Welches Öl kommt in den Wok?

2 Antworten

Zum Beispiel Maiskeimöl. Es muß hitzbeständig sein. Das oft zum Würzen verwendete Sesamöl wird immer erst zum Schluß in Form einiger Spritzer zugegeben, da es die Hitze nicht verträgt.

Die Chinesen gebrauchen hauptsächlich Erdnussöl, Sojaöl oder ungehärtetes Kokosfett, da sich diese sehr hoch erhitzen lassen und relativ geschmacksneutral sind.

Geschmacklich ist Sesamöl sehr passend für die asiatische Küche. Sesamöl besser erst kurz vor Schluss als Geschmacksträger hinzufügen, da bei Hitze sein Aroma verflüchtigt.

Vor allem darauf achten, dass man native/ kaltgepresste Öle nur bis ca. 180 Grad erhitzt, also nicht zu lange zu heiß in der Pfanne oder im Wok belassen. Viele native Öle wie Kürbiskern-, Walnuss-, Leinöl etc. sollten gar nicht groß erhitzt werden!

Raffinierte Öle (die nicht als "nativ" oder "kaltgepresst" ausgewiesen sind) sind Standard im Supermarkt sind, die man gut bis 230 Grad erhitzen kann. Zuviel davon ist allerdings nicht gut fürs Herz ;-)

Wenn es relativ neutral bleiben beim Anbraten sein soll, kann man auch ein natives Rapsöl nehmen. Aufgrund seiner Fettzusammensetzung kann man es auch bis 200 Grad erhitzen.

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