Welcher Erziehungsstil ist der beste?

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17 Antworten

Meiner Meinung nach so ein Zwischending.

Man kann Kindern nicht alles durchgehen lassen, aber eigene Erfahrungen müssen sie schon machen. Sie müssen erkennen, dass etwas Falsches auch Konsequenzen haben kann, wie zum Beispiel auch mal Fernsehverbot.

Kinder müssen aber auch wissen, dass sie IMMER zu ihren Eltern kommen können, auch wenn sie mal was angestellt haben.

Wichtig, ist auch, dass Du Dich mit Deinem Mann absprichst.

die partnerschaftliche Erziehung. Sie bindet die Kinder mit ein in Entscheidungen, setzt aber auch klare Grenzen. Die dürfen in Ausnahmefällen auch mal überschritten werden. Ohne das die Kinder sich das zur Gewohnheit machen.

Sternendingsi 24.05.2013, 21:31

Genau so! Grenzen, aber wenn was gaaaanz super tolles ist, was für das Kind mega wichtig ist, dann kann man mal eine Ausnahme machen.

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kiniro 24.05.2013, 23:03

Ich warte ja noch auf den Tag, an dem die Grenzensetzer auf den Trichter kommen, ihre eigene Grenze zu benennen.

Aber das ist wohl nicht möglich, weil ihnen sehr wahrscheinlich immer wieder gesagt wurde, wo ihre Grenzen zu sein haben.

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Weder noch!

In beiden Erziehungsstilen geht es letzten Endes darum, dass das Kind macht, was der "Erziehende" möchte:

Im ersten Fall wird dem Kind beigebracht "Autoritäten zu achten" und in zweiten Fall "Autoritäten zu missachten".

Bei einer respektvollen Beziehung zum Kind wird im optimalen Falle dem Kind auf gewaltfreie Art die Möglichkeit gegeben selbst zu schauen, welche Personen ihm gut tun und ob es die "ganze" Person (miss)achtet oder "nur" gewisse Sachen.

Mir gewaltfrei meine ich auch (möglichst) ohne verbale Gewalt.

Das "an einem Strang ziehen" halte ich für unrealistisch.

Schau mal bei Onkel Google unter "Giraffensprache".

Das ist schwierig! Man muss eine Balance finden. Es muss Grenzen geben, aber man muss ihnen auch Freiheit lassen. Denn je mehr man sie "wegsperrt", desto mehr wollen sie raus! Eine Bekannte von mir: Deren Eltern sind richtig streng und sie darf sich nicht mal was aus dem Kühlschrank nehmen ohne vorher zu fragen. Sie lügt mittlerweile ohne Probleme. Sie sagt sie geht joggen um sich mit Freundinnen im Café zu treffen! Also übertreiben brauch man es nicht. Gute Grenzen wären z.B. abends weg bleiben und ausgehen etc. Außerdem muss klar sein, dass man im Haushalt mit anpackt. Wenn man etwas sinnvolles getan hat, DANN darf man auch raus HalliGalli und mit Freunden losziehen. Aber erst, wenn die Schulaufgaben fertig und das Zimmer aufgeräumt sind. So in die Richtung ;) Ich kann aus persönlicher Erfahrung reden, da ich gerade erst fast 15 bin :D (Ich merk schon, was meine Eltern versuchen, was funktioniert und wie ich mir eine gerechte Balance denke). Lustig und gut finde ich außerdem:

(Falls sie denn schon in die Schule gehen, wovan ich mal ausgehe).

-> Balance finden. Grenzen setzen und Freiraum lassen.

Sternendingsi 24.05.2013, 21:32

Was ich auch an meiner Mutti toll finde: Wenn ich mittags eine Freundin aus der Schule mitbringe, ohne dass sie es weiß, dann ist sie nicht sauer oder so. An der Ecke finde ich es toll, wenn man "gechillt" ist.

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Nicht falsch verstehen, das ganze hat überhaupt nichts mit Schlägen zu tun. Gewalt gibt es bei uns nicht.

Nun, es gibt mehr als nur physische Gewalt. Genau genommen ist unsere gesamte Gesellschaft durchzogen von Gewalt. Angefangen bei Staatsgewalt, Gewaltmonopol in der Schule (Lehrer als Autoritätspersonen), der Chef bei der Arbeit der sagt was getan werden soll - all dies ist Gewalt. Wenn immer ein Mensch etwas tut, das er eigentlich nicht tun will, dann ist die Ursache Gewalt. Einen Menschen dazu zwingen, etwas gegen seinen Willen zu tun: Das ist Gewalt.

Die eigentliche Frage ist nun, ob Gewalt ausschließlich schlecht ist oder auch ihre guten Seiten hat. Ich möchte direkt sagen, dass ich libertär geprägt bin. Ich kann dir wärmstens diese Seite empfehlen:

http://www.freiwilligfrei.info/

Da gibt es neben Politik auch viele Texte über das Verhältnis zwischen Kind und Eltern. Ich möchte dir nahelegen, dir mit solch einer Entscheidung Zeit zu lassen und dich gut zu informieren. Ihr legt fest, was für ein Mensch euer Kind sein wird.

Die zentrale Aussage von FreiwilligFrei ist: Gewalt ist niemals gut. In keiner Form, nie. Es gibt immer Möglichkeiten, die für alle Beteiligten besser wären. In einer so gewalttätigen Gesellschaft wie unserer wirkt diese Idee exotisch. Ich würde mich trotzdem freuen, wenn du mal für dich über diese Frage nachdenkst, obige Seite sollte ausreichend Anregungen bieten.

Die Frage, wie wir ohne Gewalt leben können, ist mir sehr wichtig. Bei Fragen kannst du mich gerne per Freundschaftsanfrage anschreiben oder einen Kommentar hinterlassen.

Ganz nebenbei, dass muss ich einfach erwähnen da mich falsche Begriffe stören. Unter Antiautoritäre Erziehung wird eine ziemlich heftige Ablehnung von Autoritär verstanden, die in normalen Erziehungsalttag eigentlich keine Verwendung findet. Der Begriff ist vorallen durch Sutherland geprägt worden und seine "freie Schule" Summerhill. Heute spricht man meist von einem demokratischen oder sozial-integrativen Erziehungsstil.

Fall es dich noch interessiert, hier ist ein Video von einem Experiment in dem es um die Erziehungsstile nach Lewin geht. Ist recht interessant da die Produktivität, die Qualität und das Arbeitsklima mit untersucht werden.

Ich bin für demokratisch :-)

also ich sprech jetzt mal aus der sicht einer pupertirenden tocher :) :

wenn du anfängst ihr sachen zu verbieten, hausarest und so, dann wird sie das ne zeit lang dulden, aber in der pupertät wirst du ein prob bekommen, weil sie sich das dann nicht mehr gefallen lassen wird, dass sie etwas tun soll und es hausarest bekommt, wenn sie es nicht tut, wird sie unfair finden und wird rrumzicken, sie wird den hausarest vllt hinnehmen, aber sie wird dann nicht das tun, was sie tun sollte, da sie das nicht einsieht, dass sie tun soll, was ihr ihr sagt und sie hausarrest bekommt, wenn sies nicht tut, das wird ihr total unfair vorkommen, sie wird anfangen euch zu provozieren (und dass nicht, weil sie euch hasst, sondern um was zu ändern), aber ihr dürft euch nicht provotieren lassen, damit erreicht sie, was sie will, sonndern weiter ruhig mit ihr reden, nicht in den streit einsteigen!

und was ihr auf keinen fall tun solltet, ist sie zu ignorieren, denn dann kommt sie sich nicht beachtet vor, wird mehr rumzicken um aufmerksamkeit zu bekommen, weil sie will, dass ihr jmd zu hört, für sie da is, aber wenn ihr dann für sie da sseid, dann is sie genervt, weil sie ihre ruhe will....und ihr müsst unbedingt ihre privatsphääre achten (erst anklopfen und warten, bis sie sagt, dass ihr in ihr zimmer könnt), denn ihr zimmer ist ihr einziger zufluchtsort, wenn sie nicht aus dem haus darf (und sich daran hält), diesen sicheren ort, wo sie ihre ruhe hat und ihr niemand was tut, dürft ihr ihr nicht nehmen, sie braucht ihn und wenn sie den verliehrt, dann weiß sie nicht mehr, wo sie hin soll, dass wird ihr nicht gut tun!

also achtet ihre privatsphäre und klopft an, wenn sie euch weg schickt, dann geht nicht rein (außer sie weint, dann will sie, dass jmd kommmt um sie zu trösten)

also ziemlich kompli, aber das wird schon ;)

Kinder brauchen Grenzen an denen sie sich orientieren können. Davon abgesehen ist die Frage altersabhängig zu betrachten. Ein Kleinkind versteht lange Reden noch nicht so gut. Lange Reden können es verwirren. Ein pubertierendes Kind hat Phasen in denen es nicht zugänglich ist für Argumente. Zur Pubertät gehören nun mal auch Rangordnungskämpfe. Das ist normal. Allgemein ist es aber gut dass ein Kind Regeln verstehen kann.

Es macht keinen Sinn nach einem Erziehungsstil zu fragen. Der Kooperative ist immer noch der beste wenn Du mich fragst. Er berücksichtigt die jeweilige Entwicklungsphase des Kindes wird er ernst genommen. Die Begegnung auf Augenhöhe findet also altersgerecht statt und nicht auf einer Höhe wie sie zwischen Erwachsenen gesund ist.

Es stellt sich insgesamt mindestens eine Aufgabe für Eltern bei der sie relativ alleine gelassen werden von der Gesellschaft: die menschliche Entwicklung. Es gibt dazu einige gute Literatur von Wissenschaftlern in verständlicher Sprache. Gibst Du im Netz "menschliche entwicklung neurowissenschaft" ein findest Du einige veröffentlichende Fachmenschen, einige ihrer Beiträge und Hinweise auf sinnvolle und empfehlenswerte Literatur und Videos die anzuschauen lohnt. Fakten haben so die Eigenschaft manchen Streit zu verhüten. Gerade wenn es darum geht mit Männern zu diskutieren.

Hallo,

Kinder erziehen ist für mich wie Werbung...Nervig sein ;)

Kinder nerven wenn sie was wollen.

Die Werbung nervt auch ständig und am ende kauft man es doch.

Ich habe das bei meinen ausprobiert. und....es ist zwar für einen selber nervig aber wenn man es lange genug durchhält bis das Kind genervt ist, dann macht es das was es soll. Zu dem machen Kinder sowieso nie was sie sollen ;)

Natürlich bist Du eine Autorität und das musst Du auch sein, aber das würde ich nur in ganz seltenen Fällen anklingen lassen. Denn Angst sollen sie nicht bekommen! Schließlich dient Ihr ja als Ansprechpartner...und wenn ich Angst habe meinen Ansprechpartner (sprich Mama o. Papa) anzusprechen, ist das nichts Gutes!

Jedoch das der eine einen anderen Stil fährt als der andere, das habt ihr nicht so schön gelöst. Das hättet ihr besser vor dem Kinder bekommen klären sollen...bzw. das Thema sofort aus dem Raum schaffen. Denn wenn Kinder merken, sie dürfen bei dem einen mehr und bei dem anderen weniger, ist das auch nicht gut.

Hier seid ihr jetzt als Eltern gefragt....der eine so, der andere so??? Da liegt die Antwort auf der Hand!

mfg

das beste ist meiner meinung nach eine gute mischung aus beidem. man sollte den kindern ihren freiraum lassen, um sich zu entwickeln. aber man sollte ihnen auch klare grenzen setzen, damit sie nicht alles tun, was ihnen grad in den sinn kommt und dir auf der nase herumtanzen ;)

Weder noch, würde ich sagen, sondern nach Möglichkeit "partnerschaftlich". Wichtig ist natürlich, dass die Kinder klare Grenzen gezeigt bekommen, aber nicht durch Schreien und Drohungen und Beleidigen (z.B. du bist dumm oder faul oder ähnliches), sondern durch klare, bestimmte Ansagen und Konsequenzen. Noch wichtiger ist meiner Ansicht nach jedoch das Lob. Gute Dinge loben und positiv bestärken durch kleine Aufmerksamkeiten. Und das allerwichtigste: Die Liebe!

Alles Gute für euch alle =)

Ich denke autoritär, aber ich denke er sollte soviel Freiheit haben dass er fürs Erwachsen sein lernt eigene Entscheidungen fällen zu können.

Hay,

es muss aufjedenfall klare grenzen geben auch wenn die Kinder das manchmal nicht verstehen wollen, aber nicht zu hart sein. Und natürlich darf der Freiraum nicht fehlen.

Andreeeea

der koopeative Erziehungsstil

eine faire, aber strenge erziehung, wichtig ist aber auch die nötige zuneigung

Deutliche Regeln aufstellen und die konsequent einhalten. Freiraum darf allerdings auch nicht fehlen.

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