sein!!!! hol dir einen kontoauszug von deinem rentenversicherer.

Das ist so nicht ganz richtig! Die HAftung hängt von der Rechtsform des Unternehmens ab. Bei allen Personengesellschaften haten die Gesellschafter gesamtschuldnerisch. Bei Kapitalgesellschaften haftet die Gesellschaft nur mit dem Betriebsvermögen - der Geschäftsführer haftet nur für Steuerschulden der Gesellschaft. Das Risko, dass Beiträge nicht ordnungsgemäß entrichtet werden trägt die Allgemeinheit - die s.g. Solidargemeinschaft.

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Dir kann erstmal nichts passieren - die Sozialbeiträge schuldet Dein Arbeitgeber. Wenn der die Beiträge nicht abführt, macht er sich strafbar. Wenn Du also den Verdacht hast, dass Dein AG mehr in die eigene Tasche wirtschaftet, als erlaubt, kannst Du bei Deiner Krankenkasse nachfragen, ob die Beiträge für Dich abgeführt werden. Wenn nicht, wird Deine KK alles nötige unternehmen.

Kann der Arbeitgeber verlangen an einem Samstag an Tagungen teilzunehmen, ohne dafür zu bezahlen?

Der Arbeitsvertrag enthält diese Klausel die den Arbeitnehmer dazu verpflichtet an Tagungen teilzunehmen die an Samstagen stattfinden und nicht bezahlt oder mit Freizeit ausgeglichen werden. Ist eine solche Klausel rechtens?

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Arbeitsrecht - Selbstständigkeit - Betriebsprüfung - Nachzahlung des Arbeitgebers

Hallo liebes Gutefrage-Forum, dieser nachfolgend von mir geschilderte Vorgang ist echt passiert. Ich brauche euren Rat!

Sachlage:

  • Ein Arbeitnehmer arbeitet Selbstständig in einer Produktionsfirma
  • Er ist sehr fleißig, sehr effizient und sehr produktiv
  • Der Betrieb, der ihn beschäftigt wird einer Betriebsprüfung unterworfen
  • Es wird ermittelt, dass nach Deutschem Arbeitsrecht hier eine Scheinselbstständigkeit vorliegt
  • Der Geschäftsführende Gesellschafter muss nachzahlen (Sozialabgaben – Rückwirkend)
  • Wichtig: Der Arbeitnehmer hat kein Wissen über das hiesige Arbeitsrecht und bekommt ein schlechtes Gewissen gegenüber dem Arbeitgeber
  • Er sagt seinem Arbeitgeber, dass er die Nachzahlung rückwirkend tragen möchte, damit die Firma nicht finanziell geschädigt wird
  • Der Arbeitgeber zieht aber gegen den Staat vor Gericht und verliert auf zwei Instanzen

    Nun kommt der Arbeitgeber auf den Arbeitnehmer zu, der jetzt als Festangestellte dort weiter beschäftigt wird und möchte eine sehr hohe Summe ausgezahlt bekommen (Über 46 TEUR! - Der Arbeitnehmer verdient Brutto 3,5 TEUR!)

Zusatz:

  • Der Arbeitnehmer (Scheinselbstständige) wurde verhört
  • Es hat sich bestätigt, dass er keine Ahnung davon hatte, dass er Scheinselbstständig war
  • Es hat sich bestätigt, dass der Arbeitgeber davon wusste und es wurde auf zwei Instanzen gerichtlich bestätigt, dass der Arbeitgeber die Nachzahlung tätigen muss

Fragen:

  • Kann der Arbeitgeber auf Basis des "Versprechens" vom Arbeitnehmer die Nachzahlung verlangen?
  • Was sollte dabei weiter beachtet werden?

Ich bin allen Antworten sehr dankbar und ergänze gerne die Sachlage! Ich habe nur das Wichtigste genannt und kenne auch aus meinem Studium einiges. Es ist für mich einwandfrei erkennbar, dass der Arbeitgeber einen unwissenden Produktionsmitarbeiter, der sehr fleißig ist und positiv denkt, betrügen möchte!

Mit allerbesten Grüßen!

Takka!

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