Es gibt soweit ich weiß, verschiedene Formen des Satanismus.

Der moderne und verbreitete Satanismus ist eine Art von Gegenbewegung zur traditionellen Kirche und evtl. auch anderen Religionen.

Der Name kommt daher, weil Satan der größte Feind im Christentum ist. Und diese Gegenbewegung wollte genau das sein.

Die meisten Satanisten glauben an keinen Gott und auch nicht an Satan. Sie glauben an nichts. Trotzdem gibt es gewisse Leitlinien, woran sich Satanisten halten, diese beinhalten Regeln, dass man anderen nicht schaden soll usw.

Es ist insgesamt nur eine Antihaltung, keine Satansverehrung wie viele denken.

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Finde es witzig, dass hier Leute mit Sicherheit den 3. Weltkrieg ausschließen können. Keiner hat eine Glaskugel und kann in die Zukunft schauen, deshalb kann das auch keiner vorhersagen.

Grundsätzlich leben wir in einer riskanten Zeit, wo der Ausbruch eines Weltkriegs wahrscheinlicher wird. Ein Weltkrieg startet auch nicht mit einem offiziellen Tag sondern schrittweise.

Und der Beitritt der Ukraine in die EU oder NATO ist definitiv ein Faktor, der Konsequenzen haben kann.

Wählen wird vermutlich keiner diesbezüglich. Aber ich denke schon, dass die Meinung der Bevölkerung auch hier Einfluss nehmen kann.

Ich bin zwar kein Politikexperte aber seit der Covid-Pandemie ist mir klar, dass wir in unsicheren Zeiten leben. Grundsätzlich kann jederzeit ein kleiner Faktor die Lage komplett verändern, sowohl ins gute als auch negative.

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Würde ich eher nicht empfehlen, da Izmir eine große und chaotische Stadt ist. Wäre vermutlich zu stressig und keiner könnte garantieren, dass ihr rechtzeitig wieder am Flughafen seid.

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Warum hacken die meisten Araber/Kurden auf Türken rum wegen den Präsidenten und Islam obwohl sie selber kein Stück besser sind?

Also wir gucken uns das mal so an. Nach dem ersten Weltkrieg war ja das osmanische Reich. In einem kleinen Teil und der Rest der Türkei wurde ja von europäischen Ländern und Armenien umzingelt. Dann kommt der Atatürk, der das Land gerettet hat, dann den Staat und Religion getrennt hat die Scharia das Kalifat alles abgeschafft hat und dann sagen, die Araber er ist kein Muslim. Möge Allah ihn verfluchen , etc. Ich als Türke glaube nicht das der Muslim war etc Man muss ihn ja auch net mögen aber okay dann frage ich mich halt so. Was ist mit euch es gibt 22 arabische Länder auf dieser Welt wie viele von den haben die Scharia und das Kalifat so gut wie fast gar keine warum redet in den sozialen Medien keiner über die arabischen Länder nur über die Türken und Atatürk mittlerweile auch über Erdoğan obwohl Erdoğan ein sehr guter Muslime ist. Die Flüchtlinge aus Syrien, Irak, Afghanistan etc. aufgenommen hat die Arabisch Länder haben, haben euch nicht aufgenommen. Die Türkei Europa hat euch aufgenommen. Darüber redet keiner und der wird auch als ungläubig bezeichnet. Also Erdoğan weil er gesagt hat, dass er für den Bau einer Kirche ist. Er ist der einzige, der was zu Palästina gesagt hat die arabischen Länder interessiert das net.In Saudi-Arabien wurde das Fußballspiel abgesagt aufgrund wegen Atatürk und so weil Atatürk so und so ach ihr Saudis seid mal ruhig ihr feiert Halloween verkauft Alkohol und haltet euch angeblich an die Scharia also die sagen wegen Türken ist die ummah kaputt Ach so, das sieht man ja an euch Arabern , ihr hilft nicht mal euren eigenen Landsleuten nicht mal in Palästina hilft ihr den Leuten ist wieder daran Erdogan oder Atatürk schuld? Die Letze Anmerkung ist wer hat das osmanischen Reich mit den Armeniern zusammen verraten die Araber und obwohl Erdogan ja (kein Muslim ist) hat er die ganzen Araber aufgenommen und sogar sich für Palästina eingesetzt warum tut ihr Araber nichts dafür ihr helft euch nicht mal gegenseitig und meckert uns immer aufgrund unserer Geschichte an

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  1. Irgendwelchen Politikern, die auch teilweise schon tot sind zu unterstellen, sie seien gute Muslime oder nicht, ist nicht unsere Aufgabe. Wir haben einfach keine Ahnung was das für Menschen sind, wie sie sich in der Öffentlichkeit zeigen kann sich stark davon unterscheiden wie sie privat sind.
  2. Die Araber gibt es nicht, es gibt zahlreiche Staaten mit arabischer Zuordnung, die jeweils verschiedene Ansichten, Religionen und Interessen vertreten. Ihre Regierungen sind oft korrupt, und agieren nicht im Interesse ihrer Allgemeinbevölkerung. Grundsätzlich super vielfältige Menschen, die aufgrund historischer Prägungen keine autonomen Strukturen aufweisen. Ihre Länder wurden von Europäern erfunden.
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Ich kenne keinen online-Kunsttherapie-Studiengang, zumindest nicht im deutschsprachigen Raum. Wie es international aussieht, weiß ich nicht.

Wichtig ist jedoch, dass du überprüfst, falls du auf ein online-Angebot stoßen solltest, was es vermutlich gar nicht gibt, dass er in den jeweiligen Ländern, wo du mal leben und arbeiten willst, anerkannt wird.

In Deutschland gibt es Fachverbände, die sich darum kümmern und in der Schweiz und UK bspw. ist der Titel staatlich geschützt. Es gibt festgelegte Standards, die erfüllt werden müssen. Und gerade in therapeutischen und sozialen Berufen, ist es schwierig, alle notwendigen Kompetenzen online zu vermitteln.

Mein Eindruck ist auch, dass in klinischen Feldern es nicht so gerne gesehen ist, wenn das Studium online absolviert wurde.

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Weil sie keine transparenten und verlässlichen Quellen über die türkische Politik haben. Die deutschen Medien berichten grundsätzlich kritisch über alles und jeden, der nicht dem deutschen Mainstream, der deutschen öffentlichen Meinung entspricht. Und in den türkischen Medien wird auffällig viel AKP-Propaganda betrieben. Die Türken in Deutschland stehen dazwischen, ARD und Co. sind für die Deutsch-Türken schon lange keine verlässliche Quelle mehr, wenn es um türkische Politik geht, also konsumieren sie nur noch türkische Medien.

Helfen würde ein offener und ehrlicher Diskurs in der deutschen Medienlandschaft, in dem die türkische Innen- und Außenpolitik thematisiert wird, aber auch das Verhältnis Europas zur Türkei, wo Fehler gemacht wurden, was gut gelaufen ist etc. Es muss konstruktiv berichtet werden und es darf nicht immer wieder suggeriert werden, dass wir in Deutschland sind und uns die türkische Politik egal sein könne. Bei mindestens 3 Millionen türkischstämmigen Menschen in Deutschland glaube ich nicht, dass das alles egal ist und wir uns nur auf Deutschland konzentrieren. Die Türkei ist relevant und es ist auch wichtig, dass die Türken selbst diese Plattform in Deutschland nutzen können. Wenn ich mir anschaue, wie oft in Politik-Talkshows über die Türkei gesprochen wird und fast nie Türken dabei sind, die die Perspektive der Erdogan-Anhänger in Deutschland nachvollziehen können.

Deutschtürken fühlen sich außerdem von der deutschen Politik kaum vertreten. Es sind sehr viele verschiedene Faktoren, die dazu führen, wieso ein Großteil der Türken in Deutschland eine auffällig andere politische Haltung hat, als der Rest des Landes. Einfache Lösungen sind für dieses komplexe Problem nicht möglich.

Gesellschaftliche Spaltung und Polarisierung findet übrigens jenseits der deutschtürkischen Gesellschaft ebenfalls statt. Bspw. Thema Impfung, Gaza, AfD, Klimaschutz etc. Die Meinungen gehen stark auseinander, ich glaube es ist eine Art Phänomen des aktuellen Zeitgeists. In Zukunft wird es vermutlich erst mal nicht besser werden.

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Ich hatte mal Bauingenieurswesen studiert und im ersten Semester abgebrochen noch bevor ich die erste Prüfung angetreten bin. Rückblickend hätte ich die ersten Prüfungen zumindest angehen können. Bin jetzt in einem anderen Fachbereich sehr glücklich, aber trotzdem finde ich, dass ich damals zu voreilig entschieden hatte.

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Meine Gedanken dazu: Alkohol ist absolut schädlich und ungesund. Er sollte unabhängig vom Glauben möglichst gemieden werden. Aber natürlich ist es für jemanden, der abhängig ist leichter schrittweise aufzuhören und nicht abrupt, so werden Entzugserscheinungen gemieden.

Der Islam geht davon aus, dass jedes Volk die Rechtleitung Gottes erhalten hat, was man auch daran erkennt, dass es in jedem Volk Propheten gibt, die mit Gott in Verbindung standen.

Außerdem steht im Koran nicht, dass Menschen, die sich für Gott entscheiden, von heute auf morgen ihr ganzes Leben umkrempeln müssen. Natürlich ist auch die Entscheidung für Gott ein fließender Prozess. Wie ein Baum auch nicht innerhalb von einem Tag wächst, sondern bis zu mehreren Jahrzehnten benötigt.

Im Koran wird betont, dass Perfektion nicht existiert, da Allah den Menschen so erschaffen hat, dass er immer wieder dazu neigt zu sündigen. Das Wichtige im Islam ist, stets zu Gott zurückzukehren, die eigenen Handlungen kritisch zu hinterfragen, die Arroganz beiseite zu schieben, eigene Fehler einzusehen und zu bereuen.

Das Wichtigste im Islam ist unter anderem das Gebet. Das gibt Tagesstruktur, motiviert dazu, morgens vor dem Sonnenaufgang aufzustehen und den Tag besser zu organisieren, bis wann man was erledigt hat, usw.

Im Koran steht nicht, dass diejenigen im Paradies sein werden, die nie Alkohol getrunken und gesündigt haben. Es wird betont, dass die Betenden das Paradies betreten werden.

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Wird der Islam zerfallen, wenn das Öl zuende ist?

Der populäre Erfolgsautor Hamed Abdel Samad stellt die Prognose.

Was sind denn viele arabische Staaten, wenn es kein Öl gibt?
Doch nur wertlose Wüste, an der niemand Interesse hat.

Der Untergang der islamischen Welt – Eine Prognose

Samad prognostiziert in dem Buch, dass dem Islam aufgrund fehlender Säkularisierung der Niedergang droht. Die islamische Welt stelle – anders als in den ersten drei Jahrhunderten ihrer Geschichte – heute eine unschöpferische Kultur dar, die keine Innovationen für die Menschheit zu bieten habe. Der religiöse Pluralismus von einst, der sogar hedonistische Lebensweisen zugelassen habe, sei durch eine Phase kultureller Regression abgelöst worden. Das Überlegenheitsbewusstsein, das jedem Muslim beigebracht werde, stünde im Gegensatz zu den Komplexen, die durch die Überlegenheit der westlichen europäisch-amerikanischen Kultur hervorgerufen würden. Die als Islamismus bezeichnete Radikalisierung sei eine Folge von autoritärer Machtausübung in Religion und Politik in Verbindung mit einem unaufgeklärten Gottesbild.

Die Auswertung ägyptischer Schulbücher ergebe, dass für die heutige Misere der islamischen Welt Sündenböcke außerhalb gesucht würden, bis hin zu einer Verschwörung des Westens. Die islamische Auffassung, eine Modernisierung durch „Einkaufen“ der Errungenschaften des Westens unter Ablehnung des weltlich-wissenschaftlichen Denkens, das diese ermöglicht habe, gehe fehl. Die negativen Einflüsse des osmanischen und westlichen Imperialismus seien zwar nicht zu leugnen, dienten jedoch zur bequemen Entschuldigung der eigenen Passivität und Selbsteinschätzung als Opfer.

Ohne Reformen an dem mit dem Gottesgesetz begründeten Autoritäts- und Gehorsamskult, der sich bis in die Familienstruktur und die heuchlerische Sexualmoral auswirke, drohe der Zerfall der islamischen Welt spätestens dann, wenn das Erdöl zur Neige gegangen sei. Diese selbst verschuldete Schwäche könne nur mit einer der Renaissance vergleichbaren Islamkritik angegangen werden. Ob der Islam reformierbar sei, sei fraglich, weil er mit „Geburts- und Konstruktionsfehlern“ ausgestattet worden sei, die es schwierig machten, Religion und Staat zu trennen. Darum müsse man die Geisteshaltung der Menschen zum Koran verändern, so dass sie ihn nicht als Gottes Wort, sondern als menschengemachtes Werk begreifen würden.

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Es stimmt, dass islamisch geprägte Länder weniger entwickelt sind als andere Regionen der Welt. Dort gibt es mehr Armut und weniger Bildung. Aber das war nicht immer so. Im Mittelalter war der Orient dem christlichen Abendland voraus. Alles verläuft in Zyklen, so wird auch der fortschrittliche Westen irgendwann seinen Höhepunkt hinter sich haben und andere Regionen dieser Welt werden aufblühen.

Würdest du sagen, dass der Westen mit seinen Innovationen seit der Industrialisierung die Welt eher zum Positiven oder zum Negativen verändert hat? Ich würde sagen beides, deshalb ist es wichtig, auch kritisch zu sehen, dass wir dabei sind, endliche Ressourcen auszubeuten, die Umwelt zu verschmutzen und mehr zu produzieren als notwendig wäre, siehe wie viele Lebensmittel weggeworfen werden. Der CO2-Ausstoß pro Kopf ist im Westen extrem hoch.

Ich wüsste jetzt auch nicht, was die Öl-Staaten damit zutun hätten ob der Islam zu Ende geht. Schließlich tun die reichen Öl-Staaten für die meisten muslimischen Länder nicht so viel. Sie nehmen keine Geflüchteten auf, unterstützen keine Menschenrechte, und helfen nicht ärmeren muslimischen Ländern und bekriegen sie sogar stattdessen, siehe den Konflikt zwischen Saudi Arabien und Jemen.

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Ich würde sehr gerne hingehen. Im Moment gibt es keine muslimische Gemeinde, in die ich regelmäßig gehe. Als Teenager war ich in einer türkischen Gemeinde, die mich aber vom Glauben entfernt hat, weil dort Dinge praktiziert wurden, die meiner Meinung nach nicht viel mit Gott zu tun hatten. 

Heute suche ich eher indirekt nach einer, die folgende Kriterien erfüllt

  • Eine Gemeinde, die einen Sozialdienst anbietet, das Angebote für Familien, Kinder, Jugendliche, Studierende und Senioren umfasst. Das Angebot kann von Seelsorge bis hin zum klassischen Quran-unterricht reichen.
  • Leider werden viele Moscheen in Deutschland von den Herkunftsländern der Mitglieder finanziert und organisiert, was dazu führt, dass dort wenig Deutsch gesprochen wird. Da wir in Deutschland leben, ist Deutsch für mich die Hauptsprache und ein weiteres Kriterium. Andere Sprachen dürfen gerne auch gesprochen werden, aber vorherrschend sollte Deutsch sein.
  • Die Gemeinde sollte sich regelmäßig für die Gesellschaft öffnen, nicht nur einmal im Jahr mit einem Tag der offenen Tür, sondern durch zahlreiche Formen des Dialogs, z.B. mit anderen Gemeinden, aber auch mit sozialen Einrichtungen (Schulen, Museen, Altenheimen) in der Umgebung. 
  • Die Gemeinde sollte auch für Menschen offen sein, die auf den ersten Blick keine klassischen Muslime sind. Dazu gehören auch Menschen aus der LGBT-Community. Jeder sollte sich willkommen fühlen, damit meine ich nicht, dass haram zu halal gemacht wird. Es geht darum, dass die Gemeinde für alle Menschen zugänglich ist und niemand sich aufgrund von Eigenschaften, für die er nichts kann, unwohl oder nicht willkommen fühlt.

Fazit: Mir ist eine ganzheitliche Ausrichtung der Moschee und eine gut durchdachte Organisation und Betreuung der Gemeinde wichtig. Eine professionelle Betreuung durch qualifiziertes Personal, das sich mit dem Leben in Deutschland gut auskennt, ist jedoch bei den meisten Gemeinden leider nicht gegeben. Ich würde mich sogar ehrenamtlich engagieren, wenn ich so eine Gemeinde finden würde.

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Aus Erfahrung: So schlimm ist es nicht.

Es gibt viele giftige Tiere, die sind aber nicht alle in jeder Region vertreten. Zur Info: Australien ist von der Fläche her so groß wie Europa und hat verschiedene Klimazonen. Daraus resultiert, dass bspw. nicht jede Giftspinne, Krokodil und Schlange an jeder Ecke auf dich lauern.

An den jeweiligen Orten sind die Menschen darauf eingestellt, so gibt es gewisse Strände, die nicht zum Baden geeignet sind. An gewissen Wanderrouten sollte man bspw. aufgrund der Schlangengefahr nicht einfach durch hohes Gras laufen, aber auch dort sind Warnschilder aufgestellt.

Das gefährlichste in Australien ist die Sonne, auch bei bewölktem Wetter ist Sonnenbrand möglich, deshalb ist der jeweiliger Sonnenschutz meiner Meinung nach wichtiger, als sich Gedanken um die gefährlichen Tiere zu machen.

Und wie hier schon gesagt wurde, sind die großen Städte wie Sydney und Melbourne komplett sicher, gefährlichen Tieren wirst du dort nicht begegnen, außer im Zoo.

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Weil die Wissenschaft noch nicht alles über Hypnose weiß und Hypnose nicht gleich Hypnose ist.

Es gibt verschiedene Arten von Hypnosepraktiken, die von einer Vielzahl von Personen angewendet werden. Dazu gehören Coaches und Therapeuten, aber auch Personen aus dem esoterischen Kontext, wie beispielsweise Magier.

Im muslimischen Glauben gibt es Magie und die Menschen sollen die Finger davon lassen.

Es gibt ausgebildete Fachleute, die mit wissenschaftlich fundierten Methoden arbeiten, die in den Bereich Hypnose fallen können.

Wenn in einem therapeutischen Kontext oder einem Coaching Hypnosetechniken angewendet werden, wo mit einfachen Affirmationen, Entspannungstechniken und Imagination gearbeitet wird, würde ich eher weniger als haram bezeichnen.

Daneben gibt es aber auch Menschen, die unseriöse und esoterische Techniken nutzen, das wäre islamisch gesehen eindeutig haram.

Allah weiß es am besten, sind lediglich meine Gedanken.

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Also es gibt deutsche Schulen in Istanbul wo Weihnachtsmärkte veranstaltet werden. Gleiches hilt auch für Deutschland. Wenn in einer Schule vor allem muslimische Schüler sind, spricht meiner Meinung nach nichts dagegen, das Zuckerfest in irgendeiner Form zu feiern. Ganz frei kriegen die SchülerInnen dann vielleicht nicht, aber eventuell könnte man eine kleine Aktion in der Schule starten. Ein kleines gemeinsames Fest oder so. In Deutschland herrscht Religionsfreiheit.

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Wenn ein Mensch als Mann geboren wird, sich aber innerlich als Frau fühlt, kann dies verschiedene Ursachen haben, die wissenschaftlich noch nicht vollständig erforscht sind. 

Die gängigste muslimische Meinung ist, dass Transsexuelle sich nach ihren körperlichen Merkmalen richten sollten. Das heißt, je nachdem, welche Geschlechtsmerkmale von außen sichtbar sind, gehört man dem einen oder dem anderen Geschlecht an. Bei Menschen, die beide Merkmale aufweisen, wird geschaut, welche Tendenz vorliegt. 

Es gibt Wissenschaftler, die sagen, dass das Gehirn von Transfrauen, also Männern, die sich als Frau fühlen, von der Struktur her mehr Ähnlichkeiten mit biologischen Frauen hat als mit anderen biologischen Männern. Und umgekehrt bei Transmännern und biologischen Männern. Wenn das stimmt und das eine Eigenschaft ist, die von Geburt an festgelegt ist, dann würde ich sagen, dass es nicht klar ist, welches Geschlecht Transmenschen eigentlich haben. Oder welches Geschlecht Allah ihnen letztendlich zugewiesen hat.

Einerseits kann es als Prüfung angesehen werden, diese Meinung geht davon aus, dass Allah einen Menschen mit diesen Eigenschaften erschaffen hat, aber nicht möchte, dass er Änderung seines biologischen Geschlechts vornimmt. Es kann aber auch vereinzelt bei Menschen, die wirklich unter einem sehr hohen Leidensruck stehen und sich gar nicht mit dem biologischen Geschlecht identifizieren können möglich sein, das "Wunsch" Geschlecht zugewiesen zu bekommen.

Aber das sage ich zu diesem Thema nicht als Gelehrter, sondern als Muslim, der sich sehr viele Gedanken gemacht hat. Allahu alem, Allah weiß es am besten. 

Aber unabhängig davon, ob es haram ist oder nicht, ist es wichtig, Transmenschen zu respektieren und sie emotional zu unterstützen. Sie sind eine vulnerable Gruppe, die häufiger an psychischen Erkrankungen leidet und Lebenskrisen durchlebt. Und Allah hat klar befohlen, dass die Starken die Schwachen unterstützen sollen. Das gilt natürlich auch hier. Es geht nicht darum, den Menschen zu helfen, diese Operationen durchzuführen, die auch mit Risiken verbunden sein können (zwar möglich, aber das meine ich an dieser Stelle nicht), sondern darum, Empathie zu zeigen und sie nicht allein zu lassen.

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Du kannst dich im politischen Spektrum positionieren, wo du willst. Aus muslimischer Sicht ist das auch in Ordnung, solange du es im Rahmen der islamischen Richtlinien tust. Bei den Frauenrechten gibt es sehr viele Beispiele, wo die Lehren des Korans und die geforderten Rechte der Frauen übereinstimmen. So steht der Islam dafür, dass Frauen arbeiten dürfen, Zugang zu Bildung haben, sich scheiden lassen können, wenn sie das wollen, und Eigentumsrechte haben usw. 

Beim Thema LGBTQ beispielsweise steht der Islam absolut für den bestmöglichen Umgang und Respekt. Egal welche Eigenschaften ein Mensch hat, er darf nicht allein aufgrund dieser Eigenschaften diskriminiert werden. Aber es ist der Fall, dass außerehelicher Geschlechtsverkehr haram ist und gleichgeschlechtliche Ehen unter Muslimen größtenteils nicht anerkannt werden. 

Du hast also einen gewissen Spielraum und kannst die muslimische Gemeinschaft mit deinen eigenen, individuellen politischen Ansichten bereichern, aber du musst immer darauf achten, inwieweit deine Ansichten mit den islamischen Werten übereinstimmen. 

Ich hatte mal eine Bekannte, die meinte, sie hätte den Koran gelesen und für sie gäbe es keinen Widerspruch zum Thema LGBTQ. Das ist ihre ganz individuelle Meinung, die jeder haben darf, wie kann man jemandem seine Meinung absprechen. Die Mehrheit der Muslime, wird dem nicht zustimmen, aber ich denke es ist unsere Aufgabe immer den besten Umgang untereinander zu suchen, auch bei Meinungsverschiedenheiten.

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Dass etwas haram ist, bedeutet nicht, dass Muslime es nie tun. Jeder Mensch ist von Natur aus ein Sünder. Außerdem kennst du den Menschen nicht ganz. Vielleicht trinkt er nur selten, vielleicht trinkt er, hört aber morgen damit auf, vielleicht ist er darüber hinaus ein guter Muslim, der sich an die anderen Gebote hält, vielleicht ist er schwach. Oder vielleicht ist er einfach jemand, dem sein Glaube nicht so wichtig ist. Im Islam ist es sehr wichtig, sich weitgehend auf sich selbst zu konzentrieren, natürlich muss man seinen Mitmenschen bewusst machen, was haram ist, vor allem den Muslimen, aber am Ende wird Gott richten, nicht du.

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Natürlich wirst du mit 12 Jahren selbst in der Lage sein, eine verantwortungsvolle Entscheidung zu treffen, aber ich sehe dich noch am Anfang des Weges. Obwohl ich Muslim bin, empfehle ich dir, dich mit verschiedenen Religionen auseinanderzusetzen, denn wenn du dich entscheidest, zum Islam zu konvertieren, sollte es eine Entscheidung sein, die von Herzen kommt, und du solltest dir bewusst sein, was die Merkmale sind, was den Islam von anderen Religionen unterscheidet und was er vielleicht auch zum Beispiel mit dem Christentum gemeinsam hat.

Solange du dir nicht so ein ganzheitliches Bild machen kannst, würde ich noch nicht konvertieren, sondern damit warten. Aber du kannst trotzdem Dinge ausprobieren, die dir gefallen, z.B. zu Gott/Allah beten, dich mit islamischen Schriften wie dem Koran und den Überlieferungen beschäftigen.

Du kannst versuchen, das Gebet zu verrichten und einen Tag für Allah zu fasten, beobachten, wie du dich dabei fühlst. Eine Moschee besuchen usw. Deine Entscheidung sollte nicht nur darauf basieren, dass du einen Crush hast, der Muslim ist, im Islam geht es darum, ob dein Herz Allah sucht, nicht ob du einen Mann begehrst, der Muslim ist.

Das Problem mit deiner Familie kann ich nachvollziehen und bin auch der Meinung, dass du alles in deiner Macht stehende tun solltest, um den Familienfrieden zu bewahren. Dennoch musst du deinen Eltern klar machen, dass du als Mensch einen eigenen Weg einschlagen kannst und dazu eben gehört, sich für eine andere Religion zu entscheiden. Weiterhin darfst du mit deiner Familie christliche Feste feiern und für sie da sein, dagegen spricht rein gar nichts meiner Meinung nach.

Bei der Sache mit dem Kopftuch musst du selbst schauen, wie du dich damit fühlst, wenn du dich damit wohl fühlst und dich mit der Bedeutung und dem Sinn dahinter identifizieren kannst, dann go for it. Wenn es dir ein komisches und unangenehmes Gefühl gibt, lass es vielleicht vorerst.

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Der menschliche Verstand wird nie verstehen können, wie das Universum aus dem "Nichts" entstanden ist. Das liegt daran, dass wir nicht über Raum und Zeit hinaus denken können. Für den menschlichen Verstand gibt es vor dem Urknall nichts. Das bedeutet nicht, dass es nichts gab, sondern dass es jenseits unserer Vorstellungskraft liegt. Das Gleiche gilt für Gott: Wir werden nie verstehen, wer Gott ist, solange wir leben.

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