Welche Religion und wie praktizieren?

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29 Antworten

Die Frage stellt sich nach deinen persönlichen Schwerpunkten oder deiner Interpretation. Sowohl im Christentum als auch im Buddhismus gibt es unterschiedliche Interpretationen und Sichtweisen, die sich in verschiedensten Abspaltungen manifestiert haben. Für mich persönlich ist das Christentum (bzw. die Bibel selbst) lediglich ein mythisches Werk, was als Kernpunkt die absolute kritiklose Unterwürfigkeit an eine dogmatische Lehre hat und dabei noch viele Dinge aus anderen, älteren Religionen kopiert bzw. sich einverleibt hat. Beispielsweise finden sich im Buddhismus schon deutlich vor dem Christentum (bzw. NT) die Aufforderung zur Nächsten- und Feindesliebe (was man ja gerne mal dem Christentum anrechnet), allerdings ohne die alttestamentarischen Rache- und Gewaltexzesse der Bibel. Prinzipiell sehe ich für die Bibel ein massives Missbrauchspotential, was ich bei den buddhistischen Lehren nicht sehe (was natürlich nicht heisst, dass es trotzdem nicht versucht wird).

Auf der einen Seite wurde ich getauft und "brauche" eine art Gott zu dem ich auch mal beten kann wenn ich Probleme oder so habe und das geht doch eigentlich im Buddhismus eher nicht, oder?

Auch hier die Frage: Was erwartest du dir davon? Eine Antwort? Wenn es nur um das "Reden" geht, wo ist da der Unterschied an wen du deine Probleme addressierst? Der Buddhismus geht aber eher davon aus, dass Probleme durch Begierde entstehen, was in meinen Augen auch ein weitere Zentralpunkt des Christentums ist, denn im Prinzip geht es darum durch diesen absoluten Gehorsam für sich selbst eine möglichst optimale Belohnung zu bekommen (Paradies, Himmel), was sich in den teils haarsträubenden Texten einiger (auch hier vertretener) Sekten und "Glaubensgemeinschaften" wieder findet.

Und wie genau praktiziert man Buddhismus in Deutschland?

Welche Form? Sieh dir doch mal die Weblinks auf der Buddhismus-Wikipedia-Seite durch, da findet sich doch schon was...

Des weiteren kannst du dir die (jedenfalls einige) Inhalte ja auch z.B. auf http://www.palikanon.com/

mal näher ansehen.

Übrigens, nur zur Klarstellung: Ich bin weder Christ noch Buddhist, noch sonst wie ein gläubiger Mensch.

Und muss man irgendwelche bräuche machen wie bei den Katholiken taufe und Kommunion und Firmung?

Meine Antwort auf Fragen hat sich zunächst einmal grundsätzlich nicht geändert: Buddhist wird man nicht durch äußerliche Rituale und Zeremonien, sondern durch sein Handeln und Denken.

Die Befolgung der fünf Sittlichkeitsregeln und die Praxis buddhistischer Meditation sind meiner Ansicht nach ausreichend um Buddhist zu sein -  nämlich jemand der sein Leben nach den Lehren des Buddha ausrichtet. Das ist die so genannte "Zufluchtnahme".

Ausserdem ist es in Deutschland doch auch eher formell Buddhist zu sein?

Meines Wissens nach ist der Buddhismus in Deutschland noch nicht offiziell als Religionsgemeinschaft anerkannt.

Sollte in irgendwelchen Dokumenten dein religiöses Bekenntnis vermerkt werden, steht dort "Sonstige" oder "Andere"

Und muss man irgendwelche bräuche machen wie bei den Katholiken taufe und Kommunion und Firmung?

Wie oben gesagt: Grundsätzlich ist keine besondere Handlung nötig, um Buddhismus zu praktizieren.

Zufluchtnahme und Zeremonien

Allerdings stammt der Buddhismus aus Asien und dort haben sich eben doch Zeremonien entwickelt, die eine Art "förmliche Anerkennung" als Buddhist enthalten.

Die Zeremonie zur "Zufluchtnahme" ist nicht einheitlich - in den unterschiedlichen Ländern und den unterschiedlichen buddhistischen Traditionen gibt es unterschiedliche Zeremonien.

In Japan wird die Zufluchtnahme "Jukai" genannt und im Zen erhält man, neben einer Art Latz (Rakusu), der das Gewand Buddhas symbolisieren soll, auch einen buddhistischen "Dharma-Namen".

Ich habe keine Ahnung von anderen buddhistischen Traditionen, aber nachdem mir auch schon Personen mit nichtjapanischen Dharma-Namen begegnet sind, scheint das zumindest auch in einigen anderen Traditionen üblich zu sein.

"Zeremonie"..."buddhistischer Name"....klingt bestimmt alles ganz toll, exotisch und aufregend.

Deshalb wiederhole ich mich hier nochmal: Diese Dinge sind nicht notwendig um als Buddhist irgendwie "anerkannt" zu werden.

Man wird durch irgendeine Zeremonie kein "besserer" oder "vollwertiger" Buddhist - Buddhismus ist eine Lehre für das eigene Leben und kein zeremonieller Hokuspokus

.

Ich selbst habe so eine Zeremonie bekommen, inklusive Rakusu und buddhistischem Namen - und ich kann dir versichern, dass ich durch Niederwerfungen, Texte rezitieren und einen zusätzlichen Namen garantiert kein "besserer Mensch" geworden bin.

Achtsamkeit, Mitgefühl und Weisheit muss man selbst entwickeln - da hilft einem kein magisches Ritual.

Wer meint, erst ein "wirklich echter, authentischer Buddhist" zu sein, wenn man eine Zeremonie absolviert hat, der hat meiner Meinung nach den Buddhismus gründlich missverstanden.

Papierbekenntnis und religiöse Überzeugung.

Viele Menschen kriegen schon als Säugling oder Kleinkind eine Religion "aufgedrückt", ohne dass man sich dagegen wehren kann.

Dem Kind wird später beigebracht bestimmte Gebete zu sprechen, in bestimmte Gottesdienste und Andachten zu gehen und bestimmte Rituale und Feiertage zu befolgen.

Ganz egal ob das nun das Vaterunser, Ostern und Pfingsten, oder die Basmala, das Salat und die Haddsch ist.

Fragt man diese Menschen später, sagen sie vielleicht:

"Also ich bin römisch-katholisch getauft, aber ich glaube nicht an Gott. Für mich ist das alles Unsinn".

Sind diese Menschen wirklich "Christen", "Muslime", "Buddhisten" usw.? Oder sind sie nicht einfach nur in einer Kultur groß geworden und folgen halt allgemein üblichen Gebräuchen, ohne sich um die Bedeutung zu kümmern?

Meiner rein persönlichen Meinung nach ist man erst einmal Mensch.

Ob man dann tatsächlich ein "Christ" oder "Muslim" ist, das ist aus meiner Sicht, eine Frage des eigenen Glaubens und der religiösen Überzeugung.

Man sagt "Papier ist geduldig" und ich finde, da sollte man sich fragen, was macht einen Menschen christlich, muslimisch usw.?

Meiner Meinung nach nicht durch irgendwelche religiösen Zeremonien, Handlungen, oder ähnliches - sondern nur durch Überzeugung.

Und wie genau praktiziert man Buddhismus in Deutschland?

Halte die Sittlichkeitsregeln ein, praktiziere buddhistische Meditation - und wenn du magst, kannst du auch zu den Veranstaltungen von buddhistischen Gemeinschaften (Sangha) in deiner Nähe gehen.

Das kann ganz sinnvoll sein, wenn man zB die Meditation erlernen will, aber es gibt keine Verpflichtung, sich irgendeinem Verband anzuschließen.

Schließlich zwingt dich auch niemand in einen Sportverein zu gehen - und Buddhismus ist ja auch so etwas wie Training des Geistes. :-)

Ich bin Katholikin und ja du bist auch dann Christ, wenn du nur getauft bist. Die Sakramente (also Kommunion, Firmung usw.) sollten grundsätzlich nur aus Überzeugung angenommen werden. Aber sie machen den Christen nicht aus. Christ ist, wer an Gott/Jesus glaubt. Wenn du ab und zu betest und dabei ein gutes Gefühl hast (du sagst du brauchst das, was darauf hindeutet, dass es dir nicht nutzlos vorkommt) und sagst du brauchst Gott in deinem Leben, dann glaubst du auch. Ich kenne auch viele gläubige Christen, die sagen, dass sie an Gott glauben, aber keinen weiteren Bezug zur Kirche haben. Christ sein ist für mich in erster Linie der Glaube und die Lebenseinstellung (wobei die meisten Religionen Hilfsbereitschaft, Güte, Friedfertigkeit, Moral usw. als Lebensweise vorgeben).

Mein Motto: Glaube ist keine Frage der Wahl, sondern der Überzeugung!

Geh in dich und erforschen deine Gefühle! Woran glaubst du? Was lässt dich zweifeln? Glaubst du an einen Gott? Glaubst du an den einen dreifaltigen Gott (Vater, Sohn und Heiliger Geist)? Glaubst du an viele Götter (auch Buddhisten haben bestimmte Götter, wenn auch viele)?

Du kannst erst die für dich "richtige Religion" finden, wenn du weißt, woran du glaubst. Den es gibt auch unglaublich viele Konfessionen (nicht nur römisch-katholisch oder evangelisch-lutherisch) auch in anderen Religionen. Außerdem gibt es auch tausende von Religionen (nicht nur die sogenannten fünf Weltreligionen). Der Shintoismus ist soweit ich weiß, eine Art Mischung aus Buddhismus, Hinduismus und Christentum. Die Aberginals in Australien sind z.B. Christen und glauben doch an ihre "Urreligion". Es gibt also auch viele Zwischenwege.

Balurot 05.03.2015, 12:02

Der Shinto ist eine animistische Religion, die nichts mit dem Buddhismus, dem Hinduismus oder dem Christentum zu tun hat.

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Jadwiga84 05.03.2015, 19:52

Danke für den Hinweis. Ich schrieb extra soweit ich weiß, da ich mir nicht 100%ig sicher war. Ich weiß, dass es eine solche Religion gibt, habe sie aber scheinbar verwechselt :) Genauso hab ich in meiner Aussage über die mehreren Götter den Buddhismus mit dem Hinduismus vertauscht. Man lernt eben nie aus.

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Du bist schon Christ, wenn du dich als solcher bekennst.

Der Buddhismus hat vollkommen andere Ansätze. Götter dürfen zwar im Theravada verehrt werden, doch sie gelten stets als nicht-existente Projektion, die man lernen müsste anzunehmen. Der Buddhismus somit eine atheistische Religion (ja, sowas gibt's). Auch gibt es ein ganz anderes Zeitprinzip und allgemein kann man im Buddhismus nur durch sich selbst erleuchtet werden. Im Christentum ist das anders. Unsere Erbsünde wurde durch Christus abgenommen. Davon ausgehend müssen wir weiter gut handeln, doch ein entscheidender Weg wurde uns erspart. Auch kann man im Christentum weiter durch Beten und Glaube auf die Unterstützung Gottes hoffen. Im Buddhismus bist du auf dich allein gestellt. Aber natürlich gibt es auch in einigen buddhistische Schulen Meisterlehrer, die einem beistehen. Mehr als Vorbild und Rat können die jedoch nicht bieten.

Zunächst sollte es doch wohl um die Wahrheit gehen und nicht darum, welche Religion besser gefällt oder welche einen Gott zu bieten hat, der deine Gebete erhört. Du bist katholisch getauft, scheinst aber deinen Glauben weder zu kennen noch ihn zu praktizieren. Sonst würdest du diese Frage nicht gestellt haben

Im Buddhismus gibt es keinen Gott, sondern nur einen Menschen, der gute Ideen hatte und für viele bis heute zum Lehrer wurde. Es gibt auch kein ewiges Leben, sondern nach endlosen Wiedergeburten nur die Hoffnung auf ein Ausgelöschtsein im sog. Nirwana.Der Buddhismus ist eine Selbsterlösungsreligion. Der Einzelne muss versuchen, sich abzutöten und geistliche Vollkommenheit zu erlangen.

Im Gegensatz dazu glauben Christen an einen liebenden Gott, der sich in Jesus Christus selbst offenbart hat. Christus ist im Gegensatz zu Buddha kein „erleuchteter“ Lehrer oder Prophet, sondern Gott in menschlicher Gestalt. Die wichtigsten Weltreligionen haben unterschiedliche Erlösungswege. Aber nur eine von ihnen behauptet, dass es einen persönlichen, liebenden Gott gibt, der uns einlädt, mit sich in Beziehung zu treten, und der uns nahe kommt als Tröster, Berater und trotz seiner Macht uns liebt.  Das Christentum ist eine wechselseitige Beziehung zwischen Gott und dir. Jesus sagte: „Ich aber bringe allen, die zu mir gehören, das Leben und dies im Überfluss.“ Dies bedeutet nicht, dass das Leben vollkommen und problemlos wird. Aber es bedeutet, dass du mitten im Leben Gemeinschaft mit Gott haben kannst, und dass er bereit ist, an deinem Leben teilzuhaben und dich treu mit seiner Liebe zu umgeben.Dies ist keine Verpflichtung auf eine Selbstverbesserungsmethode wie „Der edle achtfache Weg“ des Buddhismus oder „Die fünf Pfeiler“ des Islam, auch nicht auf Meditation oder gute Werke, nicht einmal auf die Zehn Gebote. Diese alle sind klare, wohldefinierte Wege zur Spiritualität. Aber sie verursachen ein erfolgloses Streben nach Vollkommenheit, und die Verbindung zu Gott ist immer noch fern. Die Hoffnung der Christen ist nicht, dass wir Gesetzen oder Normen folgen, sondern dass wir einen Retter kennen, der uns vollkommen annimmt, weil wir an ihn und sein Opfer für uns glauben.

Man ist Taufscheinchrist, wenn man nur getauft ist und nicht wirklich eine Entscheidung für Christus trifft. Für einen gläubigen Katholiken  wird Kommunion und Firmung nicht zum Muss, sondern zum freudigen Erlebnis. Sakramente sind Heilszeichen, die von Christus gegeben wurden. Wem sie nicht wichtig sind, kann sich kaum als katholisch bezeichnen. Christ sein wollen und gleichzeitig Buddhist - gegensätzlicher gehts nicht mehr!

Wenn du katholisch bist, würde ich mich an deiner Stelle erst einmal besonders gründlich mit dem Christentum beschäftigen, um besser zu verstehen, was es eigentlich bedeutet Christ zu sein! Das schließt natürlich nicht aus, dass du dich auch über andere Religionen informieren kannst. Aber denk doch einmal darüber nach, ob du als Buddhistin auf deinen Vater im Himmel verzichten könntest!

Du bist Christin! Könntest du das Opfer und alle Lehren Jesu Christi einfach vergessen? Lies doch mal genau das Neue Testament, sprich mit deinem Pfarrer oder Vertretern anderer christlichen Religionen eingehend darüber und bitte Gott, dich zu führen. Beschäftige dich ruhig auch mit dem Buddhismus, aber vergiss deinen christlichen Glauben nicht!

Ich kann dir nur aus christlicher Sicht raten, weil ich selbst fest überzeugte Christin bin, was nicht bedeutet, dass ich nicht auch andere Religionen interessant und faszinierend finde. Aber wenn man an Christus als Gottes Sohn glaubt, gibt es keine Alternative zum Christentum!

Über Buddhismus kann ich dir so gar nix sagen.

Über´s Christentum aber dafür umso mehr.

Taufe macht dicht nicht zu einem Christen - sondern nur zu einem Kirchenzugehörigen. Das eine hat mit dem anderen nix zu tun.

Christentum ist eine Beziehung mit Jesus Christus. Es geht darum, das Leben mit ihm zu leben, und das umzusetzen, was Jesus uns in der Bibel sagt. Eine Beziehung eben.

Es geht NICHT darum, eine Liste von Dingen abzuarbeiten, die man für richtig / wichtig hält. Du kannst getauft, konfirmiert oder gefirmt sein, jeden Sonntag in die Kirche rennen, kirchlich getraut werden etc. und doch kein Christ sein. Beim Christentum geht es eben nicht um das, was du tust, sondern um eine Herzenshaltung.

Viele, viele Leute haben das nicht auf dem Schirm und schimpfen über das Christentum. Dabei meinen sie eigentlich das, was Menschen draus gemacht haben (= Religion). Das darf man aber nicht verwechseln

Ich- als Atheist und Religionsloser- kann nur sagen: Wenn ich mich für eine der beiden Religionen entscheiden müsste, würde ich jederzeit sofort ohne zögern den Buddhismus wählen. Er ist einfach viel moderner und offener als der Katholizismus.

Darüber, wie man buddhistisch lebt, kannst du dich bequem informieren. Dir wurde hier ja schon zu buddhistischen Foren geraten; das kann ich nur bestätigen. Außerdem gibt es auch gute Bücher zu diesem Thema.

nimm so was nicht auf die leichte Schulter. Studiere beide Lehren gut, beschäftige dich bisschen damit, praktiziere sie, um entscheiden zu können, was für dich das richtige ist

fandomgirl 04.03.2015, 21:44

glaub mir ich Nehms nicht auf die leichte schulter ich denk bestimmt schon seit nem halben jahr darüber nach haha

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hallo,

fandomgirl,

Buddhismus und Christentum sind sehr unterschiedlich.

Auch die Auffassung, wie ein Christ oder ein Buddhist zu leben hat, gehen heutzutage sehr weit auseinander.

Menschen, die der Meinung sind, sie leben nach christlichen Grundsätzen, aber keiner Kirche zugehörig sind, bezeichnen sich z.B. auch oft als Christen.

Ein Christ ist jemand, der Christus nachfolgt. Und Christus lebte vor, daß dazu gehört, sich taufen zu lassen und zwar als Erwachsener. Da in den Kirchen hauptsächlich die Kindertaufe praktiziert wird, gibt es spätere Zeremonien, die diese Taufe dann , wenn der Mensch herangewachsen ist und sich bewußt entscheiden kann, bestätigen sollen oder nicht. Aber das sollte dir ja als Katholikin bekannt sein.

Ein Christ glaubt an Gott. Er glaubt an die Bibel.

Ein Buddhist sammelt Erkenntnis nach dem Vorbild des historischen Buddha.

Dabei geht es um Verwirklichungsstufen des persönlichen Selbst. Es geht also nicht um den Glauben, daß ein Gott einmal ein Paradies wieder herstellen wird, sondern daß der Mensch durch verschiedene Übungen  der Meditation und Schulungen in sich selbst einen paradiesischen Zustand erreichen kann.

Um dir mehr Klarheit zu beschaffen, solltest du vielleicht doch noch einmal die Bibel "studieren" und dir Kurse/ Literatur zum Buddhismus von deinen Freunden empfehlen lassen. Dann solltest du eine Entscheidung treffen können. Wir können dir hier diese Entscheidung nicht abnehmen.


Alles Gute



hier kannst du dich in einem buddhistischen Forum anmelden:

http://anfaengergeist.net/

ich weiß nicht genau, zu wem man im Theravada-Buddhismus betet. Im tibetischen Buddhismus betet man zu Buddha Padmasambhava. Du kannst ihm auch deine Probleme erzählen. Er kann sie nur nicht verhindern, denn er ist nicht allmächtig. Was einem negatives passiert ist schlechtes Karma und da kann kein Buddha etwas gegen tun. Man kann sich bemühen, gutes Karma zu sammeln. Hauptsächlich muss man lernen, mit dem umzugehen, was ist. 

Das schwierigste, was passieren wird, ist der Tod. Ich würde mich nicht auf den Christengott verlassen im Sterben. Nach dem Tod kommt kein Paradies, das ist eine naive Illusion. Es kommt das, was im tibetischen Totenbuch steht. Grade angenehm wird es nicht, zu sterben und keinen Körper mehr zu haben. Man kann sich vorbereiten, die Buddhas unterstützen einen auch. Aber hauptsächlich muss man sich auf sich selbst stützen, wie es jetzt im Leben auch ist. Es nimmt einem alles keiner ab! Den eigenen Geist in der Meditation zu stabilisieren, das ist es, was einem helfen wird beim Sterben und wenn man tot ist.

Also im Buddhismus wird auch gebetet. Ich selber bin auch für beide Religionen, Christentum und Buddhismus. Ich hab mich einfach für beide Religionen entschieden und damit kann man auch leben.

Ich frage mich warum ein Mensch ohne jegliche Grundkenntnisse von Religion unbedingt religiös werden möchte. Was versprichst du dir davon? Wie bist du bisher ohne Religion zurecht gekommen?

Vielleicht solltest du versuchen deine Probleme und Lebenskrisen anders in den Griff zu bekommen als sämtliche Religionen durchzuprobieren.

fandomgirl 06.03.2015, 03:40

ich hab weder probleme noch kriesen? hahaha ich war vorher christlich hab aber mit der zeit gemerkt das ich nicht zu 100% daran glaube du neunmal klug!

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Phylangan 06.03.2015, 08:24
@fandomgirl

Auf der einen Seite wurde ich getauft und "brauche" eine art Gott zu dem ich auch mal beten kann wenn ich Probleme oder so habe

weißt du selber nicht mehr was du geschrieben hast? 

Lieber neunmal klug als neunmal .............etwas anderes.

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Ich habe da die lösung für dich, den Hinduismus, hier im westen leider immer noch unbekannt, und auch sehr verrufen, jedoch ist das die lösung, da hast du ungefähr die Philosoph vom Buddhismus, wie wiedergeburt, karma etc, und aber auch einen Gott den du anbeten kannst,! Kannst hier mal ein buch downloaden, ist sogar gratis und dir durchlesen!!!:

http://www.prabhupada.de/Prabhupada%20-%20Sri%20Isopanisad.pdf

fandomgirl 06.03.2015, 03:34

vielen dank ich werd mich auf jeden fall schlau machen :)

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Hallo fandomgirl, alle Religionen stimmen darin überein, dass Leben, Licht und Liebe die drei Aspekte des höchsten Ursprungs von allem sind, was existiert. Die wesentlichen At­tribute der Gottheit, die Eine ist, auch wenn sie von den Propheten und den Men­schen der Welt verschieden benannt wird, sind auch in die wahre Urform jedes emp­findenden Wesens eingewirkt.

 In diesem weiten Ozean der Liebe, des Lichtes und des Lebens haben wir unser wahres Sein und bewegen uns darin. Aber so seltsam es auch scheint, wir kennen diese Wahrheit nicht – wie der sprichwörtliche Fisch im Wasser – und noch weniger praktizieren wir sie in unserem täglichen Leben. Dies ist der Grund für die grenzenlose Angst, die Hilflosigkeit und das Elend, das wir um uns herum in der Welt sehen, trotz all unserer lobenswerten Anstrengungen und ernst­haften Bemühungen, davon loszukommen.

Alle Propheten, alle Religionen und Schriften hängen an zwei Geboten:

"Du sollst lieben Gott, deinen Herrn mit all deinem Herzen, mit all deiner Seele und mit all deinem Gemüt."

Das ist das erste und vornehmste Gebot. Und das zweite ist ihm gleich: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst."

Also bleibt in deiner Religion, den die ursprünglichen Kern Ausagen der Religionen sind dieselben. Was wir tun sollten ist das Geheimnis des Lebens zu lösen, egal welcher religionsgemeinschaft wir angehören oder nicht. 

Das Geheimnis des Lebens ist Selbsterkenntnis und Gotterkenntnis. nach dem Tod geht das nicht mehr.

  1. Du bist auch Christ wenn du keine Firmung hattest
  2. Wie wäre es mit beiden Religionen. Nach den Gesetz beider Religionen geht das. Ich möchte allerdings nichts falsches erzählen. Am besten du informiert dich diesbezüglich im Internet. Das mit den beiden Religionen ist bei mir auch so. Offiziell bin evangelischer Chris dennoxh glaube ich aucb an Dinge aus anderen Religionen. Jede Religion ist für.mich zum teil logisch und einzigartig.
fandomgirl 04.03.2015, 21:28

Dankeschön ich wird mich informieren und ich hab deine antwort ausversehen mit eine :( bewertet obwohl ich :) machen wollte aber ich kriegs nicht geändert -.-

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Raubkatze45 05.03.2015, 18:11

gigi8, man kann auch Taufscheinchrist sein und bleiben.

Du bist also der Meinung, man könne Christ oder sogar Katholik und zugleich Buddhist sein?  Wie soll das denn gehen?

 Entweder ich glaube an die Offenbarung des christlichen Gottes und lebe danach oder ich  folge den acht Pfaden des Buddha ohne dessen göttliche Autorität.

Man kann absolut nicht Christ sein und einerseits Gott die Ehre geben und andererseits einen Menschen wie Buddha dem wahren Gott gleichstellen.

Wenn du ev. Christ bist und dennoch meinst, andere Religionen damit  vermischen zu können, bist du allenfalls ein Taufscheinchrist, der sich nicht entscheiden kann. Christus jedenfalls fordert eine klare Entscheidung, weil Er die Wahrheit ist.





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gigi8 08.03.2015, 00:04

bist du selber chris oder warum glaubt du das?? Ein einer tatsaxhe hast du recht, der Buddhismus und der Christentum sind zwei sehr unterschiedliche Religionen, dennoch glaube ich das man die beide vermischen kann. natürlich kann man nix beides zu 100% sein aber man kann es versuchen. ich zum beispiel glaube an Gott und Jesus, dennoch glaube ich respektiere ich die Pfade des Buddhismus, da ich sie als sehr logisch empfinde.. aber das ist.meine Meinung...

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gigi8 08.03.2015, 00:05

außerdem stellt der Buddhismus Budda nicht als Gott da, sondern nur als einen Sehr weißen mann

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Ich bin der Meinung, dass jeder, der sich in Verbindung mit Religion, Gott usw. solche Fragen stellt, einfach die Finger davon lassen sollte. Kein Gott (im Buddhismus ist es eben "Buddha", zu dem gebetet wird) ist rational begreifbar. Wenn man sich nur der religiösen Äußerlichkeiten wegen zu einer Religion hingezogen fühlt, dann ist das Formalismus und antiker Traditionalismus!

Zum Buddhismus in Deutschland siehe z. B. www.buddhismus.de

Balurot 05.03.2015, 12:00

XXholditXX: Dein Link behandelt nur den tibetischen Buddhismus, der eine Sonderstellung innerhalb des Buddhismus einnimmt. Das ist unfair. Da gibt es noch viel mehr. Man könnte auch auf die ÖBR, die Österreichische Buddhistische Religionsgemeinschaft verweisen. Da findet man alle unter einem Dach: Theravada, Zen, und auch den tibetischen Buddhismus.

Link: http://www.buddhismus-austria.at/

Die ÖBR ist eine vom österreichischen Staat anerkannte Religionsgemeinschaft.

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XXholditXX 05.03.2015, 13:43
@Balurot

balurot

. Das ist unfair.

Das ist nicht unfair! Das heißt Realismus!

Soll ich Dir mal aufzählen, wie viele Verbrechen auch im Namen des Buddhismus begangen wurden?

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gaurisankar 05.03.2015, 14:01
@XXholditXX

Selbstverständlich gibt es auch Verbrechen, ausgeführt durch Menschen, die sich Buddhisten nennen. Im Gegensatz zu anderen Religionen haben sie allerdings KEINE Möglichkeit, sich dabei auf irgendeine Textstelle des buddhistischen Kanons zu berufen - weil es derartige nämlich nicht gibt. Im Gegenteil: Durch solche Handlungen mißachten sie eindeutig Buddhas Lehren.

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Enzylexikon 05.03.2015, 12:31

ein Gott (im Buddhismus ist es eben "Buddha", zu dem gebetet wird)

Da Buddha kein Gott ist, wird er auch nicht angebetet. So ist jedenfalls die Idealvorstellung des Buddhismus.

Dass Volksfrömmigkeit und Traditionen wie der Amida-Buddhismus das etwas "aufweichen" ändert aber nichts daran, das es im buddhistischen Palikanon zwar eine Verehrung gibt, aber eben keine Anbetung.

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XXholditXX 05.03.2015, 13:59
@Enzylexikon

keine Anbetung.

???

Da muss ich doch bei den vielen Buddhisten, die ich in China, Vietnam, der Mongolei, in Laos, Kampuchea u. a. Staaten angetroffen habe, irgendwas falsch gesehen haben!

Idealvorstellung des Buddhismus.
So isses! Auch bei den Christen, Juden, Moslems usw. gibt es Idealvorstellungen. Ich behaupte, maximal 10 % der Anhänger ALLER dieser Glaubensrichtungen kennen ihre "heiligen "Schriften", befolgen sie, nehmen sie als moralischen Anhaltspunkt!






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gaurisankar 05.03.2015, 14:08
@XXholditXX

Wo du Recht hast hast du Recht :-D

Aber später abtriftendes Verhalten kann man halt ehrlicherweise nicht der ursprünglichen Religion vorwerfen.

Schließlich wettert auch keiner beispielsweise gegen die Quantenphysik, obwohl die wenigsten sie verstehen.


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Enzylexikon 05.03.2015, 14:42
@XXholditXX

Deine Fragezeichen erklären sich, wenn man berücksichtigt, dass ich auch von "Volksfrömmigkeit" gesprochen habe.

An glückbringendes Bauchreiben von buddhistischen Statuen zu glauben ist vom Grunsatz her ungefähr so buddhistisch, wie die Verehrung von Reliqien im Christentum, oder die Hand der Fatima im Islam.

Es hat mit der eigentliche Lehre nichts zu tun.

Tiefergehende Kenntnis der eigenen religiösen Traditionen dürften tatsächlich wohl die wenigsten Anhänger einer Religion haben - stattdessen befolgt man eben, was als gesellschaftlich allgemein üblich gilt.

Ich nehme mich da übrigens ausdrücklich nicht aus - den Palikanon habe ich jedenfalls nicht gepaukt. ;-)

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Das glaub ich jetzt echt nicht...

Du fragst hier, was Du als Buddhist machen musst? Dafür hab ich echt überhaupt kein Verständnis. Sorry, aber wenn Du schon unbedingt meinst einen Gott anbeten zu müssen, dann informiere Dich doch bitte vorher eingehend, was die jeweilige Religion überhaupt lehrt. Du kannst doch nicht allen Ernstes aufgrund von irgendeinem Halbwissen konvertieren wollen, oder?

Außerdem, was hat Deine Taufe mit einer anderen Religion zu tun? Hättest Du Dich auch nur ansatzweise informiert wüsstest Du, dass es in anderen Religionen nicht zwangsläufig eine Taufe gibt.

Und noch was. Eine Religion wählt man aufgrund einer inneren Überzeugung und nicht weil´s einem gerade mal in den Kram passt.

Denk mal drüber nach, bevor Du Dich für was entscheidest, das Du in kurzer Zeit bereust.

fandomgirl 04.03.2015, 21:34

erstens musst du keine patzige antwort abgeben denn die bringt dich auch nicht weiter dann kannst du`s auch gleich bleiben lassen zweitens hab ich mich über den Buddhismus bestens informiert und weiss viel mehr als du weisst denn ich hab genug freunde die buddhistisch sind aber eben nicht in Deutschland wohnen drittens meinte ich mit wie man den praktiziert, wie man ihn in Deutschland praktiziert hier gibt es nämlich nicht an jeder ecke einen tempel und viertens ist mir das schon klar dass der Buddhismus keine taufe hat ich wollte wissen ob man da auch so ähnliche bräuche machen muss um FORMELL Buddhist zu sein. meine güte ganz im ernst so antworten kannst du dir nächstens echt sparen denn draus lernen kann man rein gar nichts und wieso kommentierst du meine frage überhaupt wenn sie dir nicht passt dann geh doch nächstens einfach zur nächsten. Dankeschön.

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Phylangan 05.03.2015, 12:40
@fandomgirl

Zuerst solltest du dich 100%ig für Satzzeichen entscheiden. Man kann sie sehen, hören, anfassen und mit ihnen kommunizieren. Also alles, was man mit einem Gott nicht kann. :-)

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schlomo666 04.03.2015, 23:29

Mädel, du hast keine Ahnung, aber davon jede Menge. Unfassbar. Alle Religionen sollten abgeschafft werden.

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Versuch dich mal mehr üBerlin den Islam zu informieren und schau dir mal ein Video an des heist Allahs Wunder 

fandomgirl 04.03.2015, 21:25

nein danke

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jlmds 04.03.2015, 21:34

Hat sie etwas über Islam erwähnt? Nein? dann schnauze.

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pharao1961 05.03.2015, 13:30

Allahs "Wunder" sehen wir doch jeden Tag im Fernsehen...

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Alle "Religionen" sind das Produkt des "Gottes dieser Welt" (Offb.12,9) und verwirren die Menschheit (2.Kor.4,4; Eph.2,2).

Wir können im Gegensatz zu Satans Beeinflussung (Offb.17,1-6) frei wählen (Joh.8,36).

Du gehörst zu unserem ewigen Gott, wenn du Seinem Sohn glaubst (Joh.14,6; Röm.6,23).

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