Welche Religion und wie praktizieren?

31 Antworten

Und muss man irgendwelche bräuche machen wie bei den Katholiken taufe und Kommunion und Firmung?

Meine Antwort auf Fragen hat sich zunächst einmal grundsätzlich nicht geändert: Buddhist wird man nicht durch äußerliche Rituale und Zeremonien, sondern durch sein Handeln und Denken.

Die Befolgung der fünf Sittlichkeitsregeln und die Praxis buddhistischer Meditation sind meiner Ansicht nach ausreichend um Buddhist zu sein -  nämlich jemand der sein Leben nach den Lehren des Buddha ausrichtet. Das ist die so genannte "Zufluchtnahme".

Ausserdem ist es in Deutschland doch auch eher formell Buddhist zu sein?

Meines Wissens nach ist der Buddhismus in Deutschland noch nicht offiziell als Religionsgemeinschaft anerkannt.

Sollte in irgendwelchen Dokumenten dein religiöses Bekenntnis vermerkt werden, steht dort "Sonstige" oder "Andere"

Und muss man irgendwelche bräuche machen wie bei den Katholiken taufe und Kommunion und Firmung?

Wie oben gesagt: Grundsätzlich ist keine besondere Handlung nötig, um Buddhismus zu praktizieren.

Zufluchtnahme und Zeremonien

Allerdings stammt der Buddhismus aus Asien und dort haben sich eben doch Zeremonien entwickelt, die eine Art "förmliche Anerkennung" als Buddhist enthalten.

Die Zeremonie zur "Zufluchtnahme" ist nicht einheitlich - in den unterschiedlichen Ländern und den unterschiedlichen buddhistischen Traditionen gibt es unterschiedliche Zeremonien.

In Japan wird die Zufluchtnahme "Jukai" genannt und im Zen erhält man, neben einer Art Latz (Rakusu), der das Gewand Buddhas symbolisieren soll, auch einen buddhistischen "Dharma-Namen".

Ich habe keine Ahnung von anderen buddhistischen Traditionen, aber nachdem mir auch schon Personen mit nichtjapanischen Dharma-Namen begegnet sind, scheint das zumindest auch in einigen anderen Traditionen üblich zu sein.

"Zeremonie"..."buddhistischer Name"....klingt bestimmt alles ganz toll, exotisch und aufregend.

Deshalb wiederhole ich mich hier nochmal: Diese Dinge sind nicht notwendig um als Buddhist irgendwie "anerkannt" zu werden.

Man wird durch irgendeine Zeremonie kein "besserer" oder "vollwertiger" Buddhist - Buddhismus ist eine Lehre für das eigene Leben und kein zeremonieller Hokuspokus

.

Ich selbst habe so eine Zeremonie bekommen, inklusive Rakusu und buddhistischem Namen - und ich kann dir versichern, dass ich durch Niederwerfungen, Texte rezitieren und einen zusätzlichen Namen garantiert kein "besserer Mensch" geworden bin.

Achtsamkeit, Mitgefühl und Weisheit muss man selbst entwickeln - da hilft einem kein magisches Ritual.

Wer meint, erst ein "wirklich echter, authentischer Buddhist" zu sein, wenn man eine Zeremonie absolviert hat, der hat meiner Meinung nach den Buddhismus gründlich missverstanden.

Papierbekenntnis und religiöse Überzeugung.

Viele Menschen kriegen schon als Säugling oder Kleinkind eine Religion "aufgedrückt", ohne dass man sich dagegen wehren kann.

Dem Kind wird später beigebracht bestimmte Gebete zu sprechen, in bestimmte Gottesdienste und Andachten zu gehen und bestimmte Rituale und Feiertage zu befolgen.

Ganz egal ob das nun das Vaterunser, Ostern und Pfingsten, oder die Basmala, das Salat und die Haddsch ist.

Fragt man diese Menschen später, sagen sie vielleicht:

"Also ich bin römisch-katholisch getauft, aber ich glaube nicht an Gott. Für mich ist das alles Unsinn".

Sind diese Menschen wirklich "Christen", "Muslime", "Buddhisten" usw.? Oder sind sie nicht einfach nur in einer Kultur groß geworden und folgen halt allgemein üblichen Gebräuchen, ohne sich um die Bedeutung zu kümmern?

Meiner rein persönlichen Meinung nach ist man erst einmal Mensch.

Ob man dann tatsächlich ein "Christ" oder "Muslim" ist, das ist aus meiner Sicht, eine Frage des eigenen Glaubens und der religiösen Überzeugung.

Man sagt "Papier ist geduldig" und ich finde, da sollte man sich fragen, was macht einen Menschen christlich, muslimisch usw.?

Meiner Meinung nach nicht durch irgendwelche religiösen Zeremonien, Handlungen, oder ähnliches - sondern nur durch Überzeugung.

Und wie genau praktiziert man Buddhismus in Deutschland?

Halte die Sittlichkeitsregeln ein, praktiziere buddhistische Meditation - und wenn du magst, kannst du auch zu den Veranstaltungen von buddhistischen Gemeinschaften (Sangha) in deiner Nähe gehen.

Das kann ganz sinnvoll sein, wenn man zB die Meditation erlernen will, aber es gibt keine Verpflichtung, sich irgendeinem Verband anzuschließen.

Schließlich zwingt dich auch niemand in einen Sportverein zu gehen - und Buddhismus ist ja auch so etwas wie Training des Geistes. :-)

Was ein Christ ist, wird m. E. hier recht gut erklärt: http://www.gotquestions.org/Deutsch/Was-ist-ein-Christ.html

Über Buddhismus kann ich dir so gar nix sagen.

Über´s Christentum aber dafür umso mehr.

Taufe macht dicht nicht zu einem Christen - sondern nur zu einem Kirchenzugehörigen. Das eine hat mit dem anderen nix zu tun.

Christentum ist eine Beziehung mit Jesus Christus. Es geht darum, das Leben mit ihm zu leben, und das umzusetzen, was Jesus uns in der Bibel sagt. Eine Beziehung eben.

Es geht NICHT darum, eine Liste von Dingen abzuarbeiten, die man für richtig / wichtig hält. Du kannst getauft, konfirmiert oder gefirmt sein, jeden Sonntag in die Kirche rennen, kirchlich getraut werden etc. und doch kein Christ sein. Beim Christentum geht es eben nicht um das, was du tust, sondern um eine Herzenshaltung.

Viele, viele Leute haben das nicht auf dem Schirm und schimpfen über das Christentum. Dabei meinen sie eigentlich das, was Menschen draus gemacht haben (= Religion). Das darf man aber nicht verwechseln

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