Wechsel zu Linux welches Schnittprogramm nehmen?

5 Antworten

Schnittprogramme gibt es wie Sand am Meer. Shotcut ist mit die schlechteste Wahl, Open SHot und KDEnlive sind da meiner Meinung nach die besten. Kostenfrei, von EInzelpersonen (Open SHot) oder Enthusiasten-Gruppen (KDEnlive) entwickelt. Bezahlte Programmierer bei Adobe können da garantiert mehr Zeit investieren, also auch Software mit mehr Funktionalität schaffen. Aber die kostet halt Geld, wenn es virenfrei und ohne schlechtes Gewissen sein soll.

Blender ist kein Shit, Davinci Resolve aber schon :)

Wenn Du AE brauchst, dann Dualboot.

Zum Schneiden ist das Shit. Weil es doch eine 3D Bearbeitungssoftware ist und die eigentlich gar nicht zum Schneiden ausgelegt wurde. Aber das kann ich nicht beurteilen.

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@090909Huso

Blender nimmt man für die Generierung von Zusatzmaterial, Effekte udn Co. Schneiden tu ich damit auch nicht. Es gibt noch Natron, eine Video-Compositing-Software, kommt wohl am ehesten an AE dran, so vermute ich. Ich habe damit aber wenig gemacht, weil es braucht eben eine Menge Einarbeitung, und ich brauche den Kram nicht.

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Dualboot macht Null Probleme. Es gibt Probleme bei Windows, weil es die Festplatte beim Herunterfahren (oder Neustart) in einem "Hibernate-Modus" hinterlässt. Das hindert Linux daran, auf diese Platte zu schreiben, wenn man die mountet. Das ist pillepalle, Datenaustausch kann man auch über USB-Datenträger machen, und lesen kann man die Windows-Platte.

Virtuelle Lösungen sind für mich nicht nutzbar, da ich 3D-CAD auf Windows mache, und sowohl Virtualbox als auch andere OpenSource-Lösungen bieten wenig 3D-Beschleunigung an.

VMWare Player kostet Geld, ich kriege den nicht korrekt unter Arch Linux installiert. Frickelkram, Dualboot und man hat ein Windows-System mit voller Power.

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Hallo 090909huso,

Ob die alternativen Programme die unter Linux verfügbar sind deinen Anforderungen gerecht werden kann ich nicht beurteilen. Allerdings habe ich schon mehrfach gelesen das es Anwender gibt die Adobeprodukte mit anderen Anwendungen ersetzen konnten.

Kdenlive und Cinelerra GG sind hier wohl eine Möglichkeit aus dem opensource Bereich. Ansonsten gibt es noch Davinci Resolve und Lightworks als proprietäre Software.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ich nutze seit 20 Jahren Linux als Desktopbetriebssystem

Ich habe jahrelang versucht, Cinelerra mal zu nutzen, und es scheitert immer an der total bescheuerten Bedienung. Es sieht so toll aus, das Programm (genau wie Davinci Resolve), aber die Probleme liegen in der Medien-Unterstützung.

Mit KDEnlive udn OpenSHot ist man da besser bedient. Ich nehme das Programm, welches für die Aufgabe, die ansteht, am besten geeignet ist. Effekte -> KDEnlive, reiner Schnitt -> OpenSHot

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Hallo

Da ich allerdings Premiere Pro und AE benutze ist meine Frage was für ein alternatives Programm es auf Linux gibt

Such Dir was aus und schau ob es für Dich eine Alternative darstellt:

  1. http://www.linuxrsp.ru/win-lin-soft/table-eng.html
  2. https://www.linuxalt.com/
  3. https://linuxappfinder.com/alternatives
  4. http://www.linuxrsp.ru/win-lin-soft/table-german.html#1
Kommt nicht mit Blender oder davinci resolve oder so nem Shit.

Wenn Du diese Programme so einschätzt, dann ist es wohl besser:

Oder soll ich doch auf Windows bleiben oder Dualboot betreiben?

Linuxhase

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ich benutze seit 2007 Linux und habe LPIC101 und LPIC102

Danke.

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Dualboot würde ich nicht machen, führt oft zu Problemen. Da der "Communityexperte" da oben wohl keinen plan hat, nein du musst nicht bei Windows bleiben, ich würde das ganze über eine VM lösen.

Endlich eine vernünftige Antwort. Danke.

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Du Superexperte hast keine Ahnung. Dualboot ist ein Kinderspiel. Datentransfer von Windows-Platten auf Linux oder Linuxplatten auf WIndows ebfalls kein Thema, wenn man weiß, worauf zu achten ist.

Eine VM ist entweder zu wenig performant im grafischen Bereich oder kostet Geld und evtl. immer noch Geschwindigkeits-Einbußen. Auch die Installation gewisser Virtualisierung ist nicht ganz easy (VMWare unter Arch Linux z.B.)

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@Minihawk

Ich weiß das dualboot ein Kinderspiel ist, stell dir vor ich hatte schon mehrmals einen. Und stell dir vor, es hat haufenweise Probleme damit gegeben, dass Windoof einem dauernd im BIOS irgendwelche scheiße einstellt und teilweise die bootreihenfolge verstellt usw... Das macht auf Dauer echt keinen Spaß und führt nur zu Problemen. VM kostet an die 3% speed, wenn man das wirklich mit ner eigenen graka durchsetzt, habe ich zuhause selbst zum zocken. Ist wirklich sehr schnell, und nach Anleitung nicht so extrem schwierig.

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@Stingraylp
dass Windoof einem dauernd im BIOS irgendwelche scheiße einstellt und teilweise die bootreihenfolge verstellt usw...

Über 20 Jahre lang Dualboot - aber sowas hatte ich noch nie. Muss ein Layer-8- Problem sein? :D

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Dualboot soll ein Problem sein aber eine VM nicht? Du bist ja mal der Oberkoffer hier. :D

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@Stingraylp

Moment, du blaffst hier herum, dir verstellt angeblich Windows irgendwas im BIOS (wäre interessant wie das gehen soll) und kackst dann auch noch Minihawk als Community Experte an. Wer ist hier wohl der Troll? ;)

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@Gaskutscher

Ja Windows verstellt einem tatsächlich das BIOS... Ist übrigens kein Geheimnis.

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Dualboot würde ich nicht machen, führt oft zu Problemen.

Nicht weniger als Windows-Renderungsoftware in einer Virtualisierung zu betreiben oder sogar gar keine Alternative zu haben.

Linuxhase

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@Linuxhase

Würde zu keinen Problemen führen, wenn man eben Qemu mit hardwaredurchsatz benutzt, hast dann ca. 3% speedverlust. Benutze ich wie gesagt zum z.B. zum zocken und ist wirklich sehr schnell. Mir hat es beim dualboot jedenfalls oft den grub zerschossen von windoof und oder windoofs hat es irgendwie geschafft die bootreihenfolge einiger meiner Geräte komplett durcheinander zu bringen. Ich kann dual boots nicht weiterempfehlen, da funktionieren VMs meiner Erfahrung nach wesentlich besser.

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Oder soll ich doch auf Windows bleiben

Ja.

Denn du wirst mit Lösungen wie OpenShot vermutlich nicht glücklich werden da aus jeder Zeile deines Postings heraustrieft das du gar keine Alternativen willst sondern eine 1:1 Kopie der jeweiligen Windows-Software.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Früher Beruf, heute »nur« noch Hobby.

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