Welchen Notendurchschnitt braucht man, um auf das Gymnasium nach der Realschule kommen?

10 Antworten

In Baden-Württemberg läuft das so ab. In den Hauptfächern (Mathe, Deutsch, Englisch) brauchst du einen Schnitt von mindestens 3,0. Nach dem Gesamtschnitt fragt da keiner. Außerdem darfst du in keinem der Hauptfächer schlechter als ausreichend sein.

Manche Gymnasien haben einen größeren Ansturm als andere, und die Plätze sind begrenzt. Demnach werden die besten Schüler raussortiert. 

Aber mit einem Schnitt von 1,6 in den Hauptfächern hast du gute Chancen. Du darfst nur nicht absacken bis zur 10. 

Hallo,

in Berlin könntest du damit auf ein Gymnasium wechseln, gerade so. Als ich damals auf das Gymnasium kam (nach der vierten Klasse), war der NC 2,0 (gehe in Berlin zur Schule).

Ich finde den Schnitt gut, und genau das sagt auch die 2,0 aus - denn das heißt in Worten "gut". :)
Ich hatte jetzt meinen mittleren Schulabschluss mit 2,1 gemacht - ich mache aber Abi, da ist das egal. Du kannst wechseln, letztendlich ist nur dafür dein Schnitt wichtig. Wenn du denn das Abitur dann machst, dann interessiert sich für diese Note eh keiner mehr - deshalb ist die Frage, ob dein Schnitt gut ist, eigentlich überflüssig :))

In Baden-Württemberg ist das wie folgt geregelt:

Zum Schuljahresende

  • Wechsel erfolgt in die neunte Klassenstufe, wenn du jetzt wechselst
  • in zwei der Fächer Deutsch, Mathematik und in einer Pflichtfremdsprache mindestens die Note "gut"
  • im dritten dieser Fächer mindestens die Note "befriedigend"in allen für die Versetzung maßgebenden Fächern und Fächerverbünden mindestens den Durchschnitt von 3,0
  • mindestens die Note "befriedigend" in jeder Fremdsprache, die in der Klasse des aufnehmenden Gymnasiums ein für die Versetzung maßgebendes Fach ist

Zum Schulhalbjahr

  • Wechsel erfolgt in die entsprechende Klassenstufe (wenn du also mitten im neunten Schuljahr wechselst)
  • in zwei der Fächer Deutsch, Mathematik und in einer Pflichtfremdsprache mindestens die Note "gut"
  • im dritten dieser Fächer mindestens die Note "befriedigend"in allen für die Versetzung maßgebenden Fächern und Fächerverbünden mindestens den Durchschnitt von 3,0
  • mindestens die Note "befriedigend" in jeder Fremdsprache, die in der Klasse des aufnehmenden Gymnasiums ein für die Versetzung maßgebendes Fach ist

Das war jetzt ohne Prüfung. Wenn du mit Prüfung wechselst, dann ist das Meiste ähnlich:

  • Wechsel wie oben angegeben
  • Aufnahmeprüfung für Schüler der Klassen 5 und 6 durch ein zentral gelegenes, vom Regierungspräsidium bestimmtes Gymnasium, ansonsten durch das gewünschte Gymnasium selbst
  • der Schüler muss Leistungen bringen, die erwarten lassen, dass er den Anforderungen des Gymnasiums gewachsen sein wird

Ich als Gymnasiastin mag dir noch einen Rat geben. Und zwar musst du echt viel machen am Anfang, wenn du uf den Gymnasium bist. Es ist meistens normal, dass du um bis zu eine Note abrutschst - das ist bei mir damals der Fall gewesen: Alle Fächer um eine Note schlechter, ein Fach um zwei Noten schlechter. Schnitt von 1,1 auf 2,2. Du solltest am Anfang auf jeden Fall alles wiederholen, denn die Anforderungen am Gymnasium sind wesentlich höher als an der Realschule. Ich kenne Leute, die bei mir am Gymnasium überfordert und an der Realschule unterfordert sind. Vor allem in mathe könnte es große Probleme geben, wenn du jetzt eine 3 hast. Aber wenn du Hilfe brauchst, kannst du dich gern jederzeit bei mir melden - ich stehe seit der neunten Klasse auf einer 1+ in Mathe und komme jetzt in den Mathematik-Leistungskurs.
So, jedenfalls solltest du bei Unklarheiten sofort die Lehrer ansprechen und dir helfen lassen. Versuche auch, dich möglichst viel im Unterricht zu beteiligen, damit hast du die halbe Miete (in vielen Fächern zählt es wirklich die Hälfte). In vielen Fächern rettet mich das Mündliche - denn in so Fächern wie Geschichte ist es für mich "überlebensnotwendig". Ich komme mit Quellenanalysen gar nicht klar (und die schreibst du am Gymnasium schon in Klasse 9 - war bei uns jedenfalls so) und das Mündliche sorgte dafür, dass ich im letzten Jahr nicht auf eine 4 gerutscht bin.
Die Punkte, die zur Mitarbeit zählen, sind letztendlich die gleichen - da kommt es bei der Bewertung natürlich wieder auf den Lehrer an. Aber man kann allgemein sagen, dass strenger bewertet wird und dass die Klassenarbeiten wesentlich schwieriger als an der Realschule sind. In Mathe hatten wir ab Klasse 9 in jeder Klassenarbeit einen Beweis zu erbringen (z.B. zeigen, dass sin(Alpha)/cos(Alpha) = tan(Alpha) ist) und das wird auch so bleiben. Das liegt aber am Lehrer, aber Transfairaufgaben und Aufgabentypen aus dem dritten Anforderungsbereich müssten in jeder Klassenarbeit auftauchen. Ab der Sek II ist das in jeder Klausur Pflicht, soweit ich weiß.
Wie gesagt, es hängt auch viel von den Lehrern ab - ich bin froh, an einem Gymnasium zu sein :-))

So, das war das, was ich zum Wechsel und zu deinem Notendurchschnitt so sagen konnte. Ausführlich genug? ;-))

Wenn noch Fragen sind, melde dich einfach :))

LG ShD

Du brauchst:

  • In den Hauptfächern einen Schnitt von 3,0
  • In den Nebenfächern einen Schnitt von 3,0
  • Gesamtschnitt von 3,0

=> Das klappt mit deinen Noten. Mit einem Schnitt von 2,0 kannst du auf jeden Fall auf die Oberstufe. 

Ab dem Gymnasium wirst du dann eine zweite Fremdsprache belegen müssen. Wenn du freiwillig eine gelernt hast, hast du die Fremdsprache schonmal. Ansonsten kannst du sie auch immer noch ab der 11. Klasse nachholen.

In Mathe solltest du etwas besser werden. Wenn man in der 10. Klasse "nur" eine 3 hat, kann man sich auf dem Gymnasium leicht verschlechtern. Immer am Ball bleiben und versuchen den Stoff zu verstehen. Verstehen ist in Mathe das wichtigste und immer mal wieder ein paar Übungsaufgaben machen. Mathe ist bei mir das beste Fach zusammen mit Deutsch und Geschichte (bin in der Oberstufe und war vorher auch Realschülerin.)

Das ist überall anders. Du gehst in Niedersachsen und nicht in BaWü zur Schule.

Sonst stimmt alles :)

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