Welchen Vorteil hat es, wenn der Backofen mit 380 Volt läauft?

4 Antworten

die frage ist, warum der Backofen auf 230 Volt (220 Volt haben wir schon seit 20 Jahren nicht mehr) angeschlossen ist. wenn es ein reiner Backofen ist, also ohne Kochplatten oben drauf, dann kann es durchaus sein, dass das Gerät gar nicht für den Betrieb an 400 Volt (früher 380 Volt) geeignet ist.

andersrum kann es sein, dass die Zuleitung garnicht genügend Adern hat, um das Gerät auf 400 Volt zu betrieben.

der Betrieb auf 400 Volt hat eigendlich nur den Vorteil, dass die Nennstromaufnahme bei gleicher Leistung geringer ist. das Gerät wird minimal schneller, weil durch die geringere Strombelastung der Leitungen der Spannungsabfall ein wenig abnimmt, das ist aber kaum messbar.

also ich sag mal, wenn der Ofen für den Betrieb an 400 Volt geeignet ist, und bis an den Ofen heran eine entsprechende Leitung (mindestens 4 Adrig für den Betriebsmodus 2P+N+E) heran liegt, dann könnte man darüber nachdenken, durch austausch der Zuleitung des Gerätes einen Umbau anzugehen. an sonsten stünde der Aufwand nicht im verhältnis zum Nutzen

lg, Anna

die frage ist, warum ihr umsteigen wollt. so lange es so ordentlich funktioniert hat, ist ein umstieg auf "380 volt" nicht nötig...

der aufwand richtet sich ganz danach, wie die infrastruktur ausschaut. das fängt bei der gerätezuleitung an. ist sie nur 3adrig, kann der herd so nur auf 230 volt, das ist die spannung seit fast 30 jahren, betrieben werden.

die nächste hürde wäre der stromzähler respektive der sicherungskasten. lässt er es nicht zu, weil z.b. kein drehstromzähler im Haus ist, oder würde der sicherungskasten sich nicht ohne weiters umbauen lassen. wäre es den aufwand niemals wert, den ofen auf 400 volt umzubauen...

wenn es nur um den Ofen (ohne kochfeld) geht, dann wäre der ofen ebenfalls ein grund, nicht umzustellen.

an sonsten sind die vorteile wenn es ein reiner ofen ist, eigendlich überschaubar.

eine geringere strombelastung durch die aufteilung der phasen schont die elektrische anlage, die schaltkontakte am thermostaten und ggf. vorhandene steckverbindungen, die beim 400 volt betrieb eigendlich so wie so nicht vorhanden sein sollten. aber wie gesagt. als anwender merkst du davon nichts...

lg, Anna

Au weia, Vorsicht! Auf dem Typenschild an der Rückwand des Herdes steht, ob der Backofen auch an 380V Drehstrom angeschlossen werden darf. Sonst brennt Dir da einiges durch, das kann gefährlich werden. Das Herdanschlußkabel hat 4 statt 3 Leiter, die auch noch dicker sind als die gewöhnlichen Kabel für 220V (gibt es fertig im Baumarkt zu kaufen). Hintergrund: an einer normalen 220V-Steckdose kann man 10A oder 16A Strom entnehmen (dann fliegt die Sicherung raus), entsprechend 2200W bzw. 3520W. An 380V liefert jede einzelne Ader je 16A, also kann man Verbraucher anschliessen, die viel mehr Leistung aufnehmen. Dann werden dafür geeignete Herdplatten/Backöfen auch schneller heiss; man zahlt auch mehr für den Stromverbrauch.

für die Änderung der Spannung v. 220V auf 380/400 müssen immer die Anschlüsse geändert werden entsprechend Verdrahtungsplan. Danach ist der Stromverbrauch praktisch gleich, nur die Zuleitungen werden weniger warm, das ist die Ersparnis, der Herd heizt aber kaum schneller oder langsamer.

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