Welcher Unterschied besteht zwischen den verschiedenen Mediatorvariablen und Moderatorvariablen?

2 Antworten

Bei der Moderation ist (wie der Name nahelegt) die moderierende Variable von X und Y unabhängig. Sie wirkt lediglich auf die Beziehung X -> Y ein.

Bei einer Mediation ist (wie der Name auch hier nahelegt) eine "Umwegsbeziehung" über die Mediatorvariable von X auf Y gegeben: also X -> M -> Y.

Liegt eine partielle Mediation vor, wirkt X nicht nur über den Mediator sondern auch zu einem Teil zusätzlich direkt auf Y ein. Also: (X -> M -> Y) UND (X -> Y).

D.h. bei einer partiellen mediation kann x direkt auf y wirken, oder aber auch über einen weiteren Mediator, oder? Und was bedeutet in dem Zusammenhang signifikant? Bedeutet ein wert von p=0.001,dass das Ergebnis bzw. Die Korrelation mit einer wkt. Zufällig zustande gekommen ist bzw. Falsch ist? 

Vielen vielen dank für die hilfreiche Antwort

0
@Shellyznz

Nein. UND. Sonst vollst. Mediation.

Zur Signifikanz s. Regressionsanalyse.

0

Ich weiß nicht, ob dir dieses Zitat aus Wikipedia weiterhilft:

"
Eine Intervenierende Variable (oder auch Mediator) vermittelt die Beziehung zwischen zwei oder mehr Variablen.
Man unterscheidet zwischen vollständiger Mediation und teilweiser
Mediation. Die vollständige Mediation beschreibt den Fall, in dem der
scheinbare Einfluss einer Variable auf eine andere verschwindet, wenn
die Mediatorvariable kontrolliert wird (Drittvariablenkontrolle). Teilweise oder partielle Mediation beschreibt den Fall, in dem der Zusammenhang zweier Variablen reduziert wird, wenn die Mediatorvariable eingeführt wird."

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Mediatorvariable

Noch eine Anmerkung:
Ein 'moderater Zusammenhang' sagt etwas über die gemeinsame Varianz zweier Variablen aus. Z.B. wenn eine Korrelation nicht allzu hoch ausfällt, sagen wir .30, dann würde man von einem 'moderaten Zusammenhang' sprechen.

Statistik: Ist eine inverse Korrelation das gleiche wie eine negative Korrelation?

Statistik: Ist eine inverse Korrelation das gleiche wie eine negative Korrelation?

...zur Frage

Sind Frauen auf Partnerbörsen und in Clubs oberflächlich?

...zur Frage

Welche ANOVA / Varianzanalyse ist die richtige?

Hallo,

ich muss für meine Psychologie-Masterarbeit ein Reaktionszeitexperiment durchführen. Dabei werden allen Probanden 32 Textaufgaben randomisiert dargeboten, die sie lösen sollen. Zur Beantwortung werden Auswahlmöglichkeiten A,B,C,D (ähnlich Wer wird Millionär), ebenfalls randomisiert dargeboten. Die Textaufgaben sind wiederrum in 4 Kategorie-Bedingungen untergliedert. Weiterhin gibt es noch 2 Bedingungen, dass 16 der Textaufgaben bestimmte Wörter enthalten, die anderen 16 Textaufgaben allerdings nicht. Die Probanden führen ALLE 32 Aufgaben durch, ohne auf Bedingungen aufgeteilt zu werden. Es wird bei allen Probanden die Reaktionszeit pro Aufgabe erfasst.

Laut meiner Professorin soll zur Auswertung des Experiments eine 4 x 2 ANOVA (4 Kategorien x 2 Wörterbedingungen) durchgeführt werden. Meine Frage ist nun: Warum nur eine normale ANOVA und keine mit Messwiederholung? Weil die Probanden werden ja nicht auf Gruppen/Bedingungen aufgeteilt. Sind diese dann noch unabhängig voneinander?

Kann man in diesem Fall eine normale 4x2 ANOVA durchführen und wenn ja warum? Kann man das statistisch noch korrigieren oder ist das gar nicht nötig? Warum brauche ich keine mit Messwiederholung oder wäre das sogar besser? Was hat sich meine Professorin dabei gedacht keine Messwiederholung zu machen?

Freue mich über eine fundierte Antwort, von jemandem der sich damit gut auskennt! Würde es gerne verstehen.

Liebe Grüße

Marco

...zur Frage

Statistik: was heisst M und was heisst SD?

Hallo, kann mir jemandem die Tabelle hier: http://www.cehd.umn.edu/cnbd/academic/documents/08%20Collaborative%20Pubs/Cullerton-Sen.pdf

Tabelle 3 (seite 7) erklären? ich hab kaum ahnung von statistik!

(hab die Tabelle hier als Bild eingefügt)

DANKE!

...zur Frage

Kann mir jemand Erklären was Populationseffekte in der Statistik bedeuten?

Hallo,

Ich lese zur Zeit eine psychologische Studie und verstehe nicht was ein Populationseffekt ist. Google/Wikipedia konnten mir bei diesem Sachverhalt auch keine verständlichen Erklärungen liefern.

Vielleicht noch kurz zum Problem: Ich habe hier ein Funnelplot-Diagramm (umgekehrte Trichterform) vor mir liegen und kann es nicht interpretieren. Auf der einen Achse sind die Effektstärken (r) auf der anderen Achse die Stichprobengröße.

Also was ist ein Populationseffekt? Und was hat er mit den Effektstärken zu tun?

...zur Frage

Sind Selbstgespräche normal?

Haben Leute, die Selbstgespräche führen zwangsläufig eine leichte psychische Abweichung oder können auch total gesunde Menschen Selbstgespräche führen? LG, Vitafreak

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?