Unterschied zwischen Erziehungsstil und Erziehungskonzept

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ein Erziehungsstil ist vergleichbar mit einem Sprachstil. Er zeigt lediglich eine neigung zu einem bestimmten Handlungsmuster an, wohingegen ein Erziehungskonzept einen festgelegten Plan beschreibt.

Hallo Pusteblume488, also im Prinzip ist es kurz und klar erklärbar. Ein Lebensstil, ist eine (Lebens-)art. Ein Erziehungskonzept ist eine vordefinierte (vorbestimmte/vorgeplante) Lebenslehre, welche umgesetzt wird wie vorher geplant. So wie etwa ein Konzept für eine Geschäftsgründung, um Bankbürgschaft/Kredit dafür zubekommen. Das heisst, dass man da erstmal einen Plan ausarbeiten muss, ob und wie das Geschäft laufen soll/kann (Erfolgsaussichten, voraussichtliche Einnahmen, Kundenpotenzial, etc.) - man muss also recht viel VORHER planen und dann bei der Umsetzung entsprechend planmässig vorgehen. Konzept ist also Planung vor Umsetzung. Stil ist Umsetzung mit Angewöhnung an einer bestimmten Richtung (z.B. in der Malerei die 'Moderne', 'Surrealismus', 'Abstrakt', etc.).

Dein Pädagogikbuch hat Recht. Laissez fair heißt "Lasst machen" und es steht kein Konzept dahinter. Man überlässt es den Kindern, was sie wollen und was nicht. Es ist einfach wurscht, und deshalb ist es ein Stil

Bei antiautoritärer Erziehung sollen die Kinder durchaus etwas lernen: Wie man mit Respekt miteinander umgeht. Wie man gemeindam Regeln beschließt, an die sich auch alle halten müssen. Also das Ziel ist offensichtlich ein Mensch, der demokratische Verhaltensweisen als Grundlage der Menschlichen Gemeinschaft anerkennt. Es gibt also einen Plan und ein Ziel.

huch, auch ein "laissez fair" ist ein Erziehungsziel welches durch ein Erziehungskonzept beschrieben werden kann...

0
@signsearcher

Wie lautet denn das Ziel, wenn ich nicht eingreife und alles laufen lasse? Welches Konzept hsabe ich, wenn ich nicht eingreife?

0

Mein Sohn fantasiert ständig von imaginären Wesen

Mein Sohn ist 2 Jahre und 8 Monate alt. Wenn wir abends oder morgens im Bett liegen sagt er das da ein Engel ist und zeigt an die Wand.

Ich fragte wie der Engel aussieht was er ihm sagt und was er macht. Dann sagt er "Aufpassen" und ich frage auf was oder wen, er antwortet seinen Namen.

Plötzlich zeigt er mir was dieser angeblicher Engel tut und er legt dann sein Arm um mein Hals. "Wie sieht er denn aus" und mein Sohn sagte "Hell". Dann auf einmal sucht er den Engel in dem Bett und wühlt die ganze Zeit Kissen und Bettdecke beiseite guckt sich im Schlafzimmer um und zeigt hocherfreut aus dem Fenster und sagt "da da Mama... Engel". Ich bin abrupt aufgestanden weil mir bisschen unheilich war habe mein Partner gesagt das ich etwas Angst habe und bin ins andere Zimmer gegangen. Schließlich hat er mich an der Hand genommen und gesagt "Nicht Angst haben ....lieb".

Einmal wo seine Schwester unter hohes extrem grenzwertiges Fieber hatte schaute er mich an aber auch durch mich durch. War ne lange Zeit fixiert und schreite ganz komisch als wenn er nicht er selbst war.Ließ sich auch nicht wirklich ansprechen. Ich fragte ich hinterher wo er wieder "normal" war was passiert sei und er meinte da wäre jemand auch ein Engel. Schließlich stellte ich ihn fragen wie derjenige aussah was er macht. Er sagte nur "Schwarz" "böse".

Ich kann noch viel mehr erzählen aber das wird zu lang.

Er grinste sagt das sind Hirngespinste und Fantasien was typisch bei Kleinkindern sei, die meisten Kinder haben imaginäre Freunde oder er würde mich nur veräppeln. Früher oder später ergibt sich das dann sei der "spuk" vorbei. Ausserdem war in einem Buch mal ein Engel abgebildet und er fragte was das ist und ich sagte das es ein Engel sei. Mehr war von solchen Dingen nicht die Rede.

Ich weiß nicht was ich machen soll...weil es mittlerweile immer mehr wird, nicht das er sich lächerlich macht. Soll ich einfach ignorieren, oder ihm sagen das da niemand ist?

...zur Frage

Warum finden viele eine "instinktive Erziehung" gut?

Es wird ja immer wieder über sogenannte "Helikopter-Eltern" oder auch allgemein über Eltern, die bei der Erziehung ihrer Kinder alles perfekt machen wollen, gelästert. Gegenkonzept: Eltern sollten, statt sich auf Experten(d.h. Erziehungswissenschaftler und Psychologen) zu stützen, einfach "instinktiv erziehen".

Angeblich wüssten Eltern nämlich instinktiv ganz genau, was gut für ihre Kinder ist. Sie sollten deshalb einfach instinktiv bzw. nach Bauchgefühl erziehen, aber bloß nicht auf Expertenrat vertrauen. Woher genau Eltern dieses instinktive und anscheinend von Anfang an vorhandene Wissen darüber, was gut für ihre Kinder ist, nehmen, bleibt offen.

Meine Frage deshalb: Warum finden trotzdem viele eine "instinktive Erziehung" gut? Liegt es vlt. daran, dass sie Eltern sind und ihren Erziehungsstil damit nicht hinterfragen müssen? Oder geht es dabei einfach um anti-intellektualistische Reflexe (und diese Ansicht geht ja mit der Abwertung von Experten einher)?

...zur Frage

permissive, laissez-faire, gleichgültige Erziehung - 68er?

Hallo zusammen!

Hat hier eine den totalen Durchblick, was Kindererziehung im historischen Wandel angeht?

Eigentlich dachte ich immer die 68er hätten die antiautoritäre Erziehung hervorgebracht, doch ich wurde eines besseren belehrt...antiautoritär bedeutet einfach demokratisch, partnerschaftlich...

Doch bedeutet das dann, dass in den 68er laissez-faire erzigen wurde??? Also völlig frei, ohne Kontrolle und Grenzen/Regeln?

Und ist laissez-faire mit permissiv und gleichgültig gleichzusetzen?

Gleichgültig klingt so negativ?! Eigentlich wollten die Eltern doch alles besser machen, als ihre Eltern und ihre Kinder sollten glücklich sein, also waren sie ihren Eltern doch egal/gleichgültig, oder?

Ich bin dankbar für alle Tipps und Hinweise!

Danke im voraus!

...zur Frage

welcher erziehungsstil fördert die mündigkeit?

welches dieser 3 erziehungsstile (nach lewin) fördert eigentlich die mündigkeit des zu erziehenden??
1.autokratisch
2.demokratisch
3.laissez-faire
ich würde eher sagen der demokratische erziehungsstil, aber bin mir nicht so sicher. und ich denke auch dass der autokratische nicht zur mündigkeit führt... ich weiß es nicht, kann mir da jemand weiterhelfen?

...zur Frage

Pädagogik - Erziehungsstile

Hey Leute, ich mache eine Ausbilung im Sozial-/Pädagogischen Bereich und brauche Hilfe. Ich habe ein Thema nicht verstanden und zwar Erziehungsstile.

Ich verstehe den unterschied nicht zwischen autoritärer-erziehungsstil und antiautoritärererziehungsstil.

Könnt ihr mir bitte erklären, was bzw wo der Unterschied liegt ?

Danke.

...zur Frage

Wie helfe ich den Kindern am Besten?

Hallo ihr Lieben,

ich bin seit August ausgebildete Erzieherin und arbeite im Kindergartenbereich.

Zwei Jungs in meiner Gruppe lassen mir keine Ruhe, beide machen, was sie wollen. Alle möglichen Konsequenzen gehen ihnen am Po vorbei. Ich habe mich schon in den Unterlagen aus meiner Schulzeit schlau gelesen und mich natürlich mit meinen Kollegen unterhalten aber leider konnten weder meine Kollegen noch ich eine vernünftige Lösung finden.

Kind 1: Vier Jahre alt, ein richtiger Wirbelwind von Natur aus. Kann beim Essen nicht auf seinem Po sitzen, macht gern Sachen von anderen Kindern kaputt, macht gern Spielsachen kaputt, macht gern quatsch, stiftet andere Kinder zum Quatsch machen an, ist am Tisch laut. Seine andere Seite: Fängt sehr schnell an zu weinen, verzweifelt förmlich daran, seine Matschhose anzuziehen. Bricht in Tränen aus........ Ist absolutes Lieblingskind von meinen Kollegen, die ihm auch viel durchgehen lassen. Bei Konsequenzen reagiert er unterschiedlich: Meistens ist es ihm egal. In seltenen Fällen fängt er an zu schmollen und die Erzieher geben nach (bzw sagen mir, dass ich das zu Ende klären soll, weil er das so braucht).

Kind 2: Ist 6 Jahre alt, hat narzisstische Züge. Will immer besser, schöner, schlanker, schneller, schlauer sein als alle anderen Kinder. Sagt anderen Kindern, wie dumm sie sind. Macht ebenfalls gern Sachen von anderen Kindern kaputt, hebt manchmal die Faust (auch mir gegenüber). Schlägt andere Kinder, hat seine Kumpels voll im Griff. Er redet so lange auf sie ein, bis sie tun, was er will. Andere Vorschläge werden nicht akzeptiert. Seine Eltern legen im die Welt zu Füßen, machen ebenfalls, was er will. Kein Empathieempfinden. Bei Konsequenzen fängt er an zu lachen und sagt, dass wir unmögliche Erzieher sind.

Habt ihr noch Vorschläge, wie man mit den beiden umgehen könnte?

Lieben Dank schonmal :-)

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?