Welche Farben werden bei Elektrokabeln üblicherweise für die unterschiedlichen Polaritäten verwendet?

16 Antworten

Es ist so:

Festgelegt ist, dass grün/gelb der sogenannte Schutzleiter (manchmal auch "Erde" genannt) ist. Der Schutzleiter führt keine Spannung und wird mit den Gehäusen von Elektrogeräten verbunden. Bei Lampen mit metallischem Gehäuse z.B. wird der Schutzleiter mit dem Gehäuse verbunden und an Steckdosen ist der Schutzleiter mit den beiden Federkontakten verbunden, die man berühren kann wenn kein Stecker eingesteckt ist.

Die Farbe der stromführenden Leiter (sogenannte Phasen) und des Neutralleiters ist nicht festgelegt. Empfohlen wird aber, blau für den Neutralleiter und braun bzw. schwarz für die Phasen zu verwenden.

In den meisten Hausinstallationen wurde diese Empfehlung meist auch umgesetzt

Bei älteren Häusern mit mittlerweile nicht mehr zulässiger "Zweidrahtverkabelung" (auch "klassische Nullung" genannt), also ohne Schutzleiter wurden oft Leitungen mit den Farben grau und schwarz verwendet. Hierbei ist schwarz meist die Phase und grau meist der Neutralleiter.

Man sollte übrigens innerhalb eines Hauses nicht damit beginnen, die Farbcodierung z.B. während einer Renovierung raumweise zu ändern. Wenn blau (unglücklicherweise) die Phase führt, ist es empfehlenswert das auch so beizubehalten und nicht für einige Räume zu ändern. Bei einer "Totalsanierung" empfielt es sich allerdings, auf den Standard braun=Phase, blau=Neutralleiter umzuschwenken.

Generell empfielt es sich aber, Elektroarbeiten ausschliesslich durch eine Fachkraft ausführen zu lassen. Zur Kontrolle der Arbeit schadet es aber nicht, sich selbst auch ein bisschen auszukennen.

länger her, aber die Frage beschäftigt immer wieder viele Heimwerker!

Schön wäre es, wennman sich auf die Farbcodierung verlassen könnte, is' aber nich'!

Also immer mit dem Duspol prüfen (nicht so einfache Schraubendreher-Dinger aus dem Baumarkt benutzen: LEBENSGEFAHR!).

Wer sich nicht sicher ist: Fachmann holen!

Anleitungen für einfache Elektroinstallationen (Leuchte anschließen, Steckdose verlegen, DImmer einbauen, ...) gibt's hier: http://www.selbst.de/bauen-renovieren/elektro-lampen-leuchten/elektroinstallation

Viel Spaß und Erfolg beim Heimwerken wünscht das Team von selbst.de

Hallo Leute,bin heute zum ersten mal auf dieser Seite und war auch leicht verschreckt über einige Antworten. Nun etwas Grundsetzliches zur Farbkennzeichnung. In der ehemaligen DDR wurden in der Regel nur vieradrige Leitungen für den Kraftstrom(Drehstrom)bereich verwendet. Das heißt,die Farben schwarz,braun und BLAU für die Phasen und grün/gelb als Schutzleiter. Einen "Null" in dem Sinne gab es nicht. Daher kann es sein, daß an alten DDR_Drehstromgeräten der "blaue" durchaus spannungsführend ist.

Ja stimmt, bei manchen Drehstrom Verbrauchern wird das teilweise auch heute noch so gehandhabt. Da ist dann L1= Schwarz, L2= Braun, L3= Blau. Doch diese Bezeichnung ist nicht mehr erlaubt nach den neusten Vorschriften.

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Hier ein Zitat von offizieller Seite:

Bei Kabeln mit 3 Adern hat die Phase (L) die Farbe braun (bzw. bei veralteter Norm schwarz) und der Neutralleiter (N) die Farbe blau. Der Schutzleiter (PE) hat die Farben gelb und grün und wird, insofern dafür eine Anschlussmöglichkeit vorhanden ist, normalerweise an das Gehäuse des Gerätes angeschlossen, damit zwischen den einzelnen Gehäusen der Geräte keine Spannungsdifferenzen auftreten.

Normalerweise ist braun = + , blau = - , gelb / grün ist der Scutzleiter , oder auch Erdung genant

Hier geht es um Wechselstrom - da gibt es kein "+" und kein "-", sondern Phase und Neutralleiter.

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Diese Antwort ist total daneben ! Bei Nieder-Gleichspannung ist rot plus und schwarz minus. -- Bei Wechsel-Hausspannung (Lichtspannung) ist braun=Phase(Life) und Blau=Null(Neutral)

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